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Metaphysik, welche Wirklichkeit liegt jenseits der Physik ...
#1
Es werden sowieso nie alle Fragen geklärt werden können, auch wenn Wissenschaft daran geht, sich auch über diese Fragen Gedanken zu machen.

*http://www.seele-verstehen.de/grundlagen/metaphysik/
„Wenn Du sorgenfrei leben möchtest, höre auf, wissen zu wollen!“ ist eine alte Weisheit aus dem Daoismus. Es bedeutet, dass es nicht das Wissen ist, das uns ein glückliches, fruchtbares und befriedigendes Leben verschafft.

Die Fragen, was hinter allem steht und ob nicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin liegt, beschäftigt auch die Wissenschaftler.

Selbst Einstein hat theosophische Bücher zur Hand genommen und sich mit seinen Kollegen darüber ausgetauscht.

Selbst Wissenschaftler haben am Ende ihres Lebens darüber Notizen hinterlegt.

Es ist alles erst auf dem Weg.

Eigentlich ist alles Entwicklung - genauso, wie wir die Entwicklung in Medizin und Technik von den Anfängen an betrachten - und wie weit wir heute schon gekommen sind, ich vermute, daß auch die Metaphysik irgendwann akzeptierter wird, je weiter wir auch technisch kommen.

Wer hatte früher Nahtoderlebnisse überlebt, obwohl Wissenschaftler stets dagegen waren, doch als es einige an Ärzten und Physikern selbst "erwischt" hatte, wurden sie diesen Fragen gegenüber offener.
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#2
(10-04-2014, 14:41)Klaro schrieb: Die Fragen, was hinter allem steht und ob nicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin liegt, beschäftigt auch die Wissenschaftler

nicht in ihrer eigenschaft als wissenschaftler
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#3
(10-04-2014, 14:41)Klaro schrieb: Wer hatte früher Nahtoderlebnisse überlebt, obwohl Wissenschaftler stets dagegen waren, doch als es einige an Ärzten und Physikern selbst "erwischt" hatte, wurden sie diesen Fragen gegenüber offener.

Wenn man bedenkt, dass ganze Träume oft nur wenige Sekunden brauchen,
gibt es da noch die Möglichkeit, dass sogenannte Nahtoderfahrungen, erst beim Wiederaufwachen stattfinden.
Unser Gehirn rekonstruiert sich seine "Festplatte" selbst.

Merkwürdig an diesen Nahtoderfahrungen ist, dass Menschen unterschiedlicher Kulturkreise ebenso ganz unterschiedliche Nahtoderfahrungen haben, nichts mit einander zu tun haben.

Ich persönlich erkläre mir das so, dass wir Menschen in der Natur nach Strukturen suchen, nach denen wir uns orientieren können. Natürlich tun wir das nicht bewusst. Sondern es ist genau andersherum, dass unser Unterbewusstsein uns solche relativen Strukturen als Realität einer höheren Ordnung suggeriert, und ob wohl da gar keine solche Ordnung vorhanden ist.

Was passiert also, bei so einer Nahtoderfahrung wirklich?!

Unserem Ich-bewusstsein gehen bein Sterben sämtliche dieser Hilfs-Orientierungskoordinaten verloren, die uns das Unterbewusstsein zeitlebens vorgaukelt. Beim Wiederaufwachen brauchen wir die aber wieder, und unser Unterbewusstesein füllt genau dieses leere Loch dann gleich wieder mit neuen Hilfskoordinaten, die also gar nicht mal real sein müssen, um uns als absolut real zu erscheinen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#4
Also, in dem Fall einer Verwandten, die die Treppe herunter fiel und sich den zweiten Halswirbel brach, ins Koma fiel und eine Nahtoderfahrung hatte, erfuhr sie die "andere Welt" als Farbe-Licht-Wärme-Güte-Liebe und eine Sehnsucht zu bleiben. Nur hätte sie gern ihre Verwandten um sich gehabt, wünschte sich wieder zurück, als die "Stimme" sie ansprach.
Sie hörte den Pfleger sprechen, wußte, was er sprach und nahm alles wahr - war aber in ihrem Körper gefangen.
Was hat also nun gehört ?

