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Angst machen
#1
(10-04-2020, 14:18)Ulan schrieb: Israel hat uebrigens die Rechnung fuer das Abschleppen des Autos der Beiden beglichen.


Mag sein - aber das ist nun absolut nicht der Punkt Icon_smile

Es fällt aber auf, dass die deutschen Bürger seit 1973 unbewaffnet sind - mit dem Argument des Gewaltmonopols der deutschen Polizei - dass aber nun durch diesen Vorfall bewußt wurde, dass ausländische Geheimagenten im Lande Waffen führen dürfen !

Ohne dass die Presse aufschreit - die sonst immer schon einen Riesenskandal macht wenn ein 18-jähriger deutscher Junge zu Silvester eine 2-Euro Rakete abfeuert oder mit einer Schreckschußpistole das Neue Jahr begrüßt . . .

Interessant und wünschenswert wäre jedenfalls eine offizielle Liste derjenigen Staaten, deren Geheimagenten in Deutschland geladene Schußwaffen führen dürfen . . .

Israel haben wir nun gelesen
USA trägt wahrscheinlich auch Waffen
Kanada auch? Und Mexiko und Kuba ?
Was ist mit dem NATO-Land Türkei ???
Frankreich, England, Rußland ? Ukraine ?

Italien? Tschechien? Schweden? Finnland? Polen? Wer weiß das schon

Wer weiß, was da noch für Leichen im Keller liegen

Wir Deutschen Bürger und Innen haben wohl ein Recht, informiert zu werden, wer aller bei uns im Land unter dem Sakko Waffen trägt


Dass ausländische Diplomaten auf Deutschlands Straßen Narrenfreiheit haben ist ein weiteres Ärgernis

Alkohol muß da toleriert werden

Ausländische Diplomaten sollen gefälligst nicht selbst lenken (weltweites Fahrverbot für Diplomaten), sondern einen einheimischen Chauffeur bezahlen - wir brauchen keine privilegierten ausländischen Rowdies

Und das Argument, dass dann unsere Diplomaten im Ausland auch nicht selbst fahren dürfen, macht mir nichts. Dann sollen halt die gutbezahlten deutschen Diplomaten im Ausland einen dortigen Chauffeur oder ein Taxi bezahlen

Wir Deutschen wollen im Inland nicht für die Privilegien der internationalen Diplomatengemeinschaft leiden

Das sind doch lauter antiquierte Regelungen und Privilegien aus den 30er Jahren
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#2
(30-04-2020, 23:21)Sinai schrieb: Es fällt aber auf, dass die deutschen Bürger seit 1973 unbewaffnet sind - mit dem Argument des Gewaltmonopols der deutschen Polizei - dass aber nun durch diesen Vorfall bewußt wurde, dass ausländische Geheimagenten im Lande Waffen führen dürfen !

Ohne dass die Presse aufschreit -

Die Presse "schreit nicht auf", weil die Aussage nicht stimmt. In Deutschland ist privater Waffenbesitz ueblich und weit verbreitet. Der private Waffenbesitz pro Kopf liegt bei etwa einem Sechstel des Wertes der USA (knapp 20 Waffen auf 100 Personen, im Vergleich zu 120 auf 100), also im internationalen Vergleich recht hoch. Bei Oesterreich liegt die Zahl bei einem Viertel des Werts der USA (30 Waffen pro 100, Rang 14 weltweit). Ein Land mit tatsaechlich strikten Waffengesetzen waere z.B. das Vereinigte Koenigreich.

(30-04-2020, 23:21)Sinai schrieb: Wir Deutschen Bürger und Innen haben wohl ein Recht, informiert zu werden, wer aller bei uns im Land unter dem Sakko Waffen trägt
....
Wir Deutschen wollen im Inland nicht für die Privilegien der internationalen Diplomatengemeinschaft leiden

Da trieft wieder mal das Pathos vom Bildschirm. "Wir Deutschen..." Icon_rolleyes
Sinai als Sprachrohr der "deutschen Buerger". So viel Sendungsbewusstsein...

Solche Infos sind erhaeltlich. Wenn's Dich interessiert, koenntest Du anstatt kuenstlicher Aufregung ueber irgendwelche eingebildeten "Leiden" der "deutschen Buerger" vielleicht einfach mal nachforschen. Und nein, das ueberlasse ich Dir jetzt selbst.
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#3
Abgetrennt aus Politik und Soziales/U-Boot für Israel

Hier wird geschickt mit Befürchtungen versucht, Politik zu beeinflussen.

Ich denke allerdings vielmehr, dass eine gewisse Toleranz "Staatsgästen" (anderer Staaten) angebracht ist (so genannte Immunität). Denn auch unsere Diplomaten und hohe Beamte wollen auf fremdem Territorium nicht jedem beliebigen Möchtegernfeind schutzlos ausgeliefert sein. Das Ganze dürfte also auf Gegenseitigkeit beruhen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
Deutschlands Waffenrecht ist restriktiv. Eine Waffe besitzen zu dürfen und eine Waffe führen zu dürfen, ist immer noch zweierlei Ding. Da ich Mitglied in einem Schützenverein bin, weiß ich das nur zu gut. Bis dahin, das Waffe und Munition gesondert aufbewahrt werden müssen und man einen Tresor braucht, um beides, im Tresor getrennt, unterzubringen.
Geheimagenten sind geheim und da weiß man eh nicht viel. Wie es bei Diplomaten aussieht, weiß ich nicht. Aber ich denke, das es wohl kaum jemanden wirklich interessiert.
Verbrecher werden sich in keinem Land an den öffentlichen Regeln für Waffenbesitz oder die Führung solcher, orientieren.
Angst macht mir so etwas alles nicht. Schusswaffen sind, in unserem Land, als eine Möglichkeit der Selbstverteidigung kaum zu gebrauchen. Zumal es ja nicht ausreicht, eine Waffe zu besitzen. Man muss sie auch beherrschen.
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#5
(11-05-2020, 21:37)Herodotus schrieb: Verbrecher werden sich in keinem Land an den öffentlichen Regeln für Waffenbesitz oder die Führung solcher, orientieren.

Das kann man nur unterstreichen. Lächerlich, wenn nach jedem Waffenmissbrauch reflexartig Gesetzesverschaerfungen gefordert werden.

Wer schießen will, findet auch die Waffe dazu - mit oder ohne Schein. Natuerlich gilt das nicht für U-Boote.

MfG
Gott ist der einzige Herr der Welt, der weniger zu sagen hat als seine Diener (Deschner)
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#6
Dass das Fuehren von Waffen in Deutschland recht restriktiv gehandhabt wird, ist klar. Das ist groesstenteils auf gewissen Berufsgruppen beschraenkt, dabei durchaus auch zivile Berufe, die als besonders gefaehrdet gelten.

Dass Kriminelle immer an Waffen kommen, ist klar. Aber anscheinend ist es auch bei Kriminellen so, dass sie das nicht unbedingt tun, wenn sie nicht erwarten, dass die Leute, auf die sie bei ihrer illegalen Taetigkeit treffen, selbst Waffen besitzen oder gar tragen. Deshalb ist in unseren Laendern Tod durch Schusswaffen halt nicht die haeufigste Todesursache gewisser Altergruppen, wie halt in den USA.
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