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Atheismus - Religion
#1
Hallo zusammen,

Ich möchte Atheisten besser verstehen und würde gerne einleitend ein Zitat und ein Video mit euch teilen.

"Wissenschaft ohne Religion ist lahmReligion ohne Wissenschaft blind." - Albert Einstein
https://www.youtube.com/watch?v=QlNgw-O89BM ''Antrophisches Prinzip''

Ich bin ein gläubiger Mensch und gehe davon aus, dass eine ''höhere Macht'' existiert, der das Universum von irgendeinem Randpunkt bis zum kleinsten Elementarteilchen designt hat.Zudem bin ich auch eindeutig davon überzeugt, dass Wissenschaft sowie Erkenntnisse zu den wichtigsten immateriellen Gütern gehören.
Das Fundament von Atheisten so denke ich, ist die Evolutionstheorie.Es ist bekannt, dass Darwin selbst eine gläubige Person gewesen ist.Jedoch verstehe ich nicht, warum die Evolutions-,,Theorie'' heute kein Gesetz ist, wenn man es nicht widerlegen kann.Ich meine, man redet doch bspw. auch nicht von einer ,,Gravitationstheorie'', weil man bewiesen hat ,dass sich diese Theorie als wahr erwiesen hat und heute als das ,,Gravitationsgesetz'' bekannt ist.Mag mir das jemand versuchen zu erklären ?

Die Wahrscheinlichkeit ,dass ein Planet, wie in dem Video beschrieben,existieren kann, liegt irgendwo bei 0,0...01%. Zusätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit,wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, von der Bildung der ersten Zelle bishin zur Entstehung, des Menschen durch Auslese und Mutation, ebenfalls irgendwo bei 0,0....01%.
Es ist für mich einfach nicht vorstellbar, dass der Mensch ein Zufallsprodukt sein kann.
Das Universum existiert seit einigen Milliarden Jahren.Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen liegt bei etwa 70 Jahren.In diesen 70 Jahren hat man nur eine sehr kurze Zeit für eigene Interessen zu Verfügung,wenn man bedenkt,dass man am Tag im Durchschnitt 6-7 Stunden schläft und 6-11 Stunden arbeitet usw. usw. usw..Man hat also nur eine wahnsinnig kurze Lebensspanne und ist länger tot als lebendig.Eine sehr kurze Zeit, um den Sinn des Lebens herauszufinden und sein Leben danach zu gestalten,weil feststeht, dass jeder Mensch eines Tages garantiert sterben wird.

Ich bin gläubig. Für einige mag es lächerlich sein, dass wenn eine Person an die Existenz einer höheren Macht glaubt, aber es stört mich nicht.Ich meine selbst, wenn ich mit meinem Glauben daneben liege, und es nach dem Leben auf dieser Erde kein Jenseits existiert, was habe ich verloren ,wenn die atheistische Ansicht korrekt war und meine Überreste für alle Ewigkeit zu Staub werden?Ich habe ein aufrichtiges Leben gelebt und versucht, dass beste aus meinem Leben herauszuholen. 

Vielmehr möchte ich folgendes verstehen: Was ist euer Hauptargument,dass  ihr euch dazu entschieden habt diese Ansicht als absolut und richtig sieht ?Warum ist die Existenz eines Gottes für euch nicht vorstellbar ? Stellt ihr euch manchmal nicht die Frage... ob evtl. ein Gott existieren kann ? Alle von euch werden wahrscheinlich gebildeter und sicherlich um ein vielfaches intelligenter, als ich sein. Ich bin gespannt !

LG
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#2
Hallo Hmm, willkommen im Forum!

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Das Fundament von Atheisten so denke ich, ist die Evolutionstheorie.


Auch vor Darwin gab es schon atheistische Ideen. In der Regel sieht der Atheist schlicht keinen Grund für die Annahme eines Gottes. Warum auch?
Die ET ist daher nicht Fundament, aber natürlich ein gutes Argument für die Atheisten.


(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Jedoch verstehe ich nicht, warum die Evolutions-,,Theorie'' heute kein Gesetz ist, wenn man es nicht widerlegen kann.Ich meine, man redet doch bspw. auch nicht von einer ,,Gravitationstheorie'', weil man bewiesen hat ,dass sich diese Theorie als wahr erwiesen hat und heute als das ,,Gravitationsgesetz'' bekannt ist.Mag mir das jemand versuchen zu erklären ?