Hinzunehmen möchte ich noch, daß sie im Alter von 90 Jahren geistig sehr fit ist und noch Bücher liest, nur der körperliche Verfall eben das Gravierende ist - wir zollen mit dem Körper den Tribut für das Alter - und vor allem, sie kann sich noch an alles in der Kindheit erinnern, die Namen ihrer Klassenkameraden weiß sie bis heute noch - und sie kann sich auch heute noch an die Ereignisse von damals erinnern - haargenau. Vielleicht spielen da auch die harten Kriegsjahre mit, daß der Widerstand in diesen schlechten Zeiten den Menschen fähiger macht, das Leben zu durchstehen als die Weichheit und die Angst vor Strapazen und Schwierigkeiten, die heute eher zum Leben gehören.

Gerade läuft eine Sendung auf N24 über die kleinsten Teilchen in uns. Die für unsere Augen unsichtbare Welt (erkannt erst in Zeiten der neuen Technik, des Mikroskops und anderer Erneuerungen. - Geheimnisse des Weltalls: Der Mikrokosmos -

Ich bin überzeugt, daß wir noch mehr entdecken werden - im Laufe der nächsten Jahrtausende. Und was manchen Menschen heute als unmöglich erscheint, wird morgen vielleicht selbstverständlich sein und sie werden sich vielleicht wundern, warum die Menschen vor Jahrtausenden diese Dinge nicht so wahrnahmen.
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#5
(11-04-2014, 22:32)Klaro schrieb: Und was manchen Menschen heute als unmöglich erscheint, wird morgen vielleicht selbstverständlich sein und sie werden sich vielleicht wundern, warum die Menschen vor Jahrtausenden diese Dinge nicht so wahrnahmen.

Warum sollten sie sich wundern?

Ist es denn nicht selbstverständlich, dass jeder Neue Schritt immer erst den vorhergehenden folgen kann? Außerdem werden die Menschen in Jahrtausenden, ganz anders und andere sein als wir heute. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es dann nur noch vereinzelte Menschen auf dem Planeten gibt, ist auch sehr groß.

Die Wirklichkeit auf der sich Leben überhaupt erst entwickeln konnte, ist eine Komplexität, die wir noch lange nicht in all ihren Zusammenhängen richtig verstanden haben. Und es könnte sich für uns durchaus auch rächen, dass wir
die meiste Zeit damit vergeudet haben, nach einem Phantom hinter der Wirklichkeit zu suchen.

Ich meine damit, dass 7 Milliarden Menschen ein Kritische Masse ausmachen, die der Planet nur noch solange verträgt, als wir auf fossile Energiereserven zugreifen können, um die nachwachsenden nicht noch mehr zu belasten.
Nachwachsen benötigt nämlich Zeit, die wir dann nicht mehr haben.
Und die Metaphysik wird dieses Problem auch nicht lösen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#6
(11-04-2014, 22:32)Klaro schrieb: Ich bin überzeugt, daß wir noch mehr entdecken werden - im Laufe der nächsten Jahrtausende

aber selbstverständlich!

nur wird das wohl kaum "jenseits der Physik liegen"...

(11-04-2014, 22:32)Klaro schrieb: Und was manchen Menschen heute als unmöglich erscheint, wird morgen vielleicht selbstverständlich sein und sie werden sich vielleicht wundern, warum die Menschen vor Jahrtausenden diese Dinge nicht so wahrnahmen.

das wäre ausgesprochen dumm und anmaßend

schließlich wind wir schon heute nur deshalb so groß, weil wir als zwerge auf den schultern vor riesen stehen. wie bauen auf auf dem, was generationen vor uns an wissen und erkenntnis erarbeitet haben

nicht aber auf den haltlosen spekulationen derer, die sich nicht damit zufrieden geben konnten, etwas (noch) nicht zu wissen und deshalb metaphysische spintisiererei als pseudoerklärung anboten
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#7
@geobacter , ich stoße mich an dem Begriff "Wirklichkeit" -
*http://de.wikipedia.org/wiki/Wirklichkeit
Oft wird zwischen Wirklichkeit und Realität nicht unterschieden.

Warum soll es nicht Dinge geben, die "hinter einer Welt" liegen, die wir heute noch gar nicht erfassen können, aber von vielen Menschen wahrgenommen werden, aber die sich nicht äußern wollen, weil sie auf Ablehnung von Leuten wie petronius reagieren, die nur ihre Sicht der Dinge als einzig wahr bekunden, ohne selbst je etwas erfahren zu haben.

