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Totentaufe bei den Mormonen
#16
(02-07-2015, 12:35)Jutta schrieb: Stimmt, das ist Quatsch! Siehste, berliner! Ab und an können wir sogar einer Meinung sein. Laß es bloß nicht zur Gewohnheit werden! Icon_cheesygrin
Erstaunlich. Mal sehen, wann Du mir auch noch in weiteren Punkten Recht geben wirst.
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#17
(02-07-2015, 12:35)Jutta schrieb: Stimmt, das ist Quatsch!
Was ist denn daran Quatsch? Die Hinterlassenschaft dieser Gestorbenen sind doch die Heute lebenden Menschen, die die Tempel und ihre Krawattenträger finanzieren.
Die Geschäftsidee eines Menschen wird fortgeführt, weil sie immer noch für eine gute Idee gehalten wird um bei Menschen Geld abzuzocken.
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#18
(02-07-2015, 14:19)indymaya schrieb: Was ist denn daran Quatsch? Die Hinterlassenschaft dieser Gestorbenen sind doch die Heute lebenden Menschen, die die Tempel und ihre Krawattenträger finanzieren.
Die Geschäftsidee eines Menschen wird fortgeführt, weil sie immer noch für eine gute Idee gehalten wird um bei Menschen Geld abzuzocken.
Ich würde diese Menschen als Nachkommen bezeichnen. Und diese Nachkommen haben oft genug keine Vorfahren, von denen sie eine Geschäftsidee geerbt haben. Und wenn der Tempel die Folge einer Geschäftsidee war, das war sie die Beste aller Zeiten.
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#19
(02-07-2015, 14:34)Berliner schrieb: . Und wenn der Tempel die Folge einer Geschäftsidee war, das war sie die Beste aller Zeiten.
Nur für die, die gut davon leben.
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#20
(02-07-2015, 14:38)indymaya schrieb: Nur für die, die gut davon leben.
Du kennst den Tempel nicht. Ich schon.
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#21
(02-07-2015, 14:41)Berliner schrieb: Du kennst den Tempel nicht. Ich schon.
Geschäftsidee, naja wenn das alles war.
Stadhhallen und Gemeindehäuser gibts wie Sand am Meer.

Aber wie kann man sicher sein, das man überhaupt wirklich einen Ahnen erwischt hat,
die Faktenlage ist da ja dünn.
Un überhaupt, wie will man wissen das der da adoptiert werden will, möglicherweise
auch noch vom schwarzen Schaf der Familie das sowieso keiner leden konnte.
Tote vereinnahmen ist schon ganz schön schräg und übergriffig.
Besonders wenn der Ahne eine andere Religion bevorzugte oder Atheist und Mormonenhasser war.

Tote aus dem Grab zerren ist irgendwie eklig.
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#22
(02-07-2015, 14:46)Harpya schrieb: Tote aus dem Grab zerren ist irgendwie eklig.
Das ist doch nun wirklich nicht Dein ernst, oder?
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#23
Aus ihrer seelischen Ruhe, ich schreib ja inzwischen biblisch, das nusst du interpretieren.
Was da steht ist fast nie gemeint Icon_lol

Warum kann man die Toten nicht einfach ruhen lassen.
Ist man da eigentlich sicher, das die noch nicht in der Hölle verbrizzelt sind.
Das man auch noch mit dem Namen angesprochen wird, ist das nicht konfus.

Hallo Leute gestern war ich noch der Berliner, nennt mich jetzt Caesar.
Mir wär das alles ausgeprochen peinlich, völlig schmerzfreie Leute kenn ich aber auch.
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#24
(02-07-2015, 15:11)Harpya schrieb: Aus ihrer seelischen Ruhe, ich schreib ja inzwischen biblisch, das nusst du interpretieren.
Was da steht ist fast nie gemeint Icon_lol
Das habe ich mir schon gedacht. Dewegen antworte ich so selten. Das interpretieren ist so anstrengend.
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#25
Schwieriger ist ob man damit richtig liegt.
Ich kenn da einen Literaturprofessor dem ich im Ruhestand mit seiner neuen Liebe Computer
etwas helfe.
Wenn der zb ein fränzösiches Buch empfohlen bekommt, übersetzt er es,
überstzt es ohne Original zurück und wenn dann das Original und
die Rückübersetzung übereinstimmen geht er davon aus, das er es richtig verstanden hat.