Die ET ist eben nur eine Theorie und kann schon aufgrund ihres enormen Umfangs (insbesondere zeitlich) nie vollständig bewiesen werden.
Aber: Sie ist eine Theorie, für die sehr vieles spricht. Wir haben heute Unmengen an Hinweisen für die Richtigkeit der ET.


(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Die Wahrscheinlichkeit ,dass ein Planet, wie in dem Video beschrieben,existieren kann, liegt irgendwo bei 0,0...01%. Zusätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit,wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, von der Bildung der ersten Zelle bishin zur Entstehung, des Menschen durch Auslese und Mutation, ebenfalls irgendwo bei 0,0....01%.

Du darfst dabei nicht die unglaubliche Ausdehnung des Universums und die unvorstellbar vielen Galaxien, Sonnen, Planeten etc. vergessen. Gleiches gilt für die rießigen Zeiträume.
Stell dir nur mal vor, unser Planet existiert seit 4,6 Milliarden Jahren. Das ist eine zeitliche Dimension, die wir uns als Menschen überhaupt nicht wirklich bewusst machen können. Fast würde es seltsam erscheinen, hätte sich in all der Zeit kein Leben entwickelt. Und genauso wäre es verwunderlich, würden die physikalischen Vorraussetzungen für Leben nicht auch anderswo im All vorhanden sein.
Die Wahrscheinlichkeit mag noch so gering sein, wenn nur die Menge groß genug (bzw. genügend Zeit vorhanden ist) ist wird auch dieser Fall irgendwann mal eintreten.


(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Es ist für mich einfach nicht vorstellbar, dass der Mensch ein Zufallsprodukt sein kann.

Warum? Was wäre daran unvorstellbarer als die Annahme eines Gottes, der uns Menschen gewollt hat?

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Ich bin gläubig. Für einige mag es lächerlich sein, dass wenn eine Person an die Existenz einer höheren Macht glaubt, aber es stört mich nicht.Ich meine selbst, wenn ich mit meinem Glauben daneben liege, und es nach dem Leben auf dieser Erde kein Jenseits existiert, was habe ich verloren ,wenn die atheistische Ansicht korrekt war und meine Überreste für alle Ewigkeit zu Staub werden?

Du persönlich vielleicht nichts. Andere Menschen verlieren eventuell ihr einziges Leben welches sie haben, aufgeopfert für ihre Gottesidee und mit Verzicht auf ein selbstbestimmtes und irdisch erfülltes Leben. Gerade die Kirchen predigen doch Verzicht und Sühne im Diesseits mit Verweis auf die Belohnung im Jenseits.
Wenn es nun dieses Jenseits gar nicht gibt, hat der Gläubige (vor allem bei sehr konservativer Ausrichtung) quasi sein ganzes Leben verloren.

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Vielmehr möchte ich folgendes verstehen: Was ist euer Hauptargument,dass  ihr euch dazu entschieden habt diese Ansicht als absolut und richtig sieht ?

Ich denke die wenigsten Atheisten sind so dogmatisch, dass sie ihre Ansicht als absolut und richtig ansehen.
Es gibt nur schlicht keinen Hinweis auf einen Gott und auch keine Notwendigkeit für die Annahme seiner Existenz. Von daher gibt es einfach keinen Grund an Gott zu glauben. Genauso wenig wie es eben Gründe gibt, an die reale Existenz des Weihnachtsmannes zu glauben. Auch dieser Glaube wurde irgendwann abgelegt. Und genauso verhält es sich mit Gott. Gott ist eine unnütze Hypothese, die nichts erklärt und dessen Annahme nur noch mehr Probleme verursacht (zb. Theodizee-Problem).

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Warum ist die Existenz eines Gottes für euch nicht vorstellbar ?

Sie ist vorstellbar. Und ganz generell kann natürlich auch irgendein transzendentes Wesen existieren. Nur wissen wir davon nichts und daher ist es für unser Leben auf Erden auch vollkommen irrelevant.


(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Stellt ihr euch manchmal nicht die Frage...  ob evtl. ein Gott existieren kann ?

Natürlich. Die Frage nach der Gottesexistenz ist eine der spannendsten Fragen überhaupt! Hängt doch von ihrer Beantwortung unser gesamter Blick auf die Welt und uns ab.
Nur, bisher gibt es eben keine guten Argumente für Gott.

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#3
(01-04-2017, 21:11)Gundi schrieb:
(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Die Wahrscheinlichkeit ,dass ein Planet, wie in dem Video beschrieben,existieren kann, liegt irgendwo bei 0,0...01%. Zusätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit,wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, von der Bildung der ersten Zelle bishin zur Entstehung, des Menschen durch Auslese und Mutation, ebenfalls irgendwo bei 0,0....01%.

