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Ist der Agnostizismus schlechteste aller Optionen?
#76
(23-01-2014, 17:47)Maranatha schrieb: Nach obiger Beschreibung muss Agnostizismus die dummste Option im Leben sein. Man könnte sie mit Faulheit gleichsetzen, weil im Falle des Todes die Würfel schon gefallen sind, und die Wahl schon unmöglich ist... Agnostiker haben Angst tiefer zu schürfen um eine Position zu beziehen, als ob sie dadurch Gehirnabszesse bekommen könnten. Atheisten haben wenigstens eine Position bezogen und damit haben sie vor Gott gute Chancen in Liebe einzugehen, je nach guten Taten im Leben. Agnostiker wird "ausgespukt" weil er "lau", weder "heiß", noch "kalt" ist. (Offenbarung!)

Die Liebe ist die einzige Macht auf die wir setzen können. Vorausetzung ist: der Glaube an die Liebe und ihre Existenz. Jeder der einmal geliebt hat, weiß worüber hier die Rede ist. Ohne Liebe lohnt sich gar nichts, weil der Hass sicherer Untegang ist. Zwischen Liebe und Hass gibt es nichts mehr. "Hassliebe" ist auch Hass! Die Entscheidung lohnt sich.

Kann der Agnostizismus eine rationale Weltanschauung sein? Wenn ja, warum?

Agnostizismus ist die einzig rationale Weltanschauung.
Es gibt Dinge im Leben, die man nicht wissen kann.
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#77
(20-07-2014, 22:31)Universalgelehrter schrieb: Agnostizismus ist die einzig rationale Weltanschauung.
Es gibt Dinge im Leben, die man nicht wissen kann.

Sogar Gott war Atheist/Agnostiker, offensichtlich.
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#78
(20-07-2014, 22:35)Harpya schrieb: Sogar Gott war Atheist/Agnostiker, offensichtlich.

Wie meinst du das?

Ich pers. weiß tatsächlich nicht, ob es einen Gott gibt bzw. was ein oder DER Gott ist, wenn es ihn gibt.
Aber ich weis, dass jemand, der es glaubt zu Wissen, es auch nicht weiß, weil es (vermutlich) unmöglich ist es zu wissen.
Deswegen heißt es ja glauben und nicht wissen.
Das einzige was man rational für sich beanspruchen kann ist eine Art Gottvertrauen, also eine erweiterte Vermutung vermischt mit Hoffnung, dass es einen (oder auch mehrere oder nicht näher definierbare) Gott/Götter geben müsste, weil sonst wären diese und jene Dinge nicht so wie sie sind.

Man kann zum Beispiel sagen:"Die Natur ist so schön, da muss sich ein Schöpfer was dabei gedacht haben."
Aber eine Offenbarung hilft dabei nichts, denn man kann nicht beweisen, ob diese göttlichen Ursprungs ist oder menschengemacht.
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#79
(20-07-2014, 22:53)Universalgelehrter schrieb:
(20-07-2014, 22:35)Harpya schrieb: Sogar Gott war Atheist/Agnostiker, offensichtlich.

Wie meinst du das?
An welchen Gott hätte Gott glauben sollen ?
Höchstens an sich selbst.
Das tun Atheisten auch.
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#80
(20-07-2014, 22:55)Harpya schrieb: Sogar Gott war Atheist/Agnostiker, offensichtlich.


Wie meinst du das?

An welchen Gott hätte Gott glauben sollen ?
Höchstens an sich selbst.
Das tun Atheisten auch.

Wenn du sagst Gott war Atheist, dann sagst du: es gab mal einen Gott, der nicht an Gott geglaubt hat, den es heute nicht mehr gibt.

Der Begriff Gott ist ja schon erläuterungsbedüftig, wenn man eine Aussage darüber trifft.
Atheismus geht per Definition zumeist noch weiter, als nur selbst nicht an Gott/Götter zu glauben, sondern auch aktiv gegen Gottglauben vorzugehen.

Ich schließe einen Gott nicht aus, es könnte genausogut sein, wie es sein könnte, dass es nicht so ist.
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#81
(20-07-2014, 23:13)Universalgelehrter schrieb: Wenn du sagst Gott war Atheist, dann sagst du: es gab mal einen Gott, der nicht an Gott geglaubt hat, den es heute nicht mehr gibt.

Der Begriff Gott ist ja schon erläuterungsbedüftig, wenn man eine Aussage darüber trifft.
Atheismus geht per Definition zumeist noch weiter, als nur selbst nicht an Gott/Götter zu glauben, sondern auch aktiv gegen Gottglauben vorzugehen.

Tja, wer sollte Gott erläutern wen er sich nicht selbst ?
Der Rest wäre Vermutung.
Atheismus hat absolut keine Handlingsdefinition, wo hast du das her.

Nicht an einen Gott zu glauben ist doch keine Aktivität.
Kann jeder gerne für sich privat tun,sollte nur belegt werden warum das andere tun sollten.
Das ist eine Handlung wie missionieren.
Die Argumente zu wiederlegen ist keine Missionierung,
das ist das gleiche zu widerlegen, das kochendes Wasser kälter als Eis ist.
Das ist einfach so, muss ja keiner glauben, liegt bei ihm.
Göttliche glauben nunmal immer im Recht zu sein und wenns noch so abgefahren ist.
Und wenn es widerkäuende Hasen sind.

Oder Dchinns die in jeder Kaffeetasse lauern, Gott schuf Menschen und Dschinns um ihm zu dienen, steht da.
Nebenbei noch ein paar Galaxien etc.
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#82
Ich sympathisiere mit dem Gedanken Gott mit Universum gleichzusetzen. Es ist alles und nichts, und unergründlich.
Absurd finde ich den Gedanken an Himmel für bestimmte offenbarte Verhaltensweisen und Hölle für andere bestimmte offenbarte Verhaltensweisen.
Weil man eben mit einer Offenbarung nichts anfangen kann.
Wenn man wissen könnte in Glaubensfragen, dann bräuchte man auch nicht zu trauern, wenn jemand gestorben ist. Man bräuchte sich auch nicht vor dem Tod zu fürchten. Streng genommen bräuchte man auch gar nicht erst zu leben, wenn sowieso alles klar ist.
Es ist eben nichts klar, man kann über solche Dinge nichts mit Gewissheit sagen.
Deswegen ist Agnostizismus sehr rational, auch wenn er unbefriedigend ist und keine Antworten gibt. Aber es hilft auch nicht sich vermeintliche Antworten zurechtzulegen, letztenendes bleibt es dennoch ungewiss.
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#83
(20-07-2014, 23:41)Universalgelehrter schrieb: Ich sympathisiere mit dem Gedanken Gott mit Universum gleichzusetzen. Es ist alles und nichts, und unergründlich.
Absurd finde ich den Gedanken an Himmel für bestimmte offenbarte Verhaltensweisen und Hölle für andere bestimmte offenbarte Verhaltensweisen.
Weil man eben mit einer Offenbarung nichts anfangen kann.
Das ist ja auch kein Problem, der Lückenfüller Gott für alles was man
noch nicht weiss.
Da Religionen aber im Starterkit festgeschrieben sind verweigern die sich
wechselnden Anforderungen und Erkenntnissen.
Da wird die Frau aus der Rippe gemacht, der Mensch aus Lehm oder sonst was.
Fertig, für immer.

Genauso wie die Rachejustiz und Frauenrolle.
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