![]() |
|
Brisante Energieverknappung... - Druckversion +- Religionsforum (Forum Religion) (https://religionsforum.de) +-- Forum: Allgemeines (https://religionsforum.de/forumdisplay.php?fid=25) +--- Forum: Politik und Soziales (https://religionsforum.de/forumdisplay.php?fid=22) +--- Thema: Brisante Energieverknappung... (/showthread.php?tid=7559) |
RE: Brisante Energieverknappung... - Gundi - 25-07-2014 (24-07-2014, 19:50)petronius schrieb:(23-07-2014, 21:12)Gundi schrieb:(21-07-2014, 20:01)petronius schrieb: direkte erdwärmenutzung (wärmepumpensysteme, die umwelttechnisch problemlos sind und sehr effizient sein können, klammere ich hier aus) ist beim gegebenen stand der technik wohl nur unter sehr speziellen bedingungen (oberflächennahe hochenthalpielagerstätten) wirklich erfolgreich möglich, das allerdings ist durchaus nachgewiesen Sorry, hatte ich übersehen, dass du das ja schon ausgenommen hattest. RE: Brisante Energieverknappung... - petronius - 27-07-2014 (24-07-2014, 20:18)Harpya schrieb:(24-07-2014, 20:07)petronius schrieb:Eben nicht rechnet sich für Einige die von der Förderung durch Viele(24-07-2014, 20:04)Harpya schrieb: Jau, aber billiger ist für viele finanzierbarer das ist bei der nutzung oberflächennnaher niedrigenthalpie-erdwärme durch wärmepumpen in keiner weise der fall (24-07-2014, 20:18)Harpya schrieb: Viel kleine Einheiten sind schwerlich in der Lage koordinierte Energieversorgung zu ersetzen was willst du denn da groß koordinieren und warum? sind die öl- und gasheizungen von einfamilienhäusern denn miteinander koordiniert, und wozu sollten sie überhaupt? (24-07-2014, 20:18)Harpya schrieb: Kenne keine Wärmepumpen für Wohnblocks was du alles nicht kennst oder weißt, ist kein maßstab (24-07-2014, 20:18)Harpya schrieb: Auch die Kleinerzeuger von Strom haben sich nicht an der vorhandenen Infrastruktur beteiligt, noch beteiligen sie sich an der Instandhaltung. wovon redest du? bleib doch mal beim thema RE: Brisante Energieverknappung... - Harpya - 27-07-2014 (27-07-2014, 14:12)petronius schrieb:Gut das wir dich als Massstab haben, sonst wäre die Welt ja hilflos.(24-07-2014, 20:18)Harpya schrieb: Kenne keine Wärmepumpen für Wohnblocks (24-07-2014, 20:18)Harpya schrieb: Auch die Kleinerzeuger von Strom haben sich nicht an der vorhandenen Infrastruktur beteiligt, noch beteiligen sie sich an der Instandhaltung. (27-07-2014, 14:12)petronius schrieb: wovon redest du?Freundlicherweise hatte ich einen Auftrag von EON mit die Datenbank zur Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen für Privatstromanbieter mitauszuarbeiten. Hälst du die Einteilung der Leistungsklassen für sinnvoll, sowie die Massnahmen der Vorschaltgeräte für Phasenlage und Konstanz der Spannung ? Warum wird Anschaffung der notwendigen Elektronik nicht vom Erzeuger getragen, sondern auch vom Zwangsabnehmer ? RE: Brisante Energieverknappung... - konform - 27-07-2014 Es ist schon mehr als zwei Jahrzehnte her, dass ein Print-Medium die Äußerung Oskar Lafontaines zitierte, wonach der Mensch pro Jahr die Menge an fossilen Energieträger verbraucht, zu deren Entstehung die Natur Hunderttausende Jahre benötigte. Aber stimmt diese Aussage tatsächlich? Natürlich nicht. Denn würde man auf den - wenn auch mit hohem Anfangsaufwand - brachliegende Flächen, nicht zuletzt auch die Wüsten (ausgenommen solche in arktischen Regionen) - Waldbäume pflanzen, der jährliche Holzertrage würde insgesamt