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RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 05-12-2016 (04-12-2016, 13:57)Sinai schrieb:(04-12-2016, 06:19)Jutta schrieb: Zeugen Jehovas Das sind FAKTEN! Ich verweise nur auf die Seite eines ehemaligen ZJ, der, weil er Kindesmissbrauch in der eigenen Gemeinde zum Thema machte, exkommuniziert wurde: *url=http://www.silentlambs.org/welcome_de.htm Daraus ein interessanter Abschnitt aus einer Publikation eines Psychologen über die "theokratische Kriegslist: Zitat:Zitat:Fälle, in denen aus anderen Beweggründen gelogen wird, sind komplizierter, so wenn Lügen, definiert als Verletzung des Eides, „die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit“ zu sagen, aufgrund tiefer religiöser Überzeugungen auftritt. Selbst Lügen, das aufgedeckt wird, erfordert eine Bewertung einer Vielzahl von Punkten, ob zum Beispiel so genannte weiße Lügen, das Dehnen der Wahrheit, oder Übertreibungen einen Meinein begründen (Stewart, 1986, Seite 84). Lügen schließt auch das Benutzen von Wörtern ein, „um ein Gespräch zu verwirren“, um andere zum eigenen Vorteil zu „manipulieren“ (Wolk und Henley, 1970, Seiten 90-94, 232). Das Erfordernis der ganzen Wahrheit und nichts als der Wahrheit vor Gericht war historisch bestimmt, um das Problem eines Zeugen vor Gericht zu vermeiden, der zum Beispiel behauptet, er habe seinen Arbeitgeber ehrlich „nicht bestohlen“, wenn er dabei im Hinterkopf hat, er habe ihn gestern „nicht bestohlen“, vor Zuhörern aber den Eindruck erweckt, er habe nie gestohlen, weil das gestern ungesagt bleibt. Die ganze Wahrheit ist, dass er in der Vergangenheit seinen Arbeitgeber bestohlen hat (Bok, 1978).(..) Quelle: *http://www.silentlambs.org/Theobergman_de.htm Wie Silent Lambs belegt, belügen sowohl einfache Mitglieder, als auch Religionsführer die Gerichte in Fällen von Kindesmissbrauch. Die Beweise liegen auf der Hand, sind also KEINE VERLEUMDUNG, denn dazu ist es notwendig, BEWUSST die Unwahrheit zu sagen! RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 05-12-2016 Hier einige interessante kleine Filme dazu (Deutsch und Englisch): *http://www.dailymotion.com/video/x2op6oh_zeugen-jehovas-schutzen-ihre-kinder-nicht-vor-missbrauch_news *https://www.youtube.com/watch?v=YJQStConp1o *https://www.youtube.com/watch?v=S4GixstNAE0 Ich denke, die Bewlege zeigen deutlich, dass die WTG ein Paradies für Kinderschänder ist, weil sie nicht befürchten müssen, von den Glaubensbrüdern angezeigt zu werden, und sicher sein können, dass ihre Opfer durch die "Organisation" versucht wird, zum Schweigen zu bringen! (Links unanklickbar gemacht! Bitte unsere Liste erlaubter Links beachten!/Ekkard) RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 09-12-2016 @ Sinai, Hast Du etwas zu erwidern? Ist all das auch Verleumdung der Zeugen Jehovas? Lügen alle, außer den Zeugen? Übrigens, das Thema Missbrauch ist nicht das einzigste Thema, das mir bei ZJ sauer aufstößt. Weitere Themen sind:
RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Ekkard - 09-12-2016 (09-12-2016, 04:36)Jutta schrieb: Ist all das auch Verleumdung der Zeugen Jehovas?Ich denke, in gewissem Sinne ja. Denn manches, was du zusammen getragen hast, gehört dem Bodensatz gesellschaftlichen Zusammenlebens an. All das ist nicht kennzeichnend für die ZJ und kein Alleinstellungsmerkmal. Unsere Gesellschaft - wahrscheinlich die gesamte Menschheit - hat ihre Lustmolche, ihre Lügner, ihre sozialen Luftschlösser, ihre Aversionen gegen Kritik, ihre "blinden Flecke" und ihr Mobbing von Abweichlern. Was bleibt, sind religiös begründete Gebote, die man bei einfachem Hinsehen nicht versteht (09-12-2016, 04:36)Jutta schrieb: Ich denke, dass der Bibelspruch "Enthaltet euch des Blutes" in der Zeit als er entstand, vollkommen berechtigt war. Blut ist zum Einen die Seele (das Leben: Man isst nicht die Seele eines Gottesgeschöpfes) und überträgt zum Anderen allerlei Krankheiten (Transfusion). Und wenn man die Blutgruppen und ein paar andere hygienische Maßnahmen nicht vollständig beachtet, stellt Blut ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Das Verbot des passiven und aktiven Wahlrechts hat wohl damit zu tun, dass es sich um einen willkürlichen Akt der Teilnahme an der zutiefst abgelehnten säkularen Welt handelt. Diese Trennung Welt - Reich Gottes findet sich schon im NT. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Sinai - 10-12-2016 (09-12-2016, 04:36)Jutta schrieb: @ Sinai, Wir älteren Forumsmitglieder wissen woher der Wind kommt. Du haßt die Zeugen Jehovas und die Mormonen aus persönlichen Gründen. Und zwar, weil Du es nicht akzeptieren kannst, daß diese Religionen (und andere auch) ihre Versammlungen rein halten wollen. Homosexuelle aller Spielarten sowie Sodomiten werden dort ausgeschlossen. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 11-12-2016 (09-12-2016, 19:36)Ekkard schrieb:(Quoting repariert/Ekkard)(09-12-2016, 04:36)Jutta schrieb: Ist all das auch Verleumdung der Zeugen Jehovas?Ich denke, in gewissem Sinne ja. Denn manches, was du zusammen getragen hast, gehört dem Bodensatz gesellschaftlichen Zusammenlebens an. All das ist nicht kennzeichnend für die ZJ und kein Alleinstellungsmerkmal. Unsere Gesellschaft - wahrscheinlich die gesamte Menschheit - hat ihre Lustmolche, ihre Lügner, ihre sozialen Luftschlösser, ihre Aversionen gegen Kritik, ihre "blinden Flecke" und ihr Mobbing von Abweichlern. Was bleibt, sind religiös begründete Gebote, die man bei einfachem Hinsehen nicht versteht Lieber Ekkard, ZJ behaupten nicht, irgendeine Religionsgemeinschaft zu sein, sondern etwas Besseres, die wie sie es ausdrücken, die besseren Menschen, oder Gottes auserwählte Volk zu sein. Hier ein Zitat: “Tatsächlich folgen heute nur Jehovas Zeugen dem Beispiel der ersten Jünger Jesu und helfen Menschen weltweit, ‘den Namen Jehovas anzurufen und gerettet zu werden’. Sie allein können zu Recht als „ein Volk für seinen Namen“ bezeichnet werden.“ Wachtturm, 15.1.1985, Seite 29 . Wer sich als etwas Besseres darstellt, muss es sich gefallen lassen, dass er mit strengeren Maßstäben als andere gemessen wird. Ich werfe übrigens auch den ZJ nicht vor, dass Kindesmissbrauch in ihrer Mitte geschieht, sondern, wie damit umgegangen wird. Wie bei Mormonen, der RKK und anderen Gruppierungen, die sich für etwas Besseres halten. (09-12-2016, 19:36)Ekkard schrieb: Jutta Das mit der Blutenthaltung hatte im antiken Judentum eine andere Bedeutung, als ZJ ihnen unterstellen. Zunächst einmal: Für Juden ist das LEBEN heilig, und alles hilfreich, was das Leben verlängert oder verbessert. Die Schechitah (das Schächten) wird deshalb gemacht, damit man kein Blut ESSEN soll. Eben wegen der Heiligkeit des Blutes, in denen antike Rabbiner den Sitz des Lebens/der Seele vermuteten. KEIN JUDE würde heute eine Bluttransfusion ablehnen, nicht einmal die Ultraorthodoxen! Wenn Krankheiten durch Blut übertragen werden, liegt es nicht am Blut an sich, sondern daran, wie damit umgegangen wird. Ein Fugufisch ist eine schmackhafte Delikatesse, aber, wenn es unsachgemäß zubereitet wird, kann man wegen dem Gift in ihm sterben. Thema aktives und passives Wahlrecht bei den ZJ: Ursprünglich, unter Russell (Gründer der ZJ, damals "Erste Bibelforscher") durften man wählen, gewählt werden, ja, sogar zur Armee gehen, wobei man allerdings sich darum bemühen sollte, nicht zur kämpfenden Truppe zu gehören. Nach Russells Tod im Jahr 1916 übernahm widerrechtlich "Richter" Rutherford das Zepter, und er war es auch, der den Zeugen das aktive und passive Wahlrecht verbot, weswegen er und die ZJ des öfteren Probleme mit der US-Regierung bekam. Es war weniger die von Dir dargestellten Beweggründe, als vielmehr, damit der Alkoholiker Rutherford