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RE: gläubige und gottesbeweise - Urmilsch - 13-07-2021 (13-07-2021, 13:23)petronius schrieb:(13-07-2021, 13:03)Reklov schrieb: ein "Gottesbeweis" ist mit unseren Mitteln bis jetzt nicht möglich Junge du kriegst die Tür nicht zu Und natürlich existiert auch nicht so etwas wie Geist, schon gar nicht der Geist Gottes, denn wenn wir Materie, das Wahrnehmbare verhackstücken, dann bleibt auf jeden Fall etwas übrig an dem wir uns übelst die Birne anschlagen können und was so sichtbar ist, dass man es von hunderten Kilometer Entfernung auch sieht und fürs menschliche Auge gar nicht unsichtbar ist, weshalb der Schreiber der Schriften der Geist und Unsichtbar in den Mund nahm, sicherlich einen an der Waffel hatte RE: gläubige und gottesbeweise - Ulan - 13-07-2021 (13-07-2021, 13:03)Reklov schrieb: Dabei nützt auch kein Rechthabenwollen oder Lächerlichmachen, - - - es bleibt uns nur der Austausch von förderlichen Informationen. Sprachkritik ist dabei unverzichtbar - und hoffentlich auch willkommen. Nun, vielleicht versuchst Du's mal mit vernuenftigen Argumenten, und zwar ohne Kategorienfehler zu begehen? Wenn Deine Beispiele hier eins ums andere Mal widerlegt werden - und ich verwende den Ausdruck "widerlegt" mit Bedacht, denn das ist objektiv der Fall - kommt droehnendes Schweigen und ein falscher Hinweis auf angebliche Aequivalenz von Meinungen. Aber so muessen wir uns immer und immer wieder irgendwelche angeblich unerklaerten Phaenomene als Evidenz fuer Gott (oder wie auch immer man es nennen will) anhoeren, die oft genug schlicht falsch oder eben schon lange naturwissenschaftlich erklaert sind. Bonuspunkte dafuer, dieselbe muessige "Diskussion", die im anderen Thread mittlerweile als zwecklos - da keine Diskussion - abgestellt wurde, hier nahtlos weiterzufuehren. Das Thema hier war naemlich etwas anderes: was bringt Leute wie Dich dazu, dauernd irgendwelche Gottesbeweise zu erfinden (gut, Du nennst es "Evidenz", aber Du behandelst es als "Beweis"). Da das petronius' Thread ist, ueberlasse ich ihm die Entscheidung, wann er von dieser Leier genug hat. Aber sollte hier weiterdiskutiert werden: Wie waer's mit einer Erklaerung dafuer, warum Du es fuer notwendig empfindest, Deine Mitmenschen dauernd mit erfundener Evidenz fuer intelligente Schoepfer zu ueberziehen? Das ist hier die Frage, die nach Deiner Motivation. RE: gläubige und gottesbeweise - petronius - 13-07-2021 (13-07-2021, 13:51)Urmilsch schrieb: Dann jedoch ist der Gottesbeweis ja geradezu lächerlich, denn diese Vokabel steht für das Wahrnehmbare und den Wahrzunehmenden ...was ja genauso wenig konkret bedeutet wie "gott" statte dein "Wahrnehmbares und Wahrzunehmendes" doch mal mit definierten eigenschaften aus, dann kann man anhand derer überprüfen, ob es objektive hinweise auf dessen existenz gibt RE: gläubige und gottesbeweise - Urmilsch - 13-07-2021 Nein nein Petronius, denn das wäre ein Kategoriefehler. Wenn die Begriffsbestimmung der Schrift mit der Vokabel Gott das Wahrnehmbare und den Wahrzunehmenden verknüpft, dann brauche ich dir keine definierten Eigenschaften mehr präsentieren, denn es umfasst ALLES, sowohl das Stück Holz, als auch denjenigen welcher in dir, in mir und im Heinz an der Trinkhalle eben wahrnimmt, nur dass das der Schrift nach immer der SELBE ist, nämlich der welcher gleichzeitig auch das ist was man wahrnehmen kann.
