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Digitale Medien machen dumm?
#1
Digitale Demenz, dass ist der Titel den man in einem Buch von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer findet. Seine TV sowie Internetpräsenz hat sich in den letzten Jahren stark erhöht und es kommen immer wieder neue Bücher zu diesem Thema auf den Markt. Doch was ist an der These dran, dass jene Digitale Medien uns Dumm machen? Manfred Spitzer warnt vor einem Medien Konsum im Kindesalter und will diese sogar erst ab 18 erlauben. Ist sowas heute noch überhaupt denkbar? 


Schaden Medien wirklich der geistigen Entwicklung und dämmen sie sie sogar unsere Kognitiven Fähigkeiten ein? Was ist mit der nächsten Generation die nur mit diesen Medien aufwachsen, werden diese bleibende Schäden davontragen? Laut Manfred Spitzer, Ja! Von Depressionen,Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht und Gewaltbereitschaft all dies sollen direkte folgen vom diesem Überkonsum sein. Der Durchschnittsbürger sitzt heute 7,5 Stunden pro Tag vor einem dieser ob vor dem Smartphone oder anderweitig. Haben wir die Kontrolle verloren oder sieht er das viel zu Radikal. 

Ein Beispiel das man sich anschauen kann ist Südkorea, denn dort soll man einen Anteil von 30% Internet süchtigen bzw. Smartphone süchtigen haben. Ärzte sollen dort bemerkt haben, dass junge Männer die betroffen waren Gedächtnis-,Aufmerksamkeits-, sowie Konzentrationsstörungen haben. Direkte körperliche folgen wären Kurzsichtigkeit von dessen Korea stark betroffen ist. Nun hat Korea ein Gesetz eingeführt, dass dem entgegenwirken soll. Smartphone spiele sollen per Gesetz ab 24 Uhr ausgeschaltet werden und ein Übermäßiger Konsum aktiviert automatisch ein System, dass den betroffenen Eltern einen Brief nachhause schickt indem es sie vor diesem Konsum warnt. Können wir von Südkorea etwas lernen? Bei uns sind die Zahlen von süchtigen Allgemein viel niedriger, aber Korea ist im digitalem Bereich Deutschland auch in der Spieleindustrie weit voraus. 

Weitere Studien sollen auch gezeigt haben, dass Sprachliche Fähigkeiten sowie Empathie nicht von einem Gerät bzw. iPad gelernt werden könnten. Wirtschaftswissenschaftler sollen rausgefunden haben, dass wenn man einer Schule Laptops, iPads und andere Meiden austeilt sich die Schulischen Leistungen verschlechtern. Die schlechteren werden noch schlechter, den besseren schadet es nicht, da sie anscheinend den Umgang kontrollieren können. Sollte man Kinder also früh mit Smartphones, Tablets und anderen Sachen schon konfrontieren? Auch dazu steht Manfred Spitzer radikal, denn er sieht keine positiven Effekte in dem Medien Konsum. Er würde den Kindern mehr schaden als es ihnen helfen würde, da auch das Suchtpotenzial dieser Geräte sehr groß ist. 

Jetzt möchte ich mal mit den Studien und etc. abschließen und meine Subjektive Meinung noch dazu schreiben. Ich selber merke wie immer mehr Jugendliche in meiner Umgebung und auch in meiner Familie sehr abhängig von diesen Geräten geworden sind und es kaum noch lassen können, denn sie sind dauererreichbar auch die Konzentrationsstörungen kann ich aus erster Hand bestätigen. Der richtige Umgang mit Menschen fehlt auch immer öfter Jugendliche und Kinder haben eine ganz andere Mentalität bekommen ich weiß, dass ist jetzt keine Wissenschaftliche Studie, sondern nur meine Beobachtung. Früher so kommt es mir vor, hatte man etwas mehr Respekt vor älteren. Auch wenn man sich heute noch mit Freunden trifft ist kaum jemand noch fähig sich 20-30 Minuten ohne ein Smartphone zu Unterhalten. Auch in der Uni im Hörsaal die Leute sitzen vor ihren Rechnern und Smartphones und stören auch manchmal die Vorlesungen. Mir haben die Medien auch vieles erleichtert Bücher die man nicht mehr überall hinschleppen muss das Skript, dass man überall dabei hat in seinem Tablett oder Laptop und während der Vorlesung mitlesen kann und vieles weitere. Das ist die eine Seite der Medaille, aber dieses große Suchtpotential, da sehe ich die Gefahr, der richtige Umgang mit diesem ist selbst für denke ich für Erwachsene Menschen schwer. 