Nimm also zB alle Interpretationen irgendwelcher Leute und versuch daraus die Originalbibel
der Christen , Mormonen wasweissich zu rekonstruieren.
Wenn das leidlich übereinstimmt wars ungefähr richtig.

Also wenn der Papst sagt "drei sind genug", rekonstruier den entsprechenden Bibelvers
daraus, dann weist du was er gemeint hat und ob er richtig liegt
Ganz einfach.
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#26
(02-07-2015, 15:23)Harpya schrieb: Also wenn der Papst sagt "drei sind genug", rekonstruier den entsprechenden Bibelvers
daraus, dann weist du was er gemeint hat und ob er richtig liegt
Ganz einfach.
Da habe ich ein Problem mit. Denn es steht geschrieben: Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig. Wer die Bibel oder "wasweisich" Buchstabe für Buchstabe liest, der liest sie verkehrt. So würde ich noch nicht einmal Gesetzestexte lesen.

Nehmen wir den Begriff "Ehe". Die Väter des Grundgesetzes hatten kein Problem damit, diesen Begriff zu definieren. Heute wird er verwässert. Es reicht also nicht nur der Buchstabe. Es muss dieser Buchstabe auch richtig gedeutet werden.
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#27
Ganz einfach , die Ehe ist ein rechtlicher Zustand formuliert in den einschlägigen Gesetzen.
Verheiraten kann man technisch so ziemlich alles.

Meist eine Gemeinschaft die füreinander eintritt.
Muss man jetzt nicht mit Sex oder Gefühlen vermischen.
Ein technischer Terminus mit steuerlichen Konsequenzen.

Im GG steht ja auch klar " Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."

Also die Ehe einerseits und auch die Familie.
Da steht nicht, das Ehe was mit Familie zu tun haben muss.

Die Zeiten ändern sich, ein Idiot ist auch nicht mehr was er mal war.
Auch Gott ändert sich.
Gott wusste alles, Smith wusste es besser.
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#28
Ich glaube, entweder machst du dich über Berliner lustig, oder du weißt wirklich nicht, wie so eine Totentaufe abgeht. Darum will ich dir, liebenswürdig, wie ich nun mal bin, genau zeigen, was da geschieht. helfen wird mir dabei ein ehemaliger Mormone und seine Webseite:


Zitat:Totentaufe, Konfirmation und Priestertum

Als Voraussetzung für die Rückkehr in Gottes Gegenwart wird die Taufe als unumgänglich angesehen. Deshalb muss die Taufe stellvertretend für alle Verstorbenen durchgeführt werden. Taufen in anderen Religionen werden nicht anerkannt. Das Sterbealter spielt keine Rolle. Die Verstorbenen haben dadurch die Möglichkeit, diese Taufe in der Geisterwelt anzuerkennen. Sie ist die erste stellvertretende Handlung für einen Verstorbenen im Tempel.Diese Zeremonie wird meist von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren durchgeführt. Sie ist die einzige Zeremonie, für die Jugendliche den Tempel betreten dürfen. Dafür werden meist in den Gemeinden besondere Tempelfahrten für sie organisiert. Bei der Taufe tragen sie einen weißen Overall. Die Mädchen werden für verstorbene Frauen, die Jungen für verstorbene Männer getauft.In den meisten Tempeln ruht ein rundes Taufbecken auf den Rücken von zwölf Ochsen. Die Wasseroberfläche befindet sich unter dem örtlichen Bodenniveau. Ein Tempelsekretär, auch Rekorder genannt, hat eine Liste von Namen, die dann nacheinander abgearbeitet werden. Ein Träger des Melchisedekischen Priestertums geht mit einem Jugendlichen in das Wasser. Der Täufer hebt seinen rechten Arm rechtwinklig und sagt:

