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Wege zu Gott
#1
Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeder einen anderen.
Gerade in der Verschiedenheit der Menschen, in der Verschiedenheit ihrer Eigenschaften und Neigungen, liegt die große Chance des Menschengeschlechts.
Gottes Allumfassung stellt sich in der unendlichen Vielheit der Wege dar, die zu ihm führen und von denen jeder einem Menschen offen ist.

Martin Buber

Quelle: userpage fu-berlin
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#2
..entschuldigt bitte die Länge....

Wenn ich im Flugzeug sitze, spielt sich fast immer das gleiche ab: Ich komme
mit meinem Sitznachbarn ins Gespräch, wir reden vom Wetter und kommen
über Religion auf Christus zu sprechen. Vor ein paar Jahren saßen meine Frau
und ich nebeneinander, als uns auffiel, dass die Frau auf der anderen Seite des
Ganges ein Kreuz um den Hals trug. In der Hoffnung, eine Diskussion in Gang
zu bekommen, sagte ich: »Danke, dass Sie ein Kreuz tragen. Wir haben einen
wundervollen Erretter, nicht wahr?«
Sie verdrehte ihre Augen und antwortete: »Ich glaube nicht, dass ich Ihre
Auffassung vom Kreuz teile. Schauen Sie mal …« Sie zeigte mir, dass sich unter
dem Kreuz ein Davidsstern befand und darunter hing noch ein Anhänger, der
einen Hindu-Gott symbolisiert. »Ich bin Sozialarbeiterin«, sagte sie mir, »Ich
bin zu der Überzeugung gekommen, dass ein Mensch Gott auf verschiedene
Weise finden kann. Das Christentum ist nur ein Weg zu Gott.« Sie führte weiter
aus, dass sie Spiritualität höher einschätze als Religion, und die Suche nach
Erfahrungen höher als bestimmte Glaubenssätze. Sie glaube an einen pantheistischen
Gott, eine Kraft, die wir nicht fürchten müssten.
Solche Unterhaltungen bestärken mich in der Ansicht, dass Spiritualität zunimmt,
man aber gleichzeitig die Auffassung vertritt, dass es viele Wege zu Gott
gebe. Glaubensbekenntnisse sind out, Gefühle sind in. Der Drehbuchautor und
Hollywood-Produzent Marty Kaplan schreibt in der Times: »Was die Meditation
für mich anziehend machte, war ihre religiöse Neutralität. Sie brauchen gar nichts
zu glauben, Sie müssen nur etwas tun. Zuerst hatte ich Bedenken und dachte,
dass ich aus mir selbst Glauben hervorbringen müsse – den ich aber nur vortäuschen
könnte –, um in den Genuss der Vorteile der Meditation zu kommen.
Doch es freute mich zu erfahren, dass es bei der Meditation zu 90 % darum ging,
überhaupt hinzugehen.« 1 Um wirklich spirituelle Erfahrungen zu machen, so
wird uns gesagt, ist ein Glaubensbekenntnis nicht nur unnötig, sondern sogar
unerwünscht. »Die Amerikaner«, so sagte einmal jemand, »sind ständig auf der
Suche nach unorthodoxen Wegen zu dem Ziel, zu dem sie ohnehin unterwegs
sind.«
Man definiert das Christentum so um, dass es zunehmend schwierig wird, es
vom Buddhismus oder anderen fernöstlichen religiösen Vorstellungen zu unterscheiden.
Wir können nun auch ohne Gott und ohne Glauben religiöse Erfahrungen
machen. Diese Verschiebung zum Pantheismus führt gegenüber dem
historischen Christentum zu Intoleranz. An einer staatlichen Universität war
32 10 Lügen über Gott
ein Schild angebracht: »Es ist in Ordnung, wenn du denkst, dass du Recht hast.
Es ist aber nicht in Ordnung, wenn du denkst, dass der andere Unrecht hat.« In
den letzten zehn Jahren wurde die Sünde wegdefiniert: Wenn es überhaupt
noch etwas gibt, das die Bezeichnung Sünde verdient, dann ist es der Gedanke,
dass der andere Unrecht hat. Wahrheit wird folgendermaßen definiert: Wahrheit
ist nichts, das man entdecken kann. Wahrheit wird erfunden. Entweder
man kreiert Wahrheit individuell oder durch Konsens. Und dabei messen wir
den eigenen Gefühlen mehr Bedeutung bei als beispielsweise den Worten Jesu.
Unsere pluralistische Kultur lehnt die Behauptung ab, dass man Gott nur
auf eine einzige Weise begegnen kann.

...Wer trotzdem weiterlesen will,..
http://www.clv.de/index.php4?p=Startseite%2FSuchen+%26+Finden&go=on
ab Seite 31
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#3
Stimmt, es gibt viele Wege zu Gott.

Ich habe den Weg zu Gott erst gefunden, als ich mich von religiösen Schriften und Vorstellungen gelöst hatte.

Und da findet man die Wahrheit.
Nur läßt sie sich nicht in Worte oder gar Gesetze fassen.

Warum nicht ?
Man kann Wahrheit nicht theoretisch definieren. Sie eröffnet sich einem am praktischen Fall.

Darum bleiben Gesetze und Gebot hölzern und unflexibel.
Ein Beispiel: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden."

