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Die Bibel - wissenschaftlich genau?
#16
(15-04-2014, 22:29)Lelinda schrieb: Übrigens fand man schon in der Induskultur, dass Fäkalien beseitigt werden sollten. Dort gab es nämlich schon Toiletten und Kanalisation.


Toiletten und Kanalisation hatten sie im alten Israel gar nicht. Moses hat so etwas nicht erwähnt.

In der uralten Induskultur war Wasserspülung sicher enorm wichtig !

Ein feuchtwarmes Monsunklima ist die schlimmste Brutstätte von Keimen (Bakterien) – und dann noch diese
enorme Bevölkerungsdichte in den Siedlungen im Industal schon damals.

Das feuchtwarme Monsunklima ließ alles sprießen ! Eine extrem üppige Vegetation. Eine unglaublich fruchtbare Natur. Ackerbau und Weidevieh florierten in unglaublichem Ausmaß. Es gab sehr viel zu essen in dieser üppigen Natur. Dadurch kam es schon damals zur Bevölkerungsexplosion im Industal.

Aber leider vermehrten sich nicht nur Emmer (damalige frühe Weizenart), Gras und damit Schafe, Ziegen und auch Rinder – sondern auch Bakterien in dieser feuchtwarmen Zone. Es brachen Seuchen aus, die durch die bis dahin unbekannte dichte Siedlungsweise verheerend waren, sie rafften ganze Siedlungen hinweg.

Das feuchtwarme Monsunklima im Industal war viel gefährlicher als das trockene Halbwüstenklima, in dem die Israeliten lebten.

Umso erstaunlicher, daß die Thora derart aufwendige Reinigungsrituale kannte. Eine Mikwe – wie schwierig so etwas bei einer Wüstenwanderung zu organisieren ist. Und für ein Volk auf einer Wüstenwanderung scheinen all diese Waschungsrituale unnötig streng
zu sein. In der Dürre der Wüste besteht keine Seuchengefahr wie in einem feuchten, schlammigen Flußtal.

Aber da ist anzumerken, daß Moses in seiner Jugend "in aller Weisheit der Ägypter erzogen" worden war. Sagt die Bibel
in der Apostelgeschichte 7:22
Man vermutet ja, daß Moses ein Priester in der altägyptischen Tempelstadt On gewesen ist. Im feuchten Klima des Niltals mit seiner jährlichen Schlammüberschwemmung, in dieser extrem üppigen Natur mit seinem Schilf am Ufer war ebensogroße Seuchengefahr wie im Industal. Vielleicht deshalb diese unglaublich strengen Hygienevorschriften in der Thora !

Sogar die Jünger Jesu wurden von den Pharisäern beschimpft, weil sie beobachtet worden waren, daß sie sich vor dem essen nicht gehörig die Hände (bis zu den Ellbogen hinauf) gewaschen hatten . . .
#17
Und Jesus, ein Angehöriger des Judentums in der Antike, hielt solche Vorschriften nicht für nötig. Er war eben kein moderner Arzt, sondern glaubte, das Händewaschen vor dem Essen wäre nur eine Idee der Pharisäer gewesen, um sich für etwas Besseres halten zu können. Der gesundheitliche Aspekt war also keineswegs allen Juden bekannt!

Weder zu Moses´ Zeiten noch in der Induskultur wusste irgendein Mensch etwas von Bakterien. Ich wollte damit nur sagen, dass es nicht unbedingt göttliche Offenbarung gewesen sein muss (es sei denn, es gab solche Offenbarungen auch in anderen Religionen), wenn man innerhalb einer Wohnsiedlung (ein Zeltlager ist auch eine Art Wohnsiedlung, genau wie eine Stadt) darauf achtete, dass Fäkalien entsorgt wurden. Es könnte sich dabei einfach um ein typisch menschliches Bedürfnis handeln, sie nicht ständig vor der Nase zu haben.


Leichen werden in allen Kulturen speziell und anders als Lebende (z.B. bettlägrige Kranke) behandelt. Denn ein Verstorbener löst automatisch mulmige Gefühle aus.

