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Der Verrat G*ttes
#31
(Gestern, 19:53)Amos schrieb: Ergänzug: Nein ____aufzuhören zu glauben ist keine Lösung, weil ich eben nicht denke das G*tt nicht existiert...
2 mir nahestehende Menschen sind auch an dieser "Stelle" gescheitert und haben sich dann ca. eineinhalb Jahre nach Beginn der Krise erhängt.

Aufzuhören zu glauben.. das geht nicht so einfach. Aber.. man kann lernen statt dessen etwas anderes zu glauben. Und da gibt es wirklich verdammt gute ungläubige Lehrer die einem dabei helfen die entsprechenden Hirnmuskeln zu trainieren, um diese eingestürzten Brücken im Hirn wieder aufzubauen..

Die sind so gut ausgebildet, dass du nicht mal merken wirst.. wie ungläubig sie sind. Du kannst deinen Glauben bestimmt behalten.. da werden nur mit Hilfe deiner eigenen geistigen Kraft ein paar schlaffe neuronal Muskeln trainiert.. wenn du es mit deinem Glauben so belassen willst.

Diese Leute können das..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#32
Das G*tt sich seines Fehlers bewusst geworden ist, zeigt sich in seiner Inkarnation Jesus und dem Ausweg der Taufe. Das er damit nur eine Minderheit der Menschen erreichen wird war ihm auch klar (ihr seit das Salz der Erde) sprich es ist eine exklusive Erlösung für einige wenige und Mord und Totschlag gehen weiter wie man bis heute sieht. Damit ist für mich alles gesagt.

Davut ich glaube meine "Preidigt" ist nicht widersprüchlich und leicht verständlich, keine Ahung warum du nicht folgen kannst.

Geobacter man betrachtet den Selbstmord als das finale Stadium einer Depression und selbst der ist verboten (diesemal wohl nicht von G*tt selbst, nur von der Kirche)
In meiner Familie hat er übrigens Tradition. Drei Mitglieder der Kernfamilie sind den Schritt gegangen.

(Vielen Dank für eure Ratschläge, Therapien haben ich hinter mir und bin ernüchtert und wie gesagt ich bin der Meinung auch wenn es für euch vielleicht so wirkt das es kein medizinisches Problem ist)
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#33
(Gestern, 20:37)Amos schrieb: (Vielen Dank für eure Ratschläge, Therapien haben ich hinter mir und bin ernüchtert und wie gesagt ich bin der Meinung auch wenn es für euch vielleicht so wirkt das es kein medizinisches Problem ist)

... mein persönlicher Eindruck von dir ist ein anderer, als ich allein nach deinen Beschreibungen der Symptome nach zu urteilen im Stande bin.
Aber ein bisschen Mitgefühl habe ich trotzdem. Schließlich weiß man ja nie ganz sicher, ob da am anderen Ende der Leitung nicht doch ein potentieller Selbstmörder am Hörer sitzt.

Aber wenn du doch noch meine wirkliche Meinung zu diesem ganzen Unsinn hier erfahren möchtest, dann lies ganz genau was ich jetzt dazu schreiben werde:

Du bist ein extrem sich nur auf dich selber konzentrierender und dich selbst besingender Simulant.
Solche theatralen Inszenierungen wie diese hier, sind dein ganz normales business as usual.. um grenzenlos Aufmerksamkeit zu erfahren  wie sie dir keine Mamma  der ganzen Welt in nicht ihrem ganzen Leben so zuteil werden lassen könnte.
Deswegen würdest du auch niemals einen wirklichen Arzt an dich heran lassen.
Was du suchst, ist kein Therapeut sondern ein Patient, der sich von dir therapieren lässt., bis er selber den  psychiatrischen Not-Arzt braucht....

trotzdem sage ich: Religion verblödet die Welt noch mehr, als wir es uns auch ohne gar nicht leisten könnten..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#34
(Gestern, 19:53)Amos schrieb: Okay ich geh jetzt doch nochmal darauf ein:
Danke, wie gnädig!

(Gestern, 19:53)Amos schrieb: (Mir geht es eigentlich gegen den Strich, weil es hier auch letztlich nicht um mich geht, ich versuche blos an meinem Beispiel etwas zu verdeutlichen,...)
Wenn es nicht um dich geht, sondern ein allgemeines Problem sein soll, dann sind die diskutierten Vorschläge allesamt Teil der Lösung. Also, was nun?

(Gestern, 19:53)Amos schrieb: In meiner Biographie war der Schaden schon angerichtet als ich noch nicht verantwortlich war
Ok, das ist tatsächlich bekanntes Terrain, und als Unbeteiligter bin ich froh, vom Schicksal begünstigt worden zu sein!
Also erst einmal: Das habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen. Dann bitte ich genauso darum, dass andere zur Kenntnis nehmen, dass die eigene Interpretation der Heiligen Schrift nicht per se zum Heil führt. (Das ist im Verlauf des Threads sehr deutlich geworden! Anderenfalls gäbe es die diskutierte Vielfalt nicht.)

(Gestern, 19:53)Amos schrieb: Wenn man dann danach fragt, warum erhalten einige Menschen keine wirkliche Chance, dann wird immer nur auf den Sündefall und Satan verwießen.
Das widerspricht der Vielfalt der Antworten! Dieser (angeblich konstant vorgetragene) Einwand ist bei dir irgendwie hängen geblieben.

(Gestern, 19:53)Amos schrieb: Adam und Eva waren und so steht es eben geschrieben unschuldig und naiv und nicht in der Lage sich der Verführung zu wiedersetzen. ...
Ja, das kann man so betrachten, insbesondere, wenn man den Text wörtlich nimmt. Aber was soll dann die ganze übrige Geschichte (noch dazu die 2. Schöpfungsgeschichte, die Sache mit den Dornen und Disteln, Kain und Aber und schließlich irgendwann später der Auszug aus Ägypten)?

(Gestern, 19:53)Amos schrieb: G*tt zeigt buchstäblich mit einem Neoschild auf beide Bäume die unseren Vorfahren vielleicht gar nicht aufgefallen wären und lässt es auch noch zu das Luzifer der Verführer schlechthin sein übrigens tut. Entschuldige aber wenn dir da nicht bewusst wird was für ein unfaires Spiel das ist tut es mir leid.
Was, wenn deine Interpretation der Auffassung ihrer Autoren zuwider läuft, die sich zu erklären versucht haben, warum die Welt so ist, wie wir sie vorfinden - völlig neutral und ohne Hintergedanken. Die Autoren (wahrscheinlich israelitische Priester) haben "G*tt" so dargestellt, weil sie eine nicht gerade ideale Welt zu vertreten hatten.

Wohl gemerkt: Ich erhebe keine Vorwürfe und rede nicht von Eigenverantwortung. Meine Vorredner haben das ja auch teilweise nicht getan, sondern nur darauf verwiesen, dass man als Geschädigter fremde Hilfe in Anspruch nehmen sollte, wenn man aus einer "Furche" nicht heraus kommen kann.

Meinetwegen hat G*tt einen Fehler gemacht, als ER den Paradiesbewohnern eine Entscheidung abverlangte, deren Tragweite sie nicht verstanden haben - nicht verstehen konnten. Doch "G*ttes Fehler" werden in eben jener Heiligen Schrift (an anderen Stellen) auch immer als der Beginn von etwas Neuem betrachtet. Das ist selbst bei so profanen Dingen wie der Entwicklungsgeschichte nicht anders (einfach Menschheitserfahrung).
Vielleicht ist es dir gegeben, anderen ebenso Benachteiligten (nicht nur Geschädigten) Menschen eine Hilfe zu sein oder die Politik auf dieses oder ähnliche Probleme wirksam hinzuweisen!

(Gestern, 20:21)Ulan schrieb: Das, was Dir vorschwebt, ist unmoeglich.
Dem stimme ich voll zu, weil in sich widersprüchliche Haltungen nicht in etwas Gedeihliches vereint werden können, hier: eine sehr eingleisige Glaubenshaltung und da ein sehr irdisches Problem (fremde Bosheit), das in eine übergeordnete Welt projiziert wird.

Oder einfacher: Du hast keine Chance gegen G*tt, so wenig, wie Hiob in der Hiob-Geschichte! (Bibel bitte vollständig lesen und erfassen und nicht einseitig, selektiv)
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#35
Zitat:Ja, das kann man so betrachten, insbesondere, wenn man den Text wörtlich nimmt.

Allerdings widerspricht der Annahme, dass Adam und Eva unschuldig sind, die Abwehrhaltung von Adam, mit der er erklärt, dass Eva Schuld ist.
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#36
Es geht eben nicht um Schuld, sondern um den herbei geführten Zustand, egal ob Mensch oder G*tt schuld daran ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#37
(Gestern, 21:50)ha’adam schrieb:
Zitat:Ja, das kann man so betrachten, insbesondere, wenn man den Text wörtlich nimmt.

Allerdings widerspricht der Annahme, dass Adam und Eva unschuldig sind, die Abwehrhaltung von Adam, mit der er erklärt, dass Eva Schuld ist.

Mangelnde Autoritätshörigkeit bei seinen Anhängern ist ein schwerer Programmierfehler des Programmierers.

Warum willst du nicht gelten lassen, dass sich Adam und Eva der Tragweite ihres Handelns gar nicht bewusst waren, und auch gar nicht bewusst sein konnten. Schließlich wussten sie noch gar nicht mal, dass Ungehorsam wirklich etwas Böses ist. Um das zu erkennen mussten sie doch erst mal vom Baum der Erkenntnis essen. Selbst wenn Gott sie gewarnt hat, so wie ein Vater seine Kinder warnt, nicht über eine viel-befahren Straße zu laufen, weil man das mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht überleben wird, hatten auch Adam und Eva noch  überhaupt keine Idee, was "Sterben" überhaupt bedeutet.

Wenn man bedenkt, dass Adam und Eva ja sonst in allem antiautoritär verwöhnte Kinder waren, die sich alles erlauben durften..außer von diesem Baum zu essen .... kommt zum Programmierfehler auch noch ein schwerer Erziehungsfehler hinzu, um den so ein alleswissender Schöpfergott  eigentlich schon wissen müsste.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#38
Und bei all dem dürfen wir nie außer acht lassen, dass Adam und Eva Protagonisten einer sogenannten Mythologie sind, welche sich schon daran als menschengemacht erkennen lässt, dass sie viele logische Konstruktionsfehler aufweist, die aus dem Weltverständnis der Menschen der frühen Kupferzeit, Bronzezeit bis weit über die Spätantike hinaus, sich gar nicht als solche erkennen ließen...

Welcher geistig gesunde Vater würde sich heutzutage auf die Selbstverantwortlichkeit seiner Kinder verlassen, die noch überhaupt keine Ahnung davon haben, was Krankheit, Sterben und Tod bedeutet.. und auf dem Balkon eine Pflanze mit tödlich giftigen Früchten aufstellen.. "Ihr wisst zwar gar nicht, was Sterben und Tod bedeutet, aber eins sage ich euch, wenn ihr davon esst, werdet ihr sterben und tot sein"

He..?? Und wenn Adam und Eva dann gestorben sind, können sie sich noch nicht mal mehr darüber ärgern.
Der einzige der dann der traurige Verlierer ist..ist der der allein zurück bleibt.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#39
(Gestern, 21:50)ha’adam schrieb:
Zitat:Ja, das kann man so betrachten, insbesondere, wenn man den Text wörtlich nimmt.

Allerdings widerspricht der Annahme, dass Adam und Eva unschuldig sind, die Abwehrhaltung von Adam, mit der er erklärt, dass Eva Schuld ist.

Nein. Die Faehigkeit, Schuld zu erkennen, bekamen Adam und Eva erst nach der Tat. Es war die Frucht vom Baum der Erkenntnis, die sie erst Gut von Boese unterscheiden liess. Das heisst, die Tat selbst wurde noch ohne Schuldbewusstsein begangen.

Nicht umsonst sehe ich in der Geschichte eher die mythologische Verarbeitung des Bewusstwerdens. Vor dem Essen der Frucht existieren Adam und Eva noch in einem Zustand wie Kleinkinder, ohne Bewusstsein vom Fluss der Zeit, wo das Essen herkommt, oder dass es ueberhaupt ein Morgen gibt, wo sich etwas aendern koennte. So sind Menschen immer noch in der Zeit, bevor sie drei Jahre alt werden. Erst danach entwickelt sich der Teil des Gedaechtnisses, der Folgen von Ereignissen speichern kann, und das ist, wenn wir anfangen, uns an irgendwelche Vorgaenge zu erinnern.

Das hat dann mit Schuld letztlich gar nichts mehr zu tun.
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#40
Richtig! Die Schöpfungsgeschichte verarbeitet menschliche Erfahrungen und kleidet sie in eine Werdensgeschichte, die dem Glauben entsprechend als von Gott kommend formuliert wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#41
Nunja, also an Direktheit mangelt es hier definitiv nicht. Im Wort "Scharfsinn" steckt das Wort "scharf". Wahrhaftigkeit ist sicherlich zu schätzen, aber etwas Fingerspitzengefühl sollte man schon dazugeben.

(Gestern, 20:37)Amos schrieb: In meiner Familie hat er [Selbstmord] übrigens Tradition. Drei Mitglieder der Kernfamilie sind den Schritt gegangen.

Da ich hier gefühlt der Einzige bin, der hie und da noch was über Religion schreibt, will ich dazu noch kurz was sagen.
Aus religiöser Sicht gibt es so etwas wie Selbstmord an sich nicht, man macht lediglich den Körper kaputt, und das andere läuft dann weiter. Man könnte das Hauptproblem danach so auf den Punkt bringen, dass man mit dem Verlust des Körpers auch seinen unterscheidungsfähigen Verstand verliert. Das heißt, man wird dann entsprechend seiner eigenen karmischen/unbewussten Tendenzen herumgestoßen, und hat nicht mehr die Möglichkeit, aktiv an der Lösung der Probleme zu arbeiten. (Diese Sicht deckt sich auch mit den Nahtoderfahrungen, zB von Moody.)
Ein bisschen Ehrlichkeit kann ich mir aber auch nicht verkneifen. Es verhält sich leider nicht so, dass der unterscheidungsfähige Verstand zu körperlichen Lebzeiten automatisch besonders gut ausgeprägt ist. Deine Ausführungen geben mir zumindest nicht das Gefühl. Klarheit sieht anders aus. Aber dieses Leben gibt einem Menschen potentiell alle Möglichkeiten, so auch Dir, wenn Du den Willen dazu hast. Zerstört man den Körper, ist alles dahin.
Für mich war es immer so, dass mir Klarheit auch immer etwas Ruhe gebracht hat. Vielleicht kann der obige Essay Dir dazu hilfreich sein.
Besten Gruß!
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