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Die Bibel - wissenschaftlich genau?
#46
Beiträge, die "Jesus im Talmud" zum Inhalt haben, wurden abgetrennt.

Bitte HIER (klick!) weiterdiskutieren.
MfG B.
#47
Tud mir Leid! Habe etwas bei der Zitierfunktion falsch gemacht.
#48
Offenbar.

Einfach den Beitrag, den man zu zitieren wünscht, anklicken (Zitier-Button) und danach alles, was an Text überflüssig ist, löschen.
MfG B.
#49
(18-04-2014, 20:51)petronius schrieb:
(17-04-2014, 08:16)Silas schrieb: Es ging in dem besagten archäologischen Fund lediglich um die Bestätigung des Existenz des , nicht um sämtliche Bibeltexte um David

und was soll, bitte, der "biblische David" sein, wenn nicht der in den bibeltexten beschriebene?

auf der stele wird irgendein "david" erwähnt, daß er etwas mit der in der bibel beschriebenen mythischen figur zu tun haben soll, ist dein und das anderer bibel-wortgläubiger wunschdenken

du kommst mir vor wie einer, der über einen dorffriedhof geht, das verwitterte grabkreuz eines karl ... (rest unleserlich) findet und ruft "ich habe das grabmal karls des großen entdeckt!"

Zitat repariert./Bion

Auf der Stele kommt nicht nur einfach der Name "David" vor, sondern es wird die Formulierung "Haus Davids" und "König von Israel" gebraucht (Israel Exploration Journal, 1993, Jg. 43, Nr. 2-3, S. 81, 90, 93) und wird in die Zeit des biblischen David datiert. Die Inschrift soll auch ein Teil des Siegerdenkmals der Aramäer gewesen sein, die Feinde Israels waren. Damit ist wohl deutlich genug bewiesen, dass es sich nicht um irgendeinen David handelt. Außerdem wäre der besagte Archäologe Avraham Biran wohl kaum davon begeistert gewesen und hätte Schlagzeilen auf der Titelseite der New York Times gemacht, wenn dieser Fund nur irgendeinen unbekannten David erwähnt hätte.
#50
(19-04-2014, 08:13)Bion schrieb: Offenbar.

Einfach den Beitrag, den man zu zitieren wünscht, anklicken (Zitier-Button) und danach alles, was an Text überflüssig ist, löschen.

Das habe ich gemacht, und doch erscheint in meinem Beitrag 49 folgendes: [quote='Silas' pid='157044' dateline='1397715407']
Was mache ich noch falsch?
#51
(19-04-2014, 10:13)Silas schrieb: Auf der Stele kommt nicht nur einfach der Name "David" vor, sondern es wird die Formulierung "Haus Davids" und "König von Israel" gebraucht (Israel Exploration Journal, 1993, Jg. 43, Nr. 2-3, S. 81, 90, 93) und wird in die Zeit des biblischen David datiert. Die Inschrift soll auch ein Teil des Siegerdenkmals der Aramäer gewesen sein, die Feinde Israels waren. Damit ist wohl deutlich genug bewiesen, dass es sich nicht um irgendeinen David handelt. Außerdem wäre der besagte Archäologe Avraham Biran wohl kaum davon begeistert gewesen und hätte Schlagzeilen auf der Titelseite der New York Times gemacht, wenn dieser Fund nur irgendeinen unbekannten David erwähnt hätte.


Das ist eindeutig. Ein wichtiger Fund.

Die New York Times hätte kaum Schlagzeilen auf der Titelseite gemacht, wenn das irgend ein unbekannter David gewesen wäre. Die Chefredakteure dieser Zeitung müssen sehr genau darauf achten, was sie in die Schlagzeilen auf der Titelseite bringen ! Da ist ein tägliches Gerangel darum. Das Büro des Präsidenten der USA will eine positive Schlagzeile über den Präsidenten, der Senator X will aber auch in den Schlagzeilen stehen, der Automobilkonzern Y bietet viel Geld, wenn er in den Schlagzeilen erwähnt wird. Da geht es auch um sehr viel Geld.

