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Die Bibel - wissenschaftlich genau?
#61
(19-04-2014, 12:48)Sinai schrieb: Einige moderne Bibelkritiker stellen manchmal die Behauptung auf, daß Moses, David, Jesus nie existiert hätten

genau genommen: es gibt keinen beleg für deren historische existenz

allerdings eine reihe von indizien, daß es diese personen so, wie in der bibel beschrieben, nicht gegeben haben kann

daß du weder einen beleg liefern noch diese indizien entkräften kannst und dennoch nicht müde wirst, diese historischen existenzen als tatsache zu verkaufen, ist bekannt - aber dein problem

man muß dich ja nicht ernst nehmen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
#62
(19-04-2014, 22:56)petronius schrieb: man muß dich ja nicht ernst nehmen

das ist sicher nicht so böse gemeint wie es klingt.

Glauben und glauben sind zwei unterschiedliche Dinge. Glauben macht den Glaubenden glücklich und hält ihn gesund. Zumal unser Körper sich in der Hinsicht vielerlei Hormone und Drogen tatsächlich selbst produziert.

Jemandem seinen Glauben wegzunehmen, setzt den Betroffenen auf Entzug. Aber nicht nur das. Es kratzt auch an seinem ehrwürdigen Selbstwertgefühl, welches sich darauf stützt, zur elitären Auswahl einer höchsten Autoritätsinstanz über die Wahrheit des Universums und darüber hinaus zu gehören.

Deswegen ist vielleicht gerade das "nicht-ernst-genommen zu werden, der wichtigste Indiz für die Wahrheit im Glauben. Zumal wir Ungläubigen nicht zu den Auserwählten zählen und es daher völlig bedeutungslos ist, was wir ernst nehmen oder nicht. Icon_cheesygrin
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
#63
Das zerbastelt sich doch selbst, die Hölle ist schon weg.
#64
(20-04-2014, 20:40)Geobacter schrieb:
(19-04-2014, 22:56)petronius schrieb: man muß dich ja nicht ernst nehmen

das ist sicher nicht so böse gemeint wie es klingt

richtig - das ist nicht böse gemeint, sondern eine schlichte tatsachenfeststellung

so viel unfug wie user sinai verzapft hier niemand, ganz zu schweigen von seiner ausdauer dabei
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
#65
Ich dachte immer, Sinai ist eine SIE. Und deswegen hatte ich auch immer und trotz allem, sehr viel Verständnis dafür, dass uns Sinai unbedingt von der wissenschaftlichen Authentizität der Bibel überzeugen will.

Ich denke da nämlich schon lange darüber nach, dass der monotheistische Glaube eine Erfindung weiblicher Interessen im Sinne einer besonders vorteilhaften Brutpflege gewesen sein muss.

Aber das ist natürlich eine andere Geschichte und hat wohl nichts mit dem Thema hier zu tun.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
#66
Zitat:Ich denke da nämlich schon lange darüber nach, dass der monotheistische Glaube eine Erfindung weiblicher Interessen im Sinne einer besonders vorteilhaften Brutpflege gewesen sein muss.
Auch wenn es off Topic ist: Welchen Vorteil sollten Frauen (oder auch die "Brutpflege") denn vom Monotheismus haben?
#67
(21-04-2014, 21:24)Geobacter schrieb: Ich dachte immer, Sinai ist eine SIE.

Da ich schon mit ihm in einem Kaffeehaus gesessen habe, kann ich versichern, dass dem nicht so ist.

(21-04-2014, 21:24)Geobacter schrieb: Ich denke da nämlich schon lange darüber nach, dass der monotheistische Glaube eine Erfindung weiblicher Interessen im Sinne einer besonders vorteilhaften Brutpflege gewesen sein muss.

Das ist eigentlich widersinnig, da der monotheistische Glaube das weibliche Element (in Jahwehs Fall Asherah) entweder komplett entfernt hat oder zumindest stark abgeschwaecht (Maria bei Katholiken und Orthodoxen), was die Religion "vermaennlicht" hat.
#68
Weibliche Themen werden ja allgemein nicht so stilisiert.
Was Brutpflege betrifft waren die Altvorderen ja auch schon
äußerst findig.

