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Darf ein Buddhist auch Fleisch oder Fisch essen?
#1
Buddha erklärte, dass alle Lebewesen zu schützen, fleischlose Speisen zu bevorzugen sind.


Wie kann man sich als Anhänger der buddhistischen Philosophie in der westlichen Welt heute ernähren? Ohne Fleisch oder Fleischprodukte gibt es so gut wie nirgends etwas zu essen, wer etwa eine Reise unternimmt kann sich kaum vegetarisch ernähren.

Als Shaolin darf man dann Fleisch konsumieren wenn man trainiert, Kampfmönche der Shaolin sind von der Pflicht vegetarisch zu leben ausgenommen.

Ich persönlich esse Fleisch und Fisch, bin aber sehr aufmerksam welche Qualität ich zu mir nehme, und achte auf den korrekten Umgang, d. h. es sollte kein Stück verschwendet oder weggeworfen werden, die artgerechte Tierhaltung ist ein wichtiges Thema für mich. Ausserdem achte ich darauf dass Fleisch ‚nur‘ selten und immer nur eine kleine Portion auf den Teller kommt.

Und das Wichtigste ist, dass ich das Tier, das ich konsumiere, würdige.

Wer sich beim Essen eines Tieres Gedanken über das Tier macht, der wird automatisch einen anderen Ansatz an das Essen von Fleisch und Fisch bekommen, dem Tier dankbar sein, es ehren und dankbar für die Nahrung sein.

Diese Dankbarkeit macht einen grossen Unterschied, versuchen Sie es doch einmal!

Geben Sie mehr Geld für die tierischen Produkte aus, die Sie konsumieren, essen Sie Fleisch (und Fisch) bewusster, in kleineren Mengen, dankbar und bedacht.


*quelle (*https://shaolin-rainer.com/2020/01/17/darf-ein-buddhist-auch-fleisch-oder-fisch-essen/)
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#2
(17-01-2020, 13:37)ohhellosven schrieb: . . . in der westlichen Welt . . .
Ohne Fleisch oder Fleischprodukte gibt es so gut wie nirgends etwas zu essen, wer etwa eine Reise unternimmt kann sich kaum vegetarisch ernähren.


Das stimmt überhaupt nicht!
Überall werden vegetarische Produkte angeboten, ein wahrer Boom
Selbst in den billigen Supermärkten liegen massenhaft vegetarische Speisen neben dem Fleisch
Die Lebensmittelindustrie und der Lebensmittelhandel und die Gastronomie und die Hotellerie sind längst auf die vegetarische Schiene aufgesprungen, bieten en masse vegetarische Speisen an.

In der westlichen Welt kann man sich vegetarisch üppig ernähren - ganz zum Unterschied zu vielen Zonen Südostasiens, wo die Bevölkerung Probleme hat, täglich die zum Leben nötigen Kalorien zu bekommen

Ein ehemaliger Schulkollege von mir ist Vegetarier. Nicht aus religiösen Gründen, sondern weil er Fleisch ekelig findet
Er hat überhaupt kein Problem, bei Klassentreffen vegetarische Speisen auf der Karte zu finden !
Es gibt sehr viele Pilzgerichte vom Ragout bis gebacken, unendlich viele Käsegerichte, von Schweizer Käsespätzle bis zum Käsefondue, gefüllte Krautrouladen, Auberginen, Pizza mit Tomaten + Käse + Artischocken + Mais (ohne Schinken halt), Spinatgerichte, leckere Kartoffelgerichte in unglaublich vielen Variationen und vieles mehr . . .

Womit ich als Vegetarier allerdings Probleme hätte, wäre der Umstand, daß alles in ein- und derselben Pfanne geröstet wird.
Zuerst röstet der Koch ein Steak, dabei tritt massenhaft Saft aus und verbindet sich mit dem heißen Öl zu einer Sauce, die dann über das fertige am Teller liegende Steak geschüttet wird - allerdings ist die Sauce zäh und es rinnt nur 80 % aus der Pfanne raus, ein öliger Bodensatz von einem Millimeter verbleibt in der Pfanne und benetzt den Boden. Kein Restaurantbetreiber kann mir erzählen, daß der Koch die Pfanne reinigt oder auch nur auswischt, bevor er dann Öl nachgießt und die vegetarische Speise röstet. An der vegetarischen Speise haftet somit Fleischsaft !