Du darfst dabei nicht die unglaubliche Ausdehnung des Universums und die unvorstellbar vielen Galaxien, Sonnen, Planeten etc. vergessen. Gleiches gilt für die rießigen Zeiträume.
Stell dir nur mal vor, unser Planet existiert seit 4,6 Milliarden Jahren. Das ist eine zeitliche Dimension, die wir uns als Menschen überhaupt nicht wirklich bewusst machen können. Fast würde es seltsam erscheinen, hätte sich in all der Zeit kein Leben entwickelt. Und genauso wäre es verwunderlich, würden die physikalischen Vorraussetzungen für Leben nicht auch anderswo im All vorhanden sein.
Die Wahrscheinlichkeit mag noch so gering sein, wenn nur die Menge groß genug (bzw. genügend Zeit vorhanden ist) ist wird auch dieser Fall irgendwann mal eintreten.

Ja, die meisten Menschen vergessen, sich vorzustellen, wie unvorstellbar riesig das Universum ist (une wie unvorstellbar unbedeutend wir im Vergleich sind). Unsere eigene Galaxie, die Milchstrasse, hat irgendetwas zwischen 200 und 400 Milliarden Sterne, und die Zahl der Planeten in dieser Galaxie liegt in einer aehnlichen Groessenordnung. Unsere Nachbargalaxie, Andromeda, hat etwa 1 Billionen Sterne (1.000.000.000.000). Nun sind die Milchstrasse und Andromeda nicht die einzigen Galaxien; allein das Hubble-Teleskop kann im sichtbaren Universum etwa 100 Milliarden Galaxien ausmachen, und die Zahl duerfte sich in der Zukunft noch mindestens verdoppeln (eine Rechnung vom letzten Jahr geht sogar von 2 Billionen aus). Man multipliziere diese Zahlen, um die etwaige Groessenordnung der Zahl von Planeten zu erhalten. Das, zusammengenommen mit den ebenfalls erwaehnten immensen Zeitrahmen, die das Universum schon existiert, laesst angeblich so unwahrscheinliche Zufaelle ploetzlich in einem viel freundlicheren Licht erscheinen.

D.h., die gedanklichen Schwierigkeiten mit solchen Konzepten wie Evolution liegen einfach daran, dass all diese Zeitraeume, Entfernungen und Zahlen unsere menschlichen Vorstellungen bei weitem ueberschreiten. Die wenigsten Menschen versuchen sich daran, diese Dinge mal zu visualisieren (auch im Internet findet man Visualisierungshilfen hierzu). Ich hatte das mal in diesem Thread angesprochen: Die Welt ist gross...

Was aber nun die gar so natuerliche Annahme eines Schoepfergottes angeht, so liegt dies auch hauptsaechlich an der Art und Weise, wie wir erzogen werden und in welchem Kulturkreis wir gross werden. Eine der aeltesten noch existierenden Religionen auf unserer Erde, der Jainismus, kennt keinerlei Schoepfergott und haelt das Universum fuer ewig. Im Prinzip ist der Glaube auch atheistisch, obwohl teilweise einige erleuchtete Wesen verehrt werden. Der Weg dahin steht aber jedem offen. Dies wiederum bedeutet, dass es auch gar nicht so natuerlich ist, wie mancher Glaeubige denkt, dass der Glaube an einen Gott oder gar an einen Schoepfergott etwas selbstverstaendlich Menschliches ist. Ein Gutteil der Menschheit kommt auch immer schon ohne Gott oder Goetter aus, und in diesem Beispiel ist die Grundlage philosophischer Natur und hat mit der ET nichts zu tun.

Der Buddhismus kennt zwar im Prinzip Goetter, aber diese sind nicht weiter wichtig; mit der Erschaffung der Welt haben die Goetter jedenfalls auch dort nichts zu tun. Einen Schoepfergott gibt es auch dort nicht, da die Aufeinanderfolge der Welten als unendlicher Zyklus angenommen wird, der keines Gottes bedarf.

Ein grosser Teil der Menschheit kommt also seit Jahrtausenden schon ohne Schoepfergott aus, ohne dass sie je etwas von der ET gehoert haetten. Und um das zu sehen, muss man sich nicht mal die Groesse des Universums vorstellen koennen; dafuer reicht es schon, mal ueber den Tellerrand der abrahamitischen Religionen hinaus zu blicken.

