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Der Umgang mit Sektenangehörigen/Gläubigen
#31
Hier ein sehr interessanter Aufsatz zu Religion und Narzissmus: *http://www.katharinaohana.de/religion-und-narzissmus/
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#32
"Interessant" ist dieser Blog leider nicht. Analytisch ist der Sachverhalt mit den "Kränkungen" viel besser von Schmidt-Salomon (hier) beschrieben. Auch zeugt er (der Blog) von einem ganz bestimmten Bild von christlicher Religion als einer Zwangsjacke, das nicht grundsätzlich gilt.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#33
Ich habe bei "Sektenangehörigen" eigentlich mehr die Leute im Auge, die sich hier anmelden und kurz drauf entnervt aufgeben. Und diese werden definitiv durch den Diskussionsstil abgestoßen. Da fehlen Einfühlungsvermögen, "kommen" lassen, zuhören, nachfragen ... Stattdessen erhalten sie verbale Prügel. Ich behaupte keineswegs, dass Religion allenthalben "gut" ist oder über Kritik erhaben. Aber wenn ich nicht "nett" bin (also in Angriffsposition gehe), werde ich über die betreffende Sekte, ihre Grundauffassungen, das Selbstbild, die Rituale usw. nichts erfahren.
Wie schon erwähnt, ist nach spätestens 2-3 Bildschirmseiten ein einziger immer gleicher Hickhack im Gange.
Gute Gespräche sind das dann nicht!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#34
(17-07-2015, 22:36)Ekkard schrieb: Ich habe bei "Sektenangehörigen" eigentlich mehr die Leute im Auge, die sich hier anmelden und kurz drauf entnervt aufgeben. Und diese werden definitiv durch den Diskussionsstil abgestoßen. Da fehlen Einfühlungsvermögen, "kommen" lassen, zuhören, nachfragen ... Stattdessen erhalten sie verbale Prügel. Ich behaupte keineswegs, dass Religion allenthalben "gut" ist oder über Kritik erhaben. Aber wenn ich nicht "nett" bin (also in Angriffsposition gehe), werde ich über die betreffende Sekte, ihre Grundauffassungen, das Selbstbild, die Rituale usw. nichts erfahren.
Wie schon erwähnt, ist nach spätestens 2-3 Bildschirmseiten ein einziger immer gleicher Hickhack im Gange.
Gute Gespräche sind das dann nicht!

Sicher, "gute" Gespräche sehen anders aus! Andererseits erfährt man, wenn man lernt, zwischen den Zeilen zu lesen, was die Intention vieler Sektenangehöriger ist, die sich in Foren wie diesen anmelden: Sie wollen missionieren, ihre Sicht der Dinge darstellen, und erwarten, dass, wie in ihren Sekten, alles unbesehen hingenommen wird. Nur ein Beispiel:

In einem amerikanischen Forum für Christen, lernte ich ein Mitglied der Zeugen Jehovas kennen. Ich startete ein Thema über den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, und stellte die Frage, ob andere Kirchen genauso reagieren (schweigen, verdrängen, dem Opfer die Schuld geben, etc.)? Der Zeuge sagte, dass in seiner Kirche so etwas nicht vorkommen würde. Daraufhin googelte ich ein wenig, und siehe da, es gab Hunderte von Fällen, welche durch die Presse gingen. Und jedes Mal wollte die Wachturm-Organisation sich mit der Verfassung rausreden (Religionsfreiheit). Als ich diese Ergebnisse ihm und allen anderen präsentierte, wurde ich plötzlich ein "Feind Jehovas", von ihm genannt, und er brach die Diskussion ab.

Sektenangehörige sind nur an der Verbreitung IHRER "Wahrheit" interessiert, nicht an der Wahrheit!
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#35
(18-07-2015, 05:26)Jutta schrieb:
(17-07-2015, 22:36)Ekkard schrieb: Ich habe bei "Sektenangehörigen" eigentlich mehr die Leute im Auge, die sich hier anmelden und kurz drauf entnervt aufgeben. Und diese werden definitiv durch den Diskussionsstil abgestoßen. Da fehlen Einfühlungsvermögen, "kommen" lassen, zuhören, nachfragen ... Stattdessen erhalten sie verbale Prügel. Ich behaupte keineswegs, dass Religion allenthalben "gut" ist oder über Kritik erhaben. Aber wenn ich nicht "nett" bin (also in Angriffsposition gehe), werde ich über die betreffende Sekte, ihre Grundauffassungen, das Selbstbild, die Rituale usw. nichts erfahren.
Wie schon erwähnt, ist nach spätestens 2-3 Bildschirmseiten ein einziger immer gleicher Hickhack im Gange.
Gute Gespräche sind das dann nicht!

