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Ist töten gut oder schlecht ?
#16
@Sinai

Könntest du versuchen deine skurrilen Sprachbilder etwa zurückzunehmen und dich vermehrt mit dem Thema zu beschäftigen?

Trotz deiner mehr als verunglückt gewählten Themenbezeichnung, soll es hier vornehmlich um die Bewertung der aus heutiger Sicht nicht mehr akzeptablen biblischen Tötungsgebote gehen.

Sollte das nicht gelingen, wird das Thema geschlossen.  
MfG B.
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#17
(20-02-2017, 03:03)Sinai schrieb:
(20-02-2017, 02:57)Jutta schrieb: Einen unschuldigen Menschen zu töten, käme mir nicht in den Sinn, aber einen Schuldigen? Einen Diktator wie Hitler oder Stalin vielleicht, die so viel Leid über die Menschheit brachten? Was wäre gewesen, wenn Hitler bei dem Bürgerbräuattentat gestorben wäre? Hätte das die Herrschaft der Nazis gebrochen? Vielleicht? Aber eher wäre gewesen, dass diese Saubande noch brutaler vorgegangen wäre.

Wozu habt Ihr dann Dresden bombardiert ?

Ich habe Dresden NICHT bombardiert. Zudem war die Bombardierung Dresdens, die verkehrsgünstig liegt, die Folge des Angriffskrieges eines österreichischen Anstreichers aus Braunau, der die Welt ins Unglück stürzte. Deutschland hätte viel mehr als nur die Bombardierung verdient! an ist viel zu milde mit dieser Faschistenbrut umgegangen!
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#18
(20-02-2017, 17:41)Geobacter schrieb: Jeder, der für möglichst wenig Geld immer so viel wie möglich Ware haben will, hat schon mal Menschen getötet und ist für so manches grausame Verbrechen an der Menschlichkeit mitverantwortlich. Gerade und besonders die sogenannten Schäppchenjäger, sind die allerschlimmsten der schlimmsten Auftragskiller. Es gäbe keine Wohlstandszivilisationen, wenn nicht ständig irgendwo auf der Welt irgend jemand dafür verhungert oder bis auf die Knochen ausgebeutet wird..

Meine Frage bezog sich nicht auf die "Geiz ist geil"-Mentalität mancher Menschen (nicht nur Deutsche sind so), sondern darauf, ob man wirklich und buchstäblich jemanden getötet hat, oder kurz davor war? Wobei ich dabei nicht die Notwehrsituation oder Kriegssituationen meine, sondern wirkliches töten im Sinne von Mord oder Totschlag!
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#19
Ich habe noch niemanden getötet und auch bisher nie einen solchen Wunsch verspürt. Ich hoffe, derlei wird auch niemals eintreten.
Anosnten gebe ich Geobacter aber recht, dass wir durch unseren Konsum und unsere Passivität aber alle eine Mitschuld am Elend und leider wohl auch am Tod anderer Menschen haben.
Beispielsweise verdient die deutsche Waffenindustrie so viel wie nie. Und das unter einem Wirtschaftsminister aus der SPD. Das alleine müsste eigentlich schon Grund genug für jeden sein, weder CDU noch SPD zu wählen. Denn hier wird die politische Macht der Volksvertreter nicht genutzt um das Leid der Welt, mitverschuldet durch deutsche Produktion, zu mindern. Auf der Welt sterben Menschen durch deutsche Waffen, legitimiert durch Vertreter des deutschen Volkes und damit auch durch das Volk selbst.

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#20
(21-02-2017, 16:54)Jutta schrieb:
(20-02-2017, 17:41)Geobacter schrieb: Jeder, der für möglichst wenig Geld immer so viel wie möglich Ware haben will, hat schon mal Menschen getötet und ist für so manches grausame Verbrechen an der Menschlichkeit mitverantwortlich. Gerade und besonders die sogenannten Schäppchenjäger, sind die allerschlimmsten der schlimmsten Auftragskiller. Es gäbe keine Wohlstandszivilisationen, wenn nicht ständig irgendwo auf der Welt irgend jemand dafür verhungert oder bis auf die Knochen ausgebeutet wird..

Meine Frage bezog sich nicht auf die "Geiz ist geil"-Mentalität mancher Menschen (nicht nur Deutsche sind so), sondern darauf, ob man wirklich und buchstäblich jemanden getötet hat, oder kurz davor war? Wobei ich dabei nicht die Notwehrsituation oder Kriegssituationen meine, sondern wirkliches töten im Sinne von Mord oder Totschlag!