Das kann sein: Eine böswillige, haßvolle Lüge, die einen benachteiligt. Eine Lüge, die man sagt, um jemanden nicht zu verletzten. Eine Lüge, um einer bösen Kritik aus dem Weg zu gehen. Eine Lüge, um eine Überraschung zu bewahren. (Wir kommen nicht zu deinem Geburtstag. Und dann kommen ALLE Bekannten und man ist überrascht und erfreut.) Eine Lüge, die die geschlagene Frau ihrem Mann erzählt um nicht noch mehr Schläge zu erhalten. Eine Lüge, die der Veranstalter einer Großveranstaltung ansagt, um eine Panik zu verhindern. U.v.m.

Lhiannon
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#4
Also, ich gebe dem Gast vollkommen recht.

Himmel und Erde werden vergehen, aber kein iota vom gesetz. Und das ist mein Gesetz.
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#5
Mir wird nicht klar, was Du uns sagen möchtest :?:
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#6
Vielleicht habe ich ja auch die Intention des Topics mißverstanden, aber ich denke, es gibt nur einen Zugang, nämlich den über Jesus.

Klar, den muß jeder selber für sich finden, aber dennoch sollte dieser Weg bei allen gleich sein.

Und heute ist es eben modern, mehr auf die Gefühle zu achten, als auf den Kopf, Regeln und Gesetze sind unwichtig, wichtig ist nur, daß man Gott fühlt und so.
Und da sind sicher "falsche" Wege dabei, solche, die am Ziel vorbeiführen.
Das wollte ich sagen.
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#7
Hallo MickyJoe!

Nun sagen unsere beiden lieben Gäste doch gerade, daß es nicht nur einen, sondern mehrere, viele verschiedenen Wege zu Gott gibt. Ich für mich gehe davon aus, daß auch Juden und Moslems ihren Weg zu dem einen Gott gefunden haben.

Gerhard
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#8
Sorry, ich hab das Topic doch irgendwie falsch verstanden...war wohl schon müde. :oops:
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#9
MickyJoe schrieb:Vielleicht habe ich ja auch die Intention des Topics mißverstanden, aber ich denke, es gibt nur einen Zugang, nämlich den über Jesus.

Na Eela, denkst Du nicht, dass es viele Wege gibt ?
Jesus war auch nur ein Mensch. Ich denke nicht, dass man nur über ihn zu Gott findet.
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#10
Hallo,

"Lerne dich selbst kennen , dann lernst du Gott kennen".

und

" wer wirklich nach IHM sucht , der wird ihn auch finden"

Gruß
Zehra
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#11
Hallo,

ERKENNE DICH SELBST!


Das System der Gotterkenntnis des Islam erklärt den Menschen: O Mensch, der du dich vor Sonne, Mond, Sternen, Bergen, Meeren, Winden, Stürmen ... fürchtest, die dir als groß und mächtig erscheinen! - O Mensch, der du vom Glanz der Leute mit viel Geld und großer Macht sowie von der Autorität eigennütziger und diktatorischer Herrscher geblendet bist, so dass du deine Ehre verlierst und dich manchmal vor ihnen beugst, sie lobpreist und dich durch eigene Schuld zu ihrem Sklaven machst ! Wach auf ! Nie ist dir die irdische, kosmische oder himmlische Existenz so überlegen.

Du hast deinen eigenen Wert nicht genau genug erkannt und hast dich ohne Entgelt vor ihre Füße geworfen! Erhebe dich ! Erkenne die großen Kräfte und Fähigkeiten, die Gott dir verliehen hat, die wie ein Schatz in dir ruhen. Nutze sie richtig aus! Dann wirst du feststellen, dass du weder so klein bist noch die anderen so groß sind, wie du dachtest!

Gruß
Zehra
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#12
Ich bin verrückterweise davon ausgegangen, daß es hier nur um Christen geht.
Und , hallo Transformer, für uns Christen ist der Weg nun mal über Jesus, denn er ist für uns gestorben, er ist der Mittler, durch den wir überhaupt zu Gott kommen.
Er war Mensch, aber er war auch Gott und hat den Tod auf sich genommen, den eigentlich wir verdient hätten, denn die Folge von Sünde ist nun einmal der Tod.
UNd dadurch, daß Jesus dieses Opfer gebracht hat, brauchen wir unsere Sünden nur ihm anzuvertrauen, was uns den Weg zu einem Leben mit Gott ebnet.

Also, ich weiß, was ich sagen will, ich weiß jetzt nur nicht, ob ich es auch verständlich formuliert habe... :wink:

Ach ja, und Transformer, ich finde es schön, Dich hier zu sehen.
Gruß,
ich
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#13
MickyJoe schrieb:UNd dadurch, daß Jesus dieses Opfer gebracht hat, brauchen wir unsere Sünden nur ihm anzuvertrauen, was uns den Weg zu einem Leben mit Gott ebnet.

Wir sollten aber auch den festen Willen haben, uns zu bessern.

Frieden
Gerhard
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#14
MickyJoe schrieb:Und , hallo Transformer, für uns Christen ist der Weg nun mal über Jesus, denn er ist für uns gestorben, er ist der Mittler, durch den wir überhaupt zu Gott kommen.
UNd dadurch, daß Jesus dieses Opfer gebracht hat, brauchen wir unsere Sünden nur ihm anzuvertrauen, was uns den Weg zu einem Leben mit Gott ebnet.

Was ist denn mit den Menschen, die nicht durch das Christentum missioniert wurden? Finden die nicht zu Gott?

@Mickey
Schau doch mal in meinem Forum vorbei und eröffne einen Topic über Jesus.
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#15
Wer Gott nie kennen gelernt hat, aber ansonsten ein gutes Leben geführt hat braucht meines Erachtens nach nichts zu befürchten.
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