01-04-2012, 14:00
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: na, endlich bist du wieder auf der spurAls ob ich das gesagt hätte ...
genau darum gehts ja in der tat: daß etwas nicht tatsache ist, nur weil du das glauben willst. seien es umgetrötete stadtmauern oder leere gräber
Nur ist etwas auch nicht einfach ein Märchen, nur weil du es dafür hältst!
Da muss mensch sich schon mit Erklärungsmöglichkeiten und deren Wahrscheinlichkeiten auseinandersetzen.
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: auf grund meiner erfahrungen halte ich weder umgetrötete stadtmauern noch auferstandene tote für möglich. und das hat noch den vorteil, sich nur auf faktische erfahrungen zu beziehen und nicht auf bloß behauptete, zumindest aber nicht intersubjektiv belegbareAls ob es keine intersubjektiv belegbaren Erfahrungen gäbe, die dafür sprechen, dass Gott Gebete hört ...
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: ich frage mich, wer hier grade lügt. daß auch die apg voller wunderg'schichtln ist, braucht man doch nur nachzulesenNur drückt der "Stil" aus, dass die auch tatsächlich so passiert sind und nicht nur aus Konvention erzählt werden ... Und gegen Ende des Buchs werden die Wunder seltener
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: iach, deshalb hat er also briefe quer über den halben orient geschickt?Die Gründe, warum Paulus Briefe schrieb, haben doch mit überregionalen Kirchenstrukturen nichts zu tun.
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: iich rede schlicht von den strukturen, wie paulus sie in seinen briefen vorgibt - von welchen denn sonst?Und ich hab gesagt, dass von den Strukturen (wie sie z.B. in 1.Ts 5,12-13 erwähnt werden) keine überregional waren.
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: oder willst du leugnen, daß er vorschriften für das gemeinde- und glaubensleben erläßt?Und wo bitte erlässt er Vorschriften, die was mit überregionalen Strukturen zu tun haben?
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: "herr richter, der angeklagte hat sie zwar belogen, aber deshalb dürfen sie doch die faktizität seiner ausagen nicht in zweifel ziehen..."
Nee, wenn schon: "Herr Richter, die Tatsachenbehauptung, die der Zeuge vorgetragen hat, ist aus diesem Grund falsch (oder eben richtig)".Was ich sagte: der von manchen Theologen gewählte bequeme Ausweg "Lukas hat das ja nicht wirklich so gemeint" klappt nicht. Entweder hat Lukas gelogen (das wäre ein Standpunkt wie Lüdemann) oder es ist was dran.
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: wieso folgst du dann meiner quelle nicht, wenn es um unsichtbare grün-rosa karierte elefanten auf der rückseite des monds geht?Du hattest eine Quelle genannt? Muss ich übersehen haben. Verlink doch bitte mal die Quelle.
(30-03-2012, 08:20)petronius schrieb: izumindest aber wird ein historiker sehr vorsichtig mit der behauptung einer tatsächlichkeit von ereignissen sein, die nur von einer quelle berichtet werden und im widerspruch zu sonstigen erkenntnissen stehen, und seien es bloß die des allgemeinen hausverstandsAlso was du sagst, läuft auf folgendes hinaus:
Es gibt keine Wunder, das sagt der "gesunde" Hausverstand (also mein "Hausverstand" ist ungesund, danke
)=> Deshalb sind Berichte, die von Wundern erzählen, unglaubwürdig
=> Es gibt keine glaubwürdigen Berichte über Wunder
=> Womit klar ist, dass es keine Wunder gibt.
Dem kann ich schlecht widersprechen: wenn es keine Wunder gibt, dann gibt es keine Wunder.
Relativismus: "du hast deine Wahrheit, ich habe meine, beide sind richtig"
Toleranz: "was du sagst ist falsch, aber du hast das Recht, es zu sagen"
Toleranz: "was du sagst ist falsch, aber du hast das Recht, es zu sagen"

