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Bahá'u'lláh zur Reinkarnation
#1
*http://www.geistigenahrung.org/reinkarnation.html
Link unanklickbar gemacht!/Bion

So kann es nicht bewiesen werden, daß dieser Körper mit allen seinen Teilen zurückgekehrt, der frühere Mensch zum späteren geworden sei und darum eine Wiederholung stattgefunden habe und daß der Geist wie der Körper auch zurückgekommen und sein innerstes Wesen nach dem Tode zu dieser Welt zurückgekehrt sei.

Laut Bahá'u'lláh muß der Mensch in einem Leben vermittels des Lesens seiner Schriften ein nur guter Mensch werden und nur gute Charaktereigenschaften leben und alle unguten Charaktereigenschaften meiden.

Den Rest der schlechten Charaktereigenschaften kann er in einem geistigen Leben abschaffen und dann lebt er in einer glücklichen geistigen Welt.

Bahá'u'lláh glaubt, daß mit Reinkarnation das Wiederkommen des vorigen Menschen gemeint ist.

Dazu las er noch die hinduistischen und buddhistischen Inhalte der Religion, in der von einer Inkarnation eines Menschen in einen Tierkörper kommen kann - also Wechsel von Mensch in Maus und Maus in Mensch - oder Fliege in Mensch und Mensch in Fliege oder Mücke oder Elefant usw.

Liest man sich die Grundlagen der theosophischen Lehre durch, dann ist diese Möglichkeiten gar nicht gegeben - hat sich die Seele einmal in den Bereich des Menschlichen begeben, wird eine Rückkehr nicht mehr möglich.

Zitat:Überdies hat diese irdische Welt keine solche Bedeutung und Vortrefflichkeit, daß ein Mensch nach seiner Befreiung aus diesem Käfig den Wunsch haben könnte, zum zweiten Mal in dieser Schlinge gefangen zu werden.
Für ihn ist also diese irdische Welt so schlecht, daß sie wieder zu besuchen, keinen Sinn macht.

Damit folgt er der islamischen Religion, daß nur das Paradies der einzige Hoffnungsschimmer ist, in der 72 Jungfrauen zu erwarten sind und Berge von Wein und Trauben und nur ein schönes Leben.

Die Frage, die dann entstünde, wäre: wenn sowieso der Mensch oder die Menschenseele in der geistigen Welt alle Erfahrungen machen kann, weshalb kommt sie dann nur einmal auf die Welt, und muß vielleicht mit einem schlimmen Schicksal hadern ?

Nachdem es ist doch einfach ist, die Inhalte des Gründers zu lesen und zu erfüllen, müßten doch alle Bahai Mitglieder oder Anhänger doch nur noch gute Menschen sein ?

Bahai Religionsangehörige kümmern sich nicht um politische Belange, sind immer nett zueinander - sind höflich - führen ein sauberes Leben, ohne Skandale, ohne schlecht über andere zu denken und sind in ihren Umgangsformen mehr als höflich - damit wären sie also die besseren Menschen auf dieser Welt ?

Was folgt: alle Menschen müssen Bahai werden, um gute Menschen zu werden, damit die Welt im großen Frieden leben ?
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#2
Dann sind die Bahai also mustergültige humane Demokraten.
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#3
(16-04-2014, 10:46)Klaro schrieb: Was folgt: alle Menschen müssen Bahai werden, um gute Menschen zu werden, damit die Welt im großen Frieden leben ?

Nein, das folgt daraus nicht.
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#4
Zitat:Dann sind die Bahai also mustergültige humane Demokraten.

Nun, ja - Bahai ist eine Religion, die auch ihre sogenannten Propheten und Offenbarer haben und ihre Inhalte, nach denen die Menschen leben sollen - und möglichst schnellstens heilig werden - dafür gibt es die Vorschriften, nach denen zu leben ist - genauso wie auch alle anderen Religionen, die ihre Speise-Schlaf-Bewegungsvorschriften haben.

Und dann gibt es die geschulten Agitatoren, genau wie alle anderen Religionen auch, wie auch im Soz. die PolitSchulen dazu angetan waren, die Menschen dahingehend zu schulen, daß sie auf die zweifelnden Fragen der Gläubigen alle Antworten haben, und keine Unklarheit bestehen bleibt.

Wer also zu viele Fragen hat, der bekommt dann noch Seminare, in denen der letzte Rest der Zweifel hinweg "gefegt" wird.

Zwar klingen die Forderungen nach einer Welt ohne Krieg ganz gut, aber es könnte auch möglich sein, daß der Mensch halt noch nicht so gebaut ist, für zuviel Frieden, es könnte sein, daß bei den Wünschen nach einer Weltordnung-Weltherrschaft, die allen den "wohlverdienten" Weltfrieden bringt, da so einiges nicht beachtet wird.

Vieleicht liegt es auch daran, daß der Mensch eben noch nicht so ist, in seinem Wesen - wie gewünscht und Diktaturen hatten da eine gute Möglichkeit - sie haben es dem Menschen befohlen, "glücklich" und einheitlich denkend zu werden.

Wenn wir das Denken ausschalten, klappt das auch weiterhin.
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#5
(17-04-2014, 01:46)Klaro schrieb:
Zitat:Dann sind die Bahai also mustergültige humane Demokraten.

Zwar klingen die Forderungen nach einer Welt ohne Krieg ganz gut, aber es könnte auch möglich sein, daß der Mensch halt noch nicht so gebaut ist, für zuviel Frieden, es könnte sein, daß bei den Wünschen nach einer Weltordnung-Weltherrschaft, die allen den "wohlverdienten" Weltfrieden bringt, da so einiges nicht beachtet wird.

