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... Aber ich sage Ihnen ... das Evangelium der Gegensätze und Kontrapunkte
(27-12-2018, 22:07)Sinai schrieb:
(27-12-2018, 21:27)oswaldo_8553 schrieb: den energetischen Warnungen Jesu und den im Alten Testament gemeldeten Urteilen zur Vernichtung

Was ist mit "energetischen Warnungen Jesu" gemeint ?

Jedes Mal, wenn Jesus seine Zuhörer warnte, tat er es mit dem Zweck, dass Menschen über ihre Fehler nachdenken und ihre Sünden bereuen, damit sie im kommenden Gericht nicht verurteilt werden.

Jesus hat während seines gesamten Wirkens unter den Menschen niemals Gerichtsurteile verhängt oder Strafen angeordnet. Seine Methode bestand darin, Menschen zu lehren und zu warnen, in Zukunft gerettet zu werden.
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(27-12-2018, 22:19)oswaldo_8553 schrieb: Jedes Mal, wenn Jesus seine Zuhörer warnte, tat er es mit dem Zweck, dass Menschen über ihre Fehler nachdenken und ihre Sünden bereuen, damit sie im kommenden Gericht nicht verurteilt werden.
Jesus hat während seines gesamten Wirkens unter den Menschen niemals Gerichtsurteile verhängt oder Strafen angeordnet. Seine Methode bestand darin, Menschen zu lehren und zu warnen, in Zukunft gerettet zu werden.


Ich denke, diese drei Sätze sind wahr
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(17-12-2018, 00:43)Ekkard schrieb: ... Jesu Botschaften bereits im AT vorgegeben sind. 

Die Botschaft Jesu steht der des Alten Testaments frontal entgegen

Was denkst du? Was diente als Vorwand und Inspiration für den Kreuzzügen? Die Völkermorde der Midianiter, Moabiter, Philister, Jebusiter, Amoriter, Ägypter und Kanaaniter, die im Alten Testament häufig vorkamen, oder die Lehren Jesu im Neuen Testament?

Was denkst du? Was diente als Vorwand und die Inspiration für die Inquisition? Die religiöse Intoleranz, die im Alten Testament mit der Ausrottung der Propheten von Baal demonstriert wurde, oder der Tadel Jesu gegenüber seinen Jüngern, die Feuer vom Himmel bringen wollten, um die Samaritaner zu verzehren, wie Elia mit den Propheten von Baal gemacht?

Die schlechten Beispiele des Alten Testaments sind wie die schlechten Lehren des Korans, die besagen, dass ein besonderes Paradies diejenigen erwartet, die ihr Leben für Allah im Kampf gegen den Dschihad, den "Heiligen Krieg", gegeben haben.

Dieses unverantwortliche Versprechen erklärt zum Teil den Erfolg der radikalen Rekrutierung durch den Islamischen Staat (IS) in den fundamentalistischsten Kreisen der muslimischen Welt, da eine der Belohnungen darin besteht, 72 Jungfrauen an Männer zu vergeben.

Schauen Sie sich nun die Ähnlichkeit der Verheißung des Korans mit den 3. Mose 31: 9-12 und 35 an.  ... Sie nahmen die Frauen und Kinder der Midianiter gefangen und nahmen alle ihre Viehbestände, Herden und Waren ... und zweiunddreißigtausend als Kriegsbeute mit Frauen, die noch nie Sex hatten.

In 5. Mose 20,14 gibt es die Erklärung ... Nur die Frauen und Kinder und die Tiere und alles in der Stadt, alle ihre Beute wird für dich genommen; und du sollst von der Beute deiner Feinde essen, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.

Was denkst du? Hat das etwas mit den Grundsätzen und Beispielen zu tun, die Jesus im Neuen Testament in seinem Evangelium gegeben hat, oder sind es zwei entgegengesetzte Pole?
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(28-12-2018, 20:28)oswaldo_8553 schrieb:
(17-12-2018, 00:43)Ekkard schrieb: ... Jesu Botschaften bereits im AT vorgegeben sind. 