Was meinen eigenen Glauben angeht, so kann ich mir sicherlich vorstellen, dass es irgendwelche transzendenten Wesen gibt; nur ist das, so ganz ohne Evidenz, eine relativ muessige Vorstellung. Was den Gott des Christentums angeht, habe ich da eher ganz prinzipielle Vorstellungsprobleme. Wenn man sich mal anschaut, wie er das wurde, was er ist, sieht es da halt etwas duerftig damit aus, warum gerade dieser Gott uns erschaffen haben sollte. Nichts fuer ungut.
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#4
Erst einmal ein herzliches Willkommen bei 'religionsforum.de'!

Als nächstes bittet die Moderation darum, aufwändige Formatierungen zu unterlassen, da sie bei Zitaten leicht gestört werden kann. Dies wieder herzurichten, ist technisch nicht so für jedermann!

Farben sind der Moderation vorbehalten.

Videos sind nicht besonders sinnvoll, weil viele User "langsames Internet" haben. Es ist eine Strafe, ein Filmchen in 5-Skunden-Häppchen betrachten zu müssen. Besser kurz beschreiben, was wesentlich ist. Es scheint um das "Antropische Prinzip" zu gehen ("antrophisch" kenne ich nicht, scheint ein Schreibfehler zu sein).

Das Einstein-Zitat schenke ich mir mal, das ist schon reichlich betagt und im übrigen zu undifferenziert ("Religion" müsste "Lebensphilosophie" heißen.)

Zu deinen Fragen ...
Zuvor: Wovon du überzeugt bist, das bleibt dir unbenommen.

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Das Fundament von Atheisten so denke ich, ist die Evolutionstheorie.
Ich denke nicht! Vielmehr ist das Fundament die allgemeine Relativität aller Dinge und aller Personen hier auf Erden und in diesem Leben. Man kommt so zu einem allgemeinen Humanismus, der sich ganz allgemein gegen das Absolute wendet z. B. eine "höhere Macht", ein Schöpfer, Gott.

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Jedoch verstehe ich nicht, warum die Evolutions-,,Theorie'' heute kein Gesetz ist, wenn man es nicht widerlegen kann.
Das hat wohl eher historische als sprachliche Gründe. Evolution oder Gravitation, Quantenphysik und Relativität sind alles Theorien. Dass manche ihrer Formeln als "Gesetze" bezeichnet werden, ist eigentlich nicht korrekt. Aber Umgangssprache ist in manchen Dingen schlampig.

Theorien sind auch nicht ein für alle Male gesichertes Wissen, sondern unterliegen ständiger Forschung und mithin Verbesserungen und Verfeinerungen. Manchmal kommt es sogar zum "Sturz" von Theorien, obwohl auch hier der "Sturz" eher eine "unerwartete Erweiterung" ist. So geschehen beim Übergang von der klassischen Kinematik zur Quantenmechanik (Bewegungen im Mikrokosmos) und zur Relativitätstheorie (Bewegungen im Makrokosmos).

Theorien stellen also keine Gewissheiten dar - mit ein Grund, Absolutheiten jeglicher Art zu verwerfen.

Ich weiß natürlich nicht, was für Anteile an (normaler) Materie in den Planeten steckt. Aber ihre Anzahl liegt Stern für Stern in der Größenordnung unseres Sonnensystems, wie sich inzwischen heraus gestellt hat. Ich weiß vor allem nicht, was das beweisen, widerlegen oder plausibel machen soll. M. E. suggeriert die ganze Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass Leben nicht von selbst entstanden sein kann.

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Planet, ... Es ist für mich einfach nicht vorstellbar, dass der Mensch ein Zufallsprodukt sein kann.
Dass der Mensch "zufällig" entstanden sei, ist auch nach der Modellvorstellung über die Entstehung der Arten nicht der Fall. Die Art hat sich auf Erden in eine ökologische Nische hinein entwickelt, die von keiner anderen besetzt war. Man darf das Vorhandensein von Varianten nicht mit Zufall verwechseln! (Kannst ja mal unsere Suchen-Funktion auf die Stichworte "Mutation" und "Variante" ansetzen!)

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Man hat also nur eine wahnsinnig kurze Lebensspanne und ist länger tot als lebendig.
Eine unverständliche Vorstellung, die eine individuelle Beobachtung jenseits unserer Lebensgrenzen unterstellt! (Mit welcher Grundlage/Berechtigung?) "Man" (das Individuum) wird geboren und "man" stirbt. Das heißt doch nur, dass "man" Teil des irdischen Leben war, ist und sein wird. "Man" ist vor der Geburt und nach dem Ableben nicht tot, sondern unbeobachtet, zeit- und raumlos. Unsere Mythen erzählen etwas vom "ewigen Leben". Nur gibt es das nicht in dem Sinne, dass "man" die Phasen des individuellen Nichtlebens erleben oder beobachten könnte (das ist selbst nach biblischem Mythos eine christliche Fehlinterpretation).
Selbst moderne Gläubige formulieren das als: "Wir kommen aus Gottes Hand und fallen am Ende in diese zurück!"