Wie seht ihr das Wissenschaftlich, denn Manfred Spitzer ist ja Gehirnforscher und welche Studien bzw. subjektiven Erfahrungen könnt ihr noch zu diesem Thema beitragen? 
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#2
die Kunst lotet die Grenzen der Medien aus
und zeigt, wie die Medien trotz ihrer Gefahren
für das Gute sorgen können

wer die Medien zu zensieren versucht,
zensiert in Wirklichkeit vor allem die Antworten der Kunst
und hat damit bereits kapituliert

im Bereich Spielfilm gibt es bspw. Werke,
welche seinerzeit zensiert oder gleich ganz verboten wurden,
welche aber heutzutage moralisch wertvoller als der zeitgenössische Rest sind

im Bereich digitale Medien geht die Gefahr
von den Massen bedeutungsloser Kurzmeldungen
und den willkürlich mobbenden likes/dislikes auf

wie man damit umgeht, weiss ich nicht
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#3
@scilla: Ich denke, du hast Recht. Und vielleicht sollte ich meine Ansicht noch etwas präzisieren. Es gibt - und gab immer schon - relevante und bedeutungslose Informationen. Und es gibt die Notwendigkeit, sich von der Aufnahme relevanter Informationen durch geeignete Pausen zu erholen. Wenn nun diese Pausen auch durch Informationsaufnahme "gestaltet" werden, auch wenn sie irrelevant sind, dann kann die notwendige Erholung nicht stattfinden. Das Gehirn frisst und frisst und frisst ...

Eine weitere Gefahr ist die soziale Verwahrlosung. Kinder und Jugendliche auf der einen Seite und die Erwachsenen auf der anderen werden durch Fesseln voneinander getrennt: Die Alten sind beruflich eingespannt, die Kinder und Jugendlichen durch Medienkonsum, Mobbing eingeschlossen. Der Reiz der Medien ist extrem und macht nach meiner Beobachtung süchtig, vertieft also den Graben vor allem zwischen Kindern und Jugendlichen auf der einen und ihren Eltern und Großeltern auf der anderen Seite.

Es ist also durchaus richtig, diesen Reiz zu erkennen und zu kanalisieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#4
(01-11-2017, 21:56)scilla schrieb: die Kunst lotet die Grenzen der Medien aus
und zeigt, wie die Medien trotz ihrer Gefahren
für das Gute sorgen können

wer die Medien zu zensieren versucht,
zensiert in Wirklichkeit vor allem die Antworten der Kunst
und hat damit bereits kapituliert

im Bereich Spielfilm gibt es bspw. Werke,
welche seinerzeit zensiert oder gleich ganz verboten wurden,
welche aber heutzutage moralisch wertvoller als der zeitgenössische Rest sind

im Bereich digitale Medien geht die Gefahr
von den Massen bedeutungsloser  Kurzmeldungen
und den willkürlich mobbenden likes/dislikes auf

wie man damit umgeht, weiss ich nicht

Naja seine Forderung wie ich sie kenne sind nicht die Medien zu zensieren, sondern sie Kindern und Jugendlichen nicht in die Schulen bzw. in die Kindergärten zu bringen. Er hat auch das Beispiel mit Alkohol genommen oder das Auto fahren, dass wir Kindern auch erst ab einem bestimmten Alter zutrauen und ihnen erstmal die geistige Entwicklung nicht hinderlich machen mit eben diesen Mitteln. Also z.B Handys erst ab 16-18 freigeben, ob das Realistisch ist kann ich jetzt auch nicht direkt beurteilen. Aber viele negative Folgen konnte ich sehr gut beobachten.
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#5
Ich denke dass es gar nicht möglich ist, Kinder heutzutage noch von digitalen Medien abzuschotten.. Es ist viel mehr unsere Aufgabe ihnen schon frühstmöglich bei zubringen, relevante Informationen von irrelevanten zu unterscheiden. Das wurde nämlich in früheren Zeiten oft am meisten versäumt. Ich kann mich noch gut erinnern, was uns in der Grundschule oftmals für Unsinn als Tatsache verkauft wurde.. und ich hab auch miterlebt wie viele meiner damaligen Mitschüler später daran gescheitert sind, dass die Welt halt doch nicht so ist, wie man uns glauben machen wollte.

