17-07-2014, 20:49
(17-07-2014, 19:47)Ulan schrieb: - - -
Aber es ist schon richtig, dass das fuer das Erdoel wohl eher keine Rolle spielt. Vielleicht. So hundertprozentig scheint die Erdoel-Entstehung noch nicht geklaert zu sein.
Die heute bekannten Läger mit knapp einer Billion t Kohle, die das Holz von kaum mehr als 5 % eines etwa hundert Jahre alten Waldes repräsentieren, deuten dich Wucht der in der Schrift beschriebenen Überschwemmungs-Katastrophe an. Neben der Überlagerung ganzer Wälder wurden gleichzeitige Billionen Land- und Wassertiere getötet und in durch weltweiten Vulkanismus erhitztem Wasser buchstäblich ausgekocht. Die gesamten Erdöl- und Gasvorkommen lassen sich auf die aus den Tierkörpern gelösten Fette zurückführen. Hitze und Druck bewirkten, dass aus den Fetten innerhalb kürzester Zeit - gemeint sind damit Monate, höchstens wenige Jahre - Erdöl, Bitumen und Erdgas entstanden. Sicher sind auch große Mengen Algen in Öl- und Gas umgewandelt worden.
Die Entstehung von geringen Mengen an Erdöl wurde durchaus schon beobachtet. Immerhin lässt sich ja auch Diesel aus Energiepflanzen herstellen. Nur - für die Befriedigung des Energiebedarfs ist das nicht mehr als ein Tropfen auf einen heißen Stein. Dass man nun langsam auch die Acker-Krume auskocht, um an die letzten Reste von Erdöl und Erdgas zu gelangen, lässt die Dramatik der künftigen Versorgungslage erahnen.

