19-06-2012, 21:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-06-2012, 21:12 von schmalhans.)
Und die Realität spricht ja auch für sich. Im Osten Deutschlands war und ist "Kirche" bzw. "Religion" so radikal aus dem Bewusstsein der Menschen gestrichen worden bzw. mit anderen Begriffen besetzt worden (Freiraum für Opposition), dass es immer noch kaum ein Bedürfnis danach gibt. Anders als in anderen Staaten (Russland, Polen) ist Kirche hier nicht "ausgemerzt" oder sind die Menschen in ihre Reihen getrieben worden. Deshalb gibt es eine ganz "natürliche" atheistische Grundstimmung (oder wie es im Artikel heisst "areligiös") hier, die auch die nachwachsende Generation offensichtlich zu schätzen weiß. Ähnliches scheint auch für Tschechien, Slowenien und Ungarn zu gelten.
*http://www.welt.de/politik/deutschland/article106205333/Warum-so-wenige-Ostdeutsche-an-einen-Gott-glauben.html
*http://www.welt.de/politik/deutschland/article106205333/Warum-so-wenige-Ostdeutsche-an-einen-Gott-glauben.html
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)