So habe ich dich auch verstanden, Jutta. Nur ist es fadenscheinig ignorant zu behaupten, wir oder du hätten noch niemanden getötet, nur weil das nie unsere Absicht gewesen wäre. Wer in einem Land lebt, in dem Wohlstand und individuelle Unabhängigkeit zu den erstrebenswertesten Zielen der Gesellschaft gehören und in der man sich darüber entsetzt, wenn mal nicht alle Güter welche man dafür braucht rund um die Uhr und möglichst in weniger als 5 Minuten Gehzeit zur Verfügung stehen, der hat schon mehr Menschen getötet, als anderen das Leben gerettet.
Damit wir es im Winter immer fein behaglich haben, in unseren schön dekorierten Wohnverhältnissen und diese Behaglichkeit auch bezahlbar bleibt, müssen Kriege gegen diejenigen geführt werden, die uns "erpressen" möchten. Es müssen Schlulden bei denen angehäuft werden, die unseren wirtschaftlichen Überschuss dadurch finanzieren, dass wir alles was unserer wählerischen Natur zu minder ist, dort verkaufen, wo man am weniger wählerisch sein kann, um gerade noch zu überleben. Und da dieser Umstand dem Umstand zu verdanken ist, dass einfach die Mittel fehlen, um wählerisch sein zu können, versteht sich natürlich von selbst, dass wir ihnen unseren Überschuss unter jenen Selbstkosten verkaufen, die sie aufbringen müssten, um unsere minderwertigen Abfälle selbst zu produzieren.. Was natürlich ein hohe Sterbensrate zur Folge hat..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#21
(21-02-2017, 16:50)Jutta schrieb:
(20-02-2017, 03:03)Sinai schrieb:
(20-02-2017, 02:57)Jutta schrieb: Einen unschuldigen Menschen zu töten, käme mir nicht in den Sinn, aber einen Schuldigen? Einen Diktator wie Hitler oder Stalin vielleicht, die so viel Leid über die Menschheit brachten? Was wäre gewesen, wenn Hitler bei dem Bürgerbräuattentat gestorben wäre? Hätte das die Herrschaft der Nazis gebrochen? Vielleicht? Aber eher wäre gewesen, dass diese Saubande noch brutaler vorgegangen wäre.

Wozu habt Ihr dann Dresden bombardiert ?

Ich habe Dresden NICHT bombardiert. Zudem war die Bombardierung Dresdens, die verkehrsgünstig liegt, die Folge des Angriffskrieges eines österreichischen Anstreichers aus Braunau, der die Welt ins Unglück stürzte. Deutschland hätte viel mehr als nur die Bombardierung verdient! an ist viel zu milde mit dieser Faschistenbrut umgegangen!

Ho Ho
Man heißt die Bombardierung von  Zivilstädten gut ?
. . .  gut zu wissen Icon_cheesygrin
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#22
(21-02-2017, 17:15)Gundi schrieb: Beispielsweise verdient die deutsche Waffenindustrie so viel wie nie.

Stimmt nicht.
Das Atom U-Boot an Israel war gratis
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#23
(21-02-2017, 21:59)Sinai schrieb:
(21-02-2017, 17:15)Gundi schrieb: Beispielsweise verdient die deutsche Waffenindustrie so viel wie nie.

Stimmt nicht.
Das Atom U-Boot an Israel war gratis

Erstens widerspricht Deine Aussage nicht Gundis Aussage, dass die deutsche Waffenindustrie so viel wie nie verdienen wuerde.

Zweitens ist das im Fall der U-Boote ein wenig komplizierter; Israel musste einige U-Boote kaufen, um auch die Gratis-Boote zu bekommen (die sie eigentlich gar nicht haben wollten). Die Gratis-Boote waren uebrigens ein legales Mittel fuer die Bundesregierung, das EU-Verbot von Werft-Subventionen zu umgehen, was den eigentlichen Grund hinter dieser Lieferung darstellt.
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#24
Ich sag nur so viel: JEDER ist bereit und fähig, einen anderen Menschen zu töten, wenn die Umstände stimmen. Nur Menschen ohne Gewissen, machen sich darüber keine Gedanken.
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#25
(21-02-2017, 21:57)Sinai schrieb: Ho Ho
Man heißt die Bombardierung von  Zivilstädten gut ?
. . .  gut zu wissen Icon_cheesygrin

Vergiss bitte nicht, wer mit der Bombardierung von Zivilstädten angefangen hat! Und das die Bombardierung Dresdens die logische Schlussfolgerung dessen war, auch, weil viele Bahngleise von Dresden zu Munitionsfabriken und anderen Fabriken von Rüstungsgütern verliefen.

Sinai, Dein Nazigequatsche geht mir manchmal echt auf den Geist! Benimm Dich wie ein normaler anständiger Mensch! Das Du es kannst, hast Du hier ja mehr als einmal bewiesen!
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#26
(22-02-2017, 13:28)Jutta schrieb: Ich sag nur so viel: JEDER ist bereit und fähig, einen anderen Menschen zu töten, wenn die Umstände stimmen. Nur Menschen ohne Gewissen, machen sich darüber keine Gedanken.

