Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Fragen zum Islam
#61
(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: Die Expandierung des Weltalls (Surah Zariyat, 47), die Herabsendung von Eisen aus dem Weltall und der Nutzen davon (Surah Hadid, 25),...

51:47
Den Himmel bauten wir mit Kraft,
und siehe, wir sind wahrlich mächtig!


Eine dürftige Beweisführung.

57:25
Wenn es jemandem genügt, dass da steht, Gott habe, neben der Waage und dem Buch, das Eisen herabgesandt (vom Weltall steht übrigens nichts), dann soll es mir recht sein.

Als wissenschaftliche Erläuterung taugt das jedenfalls nicht.

Und die restlichen Beispiele sind gleichermaßen an den Haaren herbeigezogen.
MfG B.
Zitieren
#62
(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: Die Expandierung des Weltalls (Surah Zariyat, 47)

Davon steht hier zb. gar nichts: Und den Himmel haben Wir mit Kraft aufgebaut, und Wir weiten (ihn) wahrlich (noch) aus.

Aber in (Surah Zariyat, 48) steht: Und die Erde haben Wir ausgebreitet. Wie trefflich haben Wir (sie) geebnet!

Da steht "flache Erde"

Wie wir also sehen, interpretieren türkische Muslime in die eine Sure etwas hinein was da noch gar nicht steht.. und  bei der nächsten Sure, in der Allah die Erde als flache Scheibe rühmt..sind sie mit ihrer Wissenschaft schon wieder am Ende

(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: die Herabsendung von Eisen aus dem Weltall und der Nutzen davon (Surah Hadid, 25),
  Icon_smile
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisen Da steht, dass Eisen nicht erst von Allah herabgesand wurde.
https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde...agnetfeld/
Und da stehst auch etwas anderes.


(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: das hohe Gewicht von Wolken (Surah Rad 12 und Surah Araf 57)
Jetzt wird es aber langsam peinlich....
Wolken bestehen aus Wasserdampf

(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: das Spinnen des Spinnennetzes von der weiblichn Spinne (Ankeboot 41), die Übertragung von Krankheiten durch den Wind (Surah Hicr, 20), die Tatsache, dass Himmel und Erde einst eins waren und später getrennt wurden und alles Lebendige aus Wasser erschaffen wurde (Surah Enbiya, 30).......

Es gibt gar einige Spinnenweibchen die keine Netze bauen. Auch in der Türkei...
Dass Drohnen (männliche Bienen) keine Waben bauen, sondern sich nur für Begattung der Königinnen interessieren und im Herbst totgestochen werden, wusste man schon 1000ende Jahre vor Mohammed.

Dass Himmel und Erde einstmals eins waren ist auch "ausgesuchter" Blödsinn..
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusion
*https://www.weltderphysik.de/gebiet/teilchen/hadronen-und-kernphysik/elemententstehung-und-erzeugung/entstehung-der-elemente/
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
Zitieren
#63
(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: Die Ungläubigen, die Allah nicht einmal anerkennen, warum interessieren die sich so sehr darin, was Allah den Gläubigen vorschreibt?

Weil Glaeubige sich gerne anmassen, den "Unglaeubigen" vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. Ausserdem bietet realitaetsverleugnendes Verhalten Sprengstoff fuer die Entwicklung einer Gesellschaft.

(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: Und warum erwarten die Ungläubigen eine Barmherzigkeit von einem Gott, an den sie nicht einmal glauben?

Tun sie das? Sie erwarten keine Barmherzigkeit, allerdings auch keine Nachteile. Sie erwarten schlicht gar nichts aus der Richtung.

(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: Achja und irgendwann haben Sie geschrieben, dass Wissenschaftler die hierher einwandern zu Atheisten werden. Sie haben wirklich keine Ahnung. Hier, lesen Sie am besten dieses Buch, bevor Sie von Wissenschaft und Islam sprechen:The Bible, the Qu'ran and Science: The Holy Scriptures Examined in the Light of Modern Knowledge

Die Schriften des Leibarztes von Koenig Faisal sorgen unter Naturwissenschaftlern oder serioesen Religionswissenschaftlern wegen ihrer Naivitaet bestenfalls fuer Heiterkeit. Wie auch immer, falls das die Moeglichkeit eroeffnet, die islamische Welt wieder an die Wissenschaften heranzufuehren, hat es vielleicht noch einen positiven Effekt. Im Moment traegt die gesamte islamische Welt etwa 1% zum jaehrlichen wissenschaftlichen Output bei, was also deutlich verbesserungswuerdig ist. Der Loewenanteil faellt hier natuerlich auf Iran und Pakistan, mit einigen Beitraegen Indonesiens im Agrarsektor. Vor allem beim arabischen Sektor sieht's da mau aus.

(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: ....vor 1500 Jahren war es weder bekannt, dass die weibliche Spinne das Netz spinnt (das Verb in diesem Vers ist "ittehazet" also weiblich)....