Einige moderne Bibelkritiker stellen manchmal die Behauptung auf, daß Moses, David, Jesus nie existiert hätten. Zu Jesus zeigte ich, daß er sogar im Talmud erwähnt wurde, eine außerchristliche Quelle die dem Christentum sehr kritisch gegenübersteht. Und David wird auf dieser Stele erwähnt. Zum Archäologen Avraham Biran ist zu sagen, daß das ein ernsthafter Forscher war, er stand viele Jahre dem Institute of Archaeology at Hebrew Union College in Jerusalem vor.
#52
(19-04-2014, 12:48)Sinai schrieb: Einige moderne Bibelkritiker stellen manchmal die Behauptung auf, daß Moses, David, Jesus nie existiert hätten.

Irgendwie habe ich den Eindruck, Du hast immer noch nicht so ganz verstanden, worum es hier eigentlich geht. Ob Moses, David oder Jesus irgendwann als reale Personen existiert haben, ist eigentlich eine ziemlich unbedeutende Frage. Es geht darum, dass die Bibel eine Mythensammlung ist. Die Figuren, die darin vorkommen, sind derart mythisch ueberhoeht, dass eine eventuell dahinter verborgene historische Person nicht mehr wiedererkennbar ist. Insofern ist es ziemlich egal, ob diese Personen existiert haben oder nicht.

Wenn es z.B. darum geht, ob es das Jerusalem Davids, wie es in der Bibel beschrieben wurde, tatsaechlich gab, geht es nicht darum, ob "Jerusalem" ueberhaupt existierte. Dass da irgendjemand lebte, wissen wir. Allerdings deuten die archaeologischen Funde darauf hin, dass es ein ziemlich kleines Nest gewesen sein muss. Die genaue Groesse koennte man wohl nur dann klaeren, wenn man auf dem Tempelberg ausgraben duerfte, aber das ist leider nicht gestattet. Irgendeine grossartige Stadt war es damals jedenfalls nicht. Was dann wieder zu dem Punkt zurueckfuehrt, ob die Bibel exakt ist: In diesem Fall eher nicht. Egal, ob es damals einen Koenig David von Judaea gab oder nicht, die Hauptstadt eines bedeutenden Staates sieht anders aus als das, was wir da sehen.
#53
(19-04-2014, 13:07)Ulan schrieb: Ob Moses, David oder Jesus irgendwann als reale Personen existiert haben, ist eigentlich eine ziemlich unbedeutende Frage. Es geht darum, dass die Bibel eine Mythensammlung ist. Die Figuren, die darin vorkommen, sind derart mythisch ueberhoeht


Mit Verlaub – mir geht es nicht darum, ob es irgendwann in der langen Geschichte Israels einen Brunnenwächter namens David gegeben hat, die Diskussion geht um König David
#54
(19-04-2014, 13:34)Sinai schrieb: Mit Verlaub – mir geht es nicht darum, ob es irgendwann in der langen Geschichte Israels einen Brunnenwächter namens David gegeben hat, die Diskussion geht um König David

Wie waere es, wenn Du, anstatt von Brunnenwaechtern zu fabulieren, mal auf das eigentliche Argument meines Posts eingehen wuerdest? Bevor Du das nicht tust, macht diese Diskussion hier igendwie wenig Sinn.
#55
(19-04-2014, 12:48)Sinai schrieb:
(19-04-2014, 10:13)Silas schrieb: Auf der Stele kommt nicht nur einfach der Name "David" vor, sondern es wird die Formulierung "Haus Davids" und "König von Israel" gebraucht (Israel Exploration Journal, 1993, Jg. 43, Nr. 2-3, S. 81, 90, 93) und wird in die Zeit des biblischen David datiert. Die Inschrift soll auch ein Teil des Siegerdenkmals der Aramäer gewesen sein, die Feinde Israels waren. Damit ist wohl deutlich genug bewiesen, dass es sich nicht um irgendeinen David handelt. Außerdem wäre der besagte Archäologe Avraham Biran wohl kaum davon begeistert gewesen und hätte Schlagzeilen auf der Titelseite der New York Times gemacht, wenn dieser Fund nur irgendeinen unbekannten David erwähnt hätte.