Die Botschaft Jesu steht der des Alten Testaments frontal entgegen

Was denkst du? Was diente als Vorwand und Inspiration für den Kreuzzügen? Die Völkermorde der Midianiter, Moabiter, Philister, Jebusiter, Amoriter, Ägypter und Kanaaniter, die im Alten Testament häufig vorkamen, oder die Lehren Jesu im Neuen Testament?

Was denkst du? Was diente als Vorwand und die Inspiration für die Inquisition? Die religiöse Intoleranz, die im Alten Testament mit der Ausrottung der Propheten von Baal demonstriert wurde, oder der Tadel Jesu gegenüber seinen Jüngern, die Feuer vom Himmel bringen wollten, um die Samaritaner zu verzehren, wie Elia mit den Propheten von Baal gemacht?


Auf den ersten Blick scheinst du recht zu haben.
Auf die Städte Sodom und Gomorrah regnete Schwefel und Feuer vom Himmel herab. (1 Mose 19:24)

Doch Jesus sagte: "Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt." (Matthäus 10:15)

Insofern hat Ekkard recht, daß Jesu Botschaften bereits im AT vorgegeben sind.
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(28-12-2018, 20:28)oswaldo_8553 schrieb: Kreuzzügen?

Es gibt auch das bekannte Bild:

Christus führt Kreuzfahrer nach Jerusalem, 1090

Jesus reitet mit dem Schwert im Mund an der Spitze der Kreuzritter
Dabei wird wohl auf folgenden Satz im Neuen Testament Bezug genommen:
"Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert; mit ihm wird er die Völker schlagen . . ." (Offb 19,15)

Der folgende Satz aus dem Evangelium ist rätselhaft
"Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen" (Markus 13:15)
Wird da eine Seuche durch das Evangelium angekündigt, oder Flucht ?

Ich tippe eher auf Flucht und Vertreibung, siehe den Folgesatz:
"Betet darum, dass dies alles nicht im Winter eintritt"
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Um auf die Ankündigung Jesu "Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt" in Matthäus 10:15 zurückzukommen, ist zu sagen, daß Jesus das Regnen von Schwefel und Feuer auf die beiden Städte nicht ablehnte, sondern seine Wiederholung ankündigte !

Allerdings nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt

Jesus wollte - wie oswaldo_8553 richtig schrieb - den Menschen Zeit zur Umkehr lassen.
(27-12-2018, 22:19)oswaldo_8553 schrieb: Jedes Mal, wenn Jesus seine Zuhörer warnte, tat er es mit dem Zweck, dass Menschen über ihre Fehler nachdenken und ihre Sünden bereuen, damit sie im kommenden Gericht nicht verurteilt werden.


So wie auch Abraham wünschte, daß dem Ort vergeben wird.
"Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt: Willst du auch sie wegraffen und nicht doch dem Ort vergeben wegen der fünfzig Gerechten dort?"
(1 Mose 18:24)
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(28-12-2018, 21:12)Sinai schrieb:
(28-12-2018, 20:28)oswaldo_8553 schrieb: Kreuzzügen?

Es gibt auch das bekannte Bild:

Christus führt Kreuzfahrer nach Jerusalem, 1090

Jesus reitet mit dem Schwert im Mund an der Spitze der Kreuzritter
Dabei wird wohl auf folgenden Satz im Neuen Testament Bezug genommen:
"Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert; mit ihm wird er die Völker schlagen . . ." (Offb 19,15)

Ich habe bemerkt, dass Sie oft das Buch der Offenbarung verwenden, um Ihre Argumente zu unterstützen. Ich glaube jedoch, dass dies höchst fragwürdig ist. 

Sowohl der Text der Offenbarung als auch die eschatologischen Gleichnisse Jesu haben das rätselhafte Sinn, dass nicht alle die nötige Unterscheidung haben, um sie zu interpretieren.