Bruder/Schwester [Familienname des Täuflings], mit der Macht des Melchisedekischen Priestertums taufe ich dich für [Name des/der Verstorbenen], der/die verstorben ist, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Danach wird der Täufling nach hinten gelehnt und vollständig untergetaucht. Der Täufer hilft ihm dann wieder nach oben. Zwei Zeugen wachen darüber, dass der Wortlaut korrekt und das Untertauchen vollständig waren. Diese Prozedur wird meist zwischen zehn und 50 mal wiederholt, je nach Anzahl der Namen und Täuflinge. Ein Täufer tauft im Allgemeinen nicht mehr als zehn Täuflinge. Nach der Taufe duschen die Jugendlichen und schlüpfen wieder in ihre Anzüge und Kleider. Anschließend gehen sie in einen kleinen Nebenraum, wo ihnen von zwei männlichen Tempelarbeitern die Hände aufgelegt werden, um stellvertretend den Heiligen Geist gespendet zu bekommen. Das geschieht für jede Person, für die sie auch getauft wurden. In den meisten Fällen schließt sich bei den Jungen gleich noch die stellvertretende Ordination zum Priestertum an. Quelle: "http://www.mormonentum.de/kirchen/hlt/tempel/totentaufe.html"

Den Tauftext fand ich ebenfalls in dem Buch "Tempelkult und Totentaufe" des evangelischen Geistlichen und ehemaligen Sektenbeauftragten der EKD aus NRW, Rüdiger Hauth, welcher ebenfalls mit Hilfe amerikanische Tempelarbeiter, den gesamten Endowmenttext bekam, und ins Deutsche übersetzte.
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#29
Wusste ich nicht, aber mir gehts weniger um das technische Ritual
als diese Übergriffigkeit mit Belieben mit Toten zu verfahren,
die können sich ja nicht mal wehren.
Sind es nun echte Ahnen oder jeder von der Strasse.

Ich hab auch nach dem Tode noch Rechte oder kann sie übertragen mittels Generalvollmacht,
gilt auch nach dem Tod.
Ich hab absolut keine Lust in so einem Jüngling rumzuspuken und brauch auch nicht in Gottesgegenwart zurückkehren, ich bin schon hier.

Falls da so eine Übergriffiger meine Leiche da angraben will.
Sicherheitshalber, wenn einer das probiert komme ich über sie:

Wenn die Mormonen vor mich ziehen mich zu bestreiten, werde ich ihnen den Frieden anbieten.
Antwortet sie mir friedlich und lassen mich in Ruhe, so soll das Volk, mir zinsbar und untertan sein.
Wollen sie aber nicht friedlich mit mir umgehen und wollen meine Ruhe stören will ich mit Ihnen kriegen, und belagere sie.
Und wenn ich sie in die Hand kriege, so werde ich alles, was männlich darin ist, mit des Schwertes Schärfe schlagen. Allein die Weiber, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Gemeinde ist, und allen Raub werden meine Nachkommen unter sich austeilen und werden essen von der Ausbeute meiner Feinde, die ich Ihnen gegeben habe.

Template Moses 20,10+
Nur das das mal klar ist, sicherheitshalber, kann sich nachher keiner rausreden.
Unmögliche Sitte, hat man denn nie seine Ruhe.
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#30
Nach mormonischem Verständnis ist die Totentaufe so etwas wie eine Kontoeröffnung bei der Bank. Ein Angebot, dass der Verstorbene annehmen oder ablehnen kann. Wird er, nach mormonischer Lesart, nach dem Tod belehrt, und er nimmt das mormonische Evangelium an (das meilenweit vom christlichem Evangelium entfernt ist) gilt er als getauft. Weil jemand anderes für ihn den Job erledigte . Mormonen haben den Hang, berühmte Leute zu Mormonen zu machen. Sie versuchen es bei den Lebenden (z.B. der Darsteller aus der Serie "Lassie" wurde Mormone, und Elvis Presley wurde ein BM geschenkt), aber auch verstorbene, wie Anne Frank, Ellie Wiesel, alle US-Präsidenten, etc.). Anscheinend haben Mormonen einen Minderwerigkeitskomplex, den sie so kompensieren.
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