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Eine sehr kurze Zeit, um den Sinn des Lebens herauszufinden und sein Leben danach zu gestalten,weil feststeht, dass jeder Mensch eines Tages garantiert sterben wird.
Das Leben ist genau so lang, wie es sich anfühlt; denn alles andere liegt für uns jenseits von Zeit (analog zur Schlafens"zeit", die wir in der Regel auch nicht bewusst als Zeitlauf wahrnehmen).

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Ich habe ein aufrichtiges Leben gelebt und versucht, dass beste aus meinem Leben herauszuholen.
Eben! Und in der Aufrichtigkeit liegt der tiefere Sinn aller Weltanschauungen. Denn, egal, was du glaubst, es soll dir und deinen Mitmenschen helfen, zusammen zu leben und ggf. zu arbeiten. Und das geht am besten, wenn man bereit ist, sich aufrichtig, gerecht, verantwortungsvoll, ... zu verhalten.

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Vielmehr möchte ich folgendes verstehen: Was ist euer Hauptargument,dass  ihr euch dazu entschieden habt, diese Ansicht als absolut und richtig sieht?
Nichts ist "absolut" und "richtig". Absolutheiten sind überall und immer im Leben Fiktionen (manchmal praktisch, häufig nicht!), und "richtig" ist immer Verhandlungssache.

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Warum ist die Existenz eines Gottes für euch nicht vorstellbar?
Meine persönlich Antwort: Der Gott der Bibel/des Korans kann so, wie ER dort beschrieben wird, nicht existieren. Da ist schon die natürliche Welt wesentlich komplexer und wunderbarer. Also handelt es sich um eine menschliche Projektion.
Wenn Gott irgendwo steckt, dann in der Entwicklung. Aber dann sind Gott und die evolvierende Welt eins. Und eine davon abweichende Mythologie a la Bibel ist überflüssig.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#5
Hallo Hmm! ....lustiger Name Icon_razz
Herzlich willkommen!

(01-04-2017, 19:07)Hmm schrieb: Es ist für mich einfach nicht vorstellbar, dass der Mensch ein Zufallsprodukt sein kann.

Ich bin gläubig. Für einige mag es lächerlich sein, dass wenn eine Person an die Existenz einer höheren Macht glaubt, aber es stört mich nicht.

Gäbe es keinen Zufall, wären wir dann nicht da oder wären wir dann einfach nur mehrere?

Der Zufall sagt für mich nur aus dass es etwas nicht so oft gibt, und dass uns unser Sein zugefallen ist. Mit oder ohne Göttliche Absicht.

Selbst wenn der Mensch ein Zufallsprodukt wäre, wäre der Mensch einfach nur etwas Besonderes und Außergewöhnliches.
Als die Wissenschaft den Menschen angeblich aus den Mittelpunkt des Universums genommen haben, haben sie in Wahrheit den Menschen nur in einem noch größerem Mittelpunkt gestellt.
Es ist egal ob sich die Erde um die Sonne dreht, wenn sich diese zu uns gehörig mit uns im Universum bewegt und wir mit unseren Nachbarplaneten eine Gemeinschaft bilden die unsere Atmosphäre mit ermöglichen.

Gott ist der Zufall und der Zufall ist göttliches Wirken.

Die Entstehung des Universums und somit der Erde und wir, sind vielleicht nur aus begrenzter Sicht ein Zufallsereignis. Ein Ereignis wie das Schließen eines Kreises, der nach dem Schließen nun mal fertig ist, und ein Ende bedeutet. Wir haben die Entstehung nicht mitbekommen und werden das Ende auch nicht mitbekommen.
Ein neuer Kreis beginnt in einer anderen Dimension.
Die Menschheit würde diese Umdrehung nie kennenlernen, weil der Abschluß gleichzeitig auch das Ende unserers Universums ist.
Doch das Bewusstsein (Geist) lebt weiter, und könnte durch Zeit und Raum in einem anderen Universum wiedergeboren werden.
Dort könnten wir die selben Fragen stellen wir hier, oder wer weiß, was das Bewusstsein wirklich alles kann oder noch können wird.