Davon abgesehen könnten viele Völker auch schon vor 3000 Jahren durch Beobachtung, auch vor dem Wissen, dass es Krankheitserreger gibt, erkannt haben, dass viele Krankheiten ansteckend sind.
#18
(16-04-2014, 00:49)Harpya schrieb: Frage an die Religiösen, wo finde ich die Antwort auf die
bestmögliche Darstellung von Quantenbits.


Brauchen sie nicht. Interessiert die nicht !
Eusa_dance Eusa_dance Eusa_dance



. . . mich eigentlich auch nicht
#19
(16-04-2014, 00:31)Lelinda schrieb: Und Jesus, ein Angehöriger des Judentums in der Antike, hielt solche Vorschriften nicht für nötig.


Jesus befolgte strikt die Regeln der Thora – er aß kein Schweinefleisch, er war beschnitten (gut, das erlitt er als Säugling passiv), er hielt den Sabbat ein, er wusch sich vor dem essen die Hände – allerdings lehnte er die Lehre der Pharisäer ab (die dann später als Talmud zusammengefaßt wurde).

Die Pharisäer setzten nämlich auf die Thora noch eins drauf und machten jede einzelne Regelung noch schwerer. Die Thora verbot arbeiten am Sabbat, die Lehre der Pharisäer verbot sogar einem Verletzten das gebrochene Bein zu schienen, er mußte nach dieser Lehre bis zum nächsten Tag unversorgt liegen bleiben, mit gräßlichen Schmerzen, weil das gebrochene Bein im rechten Winkel abstand . . .
Jesus heilte Kranke am Sabbat und geriet daher mit den Pharisäern in Konflikt.

In der Thora steht geschrieben, daß man sich vor dem essen die Hände waschen muß – das taten die Jünger Jesu auch – aber die Lehre der Pharisäer setzte eins drauf und definierte, daß die 'Hände' im Sinne dieser Norm bis zu den Ellbogen reichen.
#20
(16-04-2014, 01:05)Sinai schrieb:
(16-04-2014, 00:49)Harpya schrieb: Frage an die Religiösen, wo finde ich die Antwort auf die
bestmögliche Darstellung von Quantenbits.


Brauchen sie nicht. Interessiert die nicht !
Eusa_dance Eusa_dance Eusa_dance



. . . mich eigentlich auch nicht
Interessiert sicherlich, gibt jede Menge forschender Nobelpreisträger.

Besteht natürlich die vage Möglichkeit, das z.B.
Einstein des Lesens nicht sorecht kundig war
und die Thora zu schwierig für ihn war um Antworten zu finden.
#21
(16-04-2014, 01:23)Harpya schrieb: Besteht natürlich die vage Möglichkeit, das z.B.
Einstein des Lesens nicht sorecht kundig war
und die Thora zu schwierig für ihn war um Antworten zu finden.


Glaub ich nicht. Einstein war ein großer Kenner der Thora !

"Nach dem Tod Chaim Weizmanns erhielt Einstein 1952 das Angebot, der zweite Staatspräsident des neu gegründeten Staates Israel zu werden" Albert Einstein – Wikipedia
#22
Dann hat er seine Erkenntnisse da wohl aus der Thora abgeschrieben,
soll ja weiter sein als Forschung.
#23
Petronius schrieb: "kannst du mehr zu diesem beleg von bibeltexten durch "archäologische Artefakte" sagen?

da fällt mir auch grad kein wesentliches beispiel ein, schon gar nicht "immer wieder"
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

Da ist z.B. der biblische Name des israelitischen Königs David, der in der Bibel 1138mal vorkommt, doch bis vor ca. 20 Jahren in keiner außerbiblischen Quelle vorkam. 1993 jedoch machten Archäologen unter der Leitung von Professor Avraham Brian eine erstaunliche Entdeckung. Sie legten auf einem alten Schutthügel im nördlichen Teil Israels einen Basaltblock frei, in dem u.a. die Worte "Haus Davids" und "König von Israel " eingemeißelt waren. Die Inschrift wird ins 9. Jahrhundert v.u.Z. datiert und soll Teil eines Siegesdenkmals gewesen sein. Dies geht aus einem Artikel der Zeitschrift "Biblical Archaeology Review" hervor, wo es heißt: "„Zum ersten Mal wurde damit der Name David in einer außerbiblischen alten Inschrift gefunden" (Biblical Archaeology Review, März/April 1994, S. 26).

