01-11-2010, 19:15
qilin schrieb:aber sie wird, wie Du schreibst, häufig von GläubigenFür angehende Seelsorger ist sie innerhalb des Studiums "Knochenarbeit". Es gibt dazu keine Dogmatik, die es vereinfachen würde, sondern reine Sisyphussarbeit, die einem Kriminalisten ähnelt, wenn er auf Spurensuche gehen muß. Natürlich gibt es heute Vorgaben, aber das Erlernen der Quellenanalyse ist trocken, anstrengend und recht schnell ermüdend.
(ja oft auch von Seelsorgern) für 'modischen Unglauben' gehalten.
Und das soll ein Seelsorger, unabhängig davon, wie ernst er es mit dieser Ausbildungseinheit gehalten hat, "Normalo" 'rüberbringen'? Dann lieber einen Schinken für x Euro kaufen und präsentieren, es wird hoffentlich geschluckt und dankbar angenommen. - Als Maßstab: In unserem Bibelkreis (keine "erlauchten" Theologen) interessierte Menschen, bei aller Vorbereitung unserer Pfarrerin gehen da mal locker 2 -3 Std. zum Verständnis von 2 Bibelversen drauf - vorliegend in deutscher Übersetzung, allerdings mit 4 - 5 versch. Bibelausgaben. Aber ich denke, damit sollten wird den Ausblick auch beenden, mag keine Verwarnung deswegen kassieren...
Gruß