Das ist nur bei einigen Spezies so und betrifft dort nur die Zeit der Geschlechtsreife. Generell produzieren bei netzbildenden Spinnen beide Geschlechter Netze. Natuerlich bauen viele Arten auch gar keine Netze.

(03-12-2019, 22:03)answerer schrieb: Allah spricht selbst von der Wissenschaft, die ja auch von Ihm erschaffen wurde. Wenn wir Muslime uns für die Wissenschaft interessieren, dann bestimmt nicht, um danach Atheisten zu werden, sondern um unseren Glauben zu stärken.

So hat das in Europa auch irgendwann mal angefangen, vor vielen hundert Jahren. Nur, wer ernsthaft Wissenschaft betreibt, muss sich von einigen naiven Vorstellungen halt irgendwann loesen. Das bedeutet nicht, dass man zum Atheisten werden muss - viele Wissenschaftler sind immer noch glaeubig - aber vom Kleben am exakten Wortlaut eines uralten Buches muss man sich da loesen.
Zitieren
#64
Bevor ich jetzt einzeln zitiere und 3 mal antworte, schreibe ich lieber nur eine Antwort an alle 3 User:

Die Expandierung des Weltalls:
Und den Himmel haben wir mit (unserer) Kraft aufgebaut, und wir weiten (ihn) wahrlich (noch) aus. (Zariyat, Vers 47)

 Zu Zariyat, Vers 48:

Und die Erde haben wir ausgebreitet, und wie schön breiten Wir aus!! (Sahih International Übersetzung)
Und die Erde haben wir ausgebreitet, wie trefflich haben wir sie geebnet! (Bubenheim & Elyas Übersetzung)
And We have spread out the earth, how Excellent Spreader (thereof) are We ! (Mohsin Khan Übersetzung)
And We have spread out the earth: How excellent We do spread out! (Yusuf Ali Übersetzung)

Das heißt, dass die Erde so erschaffen wurde, dass wir auf ihr gehen können (sie wurde ausgebreitet), nicht, dass sie nicht rund ist. 


Zum Vers mit dem Eisen: 
"….und wir haben Eisen herabkommen lassen (!); in ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen…..“


Allah verwendet hier das Verb „enzelnâ“ , welches oft dann verwendet wird, wenn etwas aus dem Himmel/von oben/aus dem Weltall kommt. Eisen kann nicht auf der Erde entstehen, da die Hitze der Sonne dafür nicht ausreicht. Es sind Supernovaexplosionen im Weltall dafür verantworltich, dass wir Eisen auf der Erde haben. Auch bevor Menschen auf der Erde waren, gab es diese Explosionen und sind die Ursache dafür, dass wir immernoch in der Erdkruste ect Eisen finden können. 


Zu den Wolken:
Ja stimmt, es wird wirklich peinlich hier…aber für Sie. Wolken wiegen nämlich durch die Masse die sie tragen einige TONNEN
Normalerweise gebe ich keine Quellen aus dem Internet, aber da Geobacter immer wieder darauf besteht, Quellen aus Wikipedia zu bringen, mache ich für ihn eine Ausnahme:
https://www.spektrum.de/frage/was-wiegen-wolken/1319668


Zu dem Vers, dass Himmel und Erde einst eins waren:
Schon mal von Big Bang und Singularität gehört? Natürlich gab es diese Theorien zur Expandierung des Weltalls oder von Singularität schon vor dem Propheten (sav). Aber vieles Wissenschaftliche aus dem Quran wusste man vorher noch nicht. Und wenn der Prophet (saw) einfach alle Theorien von irgendwelchen Naturphilosophen in „sein Buch reingenommen hätte“, dann hätte sich wirklich ein großes Problem mit der Zeit entwickelt, da sich dann einiges aus der Wissenschaft dem Quran widersprechen würde. Aber es widerspricht sich nichts und sogar ganz im Gegenteil - je weiter man mit der Wissenschaft ist desto mehr werden Verse aus dem Qur’an besser durchleuchtet. Daher liegen sie falsch mit Ihrer Aussage, dass der Qur’an ein uraltes Buch ist. Es sind die Offenbarungen von Allah, für welchen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eins ist. Daher kann sein Wort niemals „uralt“ sein und durchleuchtet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft….


Zu guter Letzt zum Vers mit der Spinne:

Surah Ankeboot Vers 41-43: "Das Gleichnis derjenigen, die sich anstatt Allahs Schutzherren nehmen, ist das der Spinne, die sich ein Haus genommen hat; das schwächste Haus ist fürwahr das Haus der Spinne, wenn sie (es) nur wüßten! Gewiß, Allah weiß all das, was sie anstatt Seiner anrufen. Und Er ist der Allmächtige und Allweise. Diese Gleichnisse prägen Wir für die Menschen. Aber nur diejenigen verstehen sie, die Wissen besitzen.

