12-08-2009, 01:17
(12-08-2009, 00:41)gio schrieb:(12-08-2009, 00:25)SchmetterMotte schrieb: Zu 2) Nein, dafür gibt es keinen, das ist meines Wissens nach noch nicht erforscht worden.Ich denke eher das Evolutionsbiologen verzweifelt danach forschen um den Kreationisten den Todesstoss zu verpassen, oder?
Zunächst: Evolutionsbiologie beschäftigt sich eigentlich nicht zuvörderst mit der Entstehung belebter Materie aus unbelebter, sondern mit der Evolution, also der Entwicklung des Lebens.
Außerdem überschätzt du ein wenig die Bedeutung, welche kreationistische Verkündigungen für die Forschungsarbeit von Evolutionsbiologen haben. Denn diese sind Wissenschaftler, und als solche suchen sie entsprechend dem Satz vom Grunde, also der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung, zu einer empirisch nachweislichen "Wirkung" empirisch nachweislich die nächstliegende, eben diese Wirkung hervorgerufen habende Ursache.
Kreationisten hingegen behaupten zuerst eine "erste" Ursache, die kausal wirkt, aber gleichzeitig per definitionem empirisch nicht nachweisbar sein soll, die zwar Ursache der empirisch nachweislich gegebenen "Wirkungen" sein soll, aber nicht direkt als nächstliegende Ursache, sondern weit entfernt liegend indirekt, da sie die "erste" Ursache sein soll usw. Das aber hat weder mit seriöser Erkenntnissuche noch mit Wissenschaft irgend etwas zu tun und ist darum auch in keiner Weise deren Gegenstand, sondern blanker Phantasie-Spekulations-Reigen...
(12-08-2009, 00:41)gio schrieb:(12-08-2009, 00:25)SchmetterMotte schrieb: "Tatsache Evolution" von Kutschera. Mal schaun, ob sich das lohnt.Keine Beweise, aber als Tatsache oder wie Dure als Erkenntnissstand verkaufen????
Dass sich die verschiedenen Lebensformen evolutionär auseinander entwickelt haben, ist eine ziemlich umfassend gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis. Die Einführung eines "Gottes" in diesen Prozess ist völlig überflüssig und ergibt überhaupt keinerlei nachvollziehbaren Sinn.

