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Die olympischen Winterspiele in Russland - Hat das noch mit Sport zutun?
#31
(08-02-2014, 21:37)indymaya schrieb: Bei der Olympiade geht es Putin darum, dass bei dem Besuch der "freien Welt" der russichen Jugend nicht vermittelt wird, es wäre normal wenn "Männer", "Männer" bumsen.

putin will vieles, was in der aufgeklärten welt völlig normal ist, zu für russen abnormal erklären

auf den schwachsinn deiner sonstigen auslassung gehe ich wegen erwiesener sinnlosigkeit, dir etwas vermitteln zu wollen, gar nicht erst ein



(08-02-2014, 23:07)indymaya schrieb: Und Gott erschuf die Menschen; als Mann und Frau erschuf er sie.
So ist doch die Sexualität von Gott vorgegeben

non sequitur

auch als schwulen mann und lesbische frau schuf er sie Icon_cheesygrin

(08-02-2014, 23:07)indymaya schrieb: Brauche weder Moses noch Paulus zu zitieren, wenn Homosexuelle Männer sich mit der Tierwelt rechtfertigen spricht das für sich

ach, tun sie das?

haben sie nicht nötig - aber wenn hetzer deinesgleichen mit "unnatürlich" daherkommen,ist der verweis auf die natur gerechtfertigt

(08-02-2014, 23:07)indymaya schrieb: Der Sinn des Mannes ist die Fortpflanzung

dann sollte man also katholische priester und bestimmte hodenkrebspatienten gleich zu tode steinigen... Icon_rolleyes

(08-02-2014, 23:07)indymaya schrieb: ansonsten gäbe es den Menschen doch gar nicht mehr

ich verrate dir ein ganz großes geheimnis: spermien allein genügen keineswegs für die fortpflanzung

(08-02-2014, 23:07)indymaya schrieb: Wenn der "Zeitgeist" auf Widerstand stößt, wird der Widerstand diffamiert.

siehe 33-45
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#32
(08-02-2014, 23:09)Wilhelm schrieb: Ist Sport wirklich nur noch das um den/die besten zuermitteln?
Oder ist es nur noch ein Megaevent um abzukassieren?

was "spitzensport" betrifft, gehört das zusammen

daher interessieren mich derlei moderne gladiatorenkämpfe auch nicht wirklich, und mein mitleid mit den vielen sportkrüppeln hält sich in grenzen - sie müßten schließlich eigentlich wissen, worauf sie sich einlassen

dopingagentur würde ich auch abschaffen, soll doch jeder sich reinziehen, was erfür angebracht hält

breitensport, also sport, um spaß dran zu haben,ist sowieso was anderes und hat mit olympia, bundesliga usw. nichts zu tun
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#33
(08-02-2014, 23:34)indymaya schrieb: Das nicht jeder Sexualakt, Fortpflanzung beinhaltet könnte dir Sarah erzählen

was hast du dann für ein problem mit homosexuellen akten?
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#34
(08-02-2014, 23:41)Sinai schrieb: Es kam die hellenische Jugend zusammen. Während dieser heiligen Spiele ruhten alle Kriege. Die unschuldige Jugend dominierte – sie zeigte es den alten Eseln. Die Olympischen Spiele waren ein Treffen der Idealisten, da war jede Art von Korruption und Kommerz verpönt

träum weiter

profisportler, sponsoren, schiebung usw. waren natürlich auch schon bei den antiken spielen gang und gäbe
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#35
(08-02-2014, 23:07)indymaya schrieb: Der Sinn des Mannes ist die Fortpflanzung
Mit den Mädchen muß man schlafen, wozu sind sie sonst da! (Kurt Tucholsky)

Woody Allen:
Ist Sex eine schmutzige Sache? Ja, aber nur, wenn man's richtig macht.

Das es keinen Spass machen darf ist schon klar, oder ? Icon_lol

Was da Thema betrifft sehe ich auch keinen Zusammenhang zum Breitensport,
liest man so die ganzen Einschränkungen der Äusserungsmöglichkeiten der Athlethen, das ganz wirschaftliche und politische
Brimborium, das für normale Menschen nicht erreichbare Leistungspensum, Technik entscheidet mehr als die Menschen selbst,
das ist ganz weit vom Leben weg.

Ich spiel lieber Boule auf einer alten Sandbahn als mich dieser schon religiös anmutendem Curlingvergeistigung hinzugeben.
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#36
(11-02-2014, 17:18)petronius schrieb: breitensport, also sport, um spaß dran zu haben,ist sowieso was anderes und hat mit olympia, bundesliga usw. nichts zu tun

Wenns mal so wäre. Vom Kraftsport ohnehin mal abgesehen, ist es vor allem in den Ausdauersportarten gar nicht so selten, dass auch im Breitensport auf verbotene Mittelchen zurück gegriffen wird.
Jedes Jahr steigende Teilnehmerzahlen bei Marathons, Ultraläufen, Ironmans... zeigen auch wie intensiv Laien oftmals ihren Sport ausüben.
Da wird der Altersklassensieg einer olympischen Goldmedailie gleichgesetzt und sonst was auf sich genommen um noch zwei Sekunden mehr rauszuholen.
In Sachen Intensität, Zeitaufwand und leider auch Doping kann man kaum noch eine klare Grenze zwischen Profi- und Breitensport ziehen.