Nur einige junge männliche Spinnen bauen ab und zu das Haus. Danach überlassen sie es den weiblichen Spinnen. 
Btw: das ist aussderdem ein gutes Beispiel um zu veranschaulichen, dass man niemals den Qur’an zur Gänze verstehen kann, wenn man nur die Übersetzung liest. Aus der deutschen Übersetzung wird ja nicht mal klar, dass es sich um eine weibliche Spinne handelt - und das ist nur ein Beispiel von Dutzenden. Die Arabische und Deutsche Grammatik sind nun mal anders, daher wäre es für Interessierte von Vorteil, entweder die Erklärung dazu zu lesen oder in einigen weiteren Sprachen die Übersetzung zu lesen….….



Zu sagen, dass Muslime keinen Beitrag in der Wissenschaft haben, ist eindeutig falsch:

-> Vergangenheit: https://www.islamportal.at/themen/artike...ft-teil-ii

-> Gegenwart: Hier ein Ranking zu wissenschaftlichen Publikationen nach Ländern  :    https://www.scimagojr.com/countryrank.php 
Türkei ist mit Platz 20 sogar weiter oben als Österreich….. aber das rührt vllt daher, dass die Türkei viel größer ist, und in dieser Liste man vllt nicht die Bevölkerungsanzahl miteinbezieht (also keinen Index macht)

wie dem auch sei. Denken Sie wirklich, dass die Wissenschaftler, die in Deutschland, USA, England usw schreiben, alle auch Deutsche, Engländer, Amerikaner sind? Die Antwort ist nein. Also können sie das schwer vergleichen, welcher Religion die Wissenschaftler auch wirklich angehören.
Und was die muslimischen Länder betrifft, sind diese politisch und finanziell nicht stabil genug, um zu forschen. Da freun sich einige, wenn sie was zum Essen finden. Aber zu sagen, dass Muslime selbst nicht forschen würden, wäre total falsch. 
Zitieren
#65
(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb:  
Und was die muslimischen Länder betrifft, sind diese politisch und finanziell nicht stabil genug, um zu forschen.

nun ja..
Kann man gut nachvollziehen. Du schaust ja auch keine "politischen Videos" . Erpressung und Korruption sind wohl eines der größten islamischen Probleme.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
Zitieren
#66
Der Denkfehler im Beweis, dass Allah schon vor aller Zeit die Eigenschaften der Welt kannte und in den Koran hinab gesandt habe, besteht darin, dass die heute gängigen wissenschaftlichen Theorien zwar optimal die Beobachtungen wiedergeben, aber durchaus nur vorläufig sind. Sie können - und werden! - durch neue Erkenntnisse (Messdaten) modifiziert und gar widerlegt. Bei Glaubensbüchern ist das anders, sie vermitteln Überzeugungen jenseits der Zeit. Das ist ihr erklärter Zweck.

D. h.: Wenn heutzutage solche "Parallelen" zur Welterkenntis festgestellt ("zementiert") werden, dann muss , sagen wir in 50 Jahren, diese Parallele revidiert werden. Was also hat Allah mit einer solch vorläufigen Parallele sagen wollen - schon vor Jahrhunderten oder meinetwegen zeitlos? -, wenn die Zeit über die heutigen Theorien hinweg geschritten sein wird?

Deshalb gilt bei der wissenschaftlichen Methodik, dass eine Theorie so formuliert sein muss, dass sie widerlegt werden kann. Das kann nicht im Interesse von Glaubensbüchern sein, die, wie gesagt, zeitunabhängige Gewissheiten (Überzeugungen) vermitteln wollen. Denn die Vorstellung Allah/Gott ist überzeitlich und damit absolut = losgelöst von allem Irdischen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren
#67
(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: Bevor ich jetzt einzeln zitiere und 3 mal antworte, schreibe ich lieber nur eine Antwort an alle 3 User:

Die Expandierung des Weltalls:
Das heißt, dass die Erde so erschaffen wurde, dass wir auf ihr gehen können (sie wurde ausgebreitet), nicht, dass sie nicht rund ist. 

Zum Vers mit dem Eisen: 
"….und wir haben Eisen herabkommen lassen (!); in ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen…..“

Das sind alles banale Feststellungen. Hier greift das anthropische Prinzip: der Punkt, dass "alles so gut fuer uns passt" ist naemlich auch bei Annahme reinen Zufalls die einzig moegliche Loesung eines Wurfes. Jedes Universum, das durch einen Beobachter angeschaut werden kann, muss zwangslaeufig so aussehen, dass dieser Beobachter darin existieren kann. Universen, die nicht dieser Bedingung entsprechen, haben keine Beobachter. Aus diesem Grund "passt es" fuer einen Beobachter zwangslaeufig immer.

Der Autor dieses Textes hat halt ein paar Beispiele gebracht, die ihm gefallen.

