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Terror in Istanbul: usbekischer Massenmörder zu 40 mal lebenslanger Haft verurteilt
#1
Endlich einmal Gerechtigkeit für die Familien der Mordopfer !

In der Türkei wurde der Terrorist wegen seines Mordanschlags in der Silvesternacht 2017 mit 39 Toten zu 40 lebenslangen Haftstrafen verurteilt:
Der Usbeke Abdulkadir Mascharipow erhielt am Montag für jedes Opfer eine lebenslange Haftstrafe sowie eine für den gesamten Anschlag.

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Siehe die internationale Presse, zum Beispiel:

spiegel.de › Politik › Ausland
Anschlag in Istanbul: Attentäter zu 40 mal lebenslanger Haft verurteilt
vor 3 Stunden

Und das ist genau die einzige Sprache, die diese Leute verstehen

Die Türkei hat immer Scheiße gebaut - aber nun bin ich für den EU-Beitritt der Türkei

Denn sie hat nun Meriten erworben für die Menschenrechte !

Ich finde es Super, wenn sich ein Staat auch einmal für die Menschenrechte der geschlagenen Leute einsetzt und auch den Familien der Mordopfer zeigt, daß sie Menschenrechte haben
#2
Was soll das mit Menschenrechten zu tun haben?

Und nein, drakonische Strafen wirken nicht abschreckend. Und dem EU-Beitritt der Tuerkei stehen genuegend Sachverhalte entgegen; das ist zur Zeit nicht wuenschenswert.
#3
(08-09-2020, 04:18)Ulan schrieb:  Und dem EU-Beitritt der Tuerkei stehen genuegend Sachverhalte entgegen; das ist zur Zeit nicht wuenschenswert.

Entschuldigung: dieser Satz kann nicht unwidersprochen bleiben. Bevor ich mich aus jahrzehntelanger (!) Erfahrung in/mit diesem Land oute, folgende Fragen an die begeisterten Europäer hier:

Was haben wir mit Estland (EU-Mitgl. seit  2004) zu tun?

Was haben wir  mit dem finanzell maroden Griechenland (EU-Mitgl. seit 1981) zu tun?

Was haben wir mit Malta (EU seit 2004) zu tun?

Was haben wir mit Rumänien (EU seit 2007) zu tun?

Was haben wir mit Zypern (EU seit 2004) zu tun?

Was haben wir mit Bulgarien (EU seit 2007) zu tun?

Und nun können wir dagegen  die alte "Waffenbrüderschaft", die historische Zuneigung des osmanischen und des deutschen Reiches und seiner Bevölkerungen beleuchten:

Wir können uns dazu am Deutschen Brunnen in Istanbul die Hand reichen, wir können mit der "deutschen" Bagdad-Bahn durchs Land fahren, wir können an Hunderttausende Türkischstämmigen in unserem Land denken,  Millionen Urlaubs-Europäer schwärmen dort an schönen Stränden von freundlichen Menschen, günstigen All-Inclusive-Preisen  und und und.

Nein, es war m. E.  ein Fehler der jüngsten europäischen und auch deutschen Politik, zu den Türken deutlich auf Distanz zu gehen, ihnen Flüchtlingslager zu bezahlen, deren Bewohner sonst unser Land überschwemmen würden und ihnen die Tür zur EU vor der Nase zuzuschlagen.  Als Brückenkopf zu Asien wäre sie mir lieber gewesen als all die oben von mir aufgeführten Länder zusammen. Die Türken sind stolz, das nehmen sie uns übel.

Hoffentlich wenden sie sich nicht irreparabel von uns ab! Das würde bitter für Deutschland.

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
#4
Wir haben momentan genuegend Feinde der Demokratie in der EU, und zwei reichen ja schon, alles zu blockieren. Schon jetzt kann sich die EU auf nichts mehr einigen, und mit der Tuerkei waere das unmoeglich.

Die Tuerkei mag auch noch zu Anfang der Amtszeit Erdogans ein kleines Fenster gehabt haben, wo das als gute Alternative erschien, aber das ist lange vorbei.
#5
(09-09-2020, 16:40)Davut schrieb: Hoffentlich wenden sie sich nicht irreparabel von uns ab! Das würde bitter für Deutschland.

Du hast ja Sorgen... Icon_lol Die Phantasie dieser "stolzen" Eadogananhänger strebt in Richtung Wiedererrichtung eines Groß-Osmanischen Reiches. Und man darf auch nicht vergessen, dass der Islam eine in seinen Grundansprüchen "ganzheitliche" Religion ist. Als erstes womit sich das EU-Parlament dann gleich befassen müsste, wenn die Türkei in der EU wäre, wäre die Kopfsteuer für Ungläubige.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
#6
Beitrag #2
(08-09-2020, 04:18)Ulan schrieb: . . . drakonische Strafen . . .


Lebenslänglich für einen Massenmörder ist keine drakonische Strafe
#7
Es geht um das, was Dich hier in die wundersame Verzueckung versetzt: nicht etwa nur schnoede lebenslaenglich, sondern gleich 40 mal. Das versetzt Dich in solche Ekstase, dass es alleine reicht, um den EU-Beitrag der Tuerkei zu empfehlen (wozu natuerlich, wie ueblich, kein inhaltlicher Zusammenhang zu erkennen ist).
#8
(09-09-2020, 20:15)Ulan schrieb: Es geht um das, was Dich hier in die wundersame Verzueckung versetzt: nicht etwa nur schnoede lebenslaenglich, sondern gleich 40 mal.


