Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Die olympischen Winterspiele in Russland - Hat das noch mit Sport zutun?
#61
(11-02-2014, 22:16)Sinai schrieb: Ich hätte da eine Idee. Das Material soll normiert werden.
Standardisiertes Material.

ist in allen wettkampf-sportarten die regel

ich staune immer wieder, wie völlig unbeleckt von der materie du bei jedem thema deiner krausen fantasie freien lauf läßt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
Zitieren
#62
(12-02-2014, 00:19)petronius schrieb: doch. die grenze zwischen sport zum vergnügen und weil man sich oder anderen beweisen will, daß man besser ist als andere, ist recht einfach und klar zu ziehen

Das Vergnügen besteht ja gerade für viele Freizeitsportler darin, auf einen Wettkampf hin zu trainieren. Insofern kann ich hier keine klare Grenze sehen. Kenne sowohl Sportler, die total wettkampfambitioniert sind und welche die damit absolut nichts anfangen können. Bei beiden würde ich denken, sie machen es zum Vergnügen.

Zitieren
#63
(12-02-2014, 00:30)Gundi schrieb:
(12-02-2014, 00:19)petronius schrieb: doch. die grenze zwischen sport zum vergnügen und weil man sich oder anderen beweisen will, daß man besser ist als andere, ist recht einfach und klar zu ziehen

Das Vergnügen besteht ja gerade für viele Freizeitsportler darin, auf einen Wettkampf hin zu trainieren. Insofern kann ich hier keine klare Grenze sehen. Kenne sowohl Sportler, die total wettkampfambitioniert sind und welche die damit absolut nichts anfangen können. Bei beiden würde ich denken, sie machen es zum Vergnügen.

aus dem kontext bzw. meinem zweiten satz, welchen du wohlweislich nicht zitierst, geht klar hervor, was ich mit "sport zum vergnügen" meine im gegensatz dazu, andere sportlich besiegen zu wollen

ich zumindest betreibe sport nicht, um mir oder anderen etwas zu beweisen

du aber magst das - wie jeder andere auch - halten wie ein dachdecker
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
Zitieren
#64
Beiträge, die sich mit den Olympischen Spielen der Antike beschäftigen (hier weitgehend OT), wurden abgetrennt.

Neues Thema: Olympische Spiele – Kult und Sport in der Antike (klick!).
MfG B.
Zitieren
#65
(12-02-2014, 00:23)petronius schrieb:
(11-02-2014, 22:16)Sinai schrieb: Ich hätte da eine Idee. Das Material soll normiert werden.
Standardisiertes Material.

ist in allen wettkampf-sportarten die regel
Jein. Bei der Tour de France z.B. gilt, daß nur Material verwendet werden darf, das auch frei im Fahrradladen verkäuflich ist. Im Bobsport dürfte das schon anders aussehen. Die Kufen werden im Auftrag des Fachverbandes hergestellt un die diesem vertrieben, sind also standardisiert. Den Rest übernehmen die Hersteller. Der Markt ist natürlich extrem begrenzt, und ich weiß nicht, ob die ihre Produkte auch an Normalsterbliche vertreiben. Im Motorsport (auch eine Gattung der Wettkampfsportarten) ist es nochmal ganz anders.

Aber okay, im olympischen Bereich dürfte die Annahme größtenteils richtig sein. Wobei natürlich u.U. Athleten davon profitieren, daß Sportartikelhersteller, von denen sie gesponsort werden, ihre Produkte speziell auf sie zuschneiden.
Zitieren
#66
(11-02-2014, 23:04)Gundi schrieb: Habe früher intensiv Ausdauerlauf gemacht, heute Triathlon.
Scheint eine typische Karriere zu sein. Unter Läufern wird gemunkelt, daß es vor allem daran liegt, daß die Laufleistungen nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze immer mäßiger werden: Ein guter Teil der wirklich ambitionierten Leute wandere mutmaßlich zum Triathlon ab. Muß mal meinen Bruder fragen. Der macht gelegentlich solche Sachen. Und daß da auch alle möglichen kleinen Helferlein zum Einsatz kommen, hat er auch schon wiederholt erwähnt.