(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: Zu den Wolken:
Ja stimmt, es wird wirklich peinlich hier…aber für Sie. Wolken wiegen nämlich durch die Masse die sie tragen einige TONNEN. 
Normalerweise gebe ich keine Quellen aus dem Internet, aber da Geobacter immer wieder darauf besteht, Quellen aus Wikipedia zu bringen, mache ich für ihn eine Ausnahme:
https://www.spektrum.de/frage/was-wiegen-wolken/1319668

Vielleicht taetest Du gut daran, mal kurz innezuhalten und zu ueberlegen, bevor Du irgendsoetwas schreibst. Der Link, den Du selbst gibst, nennt fuer den Wassergehalt einer Schoenwetterwolke 1 g/m^3. Das Wasser in Deiner Badewanne schlaegt mit 1.000.000 g/m^3 zu Buche. Die Wolke wiegt also fast nichts, sonst wuerde sie ja auch nicht da oben bleiben. Ausserdem ist sie kein Gegenstand, so dass das Berechnen der Masse einer Kubikkilometer grossen Wolke mehr eine intellektuelle Spielerei darstellt. Entscheidend ist hier das Gewicht der einzelnen, winzigen Troepfchen.

(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: Zu dem Vers, dass Himmel und Erde einst eins waren:
Schon mal von Big Bang und Singularität gehört?

Ja und? Der Koran wiederholt hier nur den babylonischen Schoepfungsmythos, wie er auch in der Bibel wiederzufinden ist. Es geht dabei darum, dass Ordnung aus dem Chaos geschaffen wurde. Wer auch immer den Koran geschrieben hat, hat halt mit den Mythen seiner Zeit gearbeitet. Dass da oft nicht viel Wissen dahintersteckte, sieht man dann ja an den eindeutig falschen Aussagen in dem Buch.

(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: Nur einige junge männliche Spinnen bauen ab und zu das Haus. Danach überlassen sie es den weiblichen Spinnen.

So steht das auf islamischen Seiten, ja. Ein Biologe wird da, zumindest was diese generelle Form der Aussage angeht, widersprechen. Das ist aber letztlich auch egal. Bei unseren einheimischen Hausspinnen sieht man ja auch die Kokons, aus denen die Jungspinnen schluepfen, so dass da die Geschlechtsbestimmung auch keine grosse Kunst darstellt. Wie bei so vielen Beobachtungen hat der Autor eventuell persoenliche Erfahrungen oder oertliche Erzaehlungen verarbeitet.

(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: Zu sagen, dass Muslime keinen Beitrag in der Wissenschaft haben, ist eindeutig falsch:

-> Vergangenheit: https://www.islamportal.at/themen/artike...ft-teil-ii

Das muss jetzt fuer Jahrhunderte herhalten. Der islamische Raum hatte sicherlich eine wissenschaftliche Bluetezeit, solange die islamisierten Gebiete noch von der Dynamik der eroberten Reiche zehren konnten (hier vor allem Persien und Mesopotamien), und dann legte sich bald diese bleierne Erstarrung ueber die ganze islamische Gegend. Uebrigens gilt als Hauptursache fuer die lange Zeit der Wissenschaftsfeindlichkeit der islamischen Welt die Ausbreitung der Lehre von Abu Hamid Muhammad al-Ghazali.

(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: -> Gegenwart: Hier ein Ranking zu wissenschaftlichen Publikationen nach Ländern  :    https://www.scimagojr.com/countryrank.php 
Türkei ist mit Platz 20 sogar weiter oben als Österreich….. aber das rührt vllt daher, dass die Türkei viel größer ist, und in dieser Liste man vllt nicht die Bevölkerungsanzahl miteinbezieht (also keinen Index macht)

Da muss man nicht mutmassen. Die Sortierung ist schlicht nach Anzahl aller Publikationen, und Oesterreich ist in der Tat ein sehr viel kleineres Land als die Tuerkei. Bedeutende wissenschaftliche Standorte gibt's hier nur wenige (die bevoelkerungstechnisch fast gleich grosse Schweiz schneidet da besser ab). Am H-Index sieht man, dass die Qualitaet der Arbeiten aus der Tuerkei relativ niedrig ist (sortiert man danach, rutscht die Tuerkei auf Platz 36 ab, und Oesterreich landet auf dem 18.). Bei Zitaten je Veroeffentlichung landet die Tuerkei auf Platz 171 (von 239), Oesterreich auf 35. Die tuerkische Forschung ist also von allgemein geringem Interesse.

Dass Wissenschaft sehr international ist, ist klar. In den USA z.B. arbeiten sehr viele Europaeer, Chinesen und Inder in der Wissenschaft. Was Leute aus islamischen Laendern angeht, habe ich eigentlich nur mit (wenigen) Pakistanern zu tun gehabt. Es gab arabische Studenten, ja. In Deutschland hatte ich Kollegen aus dem Iran und auch jemanden aus Jordanien. Es gibt sie, aber die integrieren sich halt in die hiesige Gesellschaft.

(04-12-2019, 21:39)answerer schrieb: Und was die muslimischen Länder betrifft, sind diese politisch und finanziell nicht stabil genug, um zu forschen. Da freun sich einige, wenn sie was zum Essen finden. Aber zu sagen, dass Muslime selbst nicht forschen würden, wäre total falsch. 