Dieses grobe "an den Kopf werfen" von Worten stößt besonders empfindliche Menschen ab und sie halten sich zurück - denn es zeigt ihnen die Grobstofflichkeit, in der sich der Mensch heute noch befindet.

Ich empfinde es als Bereicherung, daß es auch Menschen gab und gibt, die mir eine andere Welt zeigen, und bei denen man merkt, daß sie die Welt mit viel Liebe betrachten.

Was können denn Leute bieten, die nur ihre Sicht darstellen und für allein als gültig erklären ? Was bieten sie als Ersatz an, für das, was manche Menschen aber mehr seelisch brauchen.

Ich sage: sie bieten nichts - nur Leere, Ersatzdrogen - geht es solchen Leute materiell gut und sie leben ihr Leben nun mal in Luxus und können sich alles Materielle leisten, schauen auf die herab, die dann ein Leben eher in Armut frönen müssen, sich also bei Arbeitslosigkeit nichts leisten können, haben nur unendlich viel Zeit und können trotzdem nichts weiter tun als im Wald spazieren gehen oder mit dem Rad irgendwie herum fahren - was ihnen auf Dauer dann vielleicht nichts bringt, weil sie auch mal ganz gern ins Kino gingen, ins Theater - was nützt ihnen die Zeit, die sie haben - sie können nicht mal ihre Wohnung tapezieren, weil sie für die die notwendigen Utensilien kein Geld haben.

Wenn also Menschen alles als Spintisiererei abtun, was sie nicht erfassen können, dann heißt das noch lange nicht, daß es diese Welt hinter der Welt nicht gibt oder geben kann.

Menschen, die noch vor tausenden von Jahren davon träumten, die Flügel auszubreiten und zu fliegen, die würden staunen, was Wirklichkeit geworden ist - sie könnten heute in der zu klein gewordenen Welt in ein solches "Gerät" einsteigen und überall hin fliegen. Aber dieses Ding ist materiell und kann schnell mal auseinander fallen, wie alles, was in der Realität nun mal aus Teilen zusammen gesetzt wird.

Diese Träume, erst als Fantasie gedacht, ist Wirklichkeit geworden - und, obwohl mir auch Geld, eine gute Wohnung und schöne Kleidung wichtig sind, weiß, daß ich eines Tages alles loslassen werde und ob der Mensch, der sich alles leisten kann, wirklich im Innern darüber so glücklich ist, wäre hier die Frage, denn dann wäre die Tatsache, daß gerade Kinder aus begüterten Familien sich dem Drogenkonsum verschreiben.

Es ist also alles, was zur Realität gehört, nicht unbedingt "Gold, was glänzt", sondern die Menschen suchen in ihrem Innern nach mehr - nach mehr Erfüllung - und da helfen solche Sprüche, die alles in Abrede stellen und die nicht damit fertig werden können, daß der Mensch sich eine schönere Welt vorstellt und diese Menschen, die es interessiert, nur anblaffen, gar nichts. Es ärgert solche Menschen vielleicht nur, daß sie nicht genügend Fantasie haben, sich etwas Schöneres als Grillen im Garten vorstellen zu können.

Und ich bin froh darüber, daß Menschen eine gänzlich andere Welt beschreiben, denn wenn Gott die Menschen auf die Erde geschickt hat, in die Materie, damit sie ihr ganzes Leben lang im Angesicht des Leidens mit der Notwendigkeit, für den sterblichen Leib zu arbeiten, um ihn ernähren zu können, um am Ende des Lebens am zittrigen Gehstock dem Ende des Körperlichken zuzugehen, so empfinde ich Materie nicht unbedingt als glücksbringend.

Es ist schön, daß es etwas mehr gibt auf Erden - und ich erlebe auch Menschen, denen diese Themen abgehen und eine Diskussion darüber kann nicht gehen, weil sie sich nie weiter mit Dingen beschäftigen, die sie ablehnen. Sie suchen nach Nippes Kokolores und für sie ist die Realität das Einzige und ihre Angst vor dem Tod ist so groß, daß sie Themen ausweichen, die die Ganzheitlichkeit erklären.