Wenn es einen Gott gibt, wie hat er sich selbst erschaffen? War er vorher nur Energie und Schwingung?
Was sollte ein denkender Gott allein im Universum machen? Würde er aus lauter Langeweile Wellenmuster in Gaswolken blasen oder Steine ins All werfen?

Wenn Gott einfach nur die Bewegung das Wirken selbst ist, ist er auch der Erschaffer des Zufalls, der kein Zufall ist, sondern einfach nur eine große Ordnung die uns nicht offenbar werden kann, weil das logisch nicht geht wenn wir viel zu kurz leben.
Wie das Wachsein und der Schlaf. Wer kann schon wissen ob wir nicht täglich in einem anderen Universum aufwachen und dies nicht einmal bemerken?

Wenn ein Gott alles ermöglichen kann, warum sollte er weniger können als ich mir ausdenken kann?

Ich bin auch gläubig, und mir persönlich ist es egal was andere zu mir sagen. Mir ist jedoch nicht egal wie viele Atheisten generell mit Gläubigen umgehen! Das ist mir absolut nicht egal! Ich finde es sehr wichtig Menschen das Glauben nicht zu verderben. Vielen Menschen ist Glaube eine Lebenshilfe. Das Verhalten und Denken mancher Atheisten ist m.E. sehr verwerflich und eigensinnig.

Liebe Grüße
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#6
Gundi schrieb:    in Beitrag #2
'Du darfst dabei nicht die unglaubliche Ausdehnung des Universums und die unvorstellbar vielen Galaxien, Sonnen, Planeten etc. vergessen. Gleiches gilt für die riesigen Zeiträume.
Stell dir nur mal vor, unser Planet existiert seit 4,6 Milliarden Jahren. Das ist eine zeitliche Dimension, die wir uns als Menschen überhaupt nicht wirklich bewusst machen können. Fast würde es seltsam erscheinen, hätte sich in all der Zeit kein Leben entwickelt. Und genauso wäre es verwunderlich, würden die physikalischen Vorraussetzungen für Leben nicht auch anderswo im All vorhanden sein.'
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Interessante Äußerung.
(***)


Ist ja streng genommen ja auch ganz logisch, diese Vorstellung.
Wer Gott leugnet, für den gibt es auch keine Schöpfung der Welt, der Pflanzen, Tiere, Menschen
Die seien ja rein zufällig entstanden . . .
. . . und da es hunderte Milliarden von Erdkugeln gibt, so müßte es ja mit den Teufel zugehen, wenn nicht da und dort und wer weiß wo noch überall Leben existiert.

. . . auf einer Kugel halt nur niedriges Leben vorerst, irgend so was wie Unkraut . . . Icon_cheesygrin
. . . auf einer anderen Kugel irgendwelche tierartigen Lebewesen unbekannter Art, Mäuse mit Flügeln . . .
. . . auf wieder einer anderen Kugel höhere tierartige Lebewesen die bereits reden können, Riesenpapageien
. . . auf wieder einer anderen Kugel höhere tierartige Lebewesen die bereits rechnen können, wer weiß vielleicht sind sie uns um 10 Millionen Jahre voraus! Empfangen unsere blöden Radiosignale und kommen uns besuchen, sind vielleicht gar schon unterwegs !
Die Nasa sendet seit Jahrzehnten ununterbrochen Morsesignale aus. Mit einer 50.000 Watt Antenne !
Und zwar die Primzahlen
1 2 3 5 7 11 13 17 19 23
Das hört sich so an:
. .. ... ..... ....... ........... ............ ................. ................... .......................
Man geht davon aus, wenn es Lebewesen im All gibt, die intelligent genug sind, Radioempfangsgeräte zu bauen, dann haben sie auch Mathematik und kennen die Primzahlen.
Denen werden dann die dauernden Signale aus dem All auffallen, und sie werden erkennen müssen, daß da Signale von weit erntfernten höheren Wesen (uns) kommen.
Und da werden sie eine Expedition zu uns schicken.

(***) Sinnfreie Anmerkungen (OT) entfernt.
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#7
Heyho,

Danke für die schnellen & ausführlichen Antworten. Die Einblicke auf die Art und Weise wie ihr Dinge sieht und denkt, war aufschlussreich.
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#8
@Sinai

Es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass die Erde der einzig Planet mit Lebewesen ist.
Das hat aber nichts mir religiösem Glauben zu tun (von wegen: Atheisten glauben an Aliens) sondern schließt diese Möglichkeit ganz einfach nicht aus. Warum auch? Was auf der Erde funktioniert kann woanders ganz genauso funktionieren.

