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Kein Sex vor der Ehe?
#31
(19-01-2018, 11:48)Claro schrieb: Frei ist man dann, wenn man seine Triebe so vernünftig in seine Persönlichkeit integriert hat, das sie dem Leben dienen und nicht das Leben zerstören.

Damit bist Du schon in der richtigen Richtung unterwegs.
Es ist eben tatächlich so, dass Menschen, die ständig meinen, sich und ihr Triebleben kontrollieren und reglementieren zu müssen, genau diese Integration nicht erreicht haben.
Es ist wie in einer guten Ehe. Solange das Verhältnis zum Partner stimmt, musst Du Dir nicht verbieten, fremd zu gehen, weil du gar kein Bedürfnis danach hast. So ist das eigentlich auch mit den Trieben. Hast Du etwas erfüllenderes gefunden, was die Erfüllung durch die Triebe für dich übersteigt, musst du die Triebe weder kontrollieren noch unterdrücken.
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#32
(19-01-2018, 11:54)dharma schrieb:
(19-01-2018, 11:48)Claro schrieb: Frei ist man dann, wenn man seine Triebe so vernünftig in seine Persönlichkeit integriert hat, das sie dem Leben dienen und nicht das Leben zerstören.

Damit bist Du schon in der richtigen Richtung unterwegs.

Danke Icon_razz

(19-01-2018, 11:54)dharma schrieb: Es ist eben tatächlich so, dass Menschen, die ständig meinen, sich und ihr Triebleben kontrollieren und reglementieren zu müssen, genau diese Integration nicht erreicht haben.
Es ist wie in einer guten Ehe. Solange das Verhältnis zum Partner stimmt, musst Du Dir nicht verbieten, fremd zu gehen, weil du gar kein Bedürfnis danach hast. So ist das eigentlich auch mit den Trieben. Hast Du etwas erfüllenderes gefunden, was die Erfüllung durch die Triebe für dich übersteigt, musst du die Triebe weder kontrollieren noch unterdrücken.

Das denke ich eigentlich auch.
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#33
Hätte ich beinahe vergessen..
Wie man seinem Leben selbst einen Sinn gibt?  Das ist sehr schwierig.. weil die  ganzen Möglichkeiten die es dafür gibt so viele sind, dass das halbe Leben oft schon vorbei ist, bis man das Richtige für sich gefunden hat.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#34
Das gilt nur dann, wenn man Triebe nicht einzig allein auf die Sexualität reduziert. Hinter dem "gläubischen" Auserwähltensyndrom, welches den Mann gegenüber Gott hierarchisch über die Frau stellt, stecken so hohe Testosteronwerte, dass es Gott eigentlich selbst peinlich sein müsste.


Bezüglich der Realität von schwer Integrierbaren ist da auch nicht unbedingt nur ein falscher Bezug zu den eigenen Trieben Tatsache, sondern viel stärkerer der ganze kulturelle Gruppenzwang dahinter. Schamgefühle sind uns zwar in gewisser Weise angeboren, aber sie werden erst durch das Beziehungs-Umfeld konditioniert.

Und bei all dem, dürfen wir auch nicht außer "8" lassen, dass wir Menschen in unserer ganz eigenen Natur stets dazu neigen, es mit der eigenen Moral meist nicht mal halb so ernst zu nehmen, wie mit der unserer Mitmenschen.

Und darin unterscheiden sich Atheisten und Gottesfürchtige nicht im geringsten, zumal letzteren die (meisten) Sünden schon allein durch den Glauben vergeben sind.. und weswegen sie dann auch immer etwas länger brauchen, bis  sie mal etwas neues dazulernen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#35
Frauen sollen sich ihren Partner selbst aussuchen dürfen und wobei wir Männer nur dann ein Wörtchen mitzureden haben, wenn wir selbst von dieser Wahl betroffen sein sollten.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#36
(21-01-2018, 17:17)Geobacter schrieb: Und bei all dem, dürfen wir auch nicht außer "8" lassen, dass wir Menschen in unserer ganz eigenen Natur stets dazu neigen, es mit der eigenen Moral meist nicht mal halb so ernst zu nehmen, wie mit der unserer Mitmenschen.

Deswegen ja auch die Empfehlung Jesu

Matthäus 7,12
Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso!
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#37
(22-01-2018, 18:28)Claro schrieb:
(21-01-2018, 17:17)Geobacter schrieb: Und bei all dem, dürfen wir auch nicht außer "8" lassen, dass wir Menschen in unserer ganz eigenen Natur stets dazu neigen, es mit der eigenen Moral meist nicht mal halb so ernst zu nehmen, wie mit der unserer Mitmenschen.