"Das Mensch-Tier-Stillen wurde in verschiedenen Kulturen zu verschiedenen Epochen ausgeübt.
Die Praxis des Stillens oder des Säugens zwischen Menschen und anderen Spezies gab es in beide Richtungen; genauso wie menschliche „Weibchen“ junge Tiere stillten,
kamen Tiere zum Einsatz, um menschliche Babys und Kinder zu säugen.

Die Tiere wurden als Ammenersatz für Säuglinge verwendet, besonders nachdem die Zunahme der Syphilis das gesundheitliche Risiko erhöhte, da durch das Stillen die Krankheit übertragen werden konnte.

In Europa setzte man in den Findelhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts häufig Ziegen und Esel ein, um die verlassenen Kinder zu ernähren.

Tiere wiederum wurden von Frauen aus gesundheitlichen Gründen gestillt – um beispielsweise die Brustwarzen abzuhärten und den Milchfluss zu verbessern

– oder auch für religiöse und kulturelle Zwecke.

Es wurden unter anderem Welpen, Kätzchen, Ferkel und Affen für diesen Zweck verwendet."
wiki

Hab nie gelesen, das das kirchlich verfemt wurde, scheint also akzeptiert zu sein.
Das mit der Syhillisvermeidung haben die noch vor Semmelweis Infektionserkenntnis rausgefunden,
ohne Mikroskop.

Wahrscheinlich Thora-Leser-Leserinnen.
#69
(21-04-2014, 21:24)Geobacter schrieb: Ich denke da nämlich schon lange darüber nach, dass der monotheistische Glaube eine Erfindung weiblicher Interessen im Sinne einer besonders vorteilhaften Brutpflege gewesen sein muss.


Deshalb werden weibliche und nur weibliche Ehebrecherinnen in Thora und Islam zum steinigen verurteilt

Und deshalb kann der Mann die Frau im Islam verstoßen, es genügt wenn er drei mal sagt:
"Ich verstoße dich" – "Ich verstoße dich" – "Ich verstoße dich"
#70
(22-04-2014, 01:31)Sinai schrieb: Deshalb werden weibliche und nur weibliche Ehebrecherinnen in Thora und Islam zum steinigen verurteilt

Und deshalb kann der Mann die Frau im Islam verstoßen, es genügt wenn er drei mal sagt:
"Ich verstoße dich" – "Ich verstoße dich" – "Ich verstoße dich"
Nö.

Lev 20,13 EU: Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

Frauen können sich im Islam übrigens auch scheiden lassen..
Auch nach einer anderen Ehe wieder über den Ürsprünglichen herfallen.
#71
Zitat:Zumal wir Ungläubigen nicht zu den Auserwählten zählen und es daher völlig bedeutungslos ist, was wir ernst nehmen oder nicht. Icon_cheesygrin
Und es ist auch egal, ob jemand schreibt, ich glaube an das oder jenes oder ich glaube an gar nichts, höchstens daran, daß mein Leben schön ist und ich es täglich genießen möchte, egal, was kommt, egal, wie bescheiden schön die Welt ist - ich rede sie mir schön und solange es mir dabei gut geht, wird schon alles ok sein. Icon_smile

Schlimm wäre es nur, wenn die eine Seite sich das Recht nimmt und das sogar legal, von Staats wegen, der anderen Seite den Kopf abzuschneiden.

Vielleicht sollte dieser Umstand einige Menschen nachdenklich stimmen. Icon_rolleyes
#72
Oder mit Giftspritzen, Hängen, Elektroschocks, Guillotine, Garotte, Napalm,
Atombomben etc. Recht zu sprechen.
#73
Bitte beim Thema bleiben oder ein neues eröffnen.
MfG B.
#74
(22-04-2014, 00:18)Ulan schrieb:
(21-04-2014, 21:24)Geobacter schrieb: Ich denke da nämlich schon lange darüber nach, dass der monotheistische Glaube eine Erfindung weiblicher Interessen im Sinne einer besonders vorteilhaften Brutpflege gewesen sein muss.