Kinder sind in Bezug Informationen sogar viel belastbarer, als wir.. Wir müssen ihnen nur zeigen, dann auch etwas damit anzufangen...
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#6
(01-11-2017, 22:19)Holmes schrieb: nicht die Medien zu zensieren, sondern sie Kindern und Jugendlichen nicht in die Schulen bzw. in die Kindergärten zu bringen.


KINO

die alten FSK-Einstufungen haben versucht, bestimmte Themen von den Kindern und Jugendlichen fernzuhalten,
obwohl diese Themen wichtig gewesen wären
(Gewalt in der Ehe, Nacktheit, konkrete Verbrechen und ihre Auswirkungen)

die alten FSK-Einstufungen haben dafür sehr gut erkannt, welchen Kitzel welche Altersgruppe hat
und das Unpassendste nur für Erwachsene freigegeben

die neuen FSK-Einstufungen erkennen diese Kitzel nicht mehr,
so daß FSK12 heutzutage durchaus etwas Unpassendes bedeuten kann
(intellektueller Witz, Grusel, Verbrechensästhetik)

DIGITALE FLUCHT NACH VORNE

wünschenswert wäre ein Mini-Computer im DinA5-Querformat mit aufklappbarer Tastatur
(Texte schreiben, Formeln lösen, Sprachen übersetzen, Musik komponieren, Audio-und Video-Schnitt für Präsentationen)

als Regierung würde ich eingreifen
und ein derartiges Gerät als Standard an den Schulen festlegen
(ein stabiles Subnotebook bzw. Netbook mit einem Betriebssystem ohne Einstellmöglichkeiten)

statt dessen spielen die Schüler auf einem empfindlcihen Touchscreen (Tablet, Smartphone)
oder schleppen ein viel zu großes Notebook mit sich herum

die ganzen Schulbücher liessen sich auf Bildungsservern bündeln
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#7
Meiner Meinung nach macht die elektronische Verfügbarkeit von Informationen eher faul als dumm.
Im Prinzip bekomme ich eine sehr clevere Antwort von einem 6 Jährigen, wenn ich meine Frage deutlich genug in seine "Suchmaschine" hereinspreche. Ohne das der mit der Wimper zucken muss.
Daher wäre es wohl geboten, jedem Schulanfänger eine Art Datenbank zuzuordnen die im Laufe der Schulzeit mit "eigenen" Informationen zu füllen sind und auf die er auch jederzeit zugreifen darf.
Dann müsste man lediglich festlegen, was in 4,9 und 13 Jahren die erwünschte vollständige Datenbank beinhalten sollte.
Allerdings wüsste ich keinen Rat, wie man turnusmäßig wechselnde Kultusminister in solch eine Vision brauchbar integrieren sollte...

Ein Beispiel für eine Studie wäre die digitale theoretische Führerscheinprüfung, bei der ein Anstieg der Durchfallqoute gegenüber der analogen Theorieprüfung zu verzeichnen ist.
Ich bin im ersten Versuch durchgefallen,aber ein paar Versuche braucht es wohl, sich an die "interaktiven" Videos zu gewöhnen.
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#8
Nun, es ist das, was meine Großmutter schon sagte: "Schreib's auf, dann merkst du es dir besser." Das kann man leicht im Selbstversuch ausprobieren, beispielsweise an neuen Vokabeln einer Fremdsprache.
Aber das ist halt nur eine Methode und nicht einmal die beste. Allerdings ist bloßes Nachschlagen - egal wo - die schlechteste.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#9
(25-02-2019, 20:08)Nachtschatten schrieb: Meiner Meinung nach macht die elektronische Verfügbarkeit von Informationen eher faul als dumm.