Das muß man so stehen lassen, denn im Grunde genommen sucht sich doch JedeR seine eigene Welt, die ihm die inneren Fragen beantworten können.

Manche Leute können das nicht, sie stoßen andere nur vor den Kopf und das muß man sich doch eigentlich nicht antun. Weil sie denn meinen, daß ihre Ansichten auf alle Anderen überzustülpen sind, haben sie wenig Verständnis und wozu soll man ihnen etwas sagen, wenn man sowieso weiß, daß man mit ihren Gedanken nicht mitgehen kann und will, es erwarten einen dann doch nur "Beschimpfungen" und es ist von Anfang an klar, daß man in keine gedankliche Übereinstimmung kommt. Deshalb kann man ihre Meinung einfach so stehen lassen und sich damit zufrieden geben, daß die große Vielfalt an Meinungen in der Welt nun mal vorhanden sind und man sich die Menschen, mit denen man sich umgeben will, aussuchen kann, weil sie eben nun mal auch andere Dinge akzeptieren.

Worüber ich oft schmunzeln muß, ist, wenn manche Leute merken, daß man nicht derselben Richtung folgt, daß sie sich dann anmaßen, andere über grobe Worte niveaumäßig nach unten zu "schrauben". Derer Worte gab es schon genug.

Wozu soll das gut sein ?
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#8
(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Warum soll es nicht Dinge geben, die "hinter einer Welt" liegen, die wir heute noch gar nicht erfassen können, aber von vielen Menschen wahrgenommen werden

was wird denn da wahrgenommen, "was wir heute noch gar nicht erfassen können"?

so eine aussage ergibt wenig bis keinen sinn

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: aber die sich nicht äußern wollen, weil sie auf Ablehnung von Leuten wie petronius reagieren, die nur ihre Sicht der Dinge als einzig wahr bekunden, ohne selbst je etwas erfahren zu haben

ich bekunde nicht "nur meine Sicht der Dinge als einzig wahr" - verlange aber natürlich auch von jedem anderen, seine aussagen plausibel zu amchen und nicht einfach "als wahr zu bekunden"

die behauptung, ich selbst "hätte nie etwas erfahren", ist ja wohl an lächerlichkeit nicht mehr zu übertreffen

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Dieses grobe "an den Kopf werfen" von Worten stößt besonders empfindliche Menschen ab

dann hör doch einfach damit auf

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Ich empfinde es als Bereicherung, daß es auch Menschen gab und gibt, die mir eine andere Welt zeigen

ich auch

aber du zeigst ja nichts - nicht mal auf mehrfache nachfrage

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Was können denn Leute bieten, die nur ihre Sicht darstellen und für allein als gültig erklären ?

offenbar keine erklärungen, wie man an deinem beispiel sieht

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Was bieten sie als Ersatz an, für das, was manche Menschen aber mehr seelisch brauchen.

Ich sage: sie bieten nichts - nur Leere, Ersatzdrogen

eine gute beschreibung der esoteriker, die du so gerne zitierst

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: geht es solchen Leute materiell gut und sie leben ihr Leben nun mal in Luxus und können sich alles Materielle leisten

klar - der eso-quatsch muß von den ihren armen opfern ja teuer bezahlt werden

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Wenn also Menschen alles als Spintisiererei abtun, was sie nicht erfassen können, dann heißt das noch lange nicht, daß es diese Welt hinter der Welt nicht gibt oder geben kann

und wenn sie von derlei spintisierei angetan sind, heißt das erst recht noch nicht, daß es diese behauptete "Welt hinter der Welt" gibt

(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Menschen, die noch vor tausenden von Jahren davon träumten, die Flügel auszubreiten und zu fliegen, die würden staunen, was Wirklichkeit geworden ist - sie könnten heute in der zu klein gewordenen Welt in ein solches "Gerät" einsteigen und überall hin fliegen