RE: gläubige und gottesbeweise - petronius - 13-07-2021 (13-07-2021, 14:06)Urmilsch schrieb: Nein nein Petronius, denn das wäre ein Kategoriefehler inwiefern? weißt, was ein kategorienfehler ist? Zitat:Wenn die Begriffsbestimmung der Schrift mit der Vokabel Gott das Wahrnehmbare und den Wahrzunehmenden verknüpft, dann brauche ich dir keine definierten Eigenschaften mehr präsentieren, denn es umfasst ALLES, sowohl das Stück Holz, als auch denjenigen welcher in dir, in mir und im Heinz an der Trinkhalle eben wahrnimmt dann ist die bloße umbenennung von "eh alles" in "gott" redundant und schon daher sinnlos. sinnlos auch, weil damit eben nichts konkretes, keine eigenschaft, verbunden ist RE: gläubige und gottesbeweise - Urmilsch - 13-07-2021 (13-07-2021, 15:03)petronius schrieb:(13-07-2021, 14:06)Urmilsch schrieb: Nein nein Petronius, denn das wäre ein Kategoriefehler Natürlich weiß ich was ein Kategorienfehler ist, ein Kategorienfehler ist was Gott betrifft in Schubladen und Kategorien zu denken und seiner Denke so selbst Grenzen aufzuerlegen und zu be-schränken. Ja ist denn scho Weihnachten und mit der Vokabel Gott die Eigenschaftslosigkeit verbunden? Ja und Nein, denn wir lesen mal bezüglich der Eigenschaftslosigkeit Gottes, siehe "https://www.pushpak.de/shiva/sp_b3k09.html": Zitat:Shiva gab zurück:Egal welche Begriffe in den oben genannten Schriften genannt werden, es sind nur Formen des einen Gottes. Letztlich Petronius möchte uns die Schrift mit der Vokabel Gott erklären, dass das was getrennt erscheint Erscheinungsformen des Ein- und Selben Wesens sind, weil diese sichtbare Materie immer auf dem SELBEN gründet, welcher diesen Schriften nach auch der Wahrnehmende ist. Es macht keinen Sinn sich darüber zu unterhalten ob Gott existiert, wenn die Vokabel Gott alles das was Wahrnehmbar ist und alles was Wahrnehmen kann umfasst und in einem DING vereint, man könnte auch sagen die Schrift setzt alles daran das wir be-greifen das alles EINS ist und wir alle ein Wesen, denn das ist die Essenz aus der Schrift. Jetzt schau mal was sich der Schöpfer den biblischen Schriften nach sehnlichst wünscht. Joh 17, 20-23 Zitat:Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, du habest mich gesandt. Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf daß sie vollkommen seien in eins und die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und liebest sie, gleichwie du mich liebst. RE: gläubige und gottesbeweise - Geobacter - 13-07-2021 (13-07-2021, 12:43)Reklov schrieb:(13-07-2021, 08:49)Geobacter schrieb: Na klar, Reklov.. heutige intelligent Lügendetektoren schauen sich einfach die Gehirnströme an und verzichten auf das beobachten des Schließmuskels. Gibt auch "KI-Programme" die sich nur die Gesichtsmuskeln anschauen... Ja... genau... das meinte ich, Reklov. Zum Gottesgedanken von dem du besessen bist, kann ich mit meinen Gefühlen wirklich nichts mehr beitragen. Aber beim analysieren der Motivation hinter deinem Gotteswahn, bin ich ein echter Fachmann.. Und diese Motivation ist wirklich nichts anderes, als eine besonders bösartige Form von narzisstischer Selbstüberschätzung. Das habe ich dir alles schon mal vor Jahren gesagt. Auch, dass redliche und anständige Menschen überhaupt keinen Grund haben, Lügendetektoren auszutricksen. Nun willst du ja aber auch nicht auf unsere Frage eingehen, was uns denn so ein Gottesbeweis bringen soll, wenn du an anderer Stelle alle evidenten Beweise und