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#9
@Sinai
nach der Bibel sind wir "hier" selbst die Außerirdischen und es gibt laut Bibel noch mindestens 3 weitere "Welten" samt "Bewohner"
1. Himmel
2. Paradies, eine Einordnung des Paradies durch die Wissenschaft an einen geographischen Ort auf diesem Planeten kann es ja dann nicht gewesen sein.
3. Hölle
Wenn man nicht alle längst ausgestorbenen Arten ignorieren will und auch der ET keinen Glauben schenken will, muss der Mensch zwingend aus dem Nichts auf diesen Planeten erschienen sein. Entweder sind wir selbst, nach der Verbannung aus dem Paradies, also die Außerirdischen oder aber alle vor der Entwicklung des Menschen existierenden Arten waren bereits "außer(paradiesisches)irdisches" Leben.

Im übrigen willst Du Gott verbieten in diesem aberwitzig großen Universum weiteres Leben zu schaffen?
Oder woher dein "Wissen" der Glaube an Gott verbiete jegliches weiteres Leben unabhängig der Entwicklungsstufe?
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#10
(02-04-2017, 13:08)Sinai schrieb: Wenn ich mir das recht überlege, komme ich zum logischen Schluß, daß Atheisten an Außerirdische glauben.

Vielleicht statistisch für wahrscheinlich. Zudem muss man dann auch definieren, was als Außerirdische alles in Betracht gezogen werden kann.
Ich bin Atheist und glaube z. B. nicht an "Außerirdische". Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es bei mehreren hundert Milliarden Galaxien im Universum, mit jeweils mehreren hundert Milliarden Sonnen pro Galaxie, drei bis 5 mal so viele Planeten im ganzen Universum gibt... das wären dann einige Zig Billiarden... Und dass gerade nur ein einziger davon eine Biosphäre hat, halte ich für äußerst unwahrscheinlich...
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#11
Wäre ich ein Gottloser, so müßte ich so ehrlich und konsequent sein, an die Existenz von Leben auf anderen Sternen zu glauben.

Wodurch wäre im Atheismus denn die Alleinstellung des Menschen zu begründen ?

Durch die 'riesige Intelligenz und Güte der Menschheit' ?  Lachkrampf

Kein Esel ist so blöd, daß er Schnaps sauft und Rauch inhaliert.
Kein Raubtier verwendet Maschinengewehre und Atombomben.
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#12
Atheismus und die Vermutung, es gebe irgendwo und irgendwann (!) Leben im Kosmos haben nichts miteinander zu tun. Der Atheismus geht nur nicht von transzendenten Mächten aus (Schicksalsmächte, Götter, Gott, Engel, Dämonen, Teufel).

Glaube an Gott schließt anderes Leben nicht aus, gilt aber nur hier auf Erden und verpflichtet nur Mitglieder bestimmter Religionsgemeinschaften. Wenn man sich erst einmal von der (unsinnigen) Überzeugung befreit hat, Religion gelte für mehr als die Glaubensgemeinschaft, der man angehört, dann ist alles über fremdes Leben denkbar - auch für Gläubige!

Genauso hat im Atheismus eine Alleinstellung (gemeint ist die allein-Stellung) des Menschen dermaßen unsinnig, dass man gar nicht mehr versteht, was die Kirchen da eigentlich woll(t)en - außer plattem Machtanspruch.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#13
(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Wäre ich ein Gottloser, so müßte ich so ehrlich und konsequent sein, an die Existenz von Leben auf anderen Sternen zu glauben.
Soll das heißen, dass Pseudo-Gläubige nicht konsequent sind? Immerhin... ist allgemein bekannt, dass es auf "Sternen" ziemlich heiß ist.
Auf unserem "Stern" herrschen Temperaturen, die für lebende Organismen nicht gerade angenehm wären,

Ich kann mich einfach nicht des Eindrucks erwehren, dass der Unterschied zwischen Atheismus und Religion hauptsächlich darin besteht, dass bei Atheisten der gesunde Hausverstand und die Kognition die meiste Zeit deutlich besser funktioniert.


(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Kein Esel ist so blöd, daß er Schnaps sauft und Rauch inhaliert.
Kein Raubtier verwendet Maschinengewehre und Atombomben.

