14-01-2014, 10:39
Das Herr Bueb als langjähriger Rektor einer Privilegiertenschule, den Mensch als duales Wesen sieht, überrascht jetzt eigentlich nicht. Auch das sich nicht alle Christen hier eins zu eins zustimmen, ist keine Sensation.
Fragt man allerdings mal etwas nach, liegen die meisten "christlichen Menschenbilder" nicht soweit davon entfernt. Dualismus ist weit verbreitet. Auch von Menschen die sich selbst als "nicht so religiös" bezeichnen, höre ich immer wieder solche Sätze wie "In jedem steckt etwas Gutes", was schon impliziert, "das Böse" ist die "normale Natur" des Menschen, "das Gute" muss man beigebracht bekommen (durch wen auch immer).
Ich fand das Zitat oben eigentlich eine sehr gute Beschreibung dessen, was, zumindest im christlichen Kulturkreis, so eine Art Grundphilosophie ist. Sicher in verschieden extremen Abstufungen, aber dennoch fundiert in dem (Aber)Glauben, Gott ist das Gute, der Teufel das absolut Böse und der Mensch liegt in diesem Spannungsfeld irgendwie dazwischen.
Ohne jetzt genau zu definieren, was denn "das Böse" oder "das Gute" ist, geschweige denn, ob sich diese Simplifizierung durch Beobachtungen bestätigen läßt, bzw. (dafür bekomme ich sicher wieder Schelte
), wissenschaftlich fundiert ist, finden sich viele in solcher Polemik wieder.
Fragt man allerdings mal etwas nach, liegen die meisten "christlichen Menschenbilder" nicht soweit davon entfernt. Dualismus ist weit verbreitet. Auch von Menschen die sich selbst als "nicht so religiös" bezeichnen, höre ich immer wieder solche Sätze wie "In jedem steckt etwas Gutes", was schon impliziert, "das Böse" ist die "normale Natur" des Menschen, "das Gute" muss man beigebracht bekommen (durch wen auch immer).
Ich fand das Zitat oben eigentlich eine sehr gute Beschreibung dessen, was, zumindest im christlichen Kulturkreis, so eine Art Grundphilosophie ist. Sicher in verschieden extremen Abstufungen, aber dennoch fundiert in dem (Aber)Glauben, Gott ist das Gute, der Teufel das absolut Böse und der Mensch liegt in diesem Spannungsfeld irgendwie dazwischen.
Ohne jetzt genau zu definieren, was denn "das Böse" oder "das Gute" ist, geschweige denn, ob sich diese Simplifizierung durch Beobachtungen bestätigen läßt, bzw. (dafür bekomme ich sicher wieder Schelte