die totale Macht, die totale Kontrolle über seine Schäfchen hatte, mit deren Hilfe er Gerichtsurteile provozierte. Siehe dazu das Buch von Raymond Franz mit dem Titel "Der Gewissenskonflikt". Raymond Franz war der Neffe des späteren Präsidenten der WTG, Fred Franz, und bis zu seinem Ausscheiden Mitglied der leitenden Körperschaft. Also ein Insider, der es wissen muss! RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 11-12-2016 (10-12-2016, 11:04)Sinai schrieb: Wir älteren Forumsmitglieder wissen woher der Wind kommt. Ich "hasse" weder die ZJ, noch die Mormonen, oder die RKK, oder irgend eine andere religiöse Organisation! Und, dass Thema Homosexualität, war nur eines von vielen Themen, die mir bei den ZJ sauer aufstoßen. Sinai, wenn die ZJ ihre Versammlungen rein halten würden, warum wird jemand wegen Rauchens exkommuniziert, aber jemand, der Kinder sexuell missbraucht, sie körperlich erniedrigt oder seelisch zerstört, nicht? Wenn ein Zeuge behauptet, einen anderen beim rauchen gesehen zu haben, wird der Raucher ausgeschlossen. Wo bleibt da die "zwei-Zeugen-Regel"? ZJ sind VERPFLICHTET, einen Kinderschänder, wie jeden anderen Straftäter auch, bei den Behörden zu melden. Sie tun es nicht! Warum nicht? Vielleicht deswegen nicht: „Wahrheitsliebend zu sein bedeutet natürlich nicht, daß man verpflichtet ist, jedem bestimmte Informationen preiszugeben, der danach fragt. „Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor, damit sie ... sich [nicht] umwenden und euch zerreißen“ (Matthäus 7:6). Zum Beispiel haben Menschen, die schlechte Absichten verfolgen, oft nicht das Recht, gewisse Dinge zu erfahren. Christen wissen, daß sie in einer feindlichen Welt leben. Darum riet Jesus seinen Jüngern, „vorsichtig wie Schlangen“ zu sein und doch „unschuldig wie Tauben“ zu bleiben (Matthäus 10:16; Johannes 15:19). Jesus hat nicht immer die ganze Wahrheit enthüllt, besonders dann nicht, wenn das Preisgeben aller Tatsachen ihm oder seinen Jüngern unnötigerweise Schaden zugefügt haben könnte.“ Quelle: „Erwachet!“ (Begleitzeitschrift des „Wachtturms“) vom 08.02.2000, S. 21, zitiert in: http://methodik-des-wachtturms.de/5-emotionale-mechanismen/510-die-theokratische-kriegslist-das-verheimlichen-der-vollen-wahrheit.html Zeugen sollen also nur denen die GANZE WAHRHEIT sagen, die dazu BERECHTIGT sind, die ganze Wahrheit zu erfahren! Und, wer das ist, dass bestimmt die Gruppe (ihre Führer)! Darum lügen ZJ in Fällen von Kindesmissbrauch und Sorgerechtsentscheidungen so oft vor Gericht, wie Dr. Jerry Bergman (Gerichtsgutachter) in seinem Artikel "Theokratische Kriegsführung - Lügen vor Gericht, Unehrlichkeit, Zitatenverfälschung und –mißbrauch durch die Zeugen Jehovas" anhand mehrerer Fälle gelegte. Übrigens, als PDF-Datei kann man es kostenlos im Internet finden. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Ekkard - 11-12-2016 (11-12-2016, 15:51)Jutta schrieb: ZJ behaupten nicht, irgendeine Religionsgemeinschaft zu sein, sondern etwas Besseres, die wie sie es ausdrücken, die besseren Menschen, oder Gottes auserwählte Volk zu sein. Hier ein Zitat: Zum Thema Blut als Sitz des Lebens hatte ich ja schon Stellung genommen. Dass "die Juden" heute keine Bluttransfusion ablehnen, muss für die ZJ nichts heißen. Vielleicht ist es ja so, dass sie damit ein Alleinstellungsmerkmal gewinnen. (11-12-2016, 15:51)Jutta schrieb: Thema aktives und passives Wahlrecht bei den ZJ:Nun, ich nehme es zur Kenntnis. Das passt aber zum Thema! Denn irgendeine Bibelweisheit hätte Rutherford ja zur Begründung angeben können. Also hat zumindest er sich schlecht verkauft. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Sinai - 11-12-2016 Und ob er ein Alkoholiker war, müßt ihr zwei auch erst einmal beweisen. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Ulan - 11-12-2016 (11-12-2016, 21:20)Sinai schrieb: Und ob er ein Alkoholiker war, müßt ihr zwei auch erst einmal beweisen. Zitat aus Penton, James M. (1997), Apocalypse Delayed: The Story of Jehovah's Witnesses (2nd ed.), University of Toronto Press, pp. 72,73: "Although Jehovah's Witnesses have done everything possible to hide accounts of the judge's drinking habits, they are simply too notorious to be denied. Former workers at the Watch Tower's New York headquarters recount tales of his inebriation and drunken stupors. Others tell stories of how difficult it sometimes was to get him to the podium to give talks at conventions because of his drunkenness. In San Diego, California, where he spent his winters from 1930 until his death, an elderly lady still speaks of how she sold him great quantities of liquor when he came to purchase medicines in her husband's drugstore." Auf Deutsch: "Obwohl die Zeugen Jehovas alles Moegliche getan haben, um die Berichte ueber die Trinkgewohnheiten des Richters zu verstecken, sind sie einfach zu notorisch, als dass sie bestritten werden koennten. Fruehere Mitarbeiter am New Yorker Watch Tower Hauptquartier erinnern sich in Erzaehlungen an seine Trunkenheit und Vollraeusche. Andere erzaehlen Geschichten darueber, wie schwierig es manchmal war, ihn zum Podium zu bekommen, um seine Reden bei Tagungen zu halten, wegen seiner Betrunkenheit. In San Diego, Kalifornien, wo er die Winter von 1930 bis zu seinem Tode verbrachte, spricht eine aelter Dame immer noch davon, wie sie ihm grosse Mengen Alkohol verkaufte, wenn er seine Medikamente in ihres Ehemanns Drogerie kaufte." Es gibt auch viele weitere Quellen, die das und aehnliche Geschichten ueber ihn bestaetigen. Wenn man Haare spalten will, kann man sich ueber "Alkoholiker" unterhalten, aber das Bild als notorischer Saeufer scheint zu stimmen. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Sinai - 11-12-2016 Können die beiden nicht selbst antworten ? Und nebenbei sei angemerkt, daß ein Buch eines Mr. Penton und anderer kein Beweis sind. Bücher kann jeder mal schreiben RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Ulan - 12-12-2016 (11-12-2016, 22:46)Sinai schrieb: Können die beiden nicht selbst antworten ? Sicher koennen sie das. Das heisst aber nicht, dass das hier eine private Unterhaltung ist, zu der andere Forumsmitglieder nichts beitragen duerfen. Was mir auffaellt, ist, dass Du beim Thema Zeugen Jehovas immer aeusserst empfindlich reagierst. Bist Du da Mitglied? (11-12-2016, 22:46)Sinai schrieb: Und nebenbei sei angemerkt, daß ein Buch eines Mr. Penton und anderer kein Beweis sind. Bücher kann jeder mal schreiben Das Buch ist von einem Professor fuer Geschichte geschrieben und in einem Universitaetsverlag erschienen, was fuer das Buch spricht. Allerdings war er frueher selbst Mitglied der Zeugen Jehovas und wurde rausgeworfen, was natuerlich Beurteilungen faerben kann. Allerdings nehme ich jetzt nicht an, dass der Professor die enthaltenen Zeugenaussagen gefaelscht hat, so dass man das mit der Trunksucht des Herrn Rutherford wohl als gesichert annehmen kann. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 12-12-2016 (11-12-2016, 21:02)Ekkard schrieb: Natürlich wird niemand dem gerecht! Menschen sind Menschen, sind unvollkommen (außer ich, darum drückt mein Heiligenschein auch so Aber wenn jemand sagt, er wäre besser als andere, muss er sich gefallen lassen, dass man seine Aussage überprüft. Und bei der Prüfung würden ZJ mit Pauken und Trompeten durchfallen! Das Juden heute keine Bluttransfusion ablehnen, liegt daran begründet, dass es damals schlicht nicht gab, und man zudem über das Blut wenig wusste, und meist das Wissen durch Mythen entstand. Was aktives und passives Wahlrecht angeht, da hat er Bibelzitate gebracht, aber solche, die damit nichts zu tun hatten. Wie etwa, dass man dem Kaiser geben soll, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 12-12-2016 (11-12-2016, 21:20)Sinai schrieb: Und ob er ein Alkoholiker war, müßt ihr zwei auch erst einmal beweisen. Nichts leichter als das! Ulan war ja so freundlich, eine Quelle zu nennen. Franz in seinem Buch "Der Gewissenskonflikt" ist eine weitere Quelle. Am Überzeugensten fand ich jedoch das dazu: Aber der vielleicht vernichtendste Bericht über seine Trinkgewohnheiten erscheint in einem offenen Brief an ihn vom ehemaligen Zweigaufseher von Kanada, Walter Salter. Seit Jahren war Salter ein enger Freund und Vertrauter des Richters, aber im Jahre 1936 brach er wegen Lehrpunkten mit ihm und wurde ausgeschlossen. So veröffentlichte er am 1. April 1937 den eben erwähnten Brief, der eine vernichtende Anklage gegen Rutherford war und der wenigstens in groben Zügen recht genau ist. Demgemäß behauptete Salter, daß er "für US-$ 60,00 pro Kiste Whisky" für den Wachtturm-Präsidenten gekauft habe, sowie Kisten mit Brandy und anderen Likören, nicht zu reden von ungezählten Kisten Bier", alles vom Geld der Gesellschaft. Damit niemand denken mochte, das, was er gekauft hatte, sei für andere, stellte der ehemalige kanadische Zweigaufseher fest: "Eine Flasche Likör oder so reichte nicht; es war für den PRÄSIDENTEN, und nichts war für den PRÄSIDENTEN zu gut." Dann, nachdem er Rutherfords pompösen Lebensstil beschrieben hatte, sagte Salter mit bitterer Ironie: "Und, o Herr, er [Rutherford] ist so mutig und sein Glaube an Dich ist so groß, daß er sich hinter vier Wände zurückzieht oder sich buchstäblich mit einer bewaffneten Leibwache umgibt und seine Träume herausbrüllt . . . und schickt uns von Tür zu Tür, um dem Feind gegenüberzustehen, während er 'von Trunk zu Trunk' geht und uns erzählt, wenn wir nicht gingen, würden wir vernichtet." Quelle: *http://www.manfred-gebhard.de/Privatleben.htm Aber Alkohol war nicht das einzige Problem von "Richter" Rutherford! Aus derselben Internetquelle: Auf der Grundlage einer Aussage von Peter Moyle in der Ausgabe des United Israel Bulletin vom Februar 1972 stellt David Horowitz fest: "Es war auch bekannt, daß Rutherford eine Vorliebe für Whisky und Frauen hatte, wenn es auch sorgfältig 'bemäntelt' wurde. Unabhängig von der Frage, ob ein Lebensstil mit solchen Vorlieben moralisch oder unmoralisch ist, steht es dem Führer einer christlichen Religionsgemeinschaft wohl nicht sehr gut an, solch ein Vorbild abzugeben; und viele seiner Anhänger hätten es auch nie für möglich gehalten ... Es gibt Beweise, die diese Beschuldigung bekräftigen, obwohl keiner davon als schlüssig angesehen werden kann. Dr. Frank McLamb, Arzt und Spezialist für Knochenleiden in der Watch Tower-Weltzentrale in Brooklyn, der Rutherford während seiner schließlich tödlichen Krankheit behandelte, sagte mir persönlich gegenüber im Sommer 1993 aus, während der 1920er Jahre habe Rutherford North Carolina besucht und bei seiner (McLambs) Tante gewohnt. Diese Dame wies Rutherford ihr bestes Schlafzimmer zu, plazierte eine Reisebegleiterin, die offenbar als Sekretärin für den Richter tätig war, in einen separaten Raum. Als McLambs Tante jedoch am Morgen Rutherfords Bett machte, entdeckte sie eine Haarnadel darin. Sie war derart angewidert, daß sie sich dann weigerte, noch etwas mit der Wachtturm-Bewegung zu tun haben zu wollen. Rutherford war also ein Säufer und Frauenheld, ein Ehebrecher, der es sich auf Kosten der WTG gut gehen ließ! RE: Zeugen Jehovas - ungeschickte Vermarktung - Jutta - 12-12-2016 (11-12-2016, 22:46)Sinai schrieb: Können die beiden nicht selbst antworten ? Wen meinst Du mit "die beiden"? Bei einem Buch ist es immer wichtig, die Quellen anzugeben. Und es gibt genug Beweise dafür, dass Rutherford ein Säufer, ein Ehebrecher und ein Frauenheld war, und NICHT der gottgefällige Typ, als den ihn ZJ darstellen. Ulan hat da einen Verdacht geäußert, dem ich mich anschließen möchte. Meine Frage: Bist Du bei dem Verein? |