Tatsachen nicht gelten lassen willst, die deinen Ansichten und Vorstellungen widersprechen. Also muss man wohl davon ausgehen, dass es dir halt um gar nichts anderes geht, als um eine Art Rangordnungskampf, bei dem solche Patienten mit besonders schwerer "Psychopathologie" immer überzeugt sind, auf Grund einer sich selber eingebildeten heheren transzendenten Logik, ihren Mitmenschen die Regeln vorschreiben zu dürfen, können und müssen. Gott ist als Geweih.... Eigentlich... ein schwerer Fall von Missbrauch oder auch Energievampierismus. Und dass du da im evangelischen Kirchen-Verein in dem ja der Glaube an die Gemeinschaft, die Gemeinde, dem Dienst am Nächsten im Zentrum des eigentlichen christlichen Glaubens steht (wie übrigens auch bei den Katholiken), auch nicht zum Zug gekommen bist... versteht sich fast schon von selbst. RE: gläubige und gottesbeweise - petronius - 13-07-2021 (13-07-2021, 15:47)Urmilsch schrieb: Natürlich weiß ich was ein Kategorienfehler ist, ein Kategorienfehler ist was Gott betrifft in Schubladen und Kategorien zu denken und seiner Denke so selbst Grenzen aufzuerlegen und zu be-schränken du weißt also nicht, was ein kategorienfehler ist. dachte ich mir schon Zitat:Ja ist denn scho Weihnachten und mit der Vokabel Gott die Eigenschaftslosigkeit verbunden? das frage ich dich, bist du doch derjenige, der "gott" nicht definieren (ihm also eigenschaften zuordnen) kann oder mag Zitat:Letztlich Petronius möchte uns die Schrift mit der Vokabel Gott erklären, dass das was getrennt erscheint Erscheinungsformen des Ein- und Selben Wesens sind das erklärt bloß nichts, es ist nur nettes wortgeklingel Zitat:Es macht keinen Sinn sich darüber zu unterhalten ob Gott existiert, wenn die Vokabel Gott alles das was Wahrnehmbar ist und alles was Wahrnehmen kann umfasst meine rede ein solcher gottesbegriff ist überflüssig Zitat:Jetzt schau mal was sich der Schöpfer den biblischen Schriften nach sehnlichst wünscht. was interessiert mich das? ist doch eh alles eins, also zählt gefälligst, was ich mir wünsche RE: gläubige und gottesbeweise - Urmilsch - 14-07-2021 (13-07-2021, 18:18)petronius schrieb: das erklärt bloß nichts, es ist nur nettes wortgeklingel Nein Petronius, wenn alles EINS ist, dann zählt das was sich die Gesamtheit wünscht und nicht was sich ein Individuum wünscht, welches meint ein eigenständiges und vom Gegenüber losgeslöstes Individuum zu sein. Deshalb juckt auch nicht was du dir wünschst, sondern was sich jene Grundlage wünscht, welche alle Individuen umfasst und diesen Wunsch findest du in Joh 15, 12. Auch ist der Gottesbegriff, welcher das Wahrnehmbare und den Wahrnehmenden in einem Wesen zusammenbringt alles andere als überflüssig, denn ich meine zu glauben das deine Sinne dir nicht suggerieren, dass das was getrennt erscheint, verbunden und EINS ist und das was Wahrnimmt gleichermaßen in allen Individuen wahrnimmt. Dich jucken die Schriften nicht, schon gar nicht jene die nicht aus unserer Region stammen, aber sie zeichnen eben ein anderes als das vorherrschende Weltbild: Quellenloses Zitat entfernt - Ulan Wer ist als Herr erschienen? Wer wurde denn dem Joh 1, 1-14 nach Sohn? Ist es jenes Wort was identisch GOTT ist? Was sieht man denn wenn man den Sohn sieht und an wen glaubt man denn wenn man den Sohn glaubt? Joh 14, 5-10; Joh 12 , 45; Naja wurscht Petronius, ich weiß nur eins. Der Planet ist vollkommen, denn hier offenbaren jene Menschen