(07-07-2025, 22:03)Sinai schrieb: Und ich merkte an, dass die Ansicht von Reklov, dass dies "lediglich eine poetische Ausdrucksform, welche u.a. das Verständnis antiker Auroren" widerspiegele, ein atheistischer Erklärungsversuch sei
@ Sinai,
... jeder Versuch einer schriftlichen Darstellung über den Begriff "Gott" muss fehlschlagen! Auch wenn er noch so gut gemeint ist!
Es reicht eben nur zu einer Umschreibung! Warum, braucht ja nicht groß erklärt zu werden.
Ein Beispiel: nicht nur Jesus ist uns als "Sohn Gottes" in den überlieferten Bibeltexten vorgestellt, sondern bereits das antike Griechenland hatte in seinem Denken einen "Sohn des Himmels" schriftlich eingebunden: Herkules.
Er war in der griech. Mythologie der Sohn von Zeus und Alkmene. Auch er musste die schwierigsten Aufgaben bewältigen und am Ende einen qualvollen Tod erleiden, bis er im Götterhimmel aufgenommen wurde.
Davon abgesehen müsste ja nun auch dir bekannt sein, dass ich kein Atheist bin. Das sog. Göttliche ist aber (meine ich) vom Menschen nicht zu erfassen. Er kann sich ihm nur gedanklich mittels einem entsprechenden Bewusstsein nähern.
Gruß von Reklov

