![]() |
|
kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - Druckversion +- Religionsforum (Forum Religion) (https://religionsforum.de) +-- Forum: Allgemeines (https://religionsforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Forum: Religionsübergreifendes und Interreligiöses (https://religionsforum.de/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens (/showthread.php?tid=5561) |
RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 03-12-2011 (03-12-2011, 12:04)Bion schrieb: Und: Weder Moses noch Petrus haben dazu etwas gesagt. Beiden wurden solche Aussagen unterschoben! Moses ist eine Legendäre Gestalt, eine literarische Figur. Petrus war schon eine Weile tot gewesen, als der das gesagt haben soll.Und? Selbst wenn hier was "unterschoben" ist, ist es geschrieben. Und was Petrus betrifft sage ich Dir, daß schon alle Tod sind, die vor 120 Jahren was gesagt oder geschrieben haben. Petrus war kein Eremit und schon gar nicht "Irgendwer". Wem sollte in der Zeit des "Gechriebenen" ein Vorteil aus dieser Aussage entstanden sein? Zitat:Goethe, Faust I, Auerbachs Keller in Leipzig, Zeche lustiger Gesellen, Trinklied des Brander.Wenn Du aus Faust II zitierst, kenne ich das auch nicht. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - petronius - 03-12-2011 (03-12-2011, 12:15)indymaya schrieb: Für Menschen "vor Deiner Zeit" waren die Bücher der Bibel das Wissen der Meschheit "gottlob" (03-12-2011, 12:15)indymaya schrieb: Sie waren Hygienebuch, Knigge, Gesundheitsbuch, Geschichtsbuch, Naturbuch, Geographiebuch, Gesetzbuch und viele mehr, sogar Kochbuch entsprechend "finster" waren die zeiten dann ja auch RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - petronius - 03-12-2011 (03-12-2011, 12:36)indymaya schrieb: Wem sollte in der Zeit des "Gechriebenen" ein Vorteil aus dieser Aussage entstanden sein? hat bion doch erklärt einfach noch mal lesen RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 03-12-2011 (03-12-2011, 16:14)petronius schrieb: entsprechend "finster" waren die zeiten dann ja auchDu tust so, als wenn wir jetzt die Zeiten des "Lichts" hätten. Das ist Realitätsferne. Was nützt die C14 Methode wenn die ganze Welt verstrahlt ist. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 03-12-2011 (03-12-2011, 16:17)petronius schrieb:Bion meinte den Zusammenhang des Gesagten (Geschriebenen).(03-12-2011, 12:36)indymaya schrieb: Wem sollte in der Zeit des "Gechriebenen" ein Vorteil aus dieser Aussage entstanden sein? Ich meine den Sinn des Gesagten (Geschriebenen). RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - petronius - 03-12-2011 (03-12-2011, 18:19)indymaya schrieb: Du tust so, als wenn wir jetzt die Zeiten des "Lichts" hätten. realitätsfern bist du, wenn du leugnest, daß wir wesentlich mehr "licht" haben als zu jenen zeiten, in denen die bibel als alleinige quelle des "wissens" zu gelten hatte (03-12-2011, 18:19)indymaya schrieb: Was nützt die C14 Methode wenn die ganze Welt verstrahlt ist wovon redest du jetzt schon wieder? (03-12-2011, 18:19)indymaya schrieb: Bion meinte den Zusammenhang des Gesagten (Geschriebenen). der sinn erschließt sich aus dem zusammenhang. es war eine ausrede für die immer wieder fehlgegangenen weltuntergangsprophezeihungen kennst du doch bestens - du interpretierst dir doch die bibel auch so zurecht, wie du es grade brauchst. vor allem, wenn und nachdem man dir den unsinn wörtlichen verständnisses nachgewiesen hat RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 03-12-2011 (03-12-2011, 19:12)petronius schrieb: realitätsfern bist du, wenn du leugnest, daß wir wesentlich mehr "licht" haben als zu jenen zeiten, in denen die bibel als alleinige quelle des "wissens" zu gelten hatteHeute ist es so, das man denkt, man sei eine Leuchte und ist vor Gott doch nur ein Armleuchter. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - Ekkard - 03-12-2011 Man muss klar sehen, dass die Bibel eine "Heilige Schrift" ist. D. h. ein Text, um den sich eine unübersehbare Vielheit von Menschen (Glaubende und Ungläubige) scharen. Eine heilige Schrift kann daher keine konkrete Interpretations- und Lebensweise hergeben. Sie ist gewissermaßen "unberührbar", ausschließlich dazu da, den gemeinsamen Mythos theaterstückähnlich darzustellen. Verschriftlichte Religion, gar Vorschrift wollte dieses Buch nie sein. Anderenfalls wäre die historische Entwicklung vom Hirtenvolk zum Staatsvolk undenkbar. Oder von der Antike zur Gegenwart. (Das Konservieren der spätantiken Staatsdoktrin durch die römische Kirche ist ein beredtes, negatives Beispiel). Man muss ferner sehen, dass man Interessen folgt, übernimmt man bestimmte Interpretationen (seien sie wörtlich, textkritisch, hisorisch kritisch, fanatisch, fundamentalistisch usw.). Weil das so ist, sollte man seine eigenen Grundüberzeugungen nicht einseitig auf eine bestimmte Sichtweise auf die Heilige Schrift einengen. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - Ekkard - 04-12-2011 (03-12-2011, 22:05)Ekkard schrieb: Verschriftlichte Religion, gar Vorschrift wollte dieses Buch nie sein. Anderenfalls wäre die historische Entwicklung vom Hirtenvolk zum Staatsvolk undenkbar. Oder von der Antike zur Gegenwart.Sorry, da war ich zu nassforsch. Bion hat dies hier richtig gestellt. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - petronius - 04-12-2011 (03-12-2011, 21:56)indymaya schrieb: Heute ist es so, das man denkt, man sei eine Leuchte und ist vor Gott doch nur ein Armleuchter selbsterkenntnis ist der erste schritt zur besserung um noch mal aufs thema zu kommen: ich bin dir ja dankbar für deine pejorativen einzeiler off topic und sonstigen auslassungen. sie demonstrieren nämlich sehr schön die denk- und "argumentations"weise der fundamentalisten deines schlags. zum einen sucht ihr bei allem, was nicht expliziten gottesbezug wie eine monstranz vor sich her trägt - also z.b. aussagen der naturwissenschaft - in den krümeln und meint, durch kritik an einzelnen noch nicht zur vollständigen zufriedenheit geklärten details das ganze widerlegt zu haben (in aller regel allerdings "widerlegt" ihr nur von euch selbst entworfene zerrbilder des kritisierten, die mit dem gegenstand an sich kaum etwas zu tun haben bzw. ihn völlig entstellen) zum anderen aber seid ihr nicht in der lage, selber auch nur den hauch einer eigenen konsistenten hypothese vorzuweisen. sondern erschöpft euch in einzelbehauptungen, gerne derart kryptisch vorgetragen, daß im nachhinein immer behauptet werden kann, man habe ohnehin etwas anderes gemeint, auch gerne mit genau dem "belegt", was ihr sonst doch vehement zurückweist (nämlich wissenschaftlichen erkenntnisse/n). in anführungszeichen deshalb, weil dabei in der regel (natur)wissenschaftliche einzelaspekte falsch gedeutet bzw. völlig überbewertet werden (siehe geologische parallelen zur "sintflut") schon eure argumentationsweise ist also in sich widersprüchlich, von den sich widersprechenden "argumenten" mal ganz zu schweigen. und damit das nicht so auffällt, wird auf kritische oder auch nachfragen zum verständnis ("was meinst du konkret?") nicht geantwortet oder sofort auf etwas anderes abgelenkt - und wenn der gesprächspartner auch dann noch konstruktiv und bei der sache bleibt, verfallt ihr in beleidigende andeutungen und unterstellungen nun könnte man ja sagen: laßt sie doch - manchen ist eben nicht zu helfen. das dumme dabei ist nur: widerspricht euch keiner, besteht die gefahr, daß unbedarfte euch all euren unfug unbesehen glauben (in den usa ist es ja bereits zu großen teilen so weit, daß das land of the free, home of the brave zum land of the bigots, home of the dumb verkommen ist) andererseits aber stellt ihr dann gerne die sachlich mehr als berechtigte kritik an euren auslassungen als ablehnung des gottglaubens per se und beleidigung aller gläubigen hin - und tatsächlich fallen viele von den selber gar nicht so fundamentalistisch denkenden auf diesen plump vereinnahmenden trick herein, ja fühlen sich selbst angegriffen und setzen zur verteidigung an, wo sie doch überhaupt nicht gemeint sind. ist leider auch in diesem forum immer wieder mal zu bemerken so gesehen wird dieser streit also nie aufhören. ich danke dir daher für alle deine einzeiler, die deinen intellektuellen stellenwert so eindrücklich unterstreichen RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 04-12-2011 (04-12-2011, 15:11)petronius schrieb: ich danke dir daher für alle deine einzeiler, die deinen intellektuellen stellenwert so eindrücklich unterstreichenBitte, bitte! Gut, dann werde ich Dich in meinen Augen etwas aufwerten und zur Leuchte mit Bewegungsmelder erklären. Was aber bei Gott nichts ändert. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - Bion - 04-12-2011 @indymaya Der "Armleuchter" in Beitrag 127, eine unnötige Provokation, war noch recht "allgemein" gebraucht und ist durchgegangen. Da offensichtlich war, was gemeint ist, ist eine entsprechende Antwort nicht ausgeblieben! Jetzt richtet sich der Begriff beleidigend gegen eine Person. Das hat bei Wiederholung Konsequenzen! Spams werden ab sofort kommentarlos entfernt, der Austausch von Unfreundlichkeiten in den "Abfalleimer" verfrachtet. Und jetzt bitte: zurück zum Thema! RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 04-12-2011 Die kreationistische Glaubenssaussage zur Entstehung des Lebens ist, das Gott es kreiert hat. Und so lange wie die "Wissenschaft" keinen Gegenbeweis hat, braucht sie die Glaubenden auch nicht mit "Halbwissen" zu verunsichern. Das ist wohl das "teufliche" was gio meint. ( Sorry, anderer Thread: Satan Fürst der Welt) RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - Gundi - 04-12-2011 (04-12-2011, 20:16)indymaya schrieb: Die kreationistische Glaubenssaussage zur Entstehung des Lebens ist, das Gott es kreiert hat. Und so lange wie die "Wissenschaft" keinen Gegenbeweis hat, braucht sie die Glaubenden auch nicht mit "Halbwissen" zu verunsichern. Soll das heißen, man darf nur Aussagen über Dinge treffen, derer man zu 100% sicher ist? In diesem Fall könnten wir wohl nie von Wissen sprechen und die Religionen gleich gar nicht. RE: kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens - indymaya - 04-12-2011 (04-12-2011, 21:01)Gundi schrieb: Soll das heißen, man darf nur Aussagen über Dinge treffen, derer man zu 100% sicher ist? In diesem Fall könnten wir wohl nie von Wissen sprechen und die Religionen gleich gar nicht.Deshalb heißt es aber bei den Religionen, Glaubensaussage. |