Sie fallen halt in dieser Beziehung nicht ins Gewicht.
Zitieren
#68
 Der Grund, warum in der Wissenschaft von Menschen aufgestellte Theorien so aufgestellt werden, dass sie widerlegt werden können, ist, weil der Mensch das Gesamtbild nicht sehen kann. Er kann sich also irren. Aber im Falle des Qur’ans sind es Offenbarungen (man spricht dann nicht mehr von Theorien, sondern von Tatsachen)  von Allah, welcher das Gesamtbild hat, da ist eine Widerlegung nicht mehr möglich. Der Grund, warum wissenschaftliche Themen im Qur'an angesprochen werden, ist, um zu zeigen, dass das Wissen nicht vom Propheten (saw) sondern von einer höheren Macht stammt.

Ein Erschaffer ist von den Parametern des Systems und vom System selbst schon unabhängig vorher existent, um danach das System mit den Parametern zu erschaffen. Daher muss ein Beobachter nicht im System sein, um es beobachten zu können. Allah ist unabhängig von Ort und Zeit und Materie.

Welche falschen Aussagen?Wenn die gleiche Tatsache auch in der Bibel steht, dann nur, weil diese Verse die an Jesus (as) offenbart wurden von ein und demselben Gott stammen.

Wenn "der Autor örtliche Erzählungen und persönliche Erfahrungen“ verarbeitet hat, dann ist Er wirklich ein Genie , ein Biologe, ein Naturphilosoph, ein Beobachter usw …sodass alles was „Er schreibt“, sich nach Jahrhunderten als richtig erweist (was ist mit den etlichen falschen "örtliche" Theorien?). Außerdem waren solche Theorien keine Mainstream Sache, man wurde von der Gesellschaft nicht gefeiert dadurch.

Der Islam kann keine Wissenschaftsfeindlichkeit haben, weil jeder Muslim wissen sollte, dass die Wissenschaft selbst von Allah erschaffen wurde und wird und ein Geschenk ist, um einerseits davon zu profitieren und andererseits um die Namen und Eigenschaften Allahs besser zu erkennen. Je mehr man weiß, desto mehr kennt man Allah.
Was Imam-i Ghazali betrifft, ich habe einiges von ihm gelesen und bin nie auf die Aussage gestoßen, dass er gegen Wissenschaften wäre. Wenn Sie so etwas von ihm gelesen hast, so geben Sie die Quellen.

Was das Ranking betrifft, so ist es immer wichtiger, dass die Studie von anderen mehr zitiert wird als die Zitate die man selbst in einer Studie verwendet (also ja, der H Index wäre hier tatsächlich wichtiger). Dass die Studien von Österreich allerdings mehr zitiert werden, hängt vllt durch die Kooperation der Unis mit Nachbarsländern wie Italien, Ungarn, Schweiz usw. ab. Ich behaupte trotzdem nicht, dass die Türkei „qualitätsvoller“ forschen würde als europäische Länder. Aber sie befinden sich auf dem Weg dorthin. Mir geht es allerdings eher darum, zu verdeutlichen, dass Muslime nicht wissenschaftsfeindlich sind und sein können. Wie gesagt, finanziell und politisch sieht die Lage sowieso noch nicht bereit für gute Forschung aus, und das ist der Grund, warum sie „in dieser Beziehung nicht ins Gewicht fallen“.

Sie sagen, ich soll überlegen, bevor ich schreibe, aber Sie schreiben, dass der Wassergehalt einer Schönwetterwolke nur 1g/Kubikmeter ist, und überlegen gar nicht. Offensichtlich haben Sie den Artikel nur bis zu diesem Satz gelesen, sonst würden Sie auch nicht fragen, wie es die Wolke schafft, oben zu bleiben:

"Ein mittlerer Cumulus kann problemlos einen Kubikkilometer groß sein", sagt Thomas Leisner, Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung am Karlsruher Institut für Technologie. "Das macht eine Milliarde Kubikmeter mit Wassertropfen, die dann insgesamt 1000 Tonnen wiegen." Und so wird aus der Zuckerwatte-Wolke eine schwebende Wassermasse fast so schwer wie 800 Autos."
"Und wie kommt es, dass diese schweren Ungetüme nicht einfach vom Himmel fallen? Das liegt daran, dass Wolken aus unzähligen winzigen Wassertröpfchen bestehen, die gerade einmal zehn Mikrometer Durchmesser haben. Das ist noch viel feiner als die Tropfen aus einem herkömmlichen Wasserzerstäuber. Allerdings würden auch diese winzigen Tröpfchen langsam zur Erde fallen. Wolken entstehen aber durch warme, aufsteigende Luft, so bekommen sie automatisch Aufwind. Erst wenn die Wolken noch viel mehr Wasser gesammelt haben, werden sie zu schwer und fallen schließlich herab: Es fängt an zu regnen.“ 
Zitieren
#69
(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb:  Der Grund, warum in der Wissenschaft von Menschen aufgestellte Theorien so aufgestellt werden, dass sie widerlegt werden können, ist, weil der Mensch das Gesamtbild nicht sehen kann. Er kann sich also irren. Aber im Falle des Qur’ans sind es Offenbarungen (man spricht dann nicht mehr von Theorien, sondern von Tatsachen)  von Allah, welcher das Gesamtbild hat, da ist eine Widerlegung nicht mehr möglich. Der Grund, warum wissenschaftliche Themen im Qur'an angesprochen werden, ist, um zu zeigen, dass das Wissen nicht vom Propheten (saw) sondern von einer höheren Macht stammt.

Konzepte, an die man nicht hinterfragen kann, sind aus menschlicher Sicht vollkommen uninteressant. Dass man Offenbarungen nicht hinterfragen kann ist eine Schwaeche, kein Vorteil. Ausserdem enthaelt der Koran doch eindeutig falsche Aussagen, ist also sowieso schon als goettliche Wahrheit demontiert. Das Buch zeigt halt den begrenzten Horizont seiner Autoren und Editoren.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Ein Erschaffer ist von den Parametern des Systems und vom System selbst schon unabhängig vorher existent, um danach das System mit den Parametern zu erschaffen. Daher muss ein Beobachter nicht im System sein, um es beobachten zu können. Allah ist unabhängig von Ort und Zeit und Materie.

Das ist an meinem Punkt vorbeiargumentiert. Ich habe nur aufgezeigt, warum die Beispiele, die Du in Deinem obigen Beitrag ausgewaehlt hast, banale Feststellungen sind. Sie muessen so sein, auch wenn es keinen Gott/Erschaffer gibt. Deine Idee von Gott interessiert fuer diese Feststellung nicht.

Edit: Nur um es noch einmal klar zu machen: wir sind der Beobachter, um den es ging, nicht Gott. Es geht um unsere Existenz, nur sekundaer um seine.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Welche falschen Aussagen?Wenn die gleiche Tatsache auch in der Bibel steht, dann nur, weil diese Verse die an Jesus (as) offenbart wurden von ein und demselben Gott stammen.

Zum Beispiel definiert der Koran die christliche Trinitaet falsch. Ich meine jetzt nicht die theologisch spitzfindige, aber zur Zeit der Abfassung des Korans schon fuer Jahrhunderte als verbindlich definierte Aussage, dass es sich bei der Trinitaet nur um einen Gott handelt, wovon der Autor des Korans nichts weiss. Der Koran definiert die christliche Trinitaet auch als Gott Vater, Maria und Jesus, was sowieso schon falsch ist. Der Autor des Korans kannte bestenfalls einige Sekten, aber nicht die Hauptstroemungen des Christentums.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Wenn "der Autor örtliche Erzählungen und persönliche Erfahrungen“ verarbeitet hat, dann ist Er wirklich ein Genie , ein Biologe, ein Naturphilosoph, ein Beobachter usw …sodass alles was „Er schreibt“, sich nach Jahrhunderten als richtig erweist (was ist mit den etlichen falschen "örtliche" Theorien?). Außerdem waren solche Theorien keine Mainstream Sache, man wurde von der Gesellschaft nicht gefeiert dadurch.

"Richtig" im Sinne von, "Wenn man beide Augen zudrueckt". Bei vagen Aussagen kann man ja alle moeglichen Details einfuegen, um es passend zu machen. Ausserdem haben wir schon Jahrhunderte von griechischer und babylonisch-persischer Wissenschaft (im nicht ganz so engen Sinne), die dem Autor zumindest theoretisch als Fundus zur Verfuegung stand.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Der Islam kann keine Wissenschaftsfeindlichkeit haben, weil jeder Muslim wissen sollte, dass die Wissenschaft selbst von Allah erschaffen wurde und wird und ein Geschenk ist, um einerseits davon zu profitieren und andererseits um die Namen und Eigenschaften Allahs besser zu erkennen. Je mehr man weiß, desto mehr kennt man Allah.

Okay, hier muss ich revidieren. Direkte Wissenschaftsfeindlichkeit ist im Islam tatsaechlich wenig zu finden. Auch in den islamischen Laendern kam direkte Wissenschaftsfeindlichkeit oft von christlichen Minderheiten. Im Islam selbst findet sich lediglich ein fundamentales Desinteresse an Wissenschaft. Die islamischen Laender akzeptieren ja moderne Technologien problemlos, im Vergleich zum Westen sogar ausgesprochen unkritisch, aber von Grundlagenwissenschaften ist dort nichts zu sehen. Die Wissenschaft in den islamischen Laendern ist, wo sie existiert, fast nur im angewandten Bereich angesiedelt. Eine Diskussion hat zwischen Religion und Wissenschaft dort nie stattgefunden.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Was Imam-i Ghazali betrifft, ich habe einiges von ihm gelesen und bin nie auf die Aussage gestoßen, dass er gegen Wissenschaften wäre. Wenn Sie so etwas von ihm gelesen hast, so geben Sie die Quellen.