Das ist eigentlich widersinnig, da der monotheistische Glaube das weibliche Element (in Jahwehs Fall Asherah) entweder komplett entfernt hat oder zumindest stark abgeschwaecht (Maria bei Katholiken und Orthodoxen), was die Religion "vermaennlicht" hat.

Ich denke da eher wissenschaftlich und sehe das ein bisschen anders herum. Religion ist vorteilhaft für die Fortpflanzung. Um so größer und mächtiger der Gott eines potentiellen Fortpflanzungspartners und zukünftigen Versorgers,
um so vorteilhafter scheint das auch für die eigenen Nachkommen in einer Zukunft voller unvorhersehbarer Schicksalsschläge. (Manipulation der sexuellen
Selektion durch Imponierverhalten kommt in der Natur sehr häufig vor und ist auch bei uns Menschen nicht selten anzutreffen)

In dem Fall muss dann natürlich die Bibel auch um so wissenschaftlicher mit der göttlichen Wahrheit übereinstimmen. Icon_wink

Mir ist da nämlich schon sehr früh aufgefallen, dass Menschen in der Regel sehr viel Freude daran empfinden, ihren Artgenossen irgendwelche Qualitätsmängel unterzuschieben und zu bestätigen. Und aber andersherum immer wenn sie verliebt sind, eventuell tatsächlich vorhandene Qualitätsmängel am geliebten Mitmenschen gar nicht registrieren oder überhaupt wahrnehmen.

Damit meine ich, dass besonders überzeugte Religionsanhänger auch immer sehr viel Freude darin investieren, ihren Gott-losen Artgenossen eine gewisse qualitative Minderwertigkeit zu attestieren, bzw. zu beweisen.
Oft geschieht das auch nur ganz subtil, aber damit nicht weniger effizient. Icon_wink

Warum eigentlich? Rationale Gründe kann es dafür nicht geben, wie überhaupt nur selten rationale Gründe unsere Kaufentscheidungen beeinflussen, sondern eher dazu beitragen, dass wir den "Kaufvertrag" nicht unterschreiben, wenn die mit dem Kauf-Objekt einhergehenden Verschwörungstheorien plausibel genug klingen.

Ich gehe also davon aus, das in früheren Zeiten die Größe eines Gottes auch die Partnerwahl entscheidend beeinflusste. Aber mehr dazu vielleicht mal in einem eigenen Thread.

Jedenfalls, gilt natürlich das gleiche auch für die Größe der Wahrheit, um wieder auf das Thema hier zurück zu kommen.
Alleine, dass solche Autoritäten wie Heisenberg, Newton... und und und .. an Gott glaubten, muss als Beweis dafür gelten, dass die Bibel wissenschaftlich absolut genau ist.

Naja.. der Grund für diesen Beweis muss in unseren Genen und Hormonen zu finden sein. Icon_wink Icon_cheesygrin
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
#75
(22-04-2014, 19:49)Geobacter schrieb: Alleine, dass solche Autoritäten wie Heisenberg, Newton... und und und .. an Gott glaubten, muss als Beweis dafür gelten, dass die Bibel wissenschaftlich absolut genau ist.

Naja.. der Grund für diesen Beweis muss in unseren Genen und Hormonen zu finden sein. Icon_wink Icon_cheesygrin

Das ist nicht so sicher, da sie göttlicher Fügung unterstehen.

"Wenn 42 Nächte über den Tropfen (nutfah) vergehen, schickt Allah einen Engel, der es formt und seine Augen, Ohren, Haut, Fleisch und Knochen macht. Dann sagt er, „O Allah ist es männlich oder weiblich? „ und Allah entscheidet wie Er es möchte." [ berichtete Muslim ].

Da wird den Chromosomen wenig Bedeutung beigemessen.
Die Entscheidung m/w fällt erst später.

Wenn da eine Korrelation zu X/Y Chromosomen festgestellt wird,
ist das rein zufällig.


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