Nehmen wir dazu als Beispiel den 1. Weltkrieg. Jeder wollte damals dabei sein, beim Töten. Nie haben sich so viele Freiwillige zum großen Töten gemeldet, wie im 1. Weltkrieg. Australier, Neuseeleänder, Inder und alle die sich der alten englischen Kolonialmacht in irgend einer Weise verbunden fühlten, sind freiwillig in den Krieg gezogen.. Zu Ehre Gottes und zum Ruhme des Vaterlandes.

Interessant ist die Psychologie dahinter und deren einfachen wie primitiven Mechanismen sich immer an den Werten des Idealismus orientieren. Die Guten sind dabei immer die, die "glauben" dass sie die heheren Ideale vertreten. Als Konstantin der Große das Christentum zur Römischen Staatsreligion erhob, war es auch vorbei mit der viel gerühmten Nächstenliebe.

Ja, wenn die Umstände (italienisch > le opportunitá) stimmen und  dem eigenen, mütterlicherseits überaus geliebten Genpool bessere Überlebenschancen in Aussicht stellen, dann rechtfertigen heher Ideale jedweden Mord. Wer will schon sein eigenes Gewissen belasten.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#27
Geobacter, Du hast anscheinend immer noch nicht verstanden, was ich meine, oder ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Kann gut sein!
Die Menchen, die mit lautem Hurrageschrei in den Krieg zogen, um die "deutschen Schweine", die "britischen Bulldoggen" oder die "französischen Deutschenfresser" niederzumetzeln, die meinte ich nicht! Denn die wurden durch Propaganda dazu gebracht. Ich meine folgende Situation:

Ein Schüler wird gemobbt, wehrt sich nicht. Eines Tages hat sich in ihm so viel Wut angestaut, und er tötet einen der Mobber, oder läuft Amok.

oder:

Der Vater eines Vergewaltigungsopfers sieht, wie der Täter frei kommt, und tötet ihn auf offener Straße.

oder:

Ein Junge, der als Kind von seinem Vater und seinem Onkel körperlich und sexuell missbraucht wurde, und keine Hilfe bekam, als er alles öffentlich machte, erschießt seinen Vater, aus Angst vor weiterer Gewalt.

Drei Fälle, wo ein Mensch einen anderen tötete, aus unterschiedlichen Motiven heraus. Das meinte ich damit!
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#28
(23-02-2017, 09:36)Jutta schrieb: Geobacter, Du hast anscheinend immer noch nicht verstanden, was ich meine, oder ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Kann gut sein!
Die Menchen, die mit lautem Hurrageschrei in den Krieg zogen, um die "deutschen Schweine", die "britischen Bulldoggen" oder die "französischen Deutschenfresser" niederzumetzeln, die meinte ich nicht! Denn die wurden durch Propaganda dazu gebracht. Ich meine folgende Situation:

Ein Schüler wird gemobbt, wehrt sich nicht. Eines Tages hat sich in ihm so viel Wut angestaut, und er tötet einen der Mobber, oder läuft Amok.

oder:

Der Vater eines Vergewaltigungsopfers sieht, wie der Täter frei kommt, und tötet ihn auf offener Straße.

oder:

Ein Junge, der als Kind von seinem Vater und seinem Onkel körperlich und sexuell missbraucht wurde, und keine Hilfe bekam, als er alles öffentlich machte, erschießt seinen Vater, aus Angst vor weiterer Gewalt.

Drei Fälle, wo ein Mensch einen anderen tötete, aus unterschiedlichen Motiven heraus. Das meinte ich damit!

Ich hatte dich schon verstanden, Jutta. Nur versteh ich nicht, warum du von den tausenden unterschiedlichen Gründen zu töten nur mal gerade 3 heraussuchst, die statistisch so selten vorkommen, als dass sie ohne Sensationspresse höchstens unter der Rubrik "natürliche Todesfälle" aufgelistet wären.

Töten im Affekt.. Die Täter werden in der Regel höchstens zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt..

Fast täglich sterben zig unschuldige Menschen an den Folgen des romantischen Idealismuswahnes einer gerechteren Welt und die Täter werden als Helden verehrt. Es werden ihnen Denkmäler errichtet und in der Geschichtsschreibung werden ihre Verbrechen als aufopfernde Selbstlosigkeit für die Gerechte Sache dargestellt...
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#29
Im dritten Fall wurde der damals 14 jährige Täter wegen Mordes in den USA zu 20 Jahren Knast verurteilt, wo er von älteren Gefangenen (er war in einem Erwachsenenknast untergebracht) und Wärtern sexuell missbraucht wurde, und oft an Selbstmord dachte. Es wurde ihm als MORD ausgelegt, weil das "Opfer" arg-und wehrlos war, als auf ihn mit 5 Schüssen geschossen wurde.  So selten, wie Du glaubst, sind solche Fälle nicht!
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