Also sowas wie Islam, die Religion des Frieden,
die den endgültigen Frieden ihrer Sichtweise in die Welt trägt.

Besonders die Ahlu Sunna Richtung.
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#6
Zitat:Besonders die Ahlu Sunna Richtung.
Davon gibt`s auch schon zu viele. Ahlu-sunna ist eine salafistische Bewegung, die das GG nicht akzeptiert.
Und die ganz gefährlichen haben sich gegen die normalen User geschützt - da kommt man gar nicht rein, da geht es dann wirklich zur Sache. Damit schützt man sich auch vor dem Verfassungsschutz und dort ruft man auch zu bestimmten Taten auf.

Man kann sich heute aber überall durchlesen, sollte aber das Mitdenken nicht vergessen.

Wenn es so weiter geht, haben wir in D. bald mehr Organisationen, die - auch religiös begründet - ihr eigenes Süppchen "kochen".

Ich möchte nur mal wissen, was der Verfassungsschutz so alles zu beobachten hat.

Was Bahá'u'lláh so als Reinkarnation ansah, erinnert an das heute "beamen" - das ist schon zum Schmunzeln. Siehe ersten Beitrag. Icon_lol

Meinetwegen können alle Religionen nebeneinander bestehen und ihr eigenes Ding machen, aber leider liegt überall der Missionierungsauftrag für die Welt vor - und da wird es gefährlich für einen - noch immer demokratischen Staat - den nicht nur die linken und rechten Seiten gern anders sehen würden, sondern auch besonders aktive Gläubige.

Irgendwie nervt es, wenn wir uns die gesamte Situation beobachten. Da ist doch keiner, der den Weltfrieden will - da ist doch alles danach ausgerichtet, die Macht zu ergreifen.

Und das führt auf keinen Fall zum Frieden.
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#7
(17-04-2014, 02:33)Klaro schrieb:
Zitat:Besonders die Ahlu Sunna Richtung.
Davon gibt`s auch schon zu viele. Ahlu-sunna ist eine salafistische Bewegung, die das GG nicht akzeptiert.
Und die ganz gefährlichen haben sich gegen die normalen User geschützt - da kommt man gar nicht rein, da geht es dann wirklich zur Sache. Damit schützt man sich auch vor dem Verfassungsschutz und dort ruft man auch zu bestimmten Taten auf.
Kommt man schon.
Ich meine jetzt nicht die hiesigen Schläfer, mehr die Aktiven.
Möchte mal wissen, wo die ausgebrochen sind.
*http://www.ahlu-sunnah.com/threads/56043-Die-L%C3%B6wen-des-islamischen-Staates?s=5da8eeb45b7a4a451be527477f22859c&p=524999#post524999

Schon mal der Sprachgebrauch.
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#8
Aus Deinem Link:
Zitat:Selbst die Analysten der Kuffar haben es erkannt - der islamische Staat ist eine neue Generation, eine reine Generation, die von dem Rost und Schmutz des Irja befreit ist und so Allah will vom Kaukasus bis Mali, von Rayyah bis Aden, die Muslime befreien und die Tawaghit schlachten wird.
*http://de.wikipedia.org/wiki/%E1%B9%AC%C4%81gh%C5%ABt
Zitat:Vertreter des politischen Islam verwenden den Begriff „Taghut“ als Sinnbild des bösen korrupten Systems. Bereits Khomeini bezeichnete damit „illegitime staatliche Behörden“ und deren „Handlanger“ als „Taghut“.[3] Auch bei Cemaleddin Kaplan nahm der Begriff Taghut eine zentrale Rolle ein.[4]
Als wenn es in diesem System keine Korruption gibt.

Wir müssen uns ja heute alles einreden lassen.

Kommen wir auf die Bahai zurück. Wenn alles gut mit den Menschen läuft, sie nett sind zueinander und alle Regeln befolgen, wird auch alles gut sein, aber in jeder Religion und in jeder Partei oder Organisation gilt eines: die Mitglieder haben die Regeln zu befolgen - damit gehören sie zur Gemeinschaft und damit wird alles gleich - gleich gemacht.

Und wer dann vielleicht doch an die Reinkarnation glaubt oder glauben möchte, weil er vielleicht "Erfahrungen" hat, die auf etwas davor zurück führt, wird so lange in Schulungen geschickt, bis er begriffen hat, daß er dieses oder jenes nicht zu glauben hat, weil es der Gründer eben auch nicht tat oder strikt ablehnte.

Ich hatte mal vor ca 20 Jahren einen Flyer der Bahai im Briefkasten - irgend etwas hielt mich zurück, mich da tiefer hinein zu begeben.

Genauso, wie ich "Bauchschmerzen" kriege, wenn ich solche Auswüchse wie im genannten Link lese und weiß, sie meinen es auch so.

Ob sich die Bahai wieder dem Islam, ihrem Ursprung annähern - in den nächsten 1000 Jahren, wird die Menschheit sehen - den Drang zu einer neuen Weltordnung im Sinne der jeweils Werbenden mit Ziel auf die Umsetzung eigener Interessen haben viele - das wird eben noch ein Kampf werden - ob ein Weltkrieg darauf folgt, das werden die nächsten Generationen in der Hand haben.
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#9
Ist das sicher mit den 1000 Jahren ?
Nicht muss also , alles kann, die Zukunft wird es bringen.
Wo komm ich her, wo geh ich hin.
Es wird Kampf werden, wer weiss ob ein Krieg folgt oder nicht, wei weiss schon
wie sich die Folgenden verhalten.........

Echt erhellende Aussagen, das da noch keiner drauf gekommen ist.
Endlich eine erhellende, zuverlässige Zukunftsperspektive.

Wurde auch Zeit das die Philosophie mal was Brauchbares rausbringt.
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