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Gott und Shopping Queen
#1
Also....
Ihr seit ja hier alle so ernste Leute.
Ich schau wenig fern
aber ab und zu schau ich auch mal was ganz profanes ,wie; Shopping Queen...echt
macht voll Spaß,je nachdem wer dabei ist.
Heute war jemand dabei .....ich weiß gar nicht wie die heißt , die hatte 6 Leute dabei , als Berater.(normal nur eine Person)
Voll die nette Truppe.

Was ich sagen will....
Gott hat die noch viel mehr lieb!
Die genießen das Leben,sind wahrscheinlich echt nette Menschen, können nichts dafür das sie noch nie was von Jesus gehört haben.
Manche Christen mögen sagen, die sind verloren weil sie Jesus nicht angenommen haben.
Ich glaub das nicht.
Gott hat auch einen Weg mit solchen.
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#2
Hallo bridge,
so geht es mir auch, manchmal schau ich Dschungelcamp.
Gott hat die sicher auch ganz lieb, so bescheiden und naturverbunden wie die Leben... Icon_cheesygrin 
Mit besten Grüßen
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#3
(22-01-2018, 00:57)bridge65 schrieb: Also....
Ihr seit ja hier alle so ernste Leute.
Ich schau wenig fern
aber ab und zu schau ich auch mal was ganz profanes ,wie; Shopping Queen...echt
macht voll Spaß,je nachdem wer dabei ist.
Heute war jemand dabei .....ich weiß gar nicht wie die heißt , die hatte 6 Leute dabei , als Berater.(normal nur eine Person)
Voll die nette Truppe.

Wenn man also nicht solchen Quark schaut, gilt man als "ernster Leut"?
Interessante Sichtweise...


(22-01-2018, 00:57)bridge65 schrieb: Was ich sagen will....
Gott hat die noch viel mehr lieb!

Noch viel mehr lieb als wen? Als Leute, die derlei nicht schauen oder dabei niemals mitmachen würden, weil sie es einfach schrottig finden, wie Leute im Fernsehen für Quoten vorgeführt werden?
Oder als Leute, die andere Interessen haben als ihr Glück im Shoppingcenter und Tüten voller Waren zu finden?
Oder als Leute, die schlicht zu wenig Geld haben um überhaupt shoppen gehen zu können?

(22-01-2018, 00:57)bridge65 schrieb: Die genießen das Leben,sind wahrscheinlich echt nette Menschen, können nichts dafür das sie noch nie was von Jesus gehört haben.
Manche Christen mögen sagen, die sind verloren weil sie Jesus nicht angenommen haben.
Ich glaub das nicht.
Gott hat auch einen Weg mit solchen.

Vielleicht hat Gott für gar niemanden einen Weg, weil es ihn schlicht nicht gibt.
Oder hat Gott auch einen Weg für die Hungernden der Welt, für die Opfer von Gewalt, Vergewaltigung, Elend und Not?
Ich finde solche Parolen ja einen Schlag ins Gesicht jedes leidenden Menschen, insbesondere derer, die ohne eigene Schuld zu leiden haben.
Aber ich bin ja auch nur ein "ernster Leut"...

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#4
(23-01-2018, 21:52)Gundi schrieb: Ich finde solche Parolen ja einen Schlag ins Gesicht jedes leidenden Menschen, insbesondere derer, die ohne eigene Schuld zu leiden haben.

...wie zB Jesus!

Beste Grüße
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#5
Was, bitte schön, hat ein Kind das elendig verhungert davon, dass irgendein Jesus mal gelitten hat??

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#6
(23-01-2018, 23:34)Gundi schrieb: Was, bitte schön, hat ein Kind das elendig verhungert davon, dass irgendein Jesus mal gelitten hat??

Das wir aufgrund der Globalisierung und der kontuinierlich anwachsenden Bevölkerung ziemlich bald erkennen sollten,
dass Egoismus und Selbstsucht zu unsäglichem Leid führen!
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#7
Diese Erkenntnis ist nicht neu und jeder weiß das.
Meine Frage war aber viel mehr, inwiefern wir für derlei Erkentnis einen leidenden Jesus brauchen? Inwiefern hilft es uns, dass Jesus mal gelitten hat?

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#8
(24-01-2018, 12:30)Gundi schrieb: Diese Erkenntnis ist nicht neu und jeder weiß das.
Meine Frage war aber viel mehr, inwiefern wir für derlei Erkentnis einen leidenden Jesus brauchen? Inwiefern hilft es uns, dass Jesus mal gelitten hat?

Gar nicht. Es hätte gereicht, wenn der allmächtige Gott mit dem Finger schnippst.
Aber er wollte nicht... fragt sich nur, warum...

Im Grunde ist das mit Jesus erstmal ganz einfach. Er war quasi jemand, an dessen Beispiel die Menschen lernen können, wie sie die göttlichen Gebote umsetzen sollten. Menschen lernen immer noch am besten, indem sie ein lebendes Beispiel haben. Also brauchte es einen "lebendigen Gott" in der materiellen Welt. Jede Religionsgemeinschaft bietet den Menschen ein lebendiges Vorbild, das die praktische Umsetzung zeigt.
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#9
Gundi schrieb:Was, bitte schön, hat ein Kind das elendig verhungert davon, dass irgendein Jesus mal gelitten hat??
Natürlich nichts!

Die Geschichte vom Leiden Jesu ist die Geschichte einer Erkenntnis. Sofern Religion und Glaube irgend einen Sinn haben sollen, dann den, dass ich nichts verlangen kann, ohne zu geben bzw. zu ändern.

Wenn ich will, dass die Menschen weniger leiden (einen Christus eingeschlossen), dann muss ich zwangsläufig dafür sorgen, das von meiner Haltung und von meinem Verhalten für andere kein Schaden entsteht. Solange wir andere leiden lassen, ist der Weg Jesu (und die Wege der Opfer »i. S. von victims« allgemein) noch nicht vollendet.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#10
@dharma: Ein Gott, der mit dem Finger schnippen könnte, ist ein nicht existentes Fabelwesen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#11
(25-01-2018, 22:13)Ekkard schrieb: @dharma: Ein Gott, der mit dem Finger schnippen könnte, ist ein nicht existentes Fabelwesen.

Großartig. Es ist immer wichtig, eigenständige und neue Gedanken in Diskussionen einzubringen :D
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#12
(26-01-2018, 12:08)dharma schrieb: Großartig. Es ist immer wichtig, eigenständige und neue Gedanken in Diskussionen einzubringen :D

Ich glaube, da ist Dir der Inhalt der Aussage entgangen. Jemand wie Ekkard, der den Begriff "allmaechtig" als ueberhoehende Umschreibung von "ist unglaublich viel maechtiger als Du und ich" sieht, sieht natuerlich auch das "goettliche Prinzip" (was auch immer man sich darunter vorstellt) in Zwaenge und Regeln eingebunden, auch wenn der Spielraum ein anderer (wegen der groesseren Macht, nicht wegen anderer Regeln) ist als fuer uns.

Wer dieses Leiden also als reine Geschichte ansieht, die uns lediglich das Prinzip veranschaulichen soll, dass ein auskommliches Leben auf dem Prinzip von Geben und Nehmen beruht, mag sich das so erklaeren. Fuer mich persoenlich hat das eher etwas von "Schachern mit dem Schicksal", aber verstehen tu ich die Denkweise schon.
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#13
Hier geht es ja um die Frage, wen Gott alles liebt und ob dazu nur die Anhänger eines gewissen Jesus gehören, Wanderprediger und Heiler aus der Zeit des römischen Reiches um die Zeit von 750 a. u. c. (seit Gründung Roms). Die Grundaussage war ja ein klares: "Ja!" ('bridge65').

Ich empfand den Anklang an die Opfertheologie (Jesus, gestorben für die oder wegen der Sünden der Welt) als einen Rückschritt. Darin äußert sich ein archaisches Gottesbild, der um gewisser Prinzipien willen ein Sühnopfer braucht.

Um meine Meinung noch deutlicher zu machen: Einen Gott, der in Bezug auf uns Menschen existiert, existiert tatsächlich nicht. Wir sind darauf angewiesen, mit unseren Mitwesen und in dieser Welt zu leben oder unterzugehen. Dieses angewiesen-Sein ist die einzige Erscheinungsform dessen, was man als "Gott" bezeichnen kann. Und wenn wir dies weder erkennen noch glauben, dann ist uns Menschen und der Welt, wie wir sie kennen, der (vorzeitige) Untergang gewiss.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#14
(24-01-2018, 12:30)Gundi schrieb: Diese Erkenntnis ist nicht neu und jeder weiß das.
Meine Frage war aber viel mehr, inwiefern wir für derlei Erkentnis einen leidenden Jesus brauchen? Inwiefern hilft es uns, dass Jesus mal gelitten hat?

Ich habe deine obige Frage falsch aufgefasst.
Dieses Kind hat nichts davon.

Weil Jesus den Ausweg aus diesem Elend gezeigt hat.
Diese Erkenntnis die nicht neu ist, hat er in Worte gefasst und dann auch in die Tat umgesetzt.
Er hat den Ausweg aus dieser Spirale des Leidens gezeigt.

Beste Grüße
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#15
(26-01-2018, 14:04)Ulan schrieb:
(26-01-2018, 12:08)dharma schrieb: Großartig. Es ist immer wichtig, eigenständige und neue Gedanken in Diskussionen einzubringen :D

Ich glaube, da ist Dir der Inhalt der Aussage entgangen. Jemand wie Ekkard, der den Begriff "allmaechtig" als ueberhoehende Umschreibung von "ist unglaublich viel maechtiger als Du und ich" sieht, sieht natuerlich auch das "goettliche Prinzip" (was auch immer man sich darunter vorstellt) in Zwaenge und Regeln eingebunden, auch wenn der Spielraum ein anderer (wegen der groesseren Macht, nicht wegen anderer Regeln) ist als fuer uns.

Wer dieses Leiden also als reine Geschichte ansieht, die uns lediglich das Prinzip veranschaulichen soll, dass ein auskommliches Leben auf dem Prinzip von Geben und Nehmen beruht, mag sich das so erklaeren. Fuer mich persoenlich hat das eher etwas von "Schachern mit dem Schicksal", aber verstehen tu ich die Denkweise schon.

Sollte das Ekkards Definition von Allmacht sein, hat er auch recht.
Allmacht ist nicht Bestimmungslos kann sich nicht über die Ordnung erheben, würde sie ja sonst in ihr Gegenteil kippen, in Ohnmacht.
Allmacht heißt nicht mit dem Finger zu schnippen auf das plötzlich eins und zwei fünf ist.

Ja, könnte Gott einen Stein schaffen, denn er nicht heben kann?
Wie würde man einen Architekten nennen der ein Gebäude konstruiert, dass unter seiner eigenen Last zusammenbricht?
Nein kann er nicht, weil der Logos nicht unlogisch kann, würde er sich ansonsten selbst hinwegfegen.

Allmacht in Bezug zu einer Ordnung, muß sich immer so ausdrücken können, dass sie die Ordnung nicht zerstört.
Allmacht heißt in diesem Sinne, zu wissen was zu tun ist und es auch zu können.

Beste Grüße
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