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"religionsfreundlicher Atheist"
#1
Hallo, kann mir das jemand bitte erklaeren? Wie kann ein Atheist religionsfreundlich sein, wenn er Religionen im Grunde ablehnt....?

Oder wird was anderes damit gemeint ?
#2
(29-07-2014, 02:24)Artist schrieb: Hallo, kann mir das jemand bitte erklaeren? Wie kann ein Atheist religionsfreundlich sein, wenn er Religionen im Grunde ablehnt....?

Oder wird was anderes damit gemeint ?

Wo ist denn da das Problem ?
Die meisten sind zu jedem freundlich, egel welches Hobby er hat,
solange er es für sich behält.
Wenn es nicht gerade gegen allgemeine Regeln verstösst,
Leute an Kreuzen abfackeln o.ä.

Das da eine eigene Justiz aufzogen wird geht natürlich nicht.
Das man religiöse Rituale in die Öffentlichkeit trägt wie Kontoberaterinnen in Burkha , die man nicht sehen kann wird dann schon grenzwertig.
Hat aber miteiner Religion aber nicht speziell zu tun, da gibts die Zeugen Jehovas,
die Bhagwanis , Bhuddisten , Existenzialisten, Nazis, Kommis....
Die Erscheinungen der Zeit.
Islamischerseits zeigt sich das leider in einem unverhältnismäßiegen Rümbrüll und willlkürlichem Einforderunspotentiel, wobei nie klar ist wer eigentlich was will.

Hat man lange gut zum beiderseitigen Vorteil gelebt, auch heute noch.
Die krawallorientierten Gruppen sind ja erst seit einigen Jahren existent
und nicht aus der überwiegend türkischen Ecke mit denen allgemein gut Nachbarschaft herrscht.


herrscht.
#3
Ich denke weil ein Atheist ja die Aussage der Theisten ablehnt. Nicht jeder Theist fühlt sich einer Religion zugehörig. Weder Atheisten noch Theisten treffen eine Aussage über Religion sondern über ihren glauben.

Zudem ist Religion was die Gemeinschaft anbetrifft ja durchaus positiv zu bewerten.
Jeder hat auch das recht zu glauben was immer er will.

Erst wenn dieser glaube im Zuge der Religion sich in die Angelegenheiten anderer einmischt, fände ich dies nicht so toll und würde auch eher unfreundlich reagieren.

Es spricht also nichts dagegen Religionen gegenüber freundlich zu sein.
#4
(29-07-2014, 02:24)Artist schrieb: Hallo, kann mir das jemand bitte erklaeren? Wie kann ein Atheist religionsfreundlich sein, wenn er Religionen im Grunde ablehnt....?

Oder wird was anderes damit gemeint ?

Warum soll das nicht gehen, ich lehen Kümmel ab, komm aber gut mit
Kümmelessern zurecht.

Ein Anderer hat sich da auch mal geoutet.
"Ich bin ein religionsfreundlicher Atheist.
Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus stören mich auch nicht.

Nur der Islam stört mich immer mehr. Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle.

Mich stören Zwangsheiraten, „Friedensrichter“, „Ehrenmorde“.

Und antisemitische Pogrome stören mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben.

Nun frage ich mich: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!

Ich brauche keinen importierten Rassismus, und wofür der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht."
*http://www.bild.de/news/standards/religionen/islam-als-integrationshindernis-36990528.bild.html

Extremere Meinungen gibts auch überall, nix Neues.
Wennns der Auflage dient schafft man auch mal Aufreger.
#5
(29-07-2014, 02:24)Artist schrieb: Hallo, kann mir das jemand bitte erklaeren? Wie kann ein Atheist religionsfreundlich sein, wenn er Religionen im Grunde ablehnt....?

Oder wird was anderes damit gemeint ?

Wo hast du denn diesen Ausspruch her? In welchem Kontext steht er?

Unter Atheismus fällt wohl ene ganze Bandbreite unterschiedlicher Auffassungen.
Währen der eine Atheist schlicht kein Interesse an Religion hat, findet der andere sie vieleicht als Kulturobjekt ganz interessant. Ein Dritter sieht in ihr eventuell eine potenzielle Gefahr und bekämpft diese...

#6
(29-07-2014, 02:24)Artist schrieb: Hallo, kann mir das jemand bitte erklaeren? Wie kann ein Atheist religionsfreundlich sein, wenn er Religionen im Grunde ablehnt....?

Oder wird was anderes damit gemeint ?

Jedes Ding und seine Wahrheit, hat mindestens 6 Seiten. Jedenfalls ist es bei einem Würfel so und ich denke, dass es auch sonst immer so ist.

Frag einfach mal einen Arzt, warum er zu Kranken freundlich ist, obwohl er Krankheit ablehnt.

Ob man dann davon ausgehend, gegenüber "der Religion" freundlich ist, hat also wohl mehr damit zu tun, ob man gegenüber den einzelnen Menschen freundlich ist. Und darauf kommt es ja schließlich immer und letztendlich nur an.

Das ist aber "andersherum", in den Religionen auch immer genau anders-herum.
Die Wertprinzipien der Religion, werden über den Wert einzelner Menschen gestellt.

Religion heißt also, dass weil und wenn die eigene Perspektive auf (einen) Gott ausgerichtet ist, ist natürlich jeder andere als der eigene Standpunkt der falsche.

Das kann man dann auch im Alltagsleben und somit im Umgang mit den Auf-Gott-fixierten immer und überall erleben.

SIE und IHRE eigenen Wertprinzipien stehen in der Rangordnung vor diesem "Gott" an höchster Stelle.