So einfach ist das auch wieder nicht.. Tatsächlich fressen Esel leidenschaftlich gerne gärendes Obst und Biermaische. Hefepilze kommen in der Natur überall vor.... Und viele "Raubtiere" verwenden z.B. chemische Kampfstoffe. Einige Insektenarten verscheuchen ihre Fressfeinde mit "Sprengladungen"...https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardierk%C3%A4fer. Pistolenkrebse erschießen ihre Beute mit einem "herzzereißenden" "Kavitationsstrahl"... https://de.wikipedia.org/wiki/Knallkrebs...nallkrebse

Der Mensch als "Säugetier", unterscheidet sich in seinem biologischen Aufbau überhaupt nicht von anderen Säugetieren...nur dass er als Raubtier deutlich weniger Eigenerisiko eingehen muss, da er die Intelligenz anderer Artgenossen für sich nutzen kann, ohne selbst besonders viel davon zu haben. Eben gerade das macht Atombomben und Maschinengewehre notwendig.
Es gibt so viel "Halbkluge", die ständig danach trachten, über die die Gescheiten zu herrschen, dass Atombomben als letztes Mittel sie davon abzuhalten, heute kaum noch weg zu denken sind...
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#14
(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Wäre ich ein Gottloser, so müßte ich so ehrlich und konsequent sein, an die Existenz von Leben auf anderen Sternen zu glauben.

Wo besteht da ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Ideen? Das sind beides vollkommen unabhaengige Fragen. Und an die Existenz von Leben auf anderen Sternen muss so lange niemand glauben, bis wir tatsaechlich welches gefunden haben. Davon unabhaengig ist die Feststellung, dass das nicht so unwahrscheinlich ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, eine Ueberlegung, die etwas fuer sich hat.

(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Wodurch wäre im Atheismus denn die Alleinstellung des Menschen zu begründen ?

Will das jemand? Davon unabhaengig macht es natuerlich Sinn, sich um menschliche Belange zu kuemmern; es geht schliesslich nicht zuletzt auch um uns selbst.

(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Durch die 'riesige Intelligenz und Güte der Menschheit' ?  Lachkrampf

Lassen wir die Guete, die hier jetzt nichts zu suchen hat, mal weg, so ist das mit der Intelligenz zumindest nicht eine komplette Lachnummer. Dass wir nun im allgemeinen nicht so intelligent sind, wie es vielleicht erstrebenswert waere, ist klar. Zumindest koennen wir ueberhaupt ueber solche Dinge nachdenken, was ja schon mal etwas ist. Und ob es andere intelligente Wesen im Universum gibt? Wer weiss. Prinzipiell ist das durchaus moeglich. Dass sie auf unserer Entwicklungsstufe stehen, ist dagegen wohl ausgesprochen unwahrscheinlich.

(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Kein Esel ist so blöd, daß er Schnaps sauft und Rauch inhaliert.
Kein Raubtier verwendet Maschinengewehre und Atombomben.

Ha. Ich wuerde mal sagen, das hat mehr mit Gelegenheit zu tun. Und was Schnaps oder die Waffen angeht, sind Esel und Raubtier halt wirklich nicht intelligent genug, diese herzustellen. Beim Vergleich mit dem Menschen geht es hier ja eher um eine hoehere Stufe der Intelligenz, naemlich die, die eigenen Ziele so zu verwirklichen, dass moeglichst viele davon etwas haben. Genau genommen ist das aber eine ethische Frage und nicht so sehr eine der Intelligenz. Es kann durchaus vorteilhaft fuer einen selbst sein, anderen Schaden zuzufuegen. Wenn solche Fragen einfach waeren, braeuchten wir keine Politik.
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#15
(03-04-2017, 19:47)Ulan schrieb:
(02-04-2017, 22:12)Sinai schrieb: Kein Esel ist so blöd, daß er Schnaps sauft und Rauch inhaliert.

. . . was Schnaps oder die Waffen angeht, sind Esel und Raubtier halt wirklich nicht intelligent genug, diese herzustellen


Das ist keine Frage der Möglichkeit der Herstellung
Stell einem Pferd artfremde Nahrung hin: geschälte Bananen mit Honig übergossen, geraspelte Kokosnüsse mit Karamelguß, Salzmandeln
Das Pferd wird in seiner Blödheit das alles fressen
Die Bananen sehr rasch, die Kokosspeise nach ein paar Stunden, die Salzspeise nach ein paar Tagen

Aber stell ihm einen Eimer Wein hin. Oder einen Eimer Schnaps. Das Pferd wird daran neugierig schnuppern und sich dann angewidert abwenden

Oder einen Schlauch wo teuester Virginiatabak-Qualm rauskommt. Nie wird das Pferd das mit den Nüstern gierig aufsaugen, nie wird es dann den Schlauch ins Maul nehmen und Rauch saugen

So blöd ist kein Vieh !
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