Sicher, "gute" Gespräche sehen anders aus! Andererseits erfährt man, wenn man lernt, zwischen den Zeilen zu lesen, was die Intention vieler Sektenangehöriger ist, die sich in Foren wie diesen anmelden: Sie wollen missionieren, ihre Sicht der Dinge darstellen, und erwarten, dass, wie in ihren Sekten, alles unbesehen hingenommen wird. Nur ein Beispiel:

In einem amerikanischen Forum für Christen, lernte ich ein Mitglied der Zeugen Jehovas kennen. Ich startete ein Thema über den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, und stellte die Frage, ob andere Kirchen genauso reagieren (schweigen, verdrängen, dem Opfer die Schuld geben, etc.)? Der Zeuge sagte, dass in seiner Kirche so etwas nicht vorkommen würde. Daraufhin googelte ich ein wenig, und siehe da, es gab Hunderte von Fällen, welche durch die Presse gingen. Und jedes Mal wollte die Wachturm-Organisation sich mit der Verfassung rausreden (Religionsfreiheit). Als ich diese Ergebnisse ihm und allen anderen präsentierte, wurde ich plötzlich ein "Feind Jehovas", von ihm genannt, und er brach die Diskussion ab.

Sektenangehörige sind nur an der Verbreitung IHRER "Wahrheit" interessiert, nicht an der Wahrheit!
Also wir sollten Familien abschaffen und am besten gleich alle Männer. Die Kombination Mann+Familie hat eine extreme Tendenz zu Mord+Totschlag und Kindesmissbrauch.
Einzelbeispiele und dazu aus einem amerikanischen Forum hat jetzt genau welche Relevanz für den Umgang in diesem Forum?
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#36
(17-07-2015, 22:17)Ekkard schrieb: "Interessant" ist dieser Blog leider nicht. Analytisch ist der Sachverhalt mit den "Kränkungen" viel besser von Schmidt-Salomon (hier) beschrieben. Auch zeugt er (der Blog) von einem ganz bestimmten Bild von christlicher Religion als einer Zwangsjacke, das nicht grundsätzlich gilt.

Ja sicher, Schmidt-Salomon ist ein beliebter deutscher Gesellschaftsphilosph und Religionskritiker. Katharina Ohana hat dagegen nur Philosophie studiert und ist von Beruf Psychologin.
Schmidt-Salomon ist seinem Ruf verpflichtet und Kathrin Ohana in soweit nur ihrem Beruf.

Und für die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen einer generellen "so-sind-Wir-Menschen-nun-mal-Kritik" und einem viel besser- und interessanter-Idealismus fehlt den meisten Leuten sowieso das Gehör.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#37
(17-07-2015, 22:36)und dannEkkard schrieb: Ich habe bei "Sektenangehörigen" eigentlich mehr die Leute im Auge, die sich hier anmelden und kurz drauf entnervt aufgeben. Und diese werden definitiv durch den Diskussionsstil abgestoßen. Da fehlen Einfühlungsvermögen, "kommen" lassen, zuhören, nachfragen ... Stattdessen erhalten sie verbale Prügel. Ich behaupte keineswegs, dass Religion allenthalben "gut" ist oder über Kritik erhaben. Aber wenn ich nicht "nett" bin (also in Angriffsposition gehe), werde ich über die betreffende Sekte, ihre Grundauffassungen, das Selbstbild, die Rituale usw. nichts erfahren.
Wie schon erwähnt, ist nach spätestens 2-3 Bildschirmseiten ein einziger immer gleicher Hickhack im Gange.
Gute Gespräche sind das dann nicht!

Möchte dazu nur sagen, dass es in der Regel immer zuerst die "Sektenangehörigen" selbst sind, die hier keine "Gegenposition" akzeptieren und dann schnell und gerne "persönlich" werden, um unbequeme Argumente über die ad hominem Schiene zu diskreditieren.

Dabei erfährt man weit mehr über die Sekte....als beim Zuhören Icon_wink
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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