Der Dialog mit den DU der Nicht-Götter, ist dann nur noch der Dialog, den der Herr mit seinen Sklaven führt.

Dabei hat jedes Ding und seine Wahrheit, doch mindestens immer 6 Seiten. Icon_wink
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
#7
(29-07-2014, 19:37)Geobacter schrieb: Frag einfach mal einen Arzt, warum er zu Kranken freundlich ist, obwohl er Krankheit ablehnt.

Du bist also der Arzt und Das die Krankheit ? Icon_smile
#8
(30-07-2014, 18:32)Artist schrieb:
(29-07-2014, 19:37)Geobacter schrieb: Frag einfach mal einen Arzt, warum er zu Kranken freundlich ist, obwohl er Krankheit ablehnt.

Du bist also der Arzt und Das die Krankheit ? Icon_smile

ja natürlich. Religion ist ziemlich ansteckend und dann auch meistens chronisch.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
#9
(29-07-2014, 15:56)Gundi schrieb:
(29-07-2014, 02:24)Artist schrieb: Hallo, kann mir das jemand bitte erklaeren? Wie kann ein Atheist religionsfreundlich sein, wenn er Religionen im Grunde ablehnt....?

Oder wird was anderes damit gemeint ?

Wo hast du denn diesen Ausspruch her? In welchem Kontext steht er?

Unter Atheismus fällt wohl ene ganze Bandbreite unterschiedlicher Auffassungen.
Währen der eine Atheist schlicht kein Interesse an Religion hat, findet der andere sie vieleicht als Kulturobjekt ganz interessant. Ein Dritter sieht in ihr eventuell eine potenzielle Gefahr und bekämpft diese...

klar.
in einem artikel in der bild, als einleitung, bevor es so anfing.

er fand dann halt 2 gut, und einen schlecht. daher viel das religionsfreundlich.

spaeter kam ein anderer journalist, und sah das ganz anders.
#10
(30-07-2014, 23:34)Artist schrieb: klar.
in einem artikel in der bild, als einleitung, bevor es so anfing.

Nicht von bekämpfen, nur von wahrnehmen ist die Rede.
#11
(30-07-2014, 23:36)Harpya schrieb:
(30-07-2014, 23:34)Artist schrieb: klar.
in einem artikel in der bild, als einleitung, bevor es so anfing.

Nicht von bekämpfen, nur von wahrnehmen ist die Rede.

was meinst du damit?
#12
(30-07-2014, 18:43)Geobacter schrieb:
(30-07-2014, 18:32)Artist schrieb:
(29-07-2014, 19:37)Geobacter schrieb: Frag einfach mal einen Arzt, warum er zu Kranken freundlich ist, obwohl er Krankheit ablehnt.

Du bist also der Arzt und Das die Krankheit ? Icon_smile

ja natürlich. Religion ist ziemlich ansteckend und dann auch meistens chronisch.

dann kannst du in der quarantaene nicht mehr ohne maske laufen? weil geheilt hast du als arzt warsch noch keinen?
#13
(30-07-2014, 23:38)Artist schrieb:
(30-07-2014, 23:36)Harpya schrieb:
(30-07-2014, 23:34)Artist schrieb: klar.
in einem artikel in der bild, als einleitung, bevor es so anfing.

Nicht von bekämpfen, nur von wahrnehmen ist die Rede.

was meinst du damit?

Tschuldigung, dachte die meisten sind der deutschen Sprache mächtig.
Helfe aber gerne.
Welches Wort hast du nicht verstanden, der Satz hat 12 Worte.
Womit möchtest du gerne beginnen.
Vielleicht mit " Nicht" ?
#14
(30-07-2014, 23:51)Harpya schrieb:
(30-07-2014, 23:38)Artist schrieb:
(30-07-2014, 23:36)Harpya schrieb:
(30-07-2014, 23:34)Artist schrieb: klar.
in einem artikel in der bild, als einleitung, bevor es so anfing.

Nicht von bekämpfen, nur von wahrnehmen ist die Rede.

was meinst du damit?

Tschuldigung, dachte die meisten sind der deutschen Sprache mächtig.
Helfe aber gerne.
Welches Wort hast du nicht verstanden, der Satz hat 12 Worte.
Womit möchtest du gerne beginnen.
Vielleicht mit " Nicht" ?

ik niks schiprechen dioutsch.

nein spass.
sehr geehrter herr harpya, auf ihren philosophisch-didaktisch-wissenschaftlich-kulturhistorische analyse und der folgenden frage, hab ich eine frage - was meinen sie damit ?

nein komm spass bei seite, will hier keinen provuzieren ;)

du meinst damit, er will nix bekaempfen, sondern beschreibt schlicht seine wahrnehmung?
#15
(31-07-2014, 00:17)Artist schrieb: du meinst damit, er will nix bekaempfen, sondern beschreibt schlicht seine wahrnehmung?
Genau wie es dasteht, allerdings fordert er auf über Asylpolitik und andere Sachen nachzudenken.

Kann man als Aufforderung zum Handeln anderer verstehen.
Allerdings hat der Oberchef etwas später halbherzig zurückgerudert.

Islam an sich halt ich für so wichtig wie Zoroastrismus.
Was das sein soll ist mir bis heute nicht klar.
Das wissen die die sich so bekennen anscheinend auch nicht.
Irgendwie so ein Fass für spirituell Notsuchende oder durch
Erziehung/Geburt Vordeteminierte.
Wie Kirchen eben so sind.

Oder ein Hobby , keine Ahnung.
Wichtiger sind , wie immer, die Taten, keine Pauschalunterstellungen.


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