02-05-2004, 14:16
Hallo
@Ekkard:
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Die "Nabelschau" mag ich etwas anders sehen.
Überhaupt, finde ich, geht die Frage, welche Handlung denn nun 'Sünde' sei, am Thema vorbei. Denn welches Tun nun 'Sünde' sei oder nicht ist bestenfalls ein Nebenschauplatz - in dem dann wieder alle Energie darauf verwendet wird, 'Sünden' möglichst genau zu definieren, dann zwischen 'kleineren' und 'grösseren' 'Sünden' sorgfältig zu unterscheiden (so auf dem Hintergrund: "aha, diese 'Sünde' darf ich mir noch leisten; ohne grössere Konsequenzen zumindest"); kurz: sich herauszureden - aus Verantwortung, Verstrickung, ... Das Thema gab's schon mal, bei "Adam und Eva" nämlich (sog. 'Sündenfall').
Kleine Erinnerung noch: "Liebe Gott ... und deinen Genosssen dir gleich (oder: "... deinen Nächsten wie dich selbst)" war (im christlichen Sonderteil der Bibel) als das Höchste Gebot bezeichnet. Muss also was dran sein an dieser Liebe zu Gott und dem (einem jeden (!)) Genossen, Nächsten, Mitmenschen ...
Was nun nicht meint, alle weiteren Gebote seien diesem nun unter geordnet (mit der - beispielsweise - 'logischen' Schlussfolgerung aus 'Liebe zu Gott' könne Töten ja u.U. erlaubt oder gar geboten sein und ähnlichen Klimmzügen). - Eher schon steckt hier ein Schlüssel, wie denn nicht_stehlen (wollen) zu bewerkstelligen ist. Bei einem guten Freund z.B. käme ich wohl kaum auf die Idee ...
@Ekkard:
Zitat:Wenn man allerdings der jüdischen Tradition folgend die Gebote sehr weit fasst, dann bedeutet z.B. "Töten" auch: den Lebensraum einengen, jemanden übervorteilen, die Lage ausnutzen. Dasselbe gilt in ähnlicher Weise fürs Stehlen. So sind alle Fehler, die wir auf dem Gebiet der Umweltbelastung begehen, ein Raub an anderen, insbesondere nachfolgender Generationen.Diese von Dir angesprochene "jüdische Tradition" hätt' ich gern etwas ausführlicher und begründet (= wie abgeleitet?) dargestellt.
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Die "Nabelschau" mag ich etwas anders sehen.
Überhaupt, finde ich, geht die Frage, welche Handlung denn nun 'Sünde' sei, am Thema vorbei. Denn welches Tun nun 'Sünde' sei oder nicht ist bestenfalls ein Nebenschauplatz - in dem dann wieder alle Energie darauf verwendet wird, 'Sünden' möglichst genau zu definieren, dann zwischen 'kleineren' und 'grösseren' 'Sünden' sorgfältig zu unterscheiden (so auf dem Hintergrund: "aha, diese 'Sünde' darf ich mir noch leisten; ohne grössere Konsequenzen zumindest"); kurz: sich herauszureden - aus Verantwortung, Verstrickung, ... Das Thema gab's schon mal, bei "Adam und Eva" nämlich (sog. 'Sündenfall').
Kleine Erinnerung noch: "Liebe Gott ... und deinen Genosssen dir gleich (oder: "... deinen Nächsten wie dich selbst)" war (im christlichen Sonderteil der Bibel) als das Höchste Gebot bezeichnet. Muss also was dran sein an dieser Liebe zu Gott und dem (einem jeden (!)) Genossen, Nächsten, Mitmenschen ...
Was nun nicht meint, alle weiteren Gebote seien diesem nun unter geordnet (mit der - beispielsweise - 'logischen' Schlussfolgerung aus 'Liebe zu Gott' könne Töten ja u.U. erlaubt oder gar geboten sein und ähnlichen Klimmzügen). - Eher schon steckt hier ein Schlüssel, wie denn nicht_stehlen (wollen) zu bewerkstelligen ist. Bei einem guten Freund z.B. käme ich wohl kaum auf die Idee ...
