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chabad lubawitsch und das messianische judentum
#3
(08-11-2010, 09:18)Jakow schrieb:
(04-11-2010, 20:59)petronius schrieb: der einen wird mit erbittertem widerstand begegnet, die andere achselzuckend zur kenntnis genommen

wie erklärt sich das?
Durch den Kontext und Hintergrund. So vermischt dein Beitrag

mein beitrag?

oder greifst du hier nicht eher den juden brumlik an?

Zitat:wieder einmal alle Ebenen und dadurch entsteht dann erst diese Fragestellung. So sollte man bspw. nicht davon ausgehen, dass deutsche jüdische Gemeinden im eigentlichen Sinne religiöse Organisationen sind und ihre Mitglieder oder die Führung gar religiöse Menschen seinen. Die meisten würde ich als traditionel bezeichnen, welche einfach nur bestimmte Traditionen noch leben und zu manchen Feiertagen in die Synagoge gehen. Von diesen Menschen würde ich darum sicherlich nie, eine fundierte theologische Auffassung erwarten

und daraus folgt jetzt was?

Zitat:So wird Chabad eben auch nur selten achselzuckend hingenommen, sondern es besteht hier eine ebenso wenn nicht gar grössere Kritikerzahl aus gegenüber messianischen Juden und deren Organisationen

siehst du - man kann doch auch informationen geben, ohne das gegenüber zu disqualifizieren. so war mir das bisher nicht bekannt

Zitat:Allerdings sollte man dabei eben sehen, dass Chabad als traditionelles Judentum auftritt und man genauer hinsehen muss, um den Messianismus einzelnen Anhänger überhaupt zu sehen

wenn ich hrn. brumlik recht verstanden habe, geht es ihm nicht um den "Messianismus einzelnen Anhänger", sondern um den messianischen anspruch der ganzen bewegung

Zitat:So ist Chabad hier auch nicht geschlossen und nur Teile der Lubawitscher in Deutschland sind auch Messianisten

hr. brumlik hat sich aber gar nicht nur auf deutsche lubawitscher bezogen. z.b. ist Alon Goshen-Gottstein afaik israeli

Zitat:Auf Juden, welche dem religiösen Judentum eher fern stehen, wirkt dieses aber alles auf derem schlechten Gewissen, vor allem wenn sie als Gemeindevorstand eigentlich die Repräsentanz einer religiösen Person darstellen müssten. Umgekehrt wissen diese Personen aber das Christentum als feindliche Position

versteh ich jetzt nicht

wer hat warum ein schlechtes gewissen?

Zitat:So ist hier Chabad mehr als stark umstritten und wird hier von vielen anderen Gruppierungen nicht nur abgelehnt sondern auch bekämpft. So kommt es in New York oder Israel auch immer wieder zu Strassenkämpfen. Davon ist man in Deutschland weit entfernt, weil es hier eben die anderen religiösen Gruppen nicht gibt, welche sich Chabad so entgegen stellen könnten

hat hr. brumlik nicht eben das gesagt?

die "religiösen gruppen" hierzulande stellen sich zwar messianern antgegen, nicht aber den lubawitschern mit ihrer ebenfalls diskussionswürdig3n verehrung ihres rebbe als ersatzmessias
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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RE: chabad lubawitsch und das messianische judentum - von petronius - 08-11-2010, 09:47

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