Zitat:Und mal abgesehen vom Doping, steht der zeitliche Aufwand und die Intensität mit der einige Amateure ihren Sport ausüben, wirklich kaum der von Spitzensportlern hinten an.

Das ist ja bei Modelleisenbahnern, Bienenzüchtern oder Karnevalisten oft nicht anders. Hobby ist eben Hobby. Wobei allerdings die eben Genannten normalerweise nicht im Verdacht stehen, sich mit illegalen Mitteln Ruhm und Ehre zu erschleichen und/oder die Gesundheit zu ruinieren.

Zitat:Beim Marathon selber, schüttet der Körper ohnehin genug Glückshormone aus.
Schön wär's ja...

Aber um irgendwie mal wieder die Kurve nach Sotschi zu kriegen: Was mir diesmal neu vorkommt, ist diese Selbstzelebration des Veranstalters. Klar, schon in der Vergangenheit waren die Ausrichter stolz darauf, daß sie den Zuschlag bekommen hatten, und taten dann auch alles, um sich von der besten Seite zu präsentieren. Aber diesmal scheinen mir die Spiele so sehr zum Prestigeobjekt geworden zu sein, wie ich das so noch nicht erlebt habe. Es sind wirklich Putins Spiele, und ich glaube nicht, daß es in einem Staat mit mehr allgemeinem Mitspracherecht möglich wäre, daß eine einzelne Person ein solches Projekt quasi im Alleingang durchdrücken könnte.

Auch wenn man sicher nicht ganz vergessen darf, daß Rußland sowieso schon lange eine extrem ehrgeizige olympische und überhaupt sportliche Tradition hat und es schon irgendwie auf der Hand lag, die Spiele mal wieder ins Land zu holen. Aber dazu hätte es dieses Aufwandes und dieser Kosten nicht bedurft. Ich bin gespannt, was hinterher in Erinnerung bleibt. Eher die sportlichen Leistungen oder das Brimborium. Ich fürchte ja eher letzteres. Was sicher auch daran liegt, daß sich im Programm auch diverse neuere Trendsportarten bzw. abgeleitete Disziplinen mit anglophonen Namen finden, die ich erst mal bei Wikipedia nachschlagen mußte und an die sich in 10-20 Jahren vielleicht niemand mehr erinnert.
Zitieren
#67
(12-02-2014, 00:55)petronius schrieb:
(12-02-2014, 00:30)Gundi schrieb:
(12-02-2014, 00:19)petronius schrieb: doch. die grenze zwischen sport zum vergnügen und weil man sich oder anderen beweisen will, daß man besser ist als andere, ist recht einfach und klar zu ziehen

Das Vergnügen besteht ja gerade für viele Freizeitsportler darin, auf einen Wettkampf hin zu trainieren. Insofern kann ich hier keine klare Grenze sehen. Kenne sowohl Sportler, die total wettkampfambitioniert sind und welche die damit absolut nichts anfangen können. Bei beiden würde ich denken, sie machen es zum Vergnügen.

aus dem kontext bzw. meinem zweiten satz, welchen du wohlweislich nicht zitierst, geht klar hervor, was ich mit "sport zum vergnügen" meine im gegensatz dazu, andere sportlich besiegen zu wollen

Habe nichts "wohlweislich nicht zitiert". Ich teile schlicht deine Meinung nicht, dass man da eine klare Grenze ziehen kann. Vergnügen im Sport und "andere sportlich besiegen zu wollen" steht für mich in keinem Gegensatz zu einander.
So empfindet der eine Spaß einfach an der Bewegung und der andere eben wenn er auf ein Ziel (Wettkampf) hintrainieren kann. Gleichzeitig empfindet er aber auch Vergnügen an der Bewegung selbst. Sehe da eher einen fließenden Übergang welche Motivation im Vordergrund steht.

(12-02-2014, 00:55)petronius schrieb: ich zumindest betreibe sport nicht, um mir oder anderen etwas zu beweisen
du aber magst das - wie jeder andere auch - halten wie ein dachdecker

Richtig. Und es gibt eben auch Menschen die sich bewegen weil es ihnen Vergnügen bereitet und die sich im Wettkampf dann aber vieleicht auch etwas beweisen wollen.