Der Wikipedia-Artikel zu al-Ghazali geht darauf ein. Er kannte die Philosophen einerseits, verurteilt sie aber in "Der Erretter aus dem Irrtum" und in Die Inkohärenz der Philosophen als Unglaeubige und unislamisch. Er beschreibt die rationale Apodiktik als "Alternative zum Islam", also etwas, das es als konkurrierende Reliigion abzulehnen gilt.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Was das Ranking betrifft, so ist es immer wichtiger, dass die Studie von anderen mehr zitiert wird als die Zitate die man selbst in einer Studie verwendet (also ja, der H Index wäre hier tatsächlich wichtiger). Dass die Studien von Österreich allerdings mehr zitiert werden, hängt vllt durch die Kooperation der Unis mit Nachbarsländern wie Italien, Ungarn, Schweiz usw. ab. Ich behaupte trotzdem nicht, dass die Türkei „qualitätsvoller“ forschen würde als europäische Länder. Aber sie befinden sich auf dem Weg dorthin. Mir geht es allerdings eher darum, zu verdeutlichen, dass Muslime nicht wissenschaftsfeindlich sind und sein können. Wie gesagt, finanziell und politisch sieht die Lage sowieso noch nicht bereit für gute Forschung aus, und das ist der Grund, warum sie „in dieser Beziehung nicht ins Gewicht fallen“.

Nun ja, hoffen wir, dass Du da recht hast. Die Tuerkei hatte ja zumindest eine lange saekulare Tradition, so dass da zumindest noch ein Grundstock da ist, falls der nicht den politischen Umwaelzungen des letzten Jahrzehnts zum Opfer gefallen ist.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Sie sagen, ich soll überlegen, bevor ich schreibe, aber Sie schreiben, dass der Wassergehalt einer Schönwetterwolke nur 1g/Kubikmeter ist, und überlegen gar nicht. Offensichtlich haben Sie den Artikel nur bis zu diesem Satz gelesen, sonst würden Sie auch nicht fragen, wie es die Wolke schafft, oben zu bleiben
.
Vielleicht liest Du einfach noch mal, was ich geschrieben habe. Ich habe den ganzen Artikel gelesen und habe keineswegs gefragt, wie es die Wolke schafft, da oben zu bleiben; sie ist ja, wie Du jetzt selbst noch einmal zitiert hast und ich da oben auch schon ausgefuehrt habe, was den Wassergehalt angeht (dass die Luft selbst knapp 1,3 Kilogramm pro Kubikmeter wiegt, lassen wir mal aussen vor), millionenfach leichter als das gleiche Volumen Wasser. Mein Hauptpunkt war uebrigens das, was Du hier zitierst und was ich auch mit meiner Bemerkung, dass eine Wolke kein Gegenstand ist, angesprochen habe:

"Das liegt daran, dass Wolken aus unzähligen winzigen Wassertröpfchen bestehen, die gerade einmal zehn Mikrometer Durchmesser haben."

Eben. Eine Wolke ist eher so etwas wie ein Wald. Natuerlich kann man fragen, was ein Wald wiegt, nur, was soll's, ausser der Waldbesitzer berechnet seinen Wert? Entscheidend ist doch der Baum, und hier eben das nur wenige Mikrometer grosse Wassertroepfchen. Und dass die Luft selbst in der Wolke noch 1000mal mehr wiegt als das Wasser darin, hat der Autor natuerlich sowieso vergessen.

Ehrlich gesagt sind solche vagen und in ihrer Zeit verhafteten Vorstellungen bestenfalls kulturhistorisch interessant. Es ist schoen, wenn sich einige Aussagen ueber die Jahrtausende als zumindest halbwegs richtig erhalten, aber irgendetwas, das einen verwundern muesste, steht jetzt im Koran nicht drin. Jedenfalls haut einen keine der bisher zitierten Aussagen vom Hocker. Da imponieren mir Leistungen wie die des Eratosthenes, der schon um 240 v.Chr. den Erdumfang mit einem Fehler von nur 4,2% errechnet (nicht geschaetzt) hatte, mehr.
Zitieren
#70
(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb:  Der Grund, warum in der Wissenschaft von Menschen aufgestellte Theorien so aufgestellt werden, dass sie widerlegt werden können, ist, weil der Mensch das Gesamtbild nicht sehen kann. Er kann sich also irren. Aber im Falle des Qur’ans sind es Offenbarungen (man spricht dann nicht mehr von Theorien, sondern von Tatsachen)  von Allah, welcher das Gesamtbild hat, da ist eine Widerlegung nicht mehr möglich. Der Grund, warum wissenschaftliche Themen im Qur'an angesprochen werden, ist, um zu zeigen, dass das Wissen nicht vom Propheten (saw) sondern von einer höheren Macht stammt.
Der erste Satz verkennt die Festlegungen für die wissenschaftliche Methodik. Eine ihrer Maximen ist, dass Messdaten (und andere faktische Beobachtungen) darüber entscheiden, wie der Zusammenhang zu beschreiben ist (Theorie).