Zeugen Jehovas verwenden Offenbarung zu ihrem eigenen Vorteil, um ihre Lehren zu stützen, ebenso wie Siebenten-Tags-Adventisten und Mormonen. Auch Nostradamus wagte es, seine eigenen Interpretationen zukünftiger Dinge zu machen, und er tat falsch.
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Gut, lassen wir die Offenbarung beiseite, sie ist auch extrem rätselhaft von A bis Z

Sehen wir uns das hier an:

(28-12-2018, 21:04)Sinai schrieb: Jesus sagte: "Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt." (Matthäus 10:15)

Insofern hat Ekkard recht, daß Jesu Botschaften bereits im AT vorgegeben sind.

Oder diese rätselhafte Stelle:
(28-12-2018, 21:12)Sinai schrieb: "Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen" (Markus 13:15)
Wird da eine Seuche durch das Evangelium angekündigt, oder Flucht ?

Ich tippe eher auf Flucht und Vertreibung, siehe den Folgesatz:
"Betet darum, dass dies alles nicht im Winter eintritt"

Was ist dazu zu sagen ?

Man sollte das komplette Evangelium lesen und nicht nur einzelne Geschichten wie die Geschichte von der Ehebrecherin

Das Evangelium enthält auch seine schwer verständlichen Seiten
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(29-12-2018, 12:26)Sinai schrieb: Was ist dazu zu sagen ?

Man sollte das komplette Evangelium lesen und nicht nur einzelne Geschichten wie die Geschichte von der Ehebrecherin

Das Evangelium enthält auch seine schwer verständlichen Seiten

Ich stimme mit Ihnen überein, dass das Evangelium Jesu auch Ihre Schwierigkeit beinhaltet, bestimmte Seiten zu verstehen. Daher ist es wichtig, die Grundidee des Hauptkontexts zu verstehen.

Sowohl im Evangelium Jesu als auch im Alten Testament gab es Warnungen und Drohungen. Der große Unterschied ist, dass Jesus energisch warnte, aber zu Lebzeiten nie jemanden verurteilt hat, während im Alten Testament die Menschen oft direkt nach einem Ungehorsam verurteilt und hingerichtet wurden, ohne dass sie während ihres Lebens die Möglichkeit der Umkehr hatten.
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(29-12-2018, 00:07)oswaldo_8553 schrieb: Zeugen Jehovas verwenden Offenbarung zu ihrem eigenen Vorteil, um ihre Lehren zu stützen.

Ja, das ist auffällig. Für die Zeugen Jehovas scheint die Offenbarung das Hauptbuch zu sein.
Wenn man mit ihnen redet, ist das Gespräch zwar oft hochinteressant (die haben ein sehr fundiertes Bibelwissen und leben auch die christliche Nächstenliebe und Feindesliebe wirklich; bekanntlich waren sie bereit bis 1989 als Wehrdienstverweigerer ins Gefängnis zu gehen) aber regelmäßig mündet jedes Gespräch nach spätestens eineinhalb Stunden in der Offenbarung !
Ganz egal um was das Gespräch gegangen ist . . . Jesus, Moses, Adam und Eva, Demontage des Eherechts, Inflation, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Atomkriegsgefahr, Kriminalität, Hunger in der Welt, Seuchen in Afrika, Erdbeben in China, Weihnachten, Ostern, etc etc


(29-12-2018, 00:07)oswaldo_8553 schrieb: ebenso wie Siebenten-Tags-Adventisten und Mormonen.

Hier kann ich nichts sagen, ob sie sich auf die Offenbarung berufen, da weiß ich zu wenig über diese beiden Lehren. Es ist zwar bekannt, daß Charles Taze Russell, der Gründer der Wachtturm-Gesellschaft, stark von den Adventisten (nicht: "Siebenten-Tags-Adventisten") beinflußt war, aber bei den Mormonen wurde doch von Anfang an auf eine irdische Heimat (State Utah) großer Wert gelegt und mit Waffengewalt erobert (Kampf gegen die Utah-Indianer die vorher dieses Gebiet besaßen). Damals fielen die meisten männlichen Mormonen im Kampfe und daher wurde für eine Generation lang die Polygamie nach altbiblischem Muster eingeführt.