Ja, das stimmt
Es muß aber auch angemerkt werden, daß nicht alles "Information" ist. Meist (60 %) ist es Werbeschwindel und Manipulation. Bauernfängerei

Als ich Kind war, las ich sehr viel. Ich verschlang Karl May und dann Jules Vernes
Dabei lernte ich sehr viel, lernte Deutsch und lernte zu denken

Heutige Kinder sitzen die ganze Zeit vor der Glotze (Fernseher und Computerbildschirm) und werden dadurch unglaublich faul

Ist ja klar - wenn Karl May zwei Seiten schrieb, um einen Canyon zu beschreiben, so genügt ein zehn Sekunden langer Blick auf den Fernseher

Wenn Jules Vernes fünf Seiten brauchte, um mühsam eine fernöstliche Stadt mit ihren Menschenmassen zu beschreiben, genügt ein Blick auf den Bildschirm

Aus diesem Grunde ist es ja voll zu verstehen, daß Kinder den Bildschirm vorziehen - es geht schneller !
Kinder sind neugierig (und das ist gut so) und daher wollen sie ohne Verzögerung wissen, wie die Geschichte weitergeht

Während das lesen eines Karl May Bandes eine Woche in Anspruch nimmt, geht das auf der Flimmerkiste schneller und dauert maximal zwei Stunden

Wenn einmal ein Bildschirm (Fernseher oder Computer) im Hause ist, will kein Kind mehr lesen
Da wäre es ja schön blöd!

---

Anderes Beispiel: ich bekam mit 14 Jahren ein Rennrad mit 10 Gängen und liebte es
Doch mit 16 kaufte ich mir ein Moped
Seither fuhr ich keinen Kilometer mehr mit dem Fahrrad
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#10
Mit Lediglich und Allerdings lernt man im Leben höchstens Singen und Gitarre spielen lernen.
Digitale Medien können aber auch kluge Gehirne vernetzen. Menschen die eher dazu neigen, Unwahrscheinliches für das Wahrscheinlichere zu halten .. übernatürliche Antworten den natürlicheren zu bevorzugen .. bei denen ist auch mit Nachschlagen nichts mehr zu retten. Zuviel Nachschlag macht fett.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#11
(02-11-2017, 21:29)Geobacter schrieb: Ich denke dass es gar nicht möglich ist, Kinder heutzutage noch von digitalen Medien abzuschotten.. Es ist viel mehr unsere Aufgabe ihnen schon frühstmöglich  bei zubringen, relevante Informationen von irrelevanten zu unterscheiden.

Kinder sind  in Bezug Informationen sogar viel belastbarer, als wir..


Dies ist eine verantwortungslose Meinung und widerspricht voll dem Jugendschutz

Es gibt im Internet immer wieder Filme mit Szenen, die Kinder schädigen

Nur ein Beispiel:Gewaltszenen sind keine Informationen, sondern gefährlicher Schund
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#12
Man muss generell davon ausgehen, dass Kinder weitreichende Moeglichkeiten haben, sich solchen Inhalten auch an den Eltern vorbei zu naehern. Wenn die Eltern von solch einem Prozess nicht komplett ausgeschlossen sein wollen, ist ein proaktiver Umgang mit diesen Inhalten wohl der bessere Weg. Wie gefaehrlich der Weg des einfachen Verbots ist, sieht man an den katastrophalen Daten zu Problemfeldern wie Drogenkonsum und Sexualaufklaerung, wo gerade die striktesten Systeme die groessten Probleme (Suchtprobleme, ungewollte Schwangerschaften, Krankheiten) haben.

Ansonsten ist es schon so, dass der Zugang zu digitalen Inhalten dazu fuehrt, dass man immer weniger Informationen im Hirn speichert. Das Gehirn funktioniert halt effektiv; unnoetige Arbeit wird selten geleistet.
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#13
(26-02-2019, 13:56)Ulan schrieb: Ansonsten ist es schon so, dass der Zugang zu digitalen Inhalten dazu fuehrt, dass man immer weniger Informationen im Hirn speichert. Das Gehirn funktioniert halt effektiv; unnoetige Arbeit wird selten geleistet.