welche von sich behaupten Gläubig zu sein nur das sie Ungläubig sind, weil wenn sie an Gott, den Herrn glauben würden, sie nur gut zu ihren Mitmenschen und der Natur sind, nicht nur weil das juristisch korrekt das einzige Gebot ist, sondern weil das der lebendigen Gott ist und der ganze andere Kram welcher sich nicht am lebendigen (GOTT) orientiert, dann logischerweise Götzendienst ist. RE: gläubige und gottesbeweise - petronius - 14-07-2021 (14-07-2021, 09:23)Urmilsch schrieb: wenn alles EINS ist, dann zählt das was sich die Gesamtheit wünscht und nicht was sich ein Individuum wünscht eben! den wunsch der "Gesamtheit" kannst du wohl am besten am zustand der welt ablesen, wie sie ist - denn wollte "alles" es nicht so, wärs ja wohl anders. sicher aber nicht an dem, was einzelne in irgendwelche "heiligen bücher" geschrieben haben Zitat:Auch ist der Gottesbegriff, welcher das Wahrnehmbare und den Wahrnehmenden in einem Wesen zusammenbringt alles andere als überflüssig doch, denn dieser simple sachverhalt trifft auf alle lebewesen zu, wie ich ja bereits sagte - sie sind wahrnehmbar und nehmen wahr. es ist höchst überflüssig, sie dann und dafür noch als "gott" zu bezeichnen - diese bezeichnung fügt dem ganzen keinerlei informationellen mehrwert hinzu Zitat:denn ich meine zu glauben das deine Sinne dir nicht suggerieren, dass das was getrennt erscheint, verbunden und EINS ist kommt drauf an, in bezug worauf, in welchem kontext. du und ich sind zweifellos getrennt, was unseren physischen aufenthaltsort betrifft - aber verbunden in unserer kommunikation du verlierst dich ständig in generellen floskeln, die im einzelen und konkret dann nichts bedeuten Zitat:und das was Wahrnimmt gleichermaßen in allen Individuen wahrnimmt. was soll das "gleichermaßen " konkret bedeuten, und woraus leitest du es ab? Zitat:Dich jucken die Schriften nicht, schon gar nicht jene die nicht aus unserer Region stammen, aber sie zeichnen eben ein anderes als das vorherrschende Weltbild das mag ja sein, aber was soll daraus folgen? andere schriften zeichnen noch ganz andere weltbilder Zitat:ich weiß nur eins. Der Planet ist vollkommen wenn du meinst... dann lassen wir doch einfach alles, wie es ist - und ich verstehe dein anliegen erst recht nicht RE: gläubige und gottesbeweise - Reklov - 14-07-2021 (13-07-2021, 17:18)Geobacter schrieb:(13-07-2021, 12:43)Reklov schrieb:(13-07-2021, 08:49)Geobacter schrieb: Na klar, Reklov.. heutige intelligent Lügendetektoren schauen sich einfach die Gehirnströme an und verzichten auf das beobachten des Schließmuskels. Gibt auch "KI-Programme" die sich nur die Gesichtsmuskeln anschauen... Hallo Geobacter, ... dem "Fachmann in solchen Fragen" müsste aber schon bewusst werden können, dass jemand, der sich den alten antiken Dogmen nicht ohne jegliche Bedenken anschließen will, damit noch nicht automatisch einer "bösartigen Selbstüberschätzung" od. einem "Wahn" unterliegt, sondern eben seinen eigenen Gedankenweg zu beschreiten gewillt ist. So etwas nennt man bei uns "Bewusstsein". Wenn Du Dich hier nun als "Fachmann" anzupreisen gedenkst, so will ich Dir Dein persönliches Vergnügen keinesfalls schmälern, aber gestatte mir dennoch, auf menschliche Beschränktheiten hinzuweisen, wenn es um die "Deutung des Seins und Daseins" geht. Hier nützen weder naturwissenschaftliche Beweise noch philosophische Gedankenkonstrukte, denn sie alle können nur inerhalb ihrer "erfahrbaren" Grenzen