nur hat all das nicht das geringste mit einer "Welt hinter der Welt" zu tun
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einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#9
(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: @geobacter , ich stoße mich an dem Begriff "Wirklichkeit" - *http://de.wikipedia.org/wiki/Wirklichkeit
Oft wird zwischen Wirklichkeit und Realität nicht unterschieden.
Wir hatten dies näher erörtert unter Philosophie/real - wirklich - fassbar – existent (Link)
(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Warum soll es nicht Dinge geben, die "hinter einer Welt" liegen, die wir heute noch gar nicht erfassen können, aber von vielen Menschen wahrgenommen werden, aber die sich nicht äußern wollen, weil sie auf Ablehnung von Leuten wie petronius reagieren, die nur ihre Sicht der Dinge als einzig wahr bekunden, ohne selbst je etwas erfahren zu haben.
…, weil diese Art Aussagen in sich widersprüchlich sind! Entweder gibt es Beobachtungen, die wir zwar machen, aber nicht erklären können. Oder es handelt sich um Spekulationen, Vermutungen, Geschichten, die Menschen erzählen, um sich nicht Verstandenes zu erklären. Es ist doch kein Fehler, solche Geschichten als solche zu bezeichnen – insbesondere dann, wenn sie als Beleg z. B. für Nahtod-Erlebnisse oder für eine „jenseitige Welt“ herhalten sollen.
Es macht natürlich Spaß, spekulative Geschichten zu erzählen. Dafür haben wir ja das Mythologie-Forum bzw. die Plauderecke eingerichtet.
(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Dieses grobe "an den Kopf werfen" von Worten stößt besonders empfindliche Menschen ab und sie halten sich zurück - denn es zeigt ihnen die Grobstofflichkeit, in der sich der Mensch heute noch befindet.
Gewiss, das ist ein Folge davon, dass Behauptungen mit dem „Brustton der Überzeugung“ als Realität vorgetragen werden. Wenn man solche Behauptungen auseinander nimmt, nennt man das Diskussion. Diskussion lebt vom Gegenargument!
(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Ich empfinde es als Bereicherung, daß es auch Menschen gab und gibt, die mir eine andere Welt zeigen, und bei denen man merkt, daß sie die Welt mit viel Liebe betrachten.
Das ist eine andere „Geschichte“ und hat mit Stilfragen zu tun. Wer sich mit einem Realisten wie Petronius anlegt, wird schnell auf die Grenzen der Realität zurecht gestutzt. In solchen Fällen kann man doch zugeben, dass einem die spekulativen Geschichten einfach Spaß machen/gemacht haben und man mehr nicht wollte. Es besteht doch kein Zwang immer und immer wieder Spekulationen zu verteidigen – noch dazu mit merkwürdigen Pressekommentaren.
(12-04-2014, 13:13)Klaro schrieb: Wozu soll das gut sein?
Eben!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#10
petronius, mit der Leere, die jemand gibt, der alles verneint, meinte ich Dich. Das Andere ist für mich mehr wert. Auch, wenn Du nur auf dem herum "springst", was Du für allein wahr hältst. Das gibt mir nichts.

Ich werde weiterhin an diesem Thema fest halten und Du wirst weiter herum"toben" - da ändere ich meine Meinung nicht.
Weil es mir gut tut.

Auch wenn Du dagegen wetterst. Icon_lol

Das ist mir egal.

Du suchst Dir aus, worin Du Dich wohl fühlst und ich auch. Nur haben wir da unterschiedliche "Räume".

Und ich suche mir immer das aus, was mir entgegen kommt, spirituell und esoterisch.
Davon gehe ich nicht ab.
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#11
(12-04-2014, 17:31)Klaro schrieb: petronius, mit der Leere, die jemand gibt, der alles verneint, meinte ich Dich

ich weiß

aber laß mal deine ad hominems und erklär uns, was du denn überhaupt unter "metaphysik" verstanden haben willst

es gibt ja durchaus die metaphysik als klassische philosophische disziplin, die sich den "letzten fragen" widmet, welche empirisch nicht zu beantworten sind

man mag zu dieser philosophischen disziplin nun stehen, wie man will - daß ich sie eher kritisch sehe, verhehle ich nicht. aber worauf du sie offenbar reduzierst (theosophie, astrologie, nahtoderfahrungen...), das sehe ich eher als verhöhnung der klassischen metaphysik auf esoterischem kirmesniveau

dein versuch, jetzt auch noch naturwissenschaftler als beleg für den schmonzes heranzuziehen, setzt dem ganzen noch die krone auf

zwar sind wir hier ohnehin nicht im philosophiebereich, sondern in der eso-spielecke - aber bitte tu wenigstens nicht so, als wäre das ganze irgendwie der naturwissenschaft gleichwertig

denn da werde ich - als naturwissenschaftler - wohl verständlicherweise einfach stinksauer
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#12
(12-04-2014, 17:31)Klaro schrieb: Und ich suche mir immer das aus, was mir entgegen kommt, spirituell und esoterisch.
Davon gehe ich nicht ab.