Irgendwelche vorgefassten Gewissheiten haben sich quer durch die Wissenschaftsgeschichte entweder als falsch oder als hinderlich erwiesen. Das ist übrigens in allen Lebensbereichen so: Gewissheiten führen auch schon mal zu Nachteilen aller Art, sogar zu Morden.
Offenbarungen als Tatsachen anzusehen, ist eine solche Gewissheit!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren
#71
Wolken: Was @Ulan oben geschrieben hat stimmt haargenau.

Vielleicht nochmals ein Bisschen anders: Trockene Luft ist etwas schwerer als feuchte. Darum steigt feuchte Luft auf zumal sie über dem Erdboden aufgeheizt wird. Ob du die Feuchtigkeit als Wolke siehst oder nicht: Feuchte Luft wiegt weniger als trockene. Das
gilt auch für die Wolke.
Der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre ist gewaltig. Einer Wolke, also einem willkürlichen Ausschnitt der Atmosphäre eine Masse zuzuordnen, ist vergleichsweise unsinnig. Das, was wir als Wolken sehen, ist etwas leichter als die umgebende Luft.

Richtig ist natürlich, dass sich die Nebeltröpfchen vereinen können und als Tropfen herab fallen. Diese enthalten genauso natürlich "einen Haufen" Wasser. Aber gleichwohl hat die Wolke über uns weniger Masse als ein gleichgroßer Bereich Luft.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren
#72
(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Der Grund, warum in der Wissenschaft von Menschen aufgestellte Theorien so aufgestellt werden, dass sie widerlegt werden können, ist, weil der Mensch das Gesamtbild nicht sehen kann. Er kann sich also irren. Aber im Falle des Qur’ans sind es Offenbarungen (man spricht dann nicht mehr von Theorien, sondern von Tatsachen)  von Allah

Auch wenn der Mensch sich nur irren kann und an Hand vieler kleiner Irrtümer ein immer besseres Gesamtbild der Wirklichkeit erhält - so funktioniert übrigens Wissenschaft, weil Wahrheit nichts anderes ist, als das schlichte Gegenteil eines Irrtums -

gibt es heutzutage überhaupt keinen Grund mehr einem "Menschen" zu vertrauen der sich als Prophet ausgibt.

(07-12-2019, 00:55)answerer schrieb: Aber im Falle des Qur’ans sind es Offenbarungen (man spricht dann nicht mehr von Theorien, sondern von Tatsachen)  von Allah, welcher das Gesamtbild hat, da ist eine Widerlegung nicht mehr möglich.

Das ist "Jetzt" die Behauptung eines Menschen, der sich, wenn überhaupt, nur irren kann, um Gewissheit zu erfahren.

Wenn das Widerlegen einer menschlichen Behauptung nicht möglich ist, dann heißt das nur,
dass die Überprüfung der Behauptung an Hand von Tatsachen nicht möglich ist. Man kann diesem Menschen glauben, oder auch nicht.

Die Ausdrucksweise von Propheten ist sei ehedem schon immer sehr mehrdeutig und vage gewesen, so dass man alles in ihre Behauptungen hinein interpretieren kann, was man aus ihnen herauslesen will.https://de.wikipedia.org/wiki/Optische_T%C3%A4uschung

Wenn der Koran irgendwelche erstaunlichen Erkenntnisse über die Welt beinhalten würde, die der Prophet Mohammed damals gar nicht wissen hätte können, wären auch längst schon Nichtmuslime darauf gestossen. Weil aber der Koran auch genung unsinnige Behauptungen enthält, welche schon mehr als ein halbes Jahrtausend vor der Zeit des Propheten Mohammed im Umlauf waren und die eindeutig falsch sind, hat der Prophet Mohammed gelogen, als er behauptet hat, die Weisheit sei ihm vom Himmel herab gesandt worden.........

*https://www.philoclopedia.de/2016/07/24/die-embryologie-im-koran/

Was man über den Islam wissen "muss"... *https://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2014/11/10/sechzehn-gute-gr-nde-den-islam-zu-verlassen

Und ich verweise nur deswegen auf diese Internetseite, weil du @answerer selbst geschrieben hast, dass es im Islam nicht genügend politische und wirtschaftliche Stabilität gäbe, damit Muslime frei und unvoreingenommen wissenschaftlich forschen könnten.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
Zitieren
#73
Demokratie braucht keine Diktatoren.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
Zitieren
#74
... nur, das nehmen jene Leute nicht zur Kenntnis, die es angeht.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Ist der Islam die wahre Religion Lifeispain 50 12020 18-06-2019, 15:18
Letzter Beitrag: Herodotus
  Ist der Islam noch zu retten? Gundi 2 2406 22-02-2019, 00:40
Letzter Beitrag: Karl_Toffel
  Wieviele Länder, die der Islam angehören praktizieren dieses Gesetz ? TheLight 2 3388 07-12-2017, 13:58
Letzter Beitrag: Ulan

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste