Lieber Fritz,
ich warte heute noch auf die "Erleuchtung" meiner alten evangelikalen Freunde. Ich habe mich verstandesmäßig darüber hinweggesetzt und weiterentwickelt zum kritischen Frager.
Dann wollte ich nochmal ein Beispiel bringen: Ein Pfarrer predigt regelmäßig und er vermittelt in dieser Predigt, dass das wahr ist, was in der Bibel steht. Zumindest kann ein Pfarrer sich nicht leisten, der gläubigen Gemeinde zu erzählen: "Das ist ja alles nur Widerstandsliteratur, nie so passiert, man muss es halt symbolisch sehen...". Da würden ihm die Gläubigen (und auch warscheinlich die Kirche) aufs Dach steigen.
Aber wie kann ein Pfarrer von beispielsweise Mose im Binsenkörbchen erzählen, wenn das nie so war. Das ist nämlich nachgewiesernerweise abgeschrieben (und zwar wortwörtlich) von der Chronik des Assyrischen Großkönigs Akkad ("Sargonlegende"). Das wäre meiner Ansicht nach eine Pattsituation für den Pfarrer.(Quelle: OTTO, Eckard "Mose" aus der Beckschen Reihe)
Es ist mir ausserdem bewusst, dass nicht alle Theologiestudenten Pfarrer werden. Ich habe aber gezielt nach den Pfarrern gefragt, weil das für mich einer Situation des "Selbstbelügens" oder vielleicht auch des "Wahrheit verschweigens" oder dem "Arbeitgeber nach dem Mund reden" darstellen würde. DA gibts es eigentlich nur noch die evangelikale Position: alles ausblenden, verwerfen und vergessen und dem (irrationalen) Glauben frönen.
Oder wie seht ihr das?
Schönen Abend
Sonne
ich warte heute noch auf die "Erleuchtung" meiner alten evangelikalen Freunde. Ich habe mich verstandesmäßig darüber hinweggesetzt und weiterentwickelt zum kritischen Frager.
Dann wollte ich nochmal ein Beispiel bringen: Ein Pfarrer predigt regelmäßig und er vermittelt in dieser Predigt, dass das wahr ist, was in der Bibel steht. Zumindest kann ein Pfarrer sich nicht leisten, der gläubigen Gemeinde zu erzählen: "Das ist ja alles nur Widerstandsliteratur, nie so passiert, man muss es halt symbolisch sehen...". Da würden ihm die Gläubigen (und auch warscheinlich die Kirche) aufs Dach steigen.
Aber wie kann ein Pfarrer von beispielsweise Mose im Binsenkörbchen erzählen, wenn das nie so war. Das ist nämlich nachgewiesernerweise abgeschrieben (und zwar wortwörtlich) von der Chronik des Assyrischen Großkönigs Akkad ("Sargonlegende"). Das wäre meiner Ansicht nach eine Pattsituation für den Pfarrer.(Quelle: OTTO, Eckard "Mose" aus der Beckschen Reihe)
Es ist mir ausserdem bewusst, dass nicht alle Theologiestudenten Pfarrer werden. Ich habe aber gezielt nach den Pfarrern gefragt, weil das für mich einer Situation des "Selbstbelügens" oder vielleicht auch des "Wahrheit verschweigens" oder dem "Arbeitgeber nach dem Mund reden" darstellen würde. DA gibts es eigentlich nur noch die evangelikale Position: alles ausblenden, verwerfen und vergessen und dem (irrationalen) Glauben frönen.
Oder wie seht ihr das?
Schönen Abend
Sonne
Das Leben ist doch wunderbar, drum nehm ich Psychopharmaka!