Ein anderes Beispiel ist die Stadt Ninive, die in der Bibel als Hauptstadt Assyriens erwähnt wird. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Existenz dieser Stadt in Zweifel gezogen.
Im Jahr 1849 legte Sir Austen Henry Layard in Kujundschik die Ruinen des Palastes von König Sanheribs frei, der, wie sich herausstellte, zum alten Ninive gehörte. An einer der Wände dieser Ruinen fand man Darstellungen, die zeigten, wie eine stark befestigte Stadt eingenommen wurde und Gefangene dem König der Eroberer vorgeführt wurden. Über diesem König ist folgende Inschrift zu sehen: „Sanherib, König der Welt, König von Assyrien, saß auf seinem Thron und musterte die Beute aus Lachis "(G. Cornfeld, G. J. Botterweck, Die Bibel und ihre Welt, 1991, S. 908).
Dieses Wandrelief ist im Britischen Museum zu besichtigen und es entspricht dem Bibelbericht über die Einnahme der judäischen Stadt Lachisch durch König Sanherib.
Der erwähnte Archäologe Henry Layard schrieb über die Bedeutung dieses Fundes:
„Wer hätte es vor diesen Entdeckungen für wahrscheinlich oder möglich gehalten, unter dem Erd- und Schutthaufen an der Stelle Ninives die Geschichte des Krieges zwischen Hiskia [König von Juda] und Sanherib zu finden, die — niedergeschrieben zu ebenjener Zeit, da Sanherib ihn führte — den Bibelbericht sogar bis in alle Einzelheiten bestätigt?“ (Sir Austen Henry Layard, Nineveh and Babylon, 1882, S. 51-2)
Der renommierte Archäologe Nelson Glueck sagte einmal im Hinblick auf seine Forschungen: „Ich habe dreißig Jahre mit der Bibel in der einen und mit meiner Kelle in der anderen Hand Ausgrabungen gemacht. Kein einziges Mal habe ich erlebt, dass die historischen Angaben der Bibel nicht stimmten.“
Dies ist nur eine sehr kleine Auswahl von einem ganzen Katalog von Belegmaterial, welches den Bibelbericht bestätigt.
#24

Einige OT-Beiträge von Sinai entfernt!

Die OT-Beiträge, die "Ignaz Semmelweis" zum Thema haben, abgetrennt. Neues Thema: "Ignaz Semmelweis". Bitte HIER (klick!) weiterdiskutieren.
MfG B.
#25
Ekkard schrieb: "Die Entstehung der Welt und die Schöpfungsgeschichte haben absolut nichts miteinander gemein, außer dass man den dunklen Nachthimmel, die Sonne und den Mond sowie deren Perioden sehen kann. Die beiden Modelle aber widersprechen sich fundamental. Eine über allen Dingen der Welt stehende Gottheit hätte den Menschen zuerst einmal von der 13,5 Milliarden Jahre dauernden Geschichte des Universums und der 4 Milliarden Jahre dauernden Erdgeschichte erzählen müssen."
_________________________________________________________________________________________________________________________________________________

dem Schöpfungsbericht der Bibel gerecht zu werden, müssen folgende Dinge im Sinn behalten werden:

1. Dieser Bericht ist nicht aufgeschrieben worden, um das "Wie" der Schöpfung zu erklären, sondern "was" erschaffen wurde und in welcher Reihenfolge.

2. Die Geschehnisse werden aus der Sicht eines irdischen Beobachters geschildert.

3. Die Ausdrucksweise ist in einer einfachen, nicht wissenschaftlichen Sprache gehalten, die auch ein Hirtenvolk, wie es die Israeliten waren, verstehen sollten. Einfachheit heißt jedoch nicht gleichzeitig unwissenschaftlich. Die wesentlichen Aussagen sind mit den wissenschaftlichen Tatsachen der Erdgeschichte in Übereinstimmung.