Ansonsten bin ich der Meinung, dass man den Profisport nicht ausschließlich verteufeln sollte. Das Ausloten der Grenzen (wie schnell kann ein Mensch rennen, springen, schwimmen...) ist imho ein typisch menschliches Phänomen.
Und es ist ja auch so, dass der Breitensport von den Erkenntnissen des Profisports oftmals profitiert. Ohne den Profisport wären viele Sportarten längst nicht so ausgereift und technisch verfeinert wie das heute der Fall ist.

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#37
(11-02-2014, 18:04)Harpya schrieb: ... Technik entscheidet mehr als die Menschen selbst,
das ist ganz weit vom Leben weg.

Das stimmt doch nicht, dass nur noch die Technik entscheidet. Mit solchen Aussagen tut man den Athleten ziemlich unrecht, die für ihre Erfolge wirklich sehr diszipliniert trainieren müssen.
Klar, wenn es um Bestzeiten geht versucht man auch über das Material einen Vorteil zu bekommen. Hier müssen halt die Komitees und Weltverbände Regularien treffen. So finde ich es beispielsweise begrüßenswert, dass diese Ganzkörperanzüge wieder aus dem Schwimmsport raus sind.


(11-02-2014, 18:04)Harpya schrieb: Ich spiel lieber Boule auf einer alten Sandbahn als mich dieser schon religiös anmutendem Curlingvergeistigung hinzugeben.

Der Profisport steht noch nicht deinem Freizeitvergnügen im Weg.

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#38
(11-02-2014, 19:23)Gundi schrieb:
(11-02-2014, 18:04)Harpya schrieb: ... Technik entscheidet mehr als die Menschen selbst,
das ist ganz weit vom Leben weg.

Das stimmt doch nicht, dass nur noch die Technik entscheidet. Mit solchen Aussagen tut man den Athleten ziemlich unrecht, die für ihre Erfolge wirklich sehr diszipliniert trainieren müssen.
Klar, wenn es um Bestzeiten geht versucht man auch über das Material einen Vorteil zu bekommen. Hier müssen halt die Komitees und Weltverbände Regularien treffen. So finde ich es beispielsweise begrüßenswert, dass diese Ganzkörperanzüge wieder aus dem Schwimmsport raus sind.

Nicht nur noch , aber immer mehr.
Aktuell gerade gesehen, das sich eine Schweizer Rodlerin an
x-Firmen wenden muss, um sich einen konkurenzfähigen Schlitten zu bauen.
Gutes Material nur gegen Sponsorverträge und rumlaufen wie eine Litfassäule.
Was hat Amateursport noch damit zu tun, das die Athleten, nehmen wir mal die Deutschen, wo viele nominell Soldat sind, aber nur in Sonthofen
jahrelang auf Meisterschaften trainieren.

Der olympische Grundgedanke scheint mit ziemlich pervertiert.
Olympiaboykote als politisches Mittel wird doch dem Gedanken nicht
gerecht.
WÄre doch auch mal eine olympische Disziplin für Politiker im Klappe
halten.
Naja, der Sieger hätte wahrscheinlich mit 30 sek. gewonnen.
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#39
(11-02-2014, 19:23)Gundi schrieb: Das stimmt doch nicht, dass nur noch die Technik entscheidet.
Training klar, aber Doping auch. Und das mit der Technik ist auch Voraussetzung.
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#40
60 % Veranlagung (Körpergröße, Knochenbau, Wuchs, Gleichgewichtssinn, . . . )
12 % Training
08 % Doping
12 % Material
08 % Financièrs

Für die angeborenen 60 % der Veranlagung kann der Sportler nichts. Es ist nicht sein Verdienst, sondern Zufall, daß Vater und Mutter gut gebaut sind.

Die 12 % Training sind die Leistung des Sportlers.

Doping stellt der Filz aus Pharmaindustrie und internationalen Anwälten bereit.

Beim Material werden Materialschlachten geschlagen, da geht es meist darum, welcher Konzern hat welche Patente gekauft . . .

Die Financièrs fördern dieses ganze Affentheater nicht aus Liebe zum Sport, das ist beinhartes business.
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#41
Vor 3500 Jahren ging es absolut fair zu.
Damals war ein Bursche stolz, wenn er schneller laufen konnte als die Mitläufer, und es gab noch nicht das verderbte Konsumdenken von heute, wo sich ein unsportlicher Mensch in einen Sportwagen setzt und bei der Ampel schneller beschleunigt als die anderen Autos. Das Werbefernsehen ist schuld ! Dort wird dieses Konsumdenken gezüchtet.

Vor 3500 Jahren wurden Speere aus Holz geworfen, natürlich von geschickten Handwerkern hergestellt, aber es waren Speere aus Holz. Und keiner wäre auf die Idee gekommen, Kunststoffe oder Leichtmetall einzusetzen.

