15-01-2004, 00:10
Hallo liebe Leute,
als Protestant hatte ich natürlich schon immer meine Schwierigkeiten mit der Maria als Mutter Gottes.
Und ich finde, dass sich Hermann da einiges zurechtgebastelt hat bzgl. der Stellung von Maria. Denn aus der Bibel lässt sich diese Stellung nicht ableiten.
Aus protestatischer Sicht gibt es für Maria keine Funktion im Heilsplan. Wir haben über Jesus die direkte Verbindung zu Gott und brauchen nicht noch jemanden dazwischen, zumal Maria uns keine großen Lehren hinterlassen hat.
Aber ich habe auch noch eine andere Sichtweise.
Mein Verhältnis zu Maria hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Die christliche Lehre, besonders das Neue Testament ist sehr männlich geprägt - es fehlt die weibliche Wärme in allen Facetten. Und da muss ich zugeben, dass die katholische Kirche deutlich mehr zu bieten hat als die protestantische.
Also, wenn wir von Maria sprechen, dann doch eher emotional als rational. Ich meine damit, es muss einen emotionalen Grund dafür geben, dass wir die weibliche Geistlichkeit in die Kirche holen - und da unterscheiden wir uns nicht von anderen Religionen.
Was die heidnischen Bilder von der Gottesmutter angehen, so ist es doch natürlich, dass auch das Christum sich von aussen hinterfragen und inspirieren läßt. Das gerade macht ja eine Weltreligion aus, dass sie Gutes in die eigene Lehre mit einfliessen lässt.
Und dann entsteht halt mal aus einer vollbusigen Gottesmutter eine flachbrüstige Mutter Gottes.
Schade, jetzt würde ich gerne noch eine passende Smilie anfügen, aber die sind ja alle unten abgeschnitten.
Gruß Frederik
als Protestant hatte ich natürlich schon immer meine Schwierigkeiten mit der Maria als Mutter Gottes.
Und ich finde, dass sich Hermann da einiges zurechtgebastelt hat bzgl. der Stellung von Maria. Denn aus der Bibel lässt sich diese Stellung nicht ableiten.
Aus protestatischer Sicht gibt es für Maria keine Funktion im Heilsplan. Wir haben über Jesus die direkte Verbindung zu Gott und brauchen nicht noch jemanden dazwischen, zumal Maria uns keine großen Lehren hinterlassen hat.
Aber ich habe auch noch eine andere Sichtweise.
Mein Verhältnis zu Maria hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Die christliche Lehre, besonders das Neue Testament ist sehr männlich geprägt - es fehlt die weibliche Wärme in allen Facetten. Und da muss ich zugeben, dass die katholische Kirche deutlich mehr zu bieten hat als die protestantische.
Also, wenn wir von Maria sprechen, dann doch eher emotional als rational. Ich meine damit, es muss einen emotionalen Grund dafür geben, dass wir die weibliche Geistlichkeit in die Kirche holen - und da unterscheiden wir uns nicht von anderen Religionen.
Was die heidnischen Bilder von der Gottesmutter angehen, so ist es doch natürlich, dass auch das Christum sich von aussen hinterfragen und inspirieren läßt. Das gerade macht ja eine Weltreligion aus, dass sie Gutes in die eigene Lehre mit einfliessen lässt.
Und dann entsteht halt mal aus einer vollbusigen Gottesmutter eine flachbrüstige Mutter Gottes.
Schade, jetzt würde ich gerne noch eine passende Smilie anfügen, aber die sind ja alle unten abgeschnitten.
Gruß Frederik