Klar - damit der Schlächter nicht nach 12 Jahren begnadigt wird und den Eltern der von ihm abgeschlachteten Jugendlichen über den Weg läuft
In den USA hätte er auch 800 Jahre ausgefaßt - zurecht!
#9
(09-09-2020, 21:01)Sinai schrieb:
(09-09-2020, 20:15)Ulan schrieb: Es geht um das, was Dich hier in die wundersame Verzueckung versetzt: nicht etwa nur schnoede lebenslaenglich, sondern gleich 40 mal.


Klar - damit der Schlächter nicht nach 12 Jahren begnadigt wird und den Eltern der von ihm abgeschlachteten Jugendlichen über den Weg läuft
In den USA hätte er auch 800 Jahre ausgefaßt - zurecht!

Rache, Hass und sadistisches Verzücken... wirklich erhabene christliche Werte. Solche Täter (religiös radikalisierte Terroristen) sind meist in ihrer geistigen Entwicklung zurückgeblieben. Ihr Motiv ist auch nichts anderes, als die selbige Herrschaft der Emotionen über den  Verstand, die dir als Christen so gerecht erscheint.. @Sinai.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
#10
Und der Beitrag geht natuerlich von der Illusion aus, dass der Taeter in unserem Rechtssystem freigelassen wuerde. Das waere in solch einem Fall nicht zu erwarten.
#11
(09-09-2020, 23:05)Ulan schrieb: Und der Beitrag geht natuerlich von der Illusion aus, dass der Taeter in unserem Rechtssystem freigelassen wuerde. Das waere in solch einem Fall nicht zu erwarten.


Natürlich würde der Täter in 'unserem' Rechtssystem (Letzte Instanz Luxemburg) nicht sofort freigelassen werden.
Der Massenmörder bekäme durch eine schadenfrohe NGO einen durchtriebenen Anwalt gezahlt, dieser würde seinem Mandanten den Rat geben zu sagen, er hätte Stimmen gehört (Standardausrede und im Nachhinein nicht zu widerlegen) und er käme in eine Luxuskur einer psychiatrischen Anstalt mit bestem Essen, Fernsehen, täglich Ping-Pong, Prostituiertenbesuch aus 'therapeutischen Gründen' im Kontaktraum, und nach fünf Jahren würde das Verfahren wiederaufgenommen werden, "keine Anzeichen von Schizophrenie", daher "keine Wiederholungsgefahr" und er würde freigelassen werden. Und würde sich in Usbekistan von seiner Sippe als großer Held feiern lassen

Alternativszenario 
Der Massenmörder bekäme 'Lebenslänglich' - aber in 12 Jahren begnadigt ihn dann ein Faschingspräsident

Derartige Beispiele gibt es genug:
Der Papstattentäter - der zuvor einen Journalisten ermordet hatte - wurde längst freigelassen und lebt jetzt gut vom Verkauf seiner schlimmen Memoiren
Auch der Mord an dem Journalisten wurde ihm nachgesehen . . .
Jetzt hat er gar den Antrag auf die Polnische Staatsbürgerschaft gestellt, hat sich einen katholischen Taufschein besorgt, stänkert aber auf das Christentum (Wikipedia) und ist bester Dinge 
Allerdings besteht Hoffnung, daß die derzeitige polnische Regierung nicht darauf reinfällt.
Wie dem auch sei - er lebt ein schönes Leben in Freiheit

In den USA wäre er nicht aus dem Gefängnis rausgekommen. Die USA sind noch ein Rechtsstaat !
#12
Deine Stammtischfantasien sind mal wieder abstossend.

Bei uns gibt's so etwas wie Sicherheitsverwahrung. Bei terroristischen Taten solchen Ausmasses ist das durchaus drin.
#13
(10-09-2020, 11:43)Sinai schrieb: Der Massenmörder bekäme durch eine schadenfrohe NGO einen durchtriebenen Anwalt gezahlt, dieser würde seinem Mandanten den Rat geben zu sagen, er hätte Stimmen gehört (Standardausrede und im Nachhinein nicht zu widerlegen) und er käme in eine Luxuskur einer psychiatrischen Anstalt mit bestem Essen, Fernsehen, täglich Ping-Pong, Prostituiertenbesuch aus 'therapeutischen Gründen' im Kontaktraum, und nach fünf Jahren würde das Verfahren wiederaufgenommen werden, "keine Anzeichen von Schizophrenie", daher "keine Wiederholungsgefahr" und er würde freigelassen werden. Und würde sich in Usbekistan von seiner Sippe als großer Held feiern lassen

Dass du mit dem Rechtsstaat auf Kriegsfuß stehst, ist ebenso nichts Neues, wie der Umstand, dass du fallweise recht merkwürdige Rechtsansichten vor dich herträgst.

Müßig festzuhalten, dass das, was du hier vorträgst, nicht den Tatsachen entspricht.

Du wirst ersucht, für die  zitierten Behauptungen seriöse Belege nachzureichen.  Bist du dazu nicht in der Lage, wird der Beitrag gelöscht und du erhältst eine Verwarnung wegen Hetze.
MfG B.
#14
(10-09-2020, 13:19)Bion schrieb: Dass du mit dem Rechtsstaat auf Kriegsfuß stehst


Ich stehe nicht mit dem Rechtsstaat auf Kriegsfuß

Ich schrieb:

Beitrag #11
(10-09-2020, 11:43)Sinai schrieb: In den USA wäre er nicht aus dem Gefängnis rausgekommen. Die USA sind noch ein Rechtsstaat !
#15
Belege wurden nicht nachgereicht. Thema geschlossen.
MfG B.


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