Deswegen ja auch die Empfehlung Jesu

Matthäus 7,12
Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso!

Überdenke, das mal in der Umkehrung, dann verstehst du, warum Liebe niemals ein  Allgemeingut sein kann und es auch nie sein wird und nie sein darf.

(Dann leben wir im totalitären Kommunismus und da statistisch gesehen 5-8 % unserer Artgenossen schon als pathologische Psychopathen zur Welt kommen und etwa 20-30 % mit den genetischen Voraussetzungen dafür, es im Laufe des Lebens zu werden.. übrigens findest du viele davon unter den Gurus irgendwelcher göttlicher Heilslehren und die anderen unter fast allen Diktatoren krimineller Regime.............)


Stell dir mal vor, jeder von denen könnte einfach voraussetzen können, geliebt zu werden..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#38
(22-01-2018, 20:25)Geobacter schrieb:
(22-01-2018, 18:28)Claro schrieb:
(21-01-2018, 17:17)Geobacter schrieb: Und bei all dem, dürfen wir auch nicht außer "8" lassen, dass wir Menschen in unserer ganz eigenen Natur stets dazu neigen, es mit der eigenen Moral meist nicht mal halb so ernst zu nehmen, wie mit der unserer Mitmenschen.

Deswegen ja auch die Empfehlung Jesu

Matthäus 7,12
Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso!

Überdenke, das mal in der Umkehrung, dann verstehst du, warum Liebe niemals ein  Allgemeingut sein kann und es auch nie sein wird und nie sein darf.

Das Argument verstehe ich nicht.
Warum sollte ich es umkehren, wenn es aus gutem Grund so geschrieben steht.


Liebe darf nicht Allgemeingut sein??

Das Elend hier auf Erden ist gerade deswegen, weil es einen Mangel an Liebe gibt.
Und dann willst du Liebe auch noch verbieten??

Nocheinmal, ohne all den Formen von Liebe und Zuwendung kann kein Mensch leben!!





(22-01-2018, 20:25)Geobacter schrieb: (Dann leben wir im totalitären Kommunismus und da statistisch gesehen 5-8 % unserer Artgenossen schon als pathologische Psychopathen zur Welt kommen und etwa 20-30 % mit den genetischen Voraussetzungen dafür, es im Laufe des Lebens zu werden.. übrigens findest du viele davon unter den Gurus irgendwelcher göttlicher Heilslehren und die anderen unter fast allen Diktatoren krimineller Regime.............)


Stell dir mal vor, jeder von denen könnte einfach voraussetzen können, geliebt zu werden..

Narzistische Persönlichkeiten gehen nicht aus Verhältnissen übermäßiger Liebe hervor, sondern im Gegenteil, aus Draumen der Trennung, und der Abwendung von Menschlichkeit.
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#39
(23-01-2018, 19:29)Claro schrieb: Narzistische Persönlichkeiten gehen nicht aus Verhältnissen übermäßiger Liebe hervor, sondern im Gegenteil, aus Draumen der Trennung, und der Abwendung von Menschlichkeit.

Dann wären wir ja alle narzisstisch gestörte Persönlichkeiten.

Aber ich hab mich ein bisschen damit befasst. Einmal aus beruflichen Gründen und einmal noch mehr aus persönlichen.

Narzissmus, Opportunismus, Gewohnheitsliebe liegt in der Natur des Menschen und das ist der Grund, warum wir in einer immer kranker werdenden Konsum-Enten-Gesellschaft leben, die ihr Futter und ihre Lebenspartner mehr mit den Augen, als mit dem Verstand wählt, wenn auch noch der Preis-WERT stimmt.

Ich verbringe viel Zeit damit, das Phänomen vom Hintergrund her zu untersuchen und zu durchleuchten. Es geht immer um Identifikation mit einem bestmöglichen Selbstwertideal, welches sich  am aller- leichtesten  im Vergleich bestätigt.

Menschen mit einer ausgeprägten Neigung sich vor allem mit ideellen Werten zu identifizieren, sind besonders anfällig für Manipulationen und also absichtlicher Täuschung, bzw. gezielter Irreführung. Weswegen es gute Verkäufer  fast immer zu recht ansehlichem Wohlstand schaffen. Aber nicht weil sie auch gute Menschen sind, sondern weil sie nur unser Bestes wollen.

Die andere Seite der Medaille.. Menschen die sich leichter "überzeugen" lassen, wenn die Ware ihrem Ideal des eigenen Selbstbildes schmeichelt, sind um einiges narzisstischer veranlagt, als solche die eher rein "praktisch" denken. Praktisch denkende Menschen sind leichter vom Nutzwert zu überzeugen und werden schnell misstrauisch, wenn Argumente wie Schön und Gut ihre Entscheidung beeinflussen sollen. Bei besonders narzisstisch Veranlagten, ist genau das Gegenteil der Fall. Von Dingen, bei denen allein der praktische Nutzwert ersichtlich ist und man sich Schön und Gut fast schon selber dazu denken muss, lassen sie sich nur äußerst ungern überzeugen..

Jetzt kommt der pathologische Narzisst.. ein Mensch der eigentlich mit nichts zufrieden ist und am allerwenigsten mit sich selber. Ständig auf der Suche nach der einen absoluten, alles umfassenden Superlative und nach Bestätigung, Bestätigung, Bestätigung, Bestätigung...

Nein, dieser pathologische Narzisst ist ganz selten so ein richtiger "Haudrauf" den man sofort am besonders selbstbewussten Auftreten erkennen würde... sondern dummerweise ein ganz subtiler Schmeichler, dem nichts mehr am Herzen liegt als das Wohl und die begeisterte Zustimmung/Bestätigung seiner Opfer. Solange bis die was merken... um was es beim ganzen Theater eigentlich geht. Und dann kippt die Stimmung genau ins Gegenteil..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#40
Bitte jetzt keinen Einheitsbrei aus allen Threads machen. Hier geht es um "Sex vor der Ehe".
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#41
Ja, nochmals zurück zum 1. Beitrag. Der Threadersteller interessiert sich offenbar nicht mehr für das Thema. Mich würde auch nicht wundern, wenn dies nur ein Fake gewesen wäre, um mal zu sehen, wie "Religiöse" auf so ein Thema anspringen.

Denn eigentlich hat die Gefühlswelt eines Paares, noch dazu jenseits der 20, nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Was "man" im gegenseitigen Einverständis tut oder unterlässt, ist eine Frage der Vereinbarung. Und wer sich so schön öffentlich verbreitet, wird ja wohl noch in der Lage sein, mit seinem Gegenüber Vereinbarungen abzustimmen einschließlich der Frage warum das eine oder das andere nicht!

Wär's nicht an der Zeit, das Thema zu schließen?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#42
(31-01-2018, 12:56)PEkkard schrieb: Wär's nicht an der Zeit, das Thema zu schließen?

Sexualität und persönlicher Glaube ist eigentlich das Privateste von allem Privaten. Aber auch hier scheint wieder gerade der*besonders selbstbezogene* Mensch  durch naive Vereinfachungen die tiefgreifendsten Erkenntnisse über Gut und Böse zu erlangen.

" Ironie" - Sex außerhalb (gilt auch als vor und nach) der Ehe, haben doch nur die Bösen... aber wenn Abraham fremd geht, dann nur mit dem Segen Gottes "Ironie aus"

Damit ist wohl alles gesagt..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#43
Gib die Frau auf oder geb ihr und Dir zwei /drei Jahre.
Sie wird sich von ihrem Glauben nicht lösen und das solltest Du auch nicht fordern oder forcieren.
Wenn Du mit ihrem Glauben leben kannst und sie mit dem Deinen dann isses schon die erste Miete.
Wenn dann mal alle geplanten Kinder da sind darfst Du Dich auf ein eher sexuell enthaltsames Zusammenleben einstellen.
Das ist meine ganz persönliche Ansicht. 
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#44
(31-01-2018, 12:56)Ekkard schrieb: Denn eigentlich hat die Gefühlswelt eines Paares, noch dazu jenseits der 20, nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Was "man" im gegenseitigen Einverständis tut oder unterlässt, ist eine Frage der Vereinbarung. Und wer sich so schön öffentlich verbreitet, wird ja wohl noch in der Lage sein, mit seinem Gegenüber Vereinbarungen abzustimmen einschließlich der Frage warum das eine oder das andere nicht!

Sehe ich grundsätzlich genauso. Es empfiehlt sich wohl, den Partner oder die Partnerin erstmal kennenzulernen, bevor man zusammenkommt. Wenn man merkt, dass man in einer solch grundlegenden Sache nicht übereinstimmt, würde wohl eine Beziehung nur unter starken Verkrümmungen funktionieren. Wir scheinen aber heutzutage eines verlernt zu haben: mit den Menschen um uns herum die persönlichen Dinge ehrlich zu besprechen. Die Liebesheirat scheint mir sowieso eher ein relativ junges Phänomen zu sein, Luft und Liebe als Basis, und wenn die Liebe mal abflacht, bleibt nur noch Luft.
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