Jedem Tierchesn sein Pläsierchen.

Sind Quantenverschränkung oder sonstige mikrokosmischen Phänomene
jetzt esoterisch oder real physikalisch.
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#13
Zitat:#5 - Die Wirklichkeit auf der sich Leben überhaupt erst entwickeln konnte, ist eine Komplexität, die wir noch lange nicht in all ihren Zusammenhängen richtig verstanden haben. Und es könnte sich für uns durchaus auch rächen, dass wir
die meiste Zeit damit vergeudet haben, nach einem Phantom hinter der Wirklichkeit zu suchen.
Es stimm, Geobacter, daß aus wissenschaftlicher Sicht die Nahtoderlebnisse betrachtet, noch viel am Arbeiten ist.
Was mir an der Naturwissenschaft nicht unbedingt gefällt, ist nicht der Wandel der Erkenntnisse, sondern daß sie sogar Gefühle auseinander nehmen will - die Erklärungen, die Liebe chemisch erklärte werden kann. Eusa_naughty

Natürlich ist Naturwissenschaft wichtig, führt sie uns doch zu Erläuterungen über bestimmte Dinge, aber was Philosophie und Psychologie angeht, da ist sie eher fehl am Platz - vielleicht steht hinter der Naturwissenschaft die ahrimanische kalte Intelligenz, sondern würde man nicht so gnadenlos die Tiere in den Forschungslaboren behandeln.

Angeblich zum Nutzen des Menschen, aber ob der Mensch auf dem Elend und Unglück anderer selbst glücklich werden kann - hier sehe ich viel die Variante des Karma - der Ursache - Wirkung - Folgen in unserem Leben.

Daß die Naturwissenschaft nur das erkennt, was sowieso schon existiert, und sich über dieses über viele Jahrtausende erabeitete Wissen nun in den Vorteil bringen will, ist ersichtlich. Aber es vernichtet auch die Gefühle des Menschen - seine Hinwendung zum Spirituellen, bis so mancher Wissenschaftler im Alter doch erkennt, was er nicht zu erkennen vermag - die Kraft einer Intelligenz, die über allem steht.

So sehe ich das und deshalb finde ich meine innere Heimat in der Theosophie.

Natürlich können immer Menschen, die im Sinne von Religionen oder Geisteswissenschaften agieren, auch menschliche Fehler machen, aber inhaltlich sucht doch jeder Mensch in den Schriften, was er eigentlich nur bestätigt sieht, wenn es um seine inneren Erkenntnisse geht, die er persönlich erlebt, erfährt, die seinem Leben Bedeutung gegeben haben und auch Dinge, die er sich selbst nicht erklären kann.

Ich weiß um die Realität, in einer Wirklichkeit, in der ich lebe, aber auch Zustände in der Welt kann man interpretieren in so verschiedener Art, daß man aus dem Dunklen/Bösen, auch etwas Gutes aus der Zaubertüte holen kann, wenn man geschickt formuliert.

Das, was ich erlebt habe, liegt hinter mir - der eine kann mehr loslassen als der andere - aber was gewesen ist, ist nur noch im Geist vorhanden - es ist weg - es war - aber es ist nicht mehr - wo ist es geblieben ? Es ist einfach kein fester Punkt mehr - und die Menschen, die dich begleitet haben, sind auch weg - du hat mal mit ihnen geredet, gearbeitet - auf einmal sind sie weg - verschwunden - was ist von ihnen geblieben ? Die Erinnerung, aber die ist nicht faßbar - nicht anfaßbar - sie ist nur noch visuell vorhanden - im Geist - alles Erlebte verliert an Bedeutung - es ist, als würdest du vorwärts schreiten und alles, was Realität war, was Wirklichkeit war, woran du manchmal fast kaputt gegangen bist, ist verschwunden und wenn du weg bist, dann ist alles weg - denn du hast es nicht aufgeschrieben -vielleicht nur aufgeschrieben in deiner Akasha-Chronik - und vielleicht nimmst du all das mit, was du erlebt und erfahren hat, in eine Welt mit, die dann vorhanden ist.