Wem es vor Fleisch ekelt, sollte daher in ein Restaurant gehen, das ausschließlich vegetarische Speisen anbietet

Zu den von Dir geschilderten religiösen Gründen (Buddhismud, Hinduismus, . . . ) ist zu sagen, daß das getötete Tier nichts davon hat, wenn Du es nachträglich ehrst
Falls jemand befürchtet, daß der Fisch am Teller der als Fisch wiedergeborene Großvater sein könnte, soll den Fisch nicht essen

Allerdings gibt es im Gangestal eine Sekte, wo die Leute beim Gehen einen Besen vor sich herschieben, vor lauter Furcht einen Käfer zertreten zu können, der ja der wiedergeborene verstorbene Großvater sein könnte - dort werden keine Autos geduldet, nicht mal Krankenwagen

Hier ging es ums töten von Tieren durch Autoreifen - ob man die massenhafte Tötung von Kröten in Kauf nehmen soll - in der Paarungszeit gibt es Krötenwanderungen - und im Gangestal gibt es tatsächlich zeitweise Straßen auf denen es vor Kröten wimmelt, zwei Wochen später klatschen andauernd Maikäfer gegen die Windschutzscheibe und sterben dabei. Ich habe das einmal in Ungarn erlebt, nach einer halben Stunde Fahrt konnte man kaum noch aus der Windschutzscheibe schauen, alles voller toter Maikäfer verklebt. Im Gangestal gibt es immer wieder Wochen, wo es zehn mal so viele Maikäfer gibt etc etc etc

Beim essen von toten Tieren geht man noch einen Schritt weiter, man verspeist Fleisch
Einen Frosch unbeabsichtigt in der Nacht mit dem Gummistiefel zu zertreten ist etwas anderes, als sich dann noch zu bücken, das tote Tier aufzuheben, um dann zu Hause die Froschschenkel zu braten und dann zu verspeisen

Ich denke, Vegetarismus ist kein Thema, das sich gut für eine Diskussion eignet. Es ist eine höchstpersönliche Angelegenheit, ob jemand Fleisch ißt oder ob es ihm vor Fleisch ekelt.
Was willst Du da diskutieren ??

Ein Steakliebhaber genießt seine Speise, ihren Duft und Geschmack
Der am Nachbartisch sitzende Vegetarier schimpft über den Gestank

Das kommt mir vor wie die Frage Badeurlaub versus Bergurlaub
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#3
So wie ich in diesem Kontext Buddismus verstehe, geht es darum Leid zu mindern.
Das Wichtung und Wertung des Leids des Lebewesens (Tier, Pflanze, Pilz oder Insekt ...) welches "gefressen" wird scheint mir dabei nur subjektiv bestimmbar und obliegt letztlich wohl der Verantwortung von jedem selbst.
Leben kann, so meine ich, nur durch Leben erhalten werden.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#4
(24-01-2020, 01:08)deja-vu schrieb: So wie ich in diesem Kontext Buddismus verstehe, geht es darum Leid zu mindern.

. . . Wertung des Leids des Lebewesens (Tier, Pflanze, Pilz oder Insekt ...) welches "gefressen" wird . . .


Ich habe noch nie gehört, daß der Buddhismus, der Hinduismus oder eine der dutzenden sonstigen Südostasiatischen Lehren das Essen von Pilzen und anderen Pflanzen auch nur in geringster Weise als negativ oder als tragisch beurteilen würde

Was sollten denn die Menschen dann essen ??

Solche Gedanken (ob man Pflanzen essen darf, ohne "jemand" zu kränken, der als Strafe für seine Sünden nun ein Kürbis ist) soll man sich gar nicht machen.

Welches "Leid" wäre denn aus dem Umstand zu konstruieren, wenn ein Mensch oder eine Kuh eine Pflanze ißt ?? Icon_cheesygrin
In Wahrheit wollen die Pflanzen ja gegessen werden !