Kann mich noch gut daran erinnern, als in unserer Familie der erste Computer mit Internetanschluss einzug hielt. damals war mein Sohn 9  Heute ist er Master of sience in Informatik und 26 Jahre alt und hat in den Jahren dazwischen wirklich sehr viel Zeit im Internet verbracht.

Neulich haben wir gemeinsam darüber philosophiert, warum sich so enorm viele Menschen überhaupt nicht dafür interessiere "wie die Welt funktioniert" und somit auch von den Technologien unserer Zeit nicht mehr Ahnung haben, als Kühe auf der Weide vom Gras, welches sie jeden Tag genüsslich fressen.

Die digitalen Medien haben daran sicher keine Schuld. Vielleicht sollte man Kindern  gar nie versprechen, dass schon eine großer liebender Gott sich um sie kümmern wird. Bei manchen scheint das weit mehr zur Verblödung zu führen.. als alle digitalen Medien zusammen..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#14
Das meinte ich nicht, denn mit Verbloedung hat das nichts zu tun, was ich geschrieben habe. Es ging mir darum, wie wir lernen. Es gibt bestimmte Worte und Zusammenhaenge, die ich wahrscheinlich schon zig mal nachgeschaut habe. Meine Finger koennen das schon automatisch eintippen, bevor ich gross nachdenke. Irgendwie aendert sich der Informationsfluss und die Bearbeitung dieser Informationen. Natuerlich wird es ab einem bestimmten Punkt sinnvoll, das ins Gehirn zu "uebertragen".
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#15
(26-02-2019, 20:15)Ulan schrieb: Das meinte ich nicht, denn mit Verbloedung hat das nichts zu tun, was ich geschrieben habe. Es ging mir darum, wie wir lernen. Es gibt bestimmte Worte und Zusammenhaenge, die ich wahrscheinlich schon zig mal nachgeschaut habe. Meine Finger koennen das schon automatisch eintippen, bevor ich gross nachdenke. Irgendwie aendert sich der Informationsfluss und die Bearbeitung dieser Informationen. Natuerlich wird es ab einem bestimmten Punkt sinnvoll, das ins Gehirn zu "uebertragen".

Natürlich hat Verblödung nichts mit dem zu tun, was wir schreiben. Ob das auch beim Lesen zutrifft, hängt wahrscheinlich davon ab, wie wir das Gelesene interpretieren. Und das ist nicht immer unsere eigene Schuld.
Wir sind ständig Manipulationen ausgesetzt.

Fake-News erfreuen sich hoher Beliebtheit. Das verleitet möglicherweise manche Leute die gerne etwas beliebter wären, sich mit Fake-News beliebter machen zu wollen. Die Digitalen Medien sind natürlich auch gerade deswegen  besonders beliebt.

Leute die mehr dazu neigen, lieber Fakten zu reden, erfreuen sich in den digitalen Medien eher weniger großer Beliebtheit. Zumal sie sich auch noch gegen eine übergroße Übermacht behaupten müssen, um überhaupt noch ernst genommen zu werden.

Vom wirklichen Leben weis ich, dass 50% der Zuhörer sich von einem 60 minütigen Vortrage in der Regel nur 10-15 Minuten merken können. Und dass  unter 100 Zuhörern mindestens auch 10 darunter sind, die bei alle dem auch noch etwas völlig anderes verstanden haben, als der Redner überhaupt gemeint hat.


Mein "Lehrer" hat mit mal verraten, dass es  verschieden Aufmerksamkeitstypen gibt. Solche die sich eher Gelesenes leichter einprägen und solche, die sich bei Vorlesungen leichter tun. ER hat aber auch darauf hingewiesen, dass beim lesen Bilderwelten im Kopf entstehen, die sich sehr leicht verselbstständigen können und das eigentliche des Gelesenen vollkommen überlagern... so dass auch das Kurzeitgedächtnis stark davon betroffen ist. Die selbe Unart unseres Biospeichers tritt auch oft beim Zuhören in Erscheinung.

Weswegen man Leuten die nicht besonders gut zuhören können, nicht böse sein soll. Sie können gar nicht anderes.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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