(14-01-2014, 10:39)Glaurung40 schrieb: Ich fand das Zitat oben eigentlich eine sehr gute Beschreibung dessen, was, zumindest im christlichen Kulturkreis, so eine Art Grundphilosophie ist
seh ich schon auch so
das denken in den kategorien von "gut" und "böse" ist uns gleichsam in fleisch und blut übergegangen, sich davon zu lösen, bedarf einer bewußten anstrengung
(14-01-2014, 10:39)Glaurung40 schrieb: Sicher in verschieden extremen Abstufungen, aber dennoch fundiert in dem (Aber)Glauben, Gott ist das Gute, der Teufel das absolut Böse und der Mensch liegt in diesem Spannungsfeld irgendwie dazwischen
"fundiert darauf", ja
allerdings hat sich dieses duale kategoriendenken vielfach auch vom gott-teufel-kontext befreit und wirkt dennoch vom grundsatz her nach
(ist halt eine praktische einteilung, dieses gut/böse. und umso praktischer, als die zuordnung, was denn nun gut/böse sei, ja immer recht individuell zu sehen ist)
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

