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Fragen zum Islam
#1
Hallo, ich bin christ und habe ein paar Fragen zum Islam. Ich möchte keine Hetze oder Troll machen sondern einfach nur eine Aufklärung da ich mich nicht traue in eine Moschee zu gehen und den Imam (Heißt der so?) anzusprechen. Denn laut Islam bin ich ja ein Ungläubiger der sterben muss (Die Sure weiß ich nicht mehr)

Ich möchte euch nun meine Vorstellung erläutern was ich über den Islam denke. Das liegt nicht nur an den medien sondern ich sehe auch auf der Straße wie Moslems miteinander umgehen.
Islam: Der Mann herrscht über die Frau und kontrolliert sie. Er darf sie schlagen und steinigen, der Vater darf Kontakt zu anderen Jungs verbieten sonst darf er sie schlagen. Kinderehe usw. Der Mann darf sich sogar über Allah stellen um seine Frau zu bestrafen.

Als ich einer alten Freundin das erzählt hatte meinte sie ich hätte den radikalen Islam im Kopf. Als ich ihr die Suren aus dem Koran geschildert hatte meinte sie das stimmt so nicht.
Aber wenn sie doch im Koran stehen wieso Leugnen die Muslime dann die Suren?

Und sie hatte am 11.09 geweint. Aus Freude. Denn sie sagte die Amerikaner hätten es verdient. Allah sagte alle Ketzer und unschuldigen müssen sterben. Ich hab ihr gesagt das es ein Attentat von Bush war aber sie hörte nicht. Hab sie nun blockiert da es für mich zu gefährlich wurde.
Ich bin bei der Bundeswehr und die haben schon schlechte Erfahrung mit dem Islam. Ich hab auch Angst vor Muslimen.

Hier die Suren:

Sure 5,38
Pa: Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab.

Sure 24,2
Pa: Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen 100 Hiebe!

Sure 24,4
Pa: Und wenn welche ehrbare Frauen in Verruf bringen und hierauf keine vier Zeugen beibringen, dann verabreicht ihnen 80 Hiebe …

Sure 4,34
Pa: Die Männer stehen über den Frauen … Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.

Sure 2,223
Pa: Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu (diesem) eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt.

Und ich habe Angst vor dem Islam :(

Bitte unnötige Formatierungen unterlassen! Und Farben bitte der Moderation überlassen! Danke/Ekkard
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#2
Snowcastor schrieb:Hallo, ich bin christ und habe ein paar Fragen zum Islam.
...laut Islam bin ich ja ein Ungläubiger der sterben muss (Die Sure weiß ich nicht mehr)

Es gibt keine Sure, die Christen als Ungläubige bezeichnet. Im Gegenteil. In Sure 3:55 ist festgehalten, dass diejenigen, die Jesus folgen, über die Ungläubigen zu stellen sind.

Juden, Christen und Zoroastrier sind in einer muslimischen Gesellschaft Schutzbürger (Dhimmi), das heißt, sie zahlen eine Kopfsteuer (Djizya). Dafür zahlen sie keine Zakat oder Sadaqa. Auch der Militärdienst ist ihnen dafür erlassen.

Snowcastor schrieb:Der Mann herrscht über die Frau und kontrolliert sie. Er darf sie schlagen…

In manchen Gesellschaften ist das leider noch so, nicht nur in muslimischen.

In Europa haben wir diesen Zustand auch erst im 20. Jh überwunden. Bei uns in Österreich wurde das Züchtigungsrecht des Familienoberhauptes 1978 aus dem Familienrecht genommen.

Snowcastor schrieb:…und steinigen…

Nein, das darf er nicht.

Snowcastor schrieb:Als ich einer alten Freundin das erzählt hatte meinte sie ich hätte den radikalen Islam im Kopf.

Womit sie recht hat.

Snowcastor schrieb:Sure 5,38
Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab.
[…]

Das ist ein Text aus dem 7. Jh.

Bis zu den großen Strafrechtsreformen des 18. Jhs war Diebstahl in den meisten Gegenden Europas mit Körperstrafen bedroht. Haftstrafen waren selten. Man peitschte aus, verstümmelte oder hängte auf.

Heute ist eine solche barbarische Rechtspflege überwunden. Auch in den meisten muslimischen Gemeinschaften.
MfG B.
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#3
Also Gewalt an Frauen hat nichts mit dem Islam zu tun? Wie konvertiert man zum Islam?
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#4
Non sequitur.

Ausserdem sind da noch ein paar Fragen an Dich offen.
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#5
Snowcastor schrieb:Also Gewalt an Frauen hat nichts mit dem Islam zu tun?

Nochmals:

Es sind archaische Traditionen, die in manchen Gesellschaften Gewalt gegen Frauen rechtfertigen.

Dass Frauen in manchen islamischen Gemeinschaften rechtlich schlechter gestellt sind als Männer, ist ja kein Geheimnis. Dass religiöse Instanzen in diesen Gemeinschaften mitverantwortlich für die Beibehaltung der Zustände sind, kann auch nicht in Abrede gestellt werden.

Auch in christlichen Gesellschaften Europas war die Herrschaft des Mannes über die Frau in den Familienrechten festgehalten und wurde von der Geistlichkeit als gottgewollt gerechtfertigt. Dieser Zustand wurde erst im 20. Jh überwunden. Das habe ich schon einmal angemerkt.

Wenn Gewalt gegen Frauen gedulden wird, ist das nicht der Religion zuzurechnen, sondern der moralischen Verkommenheit der Gesellschaft, in der die Verbrechen geschehen bzw. von der sie geduldet werden.

Gewaltverbrechen gegen Mädchen und Frauen in Indien (klick!) sind ebenso wenig dem Hinduismus anzurechnen wie solche in Honduras, El Salvador, Guatemala und Mexiko (klick!) dem Christentum zuzurechnen sind.

Snowcastor schrieb:Wie konvertiert man zum Islam?

Indem man vor Zeugen das islamische Glaubensbekenntnis spricht.
MfG B.
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#6
Viele Empoerte vergessen heutzutage, wie zeitlich nahe auch in unseren Breiten einige merkwuerdige Traditionen, was die Beziehung von Mann und Frau angeht, zurueckliegen. Ich hatte da erst heute ein Beispiel aus Grossbritannien gesehen.

In England wurde wohl erst Mitte des 18. Jhdts. (ca. 1753) ein offizilles Eherecht eingefuehrt, das beinhaltete, dass eine Ehe nur rechtens war, wenn sie vor einem Priester geschlossen wurde. Vor diesem Zeitpunkt waren Eheschliessung und Scheidung sehr einfach, da das Paar dies einfach nur oeffentlich erlaeren musste und der Staat gar keine Handhabe hatte, den Ehestand mit Sicherheit festzustellen. Das Ehegesetz beinhaltete, dass die Frau als selbstaendige Person aufhoerte zu existieren und, wie die Moebel oder das Vieh, in den Besitz des Mannes ueberging. Da die Frau sein Eigentum war, hatte der Mann auch fuer alle Schaeden oder Schulden aufzukommen, die die Frau verursachte. Scheidungen wurden fast unmoeglich, da die offizielle Prozedur ca. 1200 Pfund kostete (eine riesige Summe damals) und einen ungewissen Ausgang hatte. Bei "gewoehnlichen" Leuten wurde es deshalb gaengige Praxis, der unerwuenschten Ehefrau einen Strick um den Hals zu binden, sie zum Markt zu fuehren, dort an den Block anzubinden, wo normalerweise das Vieh verkauft wurde, und die Ehefrau oeffentlich zu versteigern. Manchmal kamen auch ein paar Kinder dazu. Gelegentliche Versuche durch die Obrigkeit, das zu unterbinden, wurden oft von der Menge vereitelt, die das als ihr Recht ansah. Sinn der oeffentlichen Versteigerung war wohl, oeffentlich zu erklaeren, dass man nicht mehr fuer irgendetwas verantwortlich war, was die Frau anstellte. Die Frau hatte wohl das Recht, einen Ersteigerer abzulehnen. Man muss wohl davon ausgehen, dass die meisten dieser Auktionen in beiderseitigem Einverstaendnis geschahen und die Ersteigerer wohl auch vorher schon feststanden, aber sie dienten auch oefter zur oeffentlichen Demuetigung. Auch reiche Leute waren manchmal involviert. Kamen Faelle vor Gericht, hatten die Beteiligten im Falle von Geschworenenverhandlungen gute Karten, Recht zu bekommen. Wie auch immer, 1857 gab es dann ein neues Scheidungsgesetz, das auch armen Leuten einen gerichtlichen Weg aus der Ehe bot, und die Versteigerungspraxis starb bis zum Ende des 19. Jhdts. fast aus. Der letzte dokumentierte Fall ist von 1926.

Hier gibt's ein Video dazu: *https://www.youtube.com/watch?v=yZ8wzG0J6NY (das eigentliche Video startet bei 2:22).

Dies nur als Beispiel dafuer, dass solche Praktiken wenig mit Religion selbst und mehr mit anderen Traditionen zu tun haben. Wer die Frau unterordnen will, kann dafuer auch Stellen in der Bibel finden.
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#7
Es gibt bald wieder den Tag der Offenen Moschee, das ist der Tag der deutschen Einheit. Hingehen und fragen, es gibt lecker essen und trinken. Tipp: Ditip möglichst meiden
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#8
Ich denke auch, dass der Kampf ums "Futter" die einzige echte kulturübergreifende Gemeinsamkeit ist, die es gibt.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#9
Beitrag # 6
(05-08-2019, 13:27)Ulan schrieb: In England wurde wohl erst Mitte des 18. Jhdts. (ca. 1753) ein offizilles Eherecht eingefuehrt, das beinhaltete, dass eine Ehe nur rechtens war, wenn sie vor einem Priester geschlossen wurde. Vor diesem Zeitpunkt waren Eheschliessung und Scheidung sehr einfach, da das Paar dies einfach nur oeffentlich erlaeren musste und der Staat gar keine Handhabe hatte, den Ehestand mit Sicherheit festzustellen. Das Ehegesetz beinhaltete, dass die Frau als selbstaendige Person aufhoerte zu existieren und, wie die Moebel oder das Vieh, in den Besitz des Mannes ueberging. Da die Frau sein Eigentum war, hatte der Mann auch fuer alle Schaeden oder Schulden aufzukommen, die die Frau verursachte. Scheidungen wurden fast unmoeglich, da die offizielle Prozedur ca. 1200 Pfund kostete (eine riesige Summe damals) und einen ungewissen Ausgang hatte. Bei "gewoehnlichen" Leuten wurde es deshalb gaengige Praxis, der unerwuenschten Ehefrau einen Strick um den Hals zu binden, sie zum Markt zu fuehren, dort an den Block anzubinden, wo normalerweise das Vieh verkauft wurde, und die Ehefrau oeffentlich zu versteigern. Manchmal kamen auch ein paar Kinder dazu. Gelegentliche Versuche durch die Obrigkeit, das zu unterbinden, wurden oft von der Menge vereitelt, die das als ihr Recht ansah. Sinn der oeffentlichen Versteigerung war wohl, oeffentlich zu erklaeren, dass man nicht mehr fuer irgendetwas verantwortlich war, was die Frau anstellte. Die Frau hatte wohl das Recht, einen Ersteigerer abzulehnen. Man muss wohl davon ausgehen, dass die meisten dieser Auktionen in beiderseitigem Einverstaendnis geschahen und die Ersteigerer wohl auch vorher schon feststanden, aber sie dienten auch oefter zur oeffentlichen Demuetigung. Auch reiche Leute waren manchmal involviert. Kamen Faelle vor Gericht, hatten die Beteiligten im Falle von Geschworenenverhandlungen gute Karten, Recht zu bekommen. Wie auch immer, 1857 gab es dann ein neues Scheidungsgesetz, das auch armen Leuten einen gerichtlichen Weg aus der Ehe bot, und die Versteigerungspraxis starb bis zum Ende des 19. Jhdts. fast aus. Der letzte dokumentierte Fall ist von 1926.

Hier gibt's ein Video dazu: *https://www.youtube.com/watch?v=yZ8wzG0J6NY (das eigentliche Video startet bei 2:22).


Wir sind von Dir besseres gewöhnt
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#10
(08-08-2019, 18:56)Sinai schrieb: Beitrag # 6

Wir sind von Dir besseres gewöhnt

Keine Ahnung, was das jetzt heissen soll. Dass in Grossbritannien bis ins fruehe 20. Jhdt. Ehefrauen auf dem Markt versteigert wurden, obwohl nach der Mitte des 19 Jhdts. nur noch selten, ist Fakt. Zeiten aendern sich halt.
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#11
Dein You Tube Video habe ich mir angehört - ist das Dein Ernst uns das als Quelle anzubieten ?

Da ist ein Plauderer, der zuerst mal kommerzielle Werbung für eine Armanduhr Marke Vincero macht und 15 % Rabatt anbietet und dann werden Behauptungen über das englische Scheidungsrecht gemacht

Vom Deutschen Kaiserreich um 1900 wissen wir nichts von Versteigerungen von Ehefrauen, auch nicht von Österreich; und somit dürfte diese Behauptung bei der anderen Kulturnation (England) ein Fake sein Icon_cheesygrin
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#12
Sinai schrieb:...dürfte diese Behauptung ... ein Fake sein

Siehe HIER (klick!).
MfG B.
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#13
(08-08-2019, 21:49)Sinai schrieb: Dein You Tube Video habe ich mir angehört - ist das Dein Ernst uns das als Quelle anzubieten ?

Im Gegensatz zu Dir ueberpruefe ich im allgemeinen, ob die Aussagen stimmen. Hier stimmen sie.

(08-08-2019, 21:49)Sinai schrieb: Da ist ein Plauderer, der zuerst mal kommerzielle Werbung für eine Armanduhr Marke Vincero macht und 15 % Rabatt anbietet und dann werden Behauptungen über das englische Scheidungsrecht gemacht

Dann haettest Du vielleicht meinem Hinweis folgen sollen, dass das eigentliche Video bei 2 Minuten 22 Sekunden anfaengt. Dass Leute, die solche Videos machen, von irgendetwas leben wollen, ist doch hoffentlich jedem klar.

(08-08-2019, 21:49)Sinai schrieb: Vom Deutschen Kaiserreich um 1900 wissen wir nichts von Versteigerungen von Ehefrauen, auch nicht von Österreich; und somit dürfte diese Behauptung bei der anderen Kulturnation (England) ein Fake sein Icon_cheesygrin

Non sequitur. Und Dein Bauchgefuehl liegt mal wieder falsch. Bion hat die entsprechende Wikipedia-Seite schon verlinkt. Die Quellen wurden im Video uebrigens auch genannt und zitiert.
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