zwischen 20.000 Milliarden bis 40.000 Milliarden Festmeter liegen. Das entspricht in etwa der jährlich verbrauchten Energiemenge. Eine kalte Stube bräuchte keiner haben, Herstellungsbetriebe und öffentliche Gebäude wären ausreichend mit Energie versorgt. Der zu erwartende Klima-Umschwung würde den Anbau von Früchten bis zur Mitte Grönlands ermöglichen... Die theoretisch mögliche Menge an fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas lässt sich überschlägig berechnen, wenn man davon ausgeht, dass es sich dabei um Rückstände einer weltweiten Flut handelt. Danach könnten statt der bisher ermittelten rund tausend Milliarden t Kohle mindestens 20.000 Milliarden t Kohle unter der Erde liegen, wären nicht riesige Mengen an Bäumen und anderen Pflanzen als Millionen Quadratkilometer große schwimmende Inseln nach und nach verrottet. Sind uns nur etwa 5 % des Pflanzenmaterials der damaligen Welt in Form von Kohle oder Versteinerungen erhalten geblieben, könnten die Rückstände in Form von Erdöl ca. 10 % der in der Flut vernichteten Tieren (und Menschen!) repräsentieren. Die Folgerungen klingen natürlich makaber: Wenn eine Horde Motorradfans die Autobahn entlang rast, könnte es danach durchaus sein, dass sie damit die in Erdöl erhaltenen Reste mehrere Großmütter durch den Auspuff jagen... RE: Brisante Energieverknappung... - Sinai - 27-07-2014 (27-07-2014, 15:28)konform schrieb: Die Folgerungen klingen natürlich makaber: Wenn eine Horde Motorradfans die Autobahn entlang rast, könnte es danach durchaus sein, dass sie damit die in Erdöl erhaltenen Reste mehrere Großmütter durch den Auspuff jagen... Klingt interessant. Das könnte schon stimmen. Aber auch wenn Du ein Benzinfeuerzeug oder ein Gasfeuerzeug verwendest . . . Unlängst war ich in einem großen Fußballstadion. Da sind 70.000 Sitzplätze. Ringförmig überdacht, in der Mitte offen. Da sitzen 70.000 Menschen auf engstem Raum und atmen da. Da kam mir der Gedanke, daß ich Luft in meine Lunge aufnehme, die teilweise schon in dutzend anderen Lunge war RE: Brisante Energieverknappung... - Sinai - 27-07-2014 (27-07-2014, 15:28)konform schrieb: Die theoretisch mögliche Menge an fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas lässt sich überschlägig berechnen, wenn man davon ausgeht, dass es sich dabei um Rückstände einer weltweiten Flut handelt. Ob Kohle, Öl und Erdgas aus der Flut stammen ? Oder nicht viel älter sind ?? Einen Bezug zur Sintflut sehe ich hier nicht. Denn wenn alles Land für einige Zeit überflutet wurde und alle Menschen und Tiere ersoffen und auch alle Bäume kaputt wurden, und dann das Wasser abzog, da lagen sicher überall tote Bäume, Tierkadaver und Wasserleichen herum, die dann verfaulten. Aber wie käme die hunderte Meter dicke Geröllschicht darüber ?? Anders gefragt: wer hätte die toten Bäume, Tierkadaver und Wasserleichen hunderte Meter unter die Erdoberfläche verfrachtet ?? RE: Brisante Energieverknappung... - Sinai - 27-07-2014 (27-07-2014, 15:28)konform schrieb: . . . würde man auf den - wenn auch mit hohem Anfangsaufwand - brachliegende Flächen, nicht zuletzt auch die Wüsten (ausgenommen solche in arktischen Regionen) - Waldbäume pflanzen . . . Die Wiederbegrünung der Wüsten ist nicht undenkbar. Die Sahara war vor ein paar tausend Jahren saftiges Grünland. Es muß ein sehr saftiges Grünland gewesen sein, denn man fand Nashornskelette Eine teilweise Wiederbegrünung Nordafrikas wäre relativ einfach möglich, weil es in der Sahara ein großes Becken gibt, das 30 m unter dem Meeresspiegel liegt. Ein Kanal dorthin gebaut, Meerwasser in unvorstellbarer Menge strömt in dieses riesige Becken, verdunstet dort, es bilden sich riesige Wolkenfelder, es gibt Regen . . . Ein riesiger feuchter, grüner Fleck in der Sahara würde das Klima in ganz Nordafrika drastisch verändern, die Wüste würde nicht mehr wachsen sondern zurückgehen. Hätte sicher auch Einfluß auf das Klima Europas. Ob gut oder schlecht, weiß man nicht so sicher (27-07-2014, 15:28)konform schrieb: Der zu erwartende Klima-Umschwung würde den Anbau von Früchten bis zur Mitte Grönlands ermöglichen... Nicht auszuschließen. Denn Grönland heißt ja eigentlich Grünland. Vor 1500 Jahren wurde dort sogar Wein angebaut. War ein grausiger Sauerampfer, die Wikinger schimpften über dieses Zeug, aber er erfüllte seinen Hauptzweck, besoffen zu machen. Auch Äpfel gab es dort, wenn auch sehr saure. Aber vor allem gab es Getreideanbau dort (Roggen) und Gemüse. Und außerdem gestatteten die grünen Wiesen die Haltung von Weidevieh. Schafe, aber auch Kühe und Ziegen. Auf den britischen Shetland-Inseln, die sogar weiter im Norden liegen als der Südzipfel Grönlands, werden heute noch die berühmten Shetland Schafe gezüchtet. Heute würde man wohl keinen Wein und kein Obst in Grönland anbauen, so was importiert man heute problemlos und preiswert aus Italien. Aber Roggen, Kohl, Salat, Spinat, Gurken könnte man dann in Grönland wieder anbauen und auch Weidevieh halten. Das wäre die positive Seite der Veränderung des Weltklimas Allerdings hätte das auch extrem negative Folgen Ungeheure Flutwellen würden jedes Jahr die Küste Hollands überfluten, Millionen Menschen würden ertrinken, Millionen Menschen würden obdachlos werden, Orkane würden Europa verwüsten. Das sind mir eigentlich die Wüstenbewohner nicht wert . . . RE: Brisante Energieverknappung... - Harpya - 27-07-2014 (27-07-2014, 16:55)Sinai schrieb: weil es in der Sahara ein großes Becken gibt, das 30 m unter dem Meeresspiegel liegt. Ein Kanal dorthin gebaut, Meerwasser in unvorstellbarer Menge strömt in dieses riesige Becken, verdunstet dort, es bilden sich riesige Wolkenfelder, es gibt Regen . . .Eigentlich gewinnt man auf die Art Salz. Wie führt Salz zu Regen ? Beregnetes Salz führt zu Grünland ? Die Sahara ist übrigens 28 mal so groß wie Deutschland und reichlich gebirgig. RE: Brisante Energieverknappung... - Sinai - 27-07-2014 (27-07-2014, 15:28)konform schrieb: . . . würde man auf den - wenn auch mit hohem Anfangsaufwand - brachliegende Flächen, nicht zuletzt auch die Wüsten (ausgenommen solche in arktischen Regionen) - Waldbäume pflanzen . . . Zum Projekt in der Sahara: Es handelt sich da nicht um ein kleines (10 x 10 km) Becken zur Gewinnung von Salz. Es ist ein großes Becken ! Und man will eben nicht Salz gewinnen, das heißt es ist nicht das Ziel, daß alles Wasser verdunstet, damit am Boden das Salz überbliebe. Daher würde man Meerwasser "in unvorstellbarer Menge" hineinströmen lassen. Das ist dann so wie die Adria. In der Adria verdunstet auch ständig sehr viel Wasser, ohne daß dort Salz entsteht. Es entstehen Wolken über der Adria. Rund um die Adria sind feuchte Gebiete, in Norditalien gibt es sogar Reisfelder Daß die Bergregionen der Sahara nicht gemeint sind, ist klar. Technisch mit viel Aufwand machbar, aber unerwünscht. Denn die Wüstenbewohner hätten Grünland, aber die Menschen in Europa hätten das unkalkulierbare Risiko der Orkane. Wenn dann jedes Jahr ein Orkan aus Nordafrika mit 140 Km/h Europa heimsucht, alle Hausdächer abgetragen werden, Bäume entwurzelt werden und Autos unter sich begraben, die Küste Hollands überflutet wird, ganz Amsterdam überschwemmt wird, Millionen obdachlos werden, dann ist das ein viel zu hoher Preis dafür, daß dann dort wo jetzt die Sahara ist, Feigen und Wein angebaut werden können und daß dann in Grönland wieder Schafe gezüchtet werden können. Es ist nie gut, wenn der Mensch das Klima ändern will. So was hat immer vordergründige Vorteile für die dortigen Nutznießer, aber in tausend Kilometer Entfernung ist dann das Desaster RE: Brisante Energieverknappung... - Harpya - 27-07-2014 Ich glaube mal das lesen der Apokalypse hat bleibende Auswirkungen. Die Adria ist ja nicht gerade für großen Salzgehalt bekannt, Meerwasser schon. Irgendwie klappt die Theorie schon beim Toten Meer nicht. DIe Sahara hat einen ganz natürlichen Rhytmus von ca. 40 000 Jahren zwischen Grün und Wüste. Weisst du eigentlich wie Orkane entstehen, wie sollte das da möglich sein und ausgerechnet Holland überfluten, da ist doch die Phantasie wieder durchgegeangen. Irgendwelche Belege für die Theorie oder , wie immer, keine ? Was machen wir mit dem Süßwasser, Cola ? RE: Brisante Energieverknappung... - Geobacter - 27-07-2014 (27-07-2014, 18:21)Harpya schrieb: Ich glaube mal das lesen der Apokalypse hat bleibende Auswirkungen. Einstein soll mal gesagt haben, nichts sei Größer als das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei, das mit dem Universum gar nicht so sicher sei. Von Gott hat er da überhaupt nicht geredet. Oder doch? RE: Brisante Energieverknappung... - Harpya - 27-07-2014 (27-07-2014, 18:32)Geobacter schrieb:(27-07-2014, 18:21)Harpya schrieb: Ich glaube mal das lesen der Apokalypse hat bleibende Auswirkungen. Da hat er die Fantasie vergessen. Er meinte eher rationale Masstäbe glaube ich. Der Fantasie ist noch größer als alle Universen zusammen. Hat nur den fatalen Hang mal scheinbar real empfunden zu werden. RE: Brisante Energieverknappung... - Geobacter - 27-07-2014 (27-07-2014, 18:14)Sinai schrieb: Das ist dann so wie die Adria. In der Adria verdunstet auch ständig sehr viel Wasser, ohne daß dort Salz entsteht. Es entstehen Wolken über der Adria. Rund um die Adria sind feuchte Gebiete, in Norditalien gibt es sogar Reisfelder Weist du Sinai! die Adria ist nur ein winziger Teil des Mittelmeers. Sie liegt zwischen Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina (beim Ort Neum), Montenegro und Albanien. Die Adria hat überhaupt nichts mit dem Klimageschehen in Italien zu tun.. RE: Brisante Energieverknappung... - Geobacter - 27-07-2014 (27-07-2014, 18:35)Harpya schrieb: Da hat er die Fantasie vergessen. Ich denke eher, er meinte damit, dass wenn der Mensch mit seiner Dummheit prahlt, dann redet er von Gott. RE: Brisante Energieverknappung... - Harpya - 27-07-2014 (27-07-2014, 18:42)Geobacter schrieb:Ich glaub der hat nur so geplaudert , wichtige Sachen hat er formelmäßig(27-07-2014, 18:35)Harpya schrieb: Da hat er die Fantasie vergessen. oder wenn nicht konkret möglich als ausformulierte fundierte Theorie hinterlassen. Wer weiss schon welchen Gott dieser Massenware er meinte. Jedenfalls keinen der eine Lösung des Energieproblems schafft. Das schafft Kernenergie eher. Macht doch die Sonne schon vor. |