Da leben auf weit entfernten Inseln prächtige Pflanzen. Sie kamen durch Vögel dort hin: Die Vögel verschlucken immer wieder ganze Samenkörner (sie haben ja keine Mahlzähne) und fliegen dann übers Meer. So wie die Schwalben und die Störche übers Mittelmeer fliegen.

Und die Obstbäume locken die Bienen zwecks Bestäubung an.
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#5
(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: Ich habe noch nie gehört, daß der Buddhismus, der Hinduismus oder eine der dutzenden sonstigen Südostasiatischen Lehren das Essen von Pilzen und anderen Pflanzen auch nur in geringster Weise als negativ oder als tragisch beurteilen würde
Und wenn Du jetzt noch ein bischen weiter drüber nachdenkst, dann kommst du bestimmt auch drauf warum nicht.

(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: Was sollten denn die Menschen dann essen ??
Tja, - was für ein Dilemma.

(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: Solche Gedanken ... soll man sich gar nicht machen.
Ganz im Gegenteil. Solche Gedanken sollte man sich durchaus mal machen.

(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: ...ob man Pflanzen essen darf, ohne "jemand" zu kränken, der als Strafe für seine Sünden nun ein Kürbis ist...
Du hängst neuerdings aber nicht irgendeiner verschrobenen Wiedergeburtslehre an, oder?

(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: Welches "Leid" wäre denn aus dem Umstand zu konstruieren, wenn ein Mensch oder eine Kuh eine Pflanze ißt ?? Icon_cheesygrin
In Wahrheit wollen die Pflanzen ja gegessen werden !
Dann frag mal eine Giraffe, warum sie sich gegen den Wind an eine Akazie "heranpirscht".

(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: Da leben auf weit entfernten Inseln prächtige Pflanzen. Sie kamen durch Vögel dort hin: Die Vögel verschlucken immer wieder ganze Samenkörner (sie haben ja keine Mahlzähne) und fliegen dann übers Meer. So wie die Schwalben und die Störche übers Mittelmeer fliegen.

Und die Obstbäume locken die Bienen zwecks Bestäubung an.
Richtig das gehört zur Fortpflanzungsstrategie mancher Pflanzen. Diesen wiederfährt dabei auch kein Leid.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#6
(24-01-2020, 21:49)Sinai schrieb: Welches "Leid" wäre denn aus dem Umstand zu konstruieren, wenn ein Mensch oder eine Kuh eine Pflanze ißt ?? Icon_cheesygrin
In Wahrheit wollen die Pflanzen ja gegessen werden !

Wie deja-vu schon sagte, diie wollen sicherlich nicht gegessen werden. Pflanzen haben zum Teil auch recht ausgekluegelte Mechanismen, sich gemeinsam zu verabreden, ihre Fressschaedlinge zu vertreiben oder gleich ganz um die Ecke zu bringen. Auch in dem Bereich gibt es ein dauerndes Wettruesten. 

Das Essen von Fruechten ist sicherlich kein ethisches Problem, obwohl der Mensch natuerlich nicht den eigentlichen Zweck der Fruchterstellung durch die Pflanze erfuellt, bzw. nur ueber einen Umweg. Wobei viele unserer Nutzpflanzen ohne den Menschen gar nicht erst existieren oder ueberleben wuerden. Bei einigen haben wir ihre Verteidigungsstoffe auch einfach weggezuechtet.

Die ethische Grundlage des Essens war natuerlich immer schon ein interessantes Thema, auf das es keine einfache Antwort gibt. Wobei mir beim Originalbeitrag dieses Threads die Szene von Douglas Adams in den Sinn kommt, wo diese "Kuh" vor dem Essen an den Restauranttisch kommt, um ihre leckersten Teile anzupreisen und dabei noch erwaehnt, dass sie eine ganze Reihe von Gemuesen kennt, die sehr deutlich waren, dass sie nicht gegessen werden wollten.
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#7
(25-01-2020, 11:43)Ulan schrieb:  Das Essen von Fruechten ist sicherlich kein ethisches Problem, obwohl der Mensch natuerlich nicht den eigentlichen Zweck der Fruchterstellung durch die Pflanze erfuellt, bzw. nur ueber einen Umweg.


Das wird ja immer lustiger Icon_cheesygrin
Jetzt wird von Dir schon in den Raum gestellt, daß der Mensch nur diejenigen Pflanzen essen dürfe, die er selbst angebaut hätte . . . ein Wanderer der durchs Gangestal geht, dürfe im Wald keine wild wachsende Rübe aus dem Boden ziehen und verspeisen . . . ??

Es gibt tatsächlich eine Sekte im Gangestal, wo die Leute beim Gehen einen Besen vor sich herschieben, vor lauter Furcht einen Käfer zertreten zu können, der ja der wiedergeborene verstorbene Großvater sein könnte - dort werden keine Autos geduldet, nicht mal Krankenwagen
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#8
(25-01-2020, 13:48)Sinai schrieb: Das wird ja immer lustiger Icon_cheesygrin
Jetzt wird von Dir schon in den Raum gestellt, daß der Mensch nur diejenigen Pflanzen essen dürfe, die er selbst angebaut hätte . . . ein Wanderer der durchs Gangestal geht, dürfe im Wald keine wild wachsende Rübe aus dem Boden ziehen und verspeisen . . . ??

Dass ist ein ethischer Schluss, den ich nicht gezogen habe. Dass Du die Pflanze durch das Essen der Ruebe komplett zerstoerst und ihr Leben beendest, ist Dir aber natuerlich klar? Nur, das ist halt so; alle Tiere (im Gegensatz zu Pflanzen) muessen anderes Leben vernichten, um zu ueberleben, einschliesslich des Menschen; bei Samen-enthaltenden Fruechten ist das zumindest noch von der Pflanze "gewuenscht".

(25-01-2020, 13:48)Sinai schrieb: Es gibt tatsächlich eine Sekte im Gangestal, wo die Leute beim Gehen einen Besen vor sich herschieben, vor lauter Furcht einen Käfer zertreten zu können, der ja der wiedergeborene verstorbene Großvater sein könnte - dort werden keine Autos geduldet, nicht mal Krankenwagen

Ja, die Jaina, eine der aeltesten atheistischen Religionen der Welt, haben bei einigen ihrer Zweige solche Vorschriften. Wegen ihres ethischen Rigorismus wurden sie von Buddhismus und Hinduismus nie als Konkurrenz angesehen.
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#9
(25-01-2020, 14:31)Ulan schrieb:
(25-01-2020, 13:48)Sinai schrieb: Das wird ja immer lustiger Icon_cheesygrin
Jetzt wird von Dir schon in den Raum gestellt, daß der Mensch nur diejenigen Pflanzen essen dürfe, die er selbst angebaut hätte . . . ein Wanderer der durchs Gangestal geht, dürfe im Wald keine wild wachsende Rübe aus dem Boden ziehen und verspeisen . . . ??

Dass ist ein ethischer Schluss, den ich nicht gezogen habe. Dass Du die Pflanze durch das Essen der Ruebe komplett zerstoerst und ihr Leben beendest, ist Dir aber natuerlich klar?


mea culpa - ich streue Asche auf mein Haupt Icon_cry

Und Gott sei Dank ist das Leben der Pflanze zerstört - sonst würde sie sich ad infinitum vermehren - da gäbe es jetzt schon 100 Millionen Rüben in jedem Garten

--

Viele Tier- und Pflanzenarten vermehren sich rücksichtslos, sie wuchern wie Krebszellen
Ein Heringsweibchen legt 100.000 Eier
Würden nicht Raubfische 99 % dieser Eier und Jungfische fressen, würde der Ozean schon so eine Flut von Heringen beherbergen, daß man auf diesem dichten Gewimmel gehen könnte . . . zu Fuß von Deutschland nach Amerika

Eine Birke erzeugt jährlich Millionen Samen (Pollen) die durch den Wind verblasen werden. Gott sei Dank fressen die Vögel 99 % dieser Samen auf und zwar so, daß sie zerstört werden (mit den Schnäbeln zerpickt) so daß sie nicht auch noch durch den Vogelkot verbreitet werden
Wäre das nicht der Fall, gäbe es nur mehr Birken und kein freier Quadratmeter für die Landwirtschaft

Wir alle lieben Singvögel. Jedes Weibchen legt jährlich ein halbes Dutzend Eier
Gäbe es keine Katzen, die die Nester ausnehmen, so hätten wir in jedem Garten längst eine Armee von Singvögeln die alles vollscheißen (Seuchengefahr durch Vogelkot) und alle Getreidefelder wären längst leergefressen bevor die Ernte ist . . .

Man denke an die "Große Spatzenkampagne" 打 麻 雀 运 动
Im Gegensatz zu den anderen Kampagnen waren zu einem großen Teil auch Kinder beteiligt. Mao Tse Tung selbst gab am 18. Mai 1958 die Devise aus, daß die gesamte Bevölkerung inklusive der erst Fünfjährigen an dieser Kampagne zur Ausrottung der Spatzenplage beteiligt sein muß.

Ein Beteiligter berichtete später:
"Ich erinnerte mich an einen Tag, an dem die ganze Bevölkerung nichts anderes machte, als mit Gongs und Töpfen und allen möglichen anderen zum Krachmachen geeigneten Gegenständen auf den Straßen und in den Höfen herumzulaufen, um die Spatzen aufzuscheuchen. Den ganzen Tag war so laut gescheppert worden, dass die Vögel sich nirgends niederlassen konnten und schließlich tot vom Himmel fielen."
Quelle: Ausrottung der vier Plagen - Wikipedia

Ob man diesem überaus theatralischen Bericht Glauben schenken soll oder nicht, es dürfte wohl 1958 in einer Region des Riesenreiches China eine Spatzenplage gegeben haben.

Die VR China ist ein Riesenreich mit mehreren völlig unterschiedlichen Klimazonen, von den kalten Nadelwäldern Sibiriens über die Wüste Gobi, den Sümpfen Südostasiens bis zu den Gebirgen Nepals - nicht überall sind Spatzen bevorzugt sondern nur in einer - zugegeben sehr großen - Region und sicher war nicht "die ganze Bevölkerung" dieser Region beteiligt; Ärzte, Krankenschwestern und andere wichtige Berufe hatten sicher etwas besseres zu tun . . . Icon_cheesygrin
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#10
Nun, es freut mich, dass Dir zumindest einige evolutionaere Prinzipien gelaeufig sind.
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#11
Es erschließt sich mir nicht, was die Zerstörung von Birkensamen durch Vögel mit einer Evolution zu tun haben sollte.
Da fliegen etliche Millionen Samen durch die Luft, schweben zu Boden und werden von Vögeln gefressen
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#12
Nun, dass Birken "ethliche Millionen" von Samen produzieren, damit wenigstens ein paar Exemplare wachsen, ist das Ergebnis von Evolution. Birken betreiben nicht diesen enormen Energieaufwand, um die Voegel zu fuettern; Voegel sind fuer Birken Schaedlinge. Birken verlassen sich auf den Wind oder Wasser zur Verbreitung der Samen, was man ja schon beim Draufschauen erkennen kann. Hoechstens Wasservoegel verbreiten die Samen unabsichtlich, wenn die Samen im Wasser schwimmen und an deren Gefieder haften bleiben.

Die Produktion von Fruechten, die tatsaechlich Tiere zum Fressen animieren wollen, hat natuerlich Vorteile, da auf die Art und Weise wesentlich weniger Samen produziert werden muessen, als Birken gezwungen sind zu tun. Nicht umsonst hat die Gruppe der Bluetenpflanzen, die Fruechte produzieren, seit sie sich in der Kreidezeit entwickelt hatte, im Laufe der Kreide und des Känozoikums einen gewaltigen evolutionaeren Siegeszug erlebt und stellt heute die groesste Pflanzengruppe.

Ansonsten zurueck zum Buddhismus bitte.
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