Es wäre doch völlig sinnlos, wenn wir sinnlos lebten und unser Leben nur darauf aufbauen, was wir kurzfristig erleben, was auch mit dem Menschen verschwinden würde - wozu soll es dann den denkenden, handelnden, fühlenden Menschen geben, wenn alles mit seinem Abgang verschwunden wäre - wissenschaftliche Erklärungen bringen da gar nichts - sie zerstören den Menschen nur in seinem Innern.

Und deshalb finde ich es gut, wenn es noch mehr Bereiche gibt, die dem Menschen dann helfen können, sich in all diesen Dingen zurecht zu finden.

Würde mich jemand in einen Laden mitnehmen, in dem es nur Tand zu kaufen gäbe, mir dann sagte, ich würde ein schönes Leben haben und glücklich sein, wenn ich mich darin wohl fühlen würde, wenn ich diese Dinge sammelte, dann würde ich wohl verdutzt schauen und ich mir wäre bewußt, daß es mich nie beglücken würde.
Mehr jetzt in Metaphern gesprochen.
Was den einen überaus glücklich macht, das kann dem anderen gar nichts geben, weil er damit eher seelisch zugrunde ginge.

Wenn man weiß, daß Naturwissenschaft ein Teil von allem ist, was unser Leben ausmacht, so braucht der Mensch auch die Metaphysik, denn ich selbst kenne Menschen, die Dinge erlebt haben, die sie sich nicht erklären können, sich aber nicht trauen, darüber zu sprechen, weil sie wissen, daß ihnen nicht geglaubt wird.
Meistens ist es auch so, daß man selbst Zweifel hat, bis man selbst Erlebnisse spiritueller Art hat, die einem keiner erklären kann.
Und dann kommen sie einem nur mit wissenschaftlichen Erklärungen und glauben, daß sie sich da ganz schlau vorkommen müssen, weil es für sie, nicht anders sein kann.
Aber manche dieser Erklärungen machen den Menschen nicht froh.

Wovon ich überzeugt bin:
*http://www.purucker.de/cms/werke-und-tex...-natur.php
Zitat:... ruft uns auf, die Grenzen der Denkmöglichkeiten auszudehnen in die Realität der verursachenden Kräfte. Vorurteile, Dogmen, unbewiesene Hypothesen und Theorien haben keinen Raum mehr in einer Zeit, in der sich die Grenzen des rein Materiellen immer stärker zu den mehr immateriellen Welten, Räumen, Kräften oder Energien hin öffnen.
Alles hat seine Zeit.
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#14
(11-04-2014, 18:16)Geobacter schrieb: Merkwürdig an diesen Nahtoderfahrungen ist, dass Menschen unterschiedlicher Kulturkreise ebenso ganz unterschiedliche Nahtoderfahrungen haben, nichts mit einander zu tun haben.

Erstens denke ich: Anderes Leben, andere Nahtoderfahrung (?)
Zweitens denke ich: Kann ja eh keiner kontrollieren, obs tatsächlich eine "Nahtoderfahrung" war oder nicht...
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#15
(13-04-2014, 10:11)Klaro schrieb: Wenn man weiß, daß Naturwissenschaft ein Teil von allem ist, was unser Leben ausmacht, so braucht der Mensch auch die Metaphysik, denn ich selbst kenne Menschen, die Dinge erlebt haben, die sie sich nicht erklären können, sich aber nicht trauen, darüber zu sprechen, weil sie wissen, daß ihnen nicht geglaubt wird.
Nochmal die Frage, die Petronius schon stellte: "Was verstehst du unter 'Metaphysik'?"

Du scheinst nur die "metaphysische Intuition" zu meinen, zu der auch göttliche Offenbarungen und mystische Erfahrungen gehören. Ich weise auf die engen Grenzen dieser Art des metaphysischen Denkens hin. Letztlich muss man diese so einschränken, dass sie ähnlich der Mathematik ein Kalkül des Möglichen wird. - Eine nicht so einfache Aufgabe, wenn man gerne ein Bisschen spekulieren möchte. Denn die Spekulation über das Mögliche verstrickt sich leicht in fallbezogene Erklärungen (ad hoc) und letztlich Widersrüche zum Allgemeinen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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