4. Die erwähnten Schöpfungstage sind nicht Tage von 24 Stunden, da das zugrundeliegende hebräische Wort "jom" für Tag verschieden lange Zeitabschnitte bedeuten kann, wie das in dem Werk "Old Testament Word Studies" von William Wilson auch zum Ausdruck kommt: : „Ein Tag; häufig hat das Wort die Bedeutung von Zeit im allgemeinen oder einer langen Zeit; einer ganzen Zeitperiode, die zur Betrachtung steht . . . Tag wird auch für eine besondere Jahreszeit oder eine Zeit gebraucht, in der etwas Außergewöhnliches geschieht" (William Wilson, Old Testament Word Studies. 1978, S. 109).

5. Die Reihenfolge der Ereignisse angefangen von der Entstehung der Ozean über das Erscheinen des Landes bis hin zum Erscheinen von Meerestieren, Vögeln und Säugetieren entspricht der grundlegenden Unterteilung geologischer Zeiträume.

6. Der Schöpfungsbericht unterscheidet sich ganz wesentlich von alten Schöpfungsmythen, die mit den bekannten Tatsachen nichts gemeinsam haben.
#26
Ein OT-Beitrag von Sinai entfernt./Bion
MfG B.
#27
(16-04-2014, 07:48)Silas schrieb: „Wer hätte es vor diesen Entdeckungen für wahrscheinlich oder möglich gehalten, unter dem Erd- und Schutthaufen an der Stelle Ninives die Geschichte des Krieges zwischen Hiskia [König von Juda] und Sanherib zu finden, die — niedergeschrieben zu ebenjener Zeit, da Sanherib ihn führte — den Bibelbericht sogar bis in alle Einzelheiten bestätigt?“ (Sir Austen Henry Layard, Nineveh and Babylon, 1882, S. 51-2)

Tatsächlich ?
Hiskija hat die Eroberung des Nordreiches Israel durch die Assyrer 722 v. Chr. miterlebt.

"Biblische Überlieferung
Der Aufstand

In der biblischen Erzählung bat Hiskija Jahve um Beistand. Diese Bitte erhörend, wurde ein Engel entsandt, um in einer Nacht 185.000 Soldaten Assurs zu erschlagen (Jes 37,36 EU). " wiki

Nur zu Erinnerung, wir reden hier von wissenschaftlich genau, nicht
was irgendwie fragmentarisch möglicherweise in einen gewollten Zusammenhang reininterpretiert werden kann.

Ich glaube du übernimmst hier einfach nur irgendwelche Quellen
die selber nicht ansatzweise geprüft wurden.

Wie sieht denn die so genaue Beschreibung des Fundes tatsächlich
aus um so eine Behauptung zu rechtfertigen.
#28
(15-04-2014, 23:40)Sinai schrieb: Toiletten und Kanalisation hatten sie im alten Israel gar nicht. Moses hat so etwas nicht erwähnt

ersteres folgt nicht zwingend aus zweiterem

gerade du bestehst doch oft daraus, daß gelten müsse, was nicht ausdrücklich und eindeutig widerlegt sei Icon_cheesygrin

(15-04-2014, 23:40)Sinai schrieb: Man vermutet ja, daß Moses ein Priester in der altägyptischen Tempelstadt On gewesen ist

wer ist "man"?

und aufgrund von was vermutet dieser "man" das?

"Moses hat so etwas nicht erwähnt" - also kanns auch nicht so gewesen sein, nicht wahr? Icon_cheesygrin
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
#29
(16-04-2014, 07:48)Silas schrieb: Da ist z.B. der biblische Name des israelitischen Königs David, der in der Bibel 1138mal vorkommt, doch bis vor ca. 20 Jahren in keiner außerbiblischen Quelle vorkam. 1993 jedoch machten Archäologen unter der Leitung von Professor Avraham Brian eine erstaunliche Entdeckung. Sie legten auf einem alten Schutthügel im nördlichen Teil Israels einen Basaltblock frei, in dem u.a. die Worte "Haus Davids" und "König von Israel " eingemeißelt waren. Die Inschrift wird ins 9. Jahrhundert v.u.Z. datiert und soll Teil eines Siegesdenkmals gewesen sein. Dies geht aus einem Artikel der Zeitschrift "Biblical Archaeology Review" hervor, wo es heißt: "„Zum ersten Mal wurde damit der Name David in einer außerbiblischen alten Inschrift gefunden" (Biblical Archaeology Review, März/April 1994, S. 26)

das stimmt so weit, außer daß der gute mann biran heißt und nicht brian

aber schon wikipedia weiß dazu:

Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf den Ausdruck 'ביתדוד' - „Haus David“. Sollte diese Lesung korrekt sein, wäre dies der erste archäologische Beleg für die Nennung eines Davids. Ob es sich bei dieser Nennung um den biblischen David handelt, muss vorerst offen bleiben. Einige Forscher sind der Meinung, dass der Ausdruck „Haus David“ auch in einem teilweise zerbrochenen Abschnitt der Mescha-Stele erscheint. Die Stele ist historisch in jedem Fall kein Beweis für ein Vereinigtes Königreich Israel und Juda unter dem biblischen König David. Sie kann aber als Hinweis auf die Existenz einer „Dynastie Davids“ im 8./9. Jh v.C. gesehen werden, deren Herrschaftsgebiet in der Inschrift nicht erwähnt wird

also keine archäologische bestätigung der bibeltexte um david

(16-04-2014, 07:48)Silas schrieb: Ein anderes Beispiel ist die Stadt Ninive, die in der Bibel als Hauptstadt Assyriens erwähnt wird. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Existenz dieser Stadt in Zweifel gezogen

von wem und wieso?

(16-04-2014, 07:48)Silas schrieb: An einer der Wände dieser Ruinen fand man Darstellungen, die zeigten, wie eine stark befestigte Stadt eingenommen wurde und Gefangene dem König der Eroberer vorgeführt wurden. Über diesem König ist folgende Inschrift zu sehen: „Sanherib, König der Welt, König von Assyrien, saß auf seinem Thron und musterte die Beute aus Lachis "(G. Cornfeld, G. J. Botterweck, Die Bibel und ihre Welt, 1991, S. 908).
Dieses Wandrelief ist im Britischen Museum zu besichtigen und es entspricht dem Bibelbericht über die Einnahme der judäischen Stadt Lachisch durch König Sanherib.
Der erwähnte Archäologe Henry Layard schrieb über die Bedeutung dieses Fundes:
„Wer hätte es vor diesen Entdeckungen für wahrscheinlich oder möglich gehalten, unter dem Erd- und Schutthaufen an der Stelle Ninives die Geschichte des Krieges zwischen Hiskia [König von Juda] und Sanherib zu finden, die — niedergeschrieben zu ebenjener Zeit, da Sanherib ihn führte — den Bibelbericht sogar bis in alle Einzelheiten bestätigt?“ (Sir Austen Henry Layard, Nineveh and Babylon, 1882, S. 51-2)

daß im at auch historische tatsachen erwähnt werden, wird nicht bestritten und ist auch nicht weiter verwunderlich - kann jedenfalls sicher nicht als beleg für göttliches geheimwissen qua bibel dienen, welches den zeitgenossen unmöglich gewesen wäre

(16-04-2014, 07:48)Silas schrieb: Dies ist nur eine sehr kleine Auswahl von einem ganzen Katalog von Belegmaterial, welches den Bibelbericht bestätigt

na, vielleicht findest du ja in deinem katalog noch was relevantes, such einfach weiter

bisher steht deine hypothese auf recht tönernen füßen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
#30
(16-04-2014, 11:41)Silas schrieb: Die Reihenfolge der Ereignisse angefangen von der Entstehung der Ozean über das Erscheinen des Landes bis hin zum Erscheinen von Meerestieren, Vögeln und Säugetieren entspricht der grundlegenden Unterteilung geologischer Zeiträume

nope

ozeane entstanden erst lange nachdem sich die erde ("die Feste") gebildet hatte

"Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also"

und das ist eben falsch
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)


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