als "gültig" aufgefasst/verstanden werden. "Der Dienst am Nächsten" steht bei den kirchl. Gemeindeleitungen nur auf dem Papier im Vordergrund. Vorherrschend ist und bleibt da eher eine Art "Gedankenkontrolle", welche z.B. durch sich ständig wiederholende, von den Gemeinden im Gottesdienst gemeinsam gemurmelten Bekenntnissen verstärkt werden. (Was die von mir so "geglaubte" Schöpfer-Kraft dazu sagen würde, überlasse ich gerne der Fantasie des Einzelnen. In Deutschland ist es Tatsache, dass viele Kirchen-Angestellte recht karg entlohnt und vor die Tür gesetzt werden, wenn sie gegen die Sittenlehre der kath. Kirche verstoßen. Verstoß gegen das Zöllibat, Homosexualität od. der Austritt aus der Kirchengemeinde ermöglichen also dementsprechende Kündigungen. Jüngst löste sich der katholische Wohlfahrtsverband weiter von den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes, was die Bezahlung von ungelernten Kräften angeht. Dazu angemerkt: Das Grundgehalt eines deutschen Bischofs beträgt respektable 8.000 EUR. Erz- und evangelische Landesbischöfe oder Kardinäle bekommen bis zu 12.000 EUR monatlich. Seit 2006 besteht in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), doch die Kirchen genießen weiterhin Sonderrechte. Dies ist mehr als verwirrend, da für einen Großteil der kirchlichen Angestellten die öffentliche Hand aufkommt. Steuergelder werden dafür verwendet, damit Caritas und Diakonie, die Wohlfahrtsverbände der katholischen und evangelischen Kirche im staatlichen Auftrag soziale Aufgaben übernehmen. Nach wie vor hütet sich allerdings der deutsche Staat vor Eingriffen in das kirchliche Selbstbestimmungsrecht. Ein Streikrecht im eigentlichen Sinne gibt es für Arbeitnehmer konfessioneller Einrichtungen nicht. Auch hier bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Privilegien der Kirchen und wies eine entsprechende Klage der Gewerkschaft ver.di als unzulässig ab. Gruß von Reklov RE: gläubige und gottesbeweise - Reklov - 14-07-2021 Urmilsch schrieb:(13-07-2021, 13:23)petronius schrieb:(13-07-2021, 13:03)Reklov schrieb: ein "Gottesbeweis" ist mit unseren Mitteln bis jetzt nicht möglich Hallo petronius Urmilsch, Deine 2 Beispiele sind völlig untauglich, denn "Schwenkgrill" und "Tattoo" sind sichtbare Gebilde, die wir er- und begreifen können. Wobei ich zum "Tattoo" einschränkend anmerke, dass z.B. ein unbekanntes Bild-Symbol oder Schriftzeichen dem unwissenden Betrachter nichts sagen/vermitteln kann. Auch hier greift die alte Weisheit: Man sieht nur, was man weiß! Nimm als Beispiel für die Existenz des Unsichtbaren besser die Wirkung von Röntgen- od. Radiumstrahlen. Beide sind unsichtbar, haben aber nachweisbare "Wirkungen" vorzuweisen, welche z.B. mittels Röntgengeräten auf ein Trägermaterial fixiert werden können. Das Gieselsche Präparat ließ z.B. Radiumstrahlen eine 12 mm starke Bleiplatte durchdringen. Die ausgesandten Strahlen entladen, ebenso wie die Röntgenstrahlen, elektrisch geladene Körper. Von den letztgenannten Strahlen unterscheiden sie sich jedoch in mancher Beziehung wesentlich. Das Radium besitzt ferner bemerkenswerte physiologische Eigenschaften. Eine zweimalige, 20 Minuten dauernde Bestrahlung des Armes erzeugte eine jetzt lang bestehende Hautentzündung, welche ganz dieselben Erscheinungen aufwies, wie sie nach langdauernden Röntgenbestrahlungen auftreten. Noch nicht abgeschlossene Versuche, welche im Münchner hygienischen Institute gemacht wurden, scheinen die Wirksamkeit auf Mikroorganismen zu belegen. (Quelle: Otto Walkhoff (1900) Photographische Rundschau 28, 189-191) Welcher Mensch aber kann schon z.B. Gedanken "sehen". So vermag ein Mensch schlechtes oder auch gutes Gedankengut über lange Zeit in sich zu speichern, bevor ihn dieses dann zu einer entsprechenden Tat treibt, an der man seine Gesinnung "erkennen" kann. Es scheint also eher so zu sein, dass Du die "Türe erst gar nicht aufkriegst", von der Du meinst, andere "kriegen" sie nicht zu! Gruß von Reklov RE: gläubige und gottesbeweise - Ulan - 14-07-2021 @Reklov: Bitte darauf achten, auf wen Du antwortest. Du antwortest hier auf Urmilsch, nicht petronius. Ansonsten ist jetzt eine Verwarnung wegen fortgesetzten Kopierens von Texten ohne Urheberangabe faellig. Das mag zwar etwas bloed erscheinen bei einem Text von 1900, aber die Moderatoren sind hier nicht dazu da, Detektivarbeit zu leisten, um herauszufinden, von wem ein Text ist. Da schon zweimal muendlich vorgewarnt wurde, jetzt halt auch offiziell. Inhaltlich ist das Beispiel doch sehr schoen, um uns aufzuzeigen, dass auch bei unbekannten Ursachen eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehungen herzustellen sind. Das ist der Punkt, den Glaeubige an Homoeopathie und aehnlichen esoterischen Schnickschnack immer wieder missverstehen: die Kenntnis eines Mechanismus oder auch nur die Natur einer Wirkung ist nicht notwendig, um Ursache-Wirkungsbeziehungen nachzuweisen oder zu widerlegen. RE: gläubige und gottesbeweise - petronius - 14-07-2021 (14-07-2021, 14:39)Reklov schrieb: Das Radium besitzt ferner bemerkenswerte physiologische Eigenschaften. Eine zweimalige, 20 Minuten dauernde Bestrahlung des Armes erzeugte eine jetzt lang bestehende Hautentzündung, welche ganz dieselben Erscheinungen aufwies, wie sie nach langdauernden Röntgenbestrahlungen auftreten. Noch nicht abgeschlossene Versuche, welche im Münchner hygienischen Institute gemacht wurden, scheinen die Wirksamkeit auf Mikroorganismen zu belegen. (Quelle: Otto Walkhoff (1900) Photographische Rundschau 28, 189-191) hallo reklov solche überholten erkenntnisse sind zweifellos wissenschaftshistorisch interessant, auch wenn man natürlich heute radiobiologisch leicht erklären kann, warum und wie ionisierende strahlung (sei es nun röntgen- oder alphastrahlung) dem organismus schadet interessanter wäre aber im sinne dieses threads, warum du als offenbar gläubiger so vehement auf (meist leider nicht oder wenigstens falsch verstandenn) naturwissenschaftlichen sachverhalten herumreitest, um deinen glauben an einen (schöpfer)gott zu untermauern - hier schließe ich mich ulan an solltest du die antwort darauf auch diesmal wieder verweigern (gefragt wurdest du nun ja wirklich schon oft genug), sollte der thread in der tat geschlossen werden RE: gläubige und gottesbeweise - Sinai - 15-07-2021 (14-07-2021, 13:28)Reklov schrieb: Ein Streikrecht im eigentlichen Sinne gibt es für Arbeitnehmer konfessioneller Einrichtungen nicht. Auch hier bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Privilegien der Kirchen und wies eine entsprechende Klage der Gewerkschaft ver.di als unzulässig ab. Einen "Work to Rule - Strike", dt. Dienst nach Vorschrift (wie ihn die Polizei seit Jahrzehnten in der BRD und in Ö macht), kann auch das legendäre Bundesverfassungsgericht nicht verbieten.
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