28-04-2012, 16:30
@ petronius:
Das ist echt eine interessante Auffassung, und so direkt kann ich da auch nichts weiter als zustimmen. Nach offiziell theologischer Lehrmeinung ist es aber, soweit ich das erkenne, andersherum: Vielweniger eine Erfolgsgeschichte, wie du sie nennst und was ich echt interessant finde, als vielmehr das menschliche Versagen, zu dem wir aufgrund unserer gottgegebenen Freiheit gewissermaßen befähigt sind.
Deine Meinung gefällt mir aber ehrlich gesagt besser :) und sie entledigt mich zumindest in diesem kleinen Punkt von der Frage um die Problematik mit Gott: Ein Gott, der uns in ein unerlößtes Paradies stellt mit der gewissermaßen zwingenden Folgerung des Sündenfalls ( =Versagens) gab für mich nie Sinn... (Allmacht, Vollkommenheit --> vollkommene Schöpfung?)
Allerdings, ich kanns mir nicht verkneifen: Die Schöpfungsgeschichte als unerhörte Erfolgsgeschichte wirft in der Theodizee wiederum neue Fragestellungen auf...
@ indymaya:
Seh ich das richtig, dass du Satan meinst? Mir drängt sich hier die Frage auf: Wieso rebelliert dieser Engel? Welche Gründe könnte er haben, aus so niedrigen Motiven wie Eifersucht (was ich das jetzt herausgelesen hätte - sonst korriegier mich) zu handeln? Ich meine, er ist (war) ein Engel.
In das Bild einer Schöpfung von Gott (siehe oben) passt für mich nach diesem christlichen Bild der Bibel nur eine vollkommene Schöpfung. Dann hat Gott das aber entweder absichtlich gemacht - was man hinterfragen müsste - oder unabsichtlich. Das wäre dann aber ein grober Fehler und nicht mehr vollkommen. So meine Gedanken dazu...
Das ist echt eine interessante Auffassung, und so direkt kann ich da auch nichts weiter als zustimmen. Nach offiziell theologischer Lehrmeinung ist es aber, soweit ich das erkenne, andersherum: Vielweniger eine Erfolgsgeschichte, wie du sie nennst und was ich echt interessant finde, als vielmehr das menschliche Versagen, zu dem wir aufgrund unserer gottgegebenen Freiheit gewissermaßen befähigt sind.
Deine Meinung gefällt mir aber ehrlich gesagt besser :) und sie entledigt mich zumindest in diesem kleinen Punkt von der Frage um die Problematik mit Gott: Ein Gott, der uns in ein unerlößtes Paradies stellt mit der gewissermaßen zwingenden Folgerung des Sündenfalls ( =Versagens) gab für mich nie Sinn... (Allmacht, Vollkommenheit --> vollkommene Schöpfung?)
Allerdings, ich kanns mir nicht verkneifen: Die Schöpfungsgeschichte als unerhörte Erfolgsgeschichte wirft in der Theodizee wiederum neue Fragestellungen auf...
@ indymaya:
Seh ich das richtig, dass du Satan meinst? Mir drängt sich hier die Frage auf: Wieso rebelliert dieser Engel? Welche Gründe könnte er haben, aus so niedrigen Motiven wie Eifersucht (was ich das jetzt herausgelesen hätte - sonst korriegier mich) zu handeln? Ich meine, er ist (war) ein Engel.
In das Bild einer Schöpfung von Gott (siehe oben) passt für mich nach diesem christlichen Bild der Bibel nur eine vollkommene Schöpfung. Dann hat Gott das aber entweder absichtlich gemacht - was man hinterfragen müsste - oder unabsichtlich. Das wäre dann aber ein grober Fehler und nicht mehr vollkommen. So meine Gedanken dazu...

