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Frage an Atheisten
#16
(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Aber wie kann man nicht an die existenz eines gottes glauben, wenn man keine Beweise, die für die Nicht-Existenze sprechen, gefunden hat.
In dem man Gott erst gar nicht definiert.

(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Und dein Beitrag sagt mir, dass ebenfalls ein Atheist ein Gläubiger ist.
Und zwar der glaubt an Nicht-Existenz eines Gottes ohne Beweise und er glaubt an die Evolution.
Ich hab zwar keine Ahnung auf was Du Dich beziehst, aber weder muss ein Atheist an die "Nicht-Existenz eines Gottes" (Was soll das sein?) glauben, noch an die Evolution.
Thomas Paine: "As to the book called the bible, it is blasphemy to call it the Word of God. It is a book of lies and contradictions and a history of bad times and bad men."
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#17
(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Ok danke für die Antwort,
Aber wie kann man nicht an die existenz eines gottes glauben, wenn man keine Beweise, die für die Nicht-Existenze sprechen, gefunden hat.

Bei mir war es früher so, dass ich die Nicht-existenz als Normalzustand angesehen habe und die Existenz musste bewiesen werden.
Natürlich ist es fraglich ob man diese Positionen bei der Frage nach Gott so einnehmen darf. Immerhin ist Religion kein einzellnens Phänomen, sondern gehört scheinbar zur Menschheit dazu.

(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Und dein Beitrag sagt mir, dass ebenfalls ein Atheist ein Gläubiger ist.
Und zwar der glaubt an Nicht-Existenz eines Gottes ohne Beweise und er glaubt an die Evolution.

An die Evolution glaube ich als Gläubiger auch. Aber das Atheisten frei von Glauben sind denke ich auch nicht. Der eine glaubt an die Wissenschaft, der andere an das Gute im Menschen, wieder einer an die Liebe...
Ich denke dass fast jeder Mensch ein wenig an etwas glaubt.
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#18
Hallo Romeo,
Ich glaube an Gott, weil ich keine materielle Beweise verlangt habe, wenn doch, die kann ich in der Natur und alles was existiert entdecken. Es steht doch alles in einem empfindlichen Gleichgewicht, daran kann ich sehen, dass diese komplexen Systeme das Werk einer Intelligenz ist.
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#19
(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Ok danke für die Antwort,
Aber wie kann man nicht an die existenz eines gottes glauben, wenn man keine Beweise, die für die Nicht-Existenze sprechen, gefunden hat.
Und dein Beitrag sagt mir, dass ebenfalls ein Atheist ein Gläubiger ist.
Und zwar der glaubt an Nicht-Existenz eines Gottes ohne Beweise und er glaubt an die Evolution.

Das ist genau was ich meinte. Du zäumst das Pferd von hinten auf. Es gibt keine Beweise für die Nicht-Existenz von Einhörnern, Kobolden, ET, wandelndem Nasenpopel..... wie kommst du dazu, nicht daran zu glauben? - nach deiner Logik müsstest du doch.

Die Frage ist doch eher: Wie kommst du überhaupt dazu, an Gott zu glauben??
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#20
@ Manuel

Das Wort "Gott" ist schon definiert worden, einige wissen das, andere nicht oder wollen es einfach nicht wissen.

@ Gundi
Hallo,
aber soweit ich weiss, ein Atheist glaubt an die Evolution von Darwin
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#21
Das Gott ist schon sehr oft definiert worden und diese Definitionen sind nicht kompatibel. Und ja Du hast Recht, es existiert ein Atheist, der an die Evolutionstheorie von Darwin glaubt. Aber das ist keine Bedingung, um Atheist zu sein. Nichteinmal nach der merkwürdigen Definition, die Du gegeben hast.
Thomas Paine: "As to the book called the bible, it is blasphemy to call it the Word of God. It is a book of lies and contradictions and a history of bad times and bad men."
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#22
Zitat Romeo: Die Frage ist doch eher: Wie kommst du überhaupt dazu, an Gott zu glauben??
Das kann man nicht so einfach antworten.
Wie gesagt, ich glaube weil ich davon überzeugt bin, dass Gott die erste Ursache verursachen hat.
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#23
(11-02-2010, 15:01)Al-Haitam schrieb: @ Gundi
Hallo,
aber soweit ich weiss, ein Atheist glaubt an die Evolution von Darwin

Auch ich glaube an die Evolutionstheorie von Darwin. Dennoch glaube ich an Gott. Für mich schließt sich beides nicht aus. Das kommt eben ganz darauf an was man persönlich unter Gott versteht.
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#24
(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Ok danke für die Antwort,
Aber wie kann man nicht an die existenz eines gottes glauben, wenn man keine Beweise, die für die Nicht-Existenze sprechen, gefunden hat

das haben dir nun schon einige erklärt und ist auch nicht schwer zu verstehen:

weil es keinen grund gibt, an "die existenz eines gottes zu glauben"

oder was ist dein grund, nicht an die existenz unsichtbarer grün-rosa karierter elefanten auf der rückseite des mondes zu glauben? oder an die der hindugötter oder des fliegenden spaghettimonsters?

du als muslim (falls ich richtig vermute) glaubst doch genauso an die nichtexistenz aller möglichen götter, genauso wie wir atheisten - bloß halt an die nichtexistenz aller möglichen götter minus grad mal eines einzigen (allah)

(11-02-2010, 14:49)Al-Haitam schrieb: Und dein Beitrag sagt mir, dass ebenfalls ein Atheist ein Gläubiger ist.
Und zwar der glaubt an Nicht-Existenz eines Gottes ohne Beweise und er glaubt an die Evolution.

das wäre ausgesprochen unsinnig. verstehst du wirklich nicht den unterschied zwischen "an etwas glauben" und "an etwas nicht glauben"?

ich glaube ebensowenig an die nichtexistenz eines gottes wie du an die nichtexistenz unsichtbarer grün-rosa karierter elefanten auf der rückseite des mondes glaubst. und an die evolution brauche ich nicht zu glauben, ich kann sie bzw. ihr wirken real erkennen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#25
(11