Das ist eindeutig. Ein wichtiger Fund.

Dieser Fund wurde inzwischen eindeutig als Fälschung entlarvt. Gegen den Fälscher, einem bereits vorbestraften Antiquitäten-Großhändler, laufen schon länger entsprechende Ermittlungen.
Das Problem ist nur, dass die Stele inzwischen auch zum Politikum Jüdischer Ultras geworden ist, die damit den geschichtlichen Beweis für ihren rechtlichen Anspruch auf Palästina erbracht sehen wollen.

Es gibt also in der Realität nicht einen einzigen faktischen Beleg für die historische Authentizität der Bibel.

Und auch die Erwähnung Jesus im Talmud ist äußerst zweifelhaft und nur mit viel interpretativer Willenskraft überhaupt haltbar.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
#56
(19-04-2014, 10:20)Silas schrieb: Was mache ich noch falsch?

Siehe HIER (klick!).
MfG B.
#57
(19-04-2014, 18:59)Geobacter schrieb: . . . laufen schon länger entsprechende Ermittlungen.


Wenn in einer Strafsache schon länger Ermittlungen laufen und dabei nichts rausgekommen ist, dann ist das ein Zeichen, daß es sich
um eine substanzlose Falschanzeige gehandelt hat.

Eusa_dance Eusa_dance Eusa_dance
#58
(19-04-2014, 18:59)Geobacter schrieb: Das Problem ist nur, dass die Stele inzwischen auch zum Politikum Jüdischer Ultras geworden ist, die damit den geschichtlichen Beweis für ihren rechtlichen Anspruch auf Palästina erbracht sehen wollen.


Alles klar . . . das geht in Richtung Politjustiz

Kann mir schon vorstellen, was das los ist. Die Stele soll den rechtlichen Anspruch des Staates Israels auf sein Staatsgebiet untermauern.
Das paßt dem syrischen oder ägyptischen oder was weiß ich welchem Geheimdienst nicht und er bezahlt über einen Mittelsmann irgendeinen Kerl im Ausland, der eine Anzeige an irgendeine Behörde schreibt, daß da eine Fälschung vorliege. Er erstattet nicht deshalb Anzeige, weil man den Israelis dieses Dokument aus der Hand winden will – Gott bewahre – es geht einzig und allein um wissenschaftliche Motive . . .

Und diese Anzeige landet dann auf dem Schreibtisch eines bedauernswerten Beamten, der sich dann mit diesem Mist auseinandersetzen muß
#59
(19-04-2014, 18:59)Geobacter schrieb: Und auch die Erwähnung Jesus im Talmud ist äußerst zweifelhaft


Da ist nichts zweifelhaft. Jesus wird mehrmals im Talmud erwähnt.

Oder was meinst Du mit 'zweifelhaft' ? Meinst Du der T. sei eine zweifelhafte Quelle ?
#60
(19-04-2014, 10:13)Silas schrieb: Auf der Stele kommt nicht nur einfach der Name "David" vor, sondern es wird die Formulierung "Haus Davids" und "König von Israel" gebraucht (Israel Exploration Journal, 1993, Jg. 43, Nr. 2-3, S. 81, 90, 93) und wird in die Zeit des biblischen David datiert

und besagt über den biblischen david gar nichts

ja, hätte man eine stele gefunden, die den kampf gegen goliath beschreibt...
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)


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