Im Mittelalter gab es keine Olympischen Spiele, da hieß das Turnier.
Auch da ging es abolut fair zu, da achtete schon der König darauf. Wenn ihm ein Regelverstoß zu Ohren kam, gab es strenge Strafen.
Das wurde nämlich als Angriff auf die Ehre des Königs gewertet. Ein Offizialdelikt !
Kaiser Maximilian, der letzte Ritter, war berühmt für diese großen Turniere.

Dann nach Beendigung des Mittelalters begann eine finstere Zeit. Europa zerfiel in eine Menge von einander findlich gesinnten Nationen und es gab keine Jugendtreffen mehr.

Als dann 1896 die internationalen Wettkämpfe als Olympische Spiele wiederbelebt wurden, war von Commerz im heutigen Ausmaß noch keine Rede, aber es war schon der Wurm drin. Wir dürfen nicht vergessen, daß 1896 und in den Folgejahren der Kapitalismus dabei war, die Herrschaft über die Gesellschaft zu übernehmen – es war am Vorabend des Weltkriegs. Die Sportler waren von dem Ganzen noch ausgenommen, aber bei der Auswahl der Olympiastandorte gab es bereits Schiebung.

Und heute ?
Bei den Olympischen Spielen dürfen nur Amateure teilnehmen.
Da gibt es viele Leute (Männer und Frauen), die einen Vertrag mit dem Heer abschließen, sie verpflichten sich zu einem zeitlich befristeten Militärdienst. Soldat auf Zeit, Soldatin auf Zeit. Beispielsweise für 3 Jahre, bis zum Datum der nächsten Olympiade halt. Diese Berufssoldaten gelten daher rechtlich als "Amateur", weil sie ja beruflich nicht Sportler sind, sondern einen anderen Beruf haben (Soldat). Doch sie leben in einem als "Kaserne" bezeichneten Trainingslager. Das ist reiner Etikettenschwindel. Die gefinkelten Juristen machens möglich. Sie werden dafür bezahlt, sportlich zu trainieren, bekommen beste Trainer zugeteilt, das ist eine ganze Industrie. Manche Staaten mit einem großen Verteidigungsbudget sind da führend.
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#42
(11-02-2014, 21:21)Sinai schrieb: 60 % Veranlagung (Körpergröße, Knochenbau, Wuchs, Gleichgewichtssinn, . . .
Mit einem selbstgebastelteten Holzschlitten gewinnst du trotzdem nicht.
Diese 60% sind Voraussetzung, von wem auch immer, finanziert zu werden.
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#43
(11-02-2014, 21:38)Sinai schrieb: Vor 3500 Jahren ging es absolut fair zu.

Ich bin ja so neidisch. Ich waere auch gerne dabei gewesen.

(11-02-2014, 21:38)Sinai schrieb: Im Mittelalter gab es keine Olympischen Spiele, da hieß das Turnier.
Auch da ging es abolut fair zu...

Meine Guete, Du bist ja ganz schoen rumgekommen.

(11-02-2014, 21:38)Sinai schrieb: Dann nach Beendigung des Mittelalters begann eine finstere Zeit.

Die hiess "Renaissance", nicht wahr? Generell bekannt fuer ihre Finsternis.
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#44
Ich hätte da eine Idee. Das Material soll normiert werden.
Standardisiertes Material.

Speerwerfen:
Ein Speer hat exakt diese Länge, dieses Gewicht und ist aus diesem Material zu fertigen. Gleiches Recht für alle !

Biathlon:
Ein Gewehr hat exakt das Kaliber XY, exakt diese Lauflänge, exakt dieses Gewicht, exakt diesen Abzugswiderstand, exakt dieses Visier.

Ski:
Ein Ski hat exakt 95 % der Körpergröße des Athleten.

Denn es ist ja verdammt noch mal nicht interessant, wer die "bessere" Ausrüstung hat, so etwas verstößt dem Geist der Olympischen Spiele. Der Mensch ist wichtig, nicht das Material.

Aber leider ist so etwas derzeit nicht möglich, denn die ganze Olympade ist bereits in der Hand des Commerz. In Wahrheit regieren Bankenkonsortien, samt den von ihnen besessenen Pharmaunternehmen. Patentanwälte haben das Wort.
Welcher neue Chemiewerkstoff hat bei gleichem Gewicht eine höhere Zugfestigkeit ? Können wir die Verwendung dieses neuen Kunststoffs dem Konkurrenten untersagen ?
Welches Dopingmittel ist noch unbekannt und kann daher noch nicht auf der Verbotsliste sein ? Der Mensch, der Sportler ist längst zum nützlichen Idioten, zum Werkzeug degradiert worden in dieser Materialschlacht.
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#45
(11-02-2014, 21:38)Sinai schrieb: Vor 3500 Jahren ging es absolut fair zu.

(11-02-2014, 22:03)Ulan schrieb: Ich bin ja so neidisch. Ich waere auch gerne dabei gewesen.

Ich auch
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