(29-12-2018, 00:07)oswaldo_8553 schrieb: Auch Nostradamus wagte es, seine eigenen Interpretationen zukünftiger Dinge zu machen, und er tat falsch.

Als ich vor etlichen Jahren das erste Mal ein Buch des Nostradamus erwarb, las ich verwundert, daß es eine Moschee am Rhein geben wird. Ich tat das als Spinnerei ab. Doch nun gibt es tatsächlich eine Moschee in Köln am Rhein - noch dazu eine sehr große !

Damit ist unerwarteterweise eben doch das geschehen, was in den Schriften Nostramus geschrieben war.

Über N. kann man im Wikipedia nachlesen
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(29-12-2018, 18:56)oswaldo_8553 schrieb: Sowohl im Evangelium Jesu als auch im Alten Testament gab es Warnungen und Drohungen. Der große Unterschied ist, dass Jesus energisch warnte, aber zu Lebzeiten nie jemanden verurteilt hat, während im Alten Testament die Menschen oft direkt nach einem Ungehorsam verurteilt und hingerichtet wurden, ohne dass sie während ihres Lebens die Möglichkeit der Umkehr hatten.


Da hast Du zweifelsfrei recht.
Allerdings ist anzumerken, daß Jesus kein Richter war. Er konnte Angeklagte weder freisprechen noch verurteilen

Wenn zur Zeit des Königtums ein Mörder gefangen wurde, sagte der Richter der betreffenden Stadt "Hinrichten" und die Leute vollzogen dieses Urteil

Jesus war aber kein Richter und seine Ansicht war reine Privatmeinung
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Jesus und der Zöllner

Jesus liebte demonstrativ die Ausgegrenzten. Doch war das überhaupt immer sozial wünschenswert?
Waren nicht so manche der "Ausgegrenzten" zu recht ausgegrenzt? Weil sie schlechte Menschen waren und vom Unglück anderer reich wurden

Hier ist nicht die Rede von Kranken, sondern von anderen Leuten

Ich habe dazu einen eigenen Thread eröffnet: Jesus und der Zöllner
Da geht es auch um Sklavenhandel
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(30-12-2018, 01:01)Sinai schrieb: Jesus und der Zöllner

Jesus liebte demonstrativ die Ausgegrenzten. Doch war das überhaupt immer sozial wünschenswert?
Waren nicht so manche der "Ausgegrenzten" zu recht ausgegrenzt? Weil sie schlechte Menschen waren und vom Unglück anderer reich wurden
Hier ist nicht die Rede von Kranken, sondern von anderen Leuten

Auch beim Umgang mit Steuereintreibern (Zöllner) zeigte Jesus, wie sich die Botschaft seines Evangeliums von der Botschaft des Alten Testaments unterscheidet.
 
Nachdem er in seinem Haus Jesus empfangen und seine Botschaft gehört hatte, zeigte der Züchter Zachäus seine Bereitschaft zur Umkehr und zum Charakterwechsel. Dies zeigte er mit folgenden Worten: Die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück ( Lukas 19:8).

Die Bibel berichtet nicht, was Jesus zu Zachäus gesagt hat, aber wir können daraus schließen, dass Jesus Zachäus nicht von äußerlicher Religiosität erzählt hat. Was Menschen dazu bewegt, ihren Charakter und ihre Prinzipien zu ändern, sind keine religiösen Gebote, wie sie im Alten Testament im Überfluss vorhanden sind.

Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Evangelium der Jesus-Prinzipien ein Kontrapunkt zum religiösen Inhalt des Alten Testaments ist.
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