Zitieren
#68
(12-02-2014, 09:08)Scheingreis schrieb:
(11-02-2014, 23:04)Gundi schrieb: Habe früher intensiv Ausdauerlauf gemacht, heute Triathlon.
Scheint eine typische Karriere zu sein. Unter Läufern wird gemunkelt, daß es vor allem daran liegt, daß die Laufleistungen nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze immer mäßiger werden: Ein guter Teil der wirklich ambitionierten Leute wandere mutmaßlich zum Triathlon ab.

Ist halt vielseitiger. Dafür wird man wahrscheinlich aber nie an die Leistung herankommen, die man erreichen würde wenn man nur eine der Sportarten macht, was dann manchmal von den Einzelsportarten kritisiert wird.

(12-02-2014, 09:08)Scheingreis schrieb:
Zitat:Beim Marathon selber, schüttet der Körper ohnehin genug Glückshormone aus.
Schön wär's ja...

Denke schon. Man sagt ja auch, dass die Schwierigkeit im zweiten Marathon liegt. Beim ersten ist man so gepuscht, dass man das schon irgendwie schafft Icon_razz

Zitieren
#69
(12-02-2014, 18:07)Gundi schrieb: Habe nichts "wohlweislich nicht zitiert". Ich teile schlicht deine Meinung nicht, dass man da eine klare Grenze ziehen kann

auch nicht, nachdem ich noch mal explizit erklärt habe, was mit "sport zum vergnügen" gemeint war?

(12-02-2014, 18:07)Gundi schrieb: Vergnügen im Sport und "andere sportlich besiegen zu wollen" steht für mich in keinem Gegensatz zu einander

ja, für dich - das nimmt dir ja auch keiner

hier gehts aber um meine meinung, die ich kundgetan habe

mir - als körperlich noch nie entsprechend begünstigtem - hat das leistungsprinzip schon in der schule den sport vermiest. erst später habe ich gelernt, daß man sport auch einfach für sich machen und daran spaß haben kann, ohne sich mit anderen zu messen

und schon deshalb geht mir olympia und sonstiger profisport so ziemlich am ast vorbei. sport mache ich - am zuschauen, wie andere sich um medaillen streiten, kann ich nichts finden
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
Zitieren
#70
In Deutschland wird bezüglich Olympia hauptsächlich Unsinn geschrieben. Man könnte meinen die deutschen Medien wurden dazu aufgefordert negativ über Russland und Olympia zu schreiben, weil die Russen das Homosexuellengesetz verabschiedet haben. Und die deutschen Medien sind gehorsam.

Wenn es um Homosexualität geht, dann drehen in Deutschland alle durch. Also ob die ganze Welt so ticken muss wie Deutschland. Andere Länder, andere Sitten. Wer das nicht akzeptiert ist ein arroganter Besserwisser.


Ich bin kein Fan von Olympia. Aber entweder bekomme ich Sportnews aus Olympia zu lesen oder gar nichts. Den ganzen Unsinn und die ganze Häme können sich die Medien verkneifen. Pure Heuchelei ist das.
Zitieren
#71
(08-02-2014, 21:52)Gundi schrieb: Ich kann verstehen, dass Sportler dennoch daran teilnehmen. Olympia ist nur alle vier Jahre, du trainierst jahrelang darauf hin. Die meisten Sportler verdienen auch nicht besonders gut oder haben noch normale Jobs nebenbei. Eine erfolgreiche Olympiateilnahme kann auch wirtschaftlich für die Sportler einiges bedeuten.

Nein, das kann ich ganz und gar nicht verstehen. Ich nenne das Heuchelei. Ebenso die deutschen Medien. Russland wird scharf kritisiert und nieder gemacht. Aber dabei sein wollen alle. Da ist das Geld, Ruhm und Ehre dann wieder wichtiger, als die eigenen Überzeugungen.
Zitieren
#72
Olympiade? Was hat das mit Sport zu tun? It's $howbu$$ine$!
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Darf noch gestorben werden ? Klaro 13 5301 25-04-2014, 23:52
Letzter Beitrag: petronius

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste