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Zitat von petronius: "einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)" - Druckversion

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RE: Zitat von petronius: "einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)" - Ekkard - 30-01-2013

Du meinst: dich nicht, mich schon.


RE: Zitat von petronius: "einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)" - Harpya - 30-01-2013

einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
Also gibts keinen, was ist denn da so schwierig ?

Deutungswütige können ja auch mal
über "nacht's ist's kälter als draussen" diskutieren.


RE: Zitat von petronius: "einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)" - petronius - 30-01-2013

(30-01-2013, 01:48)Ekkard schrieb: Du meinst: dich nicht, mich schon.

nein, meine aussage hat schon allgemeine gültigkeit. das analogon sagt konkret nichts aus


RE: Zitat von petronius: "einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)" - Keksdose - 30-01-2013

(30-01-2013, 02:28)Harpya schrieb: einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
Also gibts keinen, was ist denn da so schwierig ?

Stimmt. Jetzt kommts aber drauf an, wie man "es gibt etwas/jemanden" definiert. Oder mal so gefragt: Kann es eigentlich was geben (d.h. existiert etwas) dass es nicht "gibt" (d.h. dass nicht in unseren Seinsbegriff passt)?

So betrachtet ist das Zitat ein intelligentes rhetorisches Spiel.
(Fast wie: Nachts ist es kälter als draußen. Ein Kategorienfehler, der sich über den Satz hinweg entwickelt und dabei die vielfältige Anwendbarkeit der semantischen Konstruktion "mehr als" ausnutzt.)


RE: Zitat von petronius: "einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)" - indymaya - 30-01-2013

(30-01-2013, 10:27)Keksdose schrieb: So betrachtet ist das Zitat ein intelligentes rhetorisches Spiel.
Für mich könnte es die Aussage eines gequälten Gläubigen sein, der gefragt wird :"Na...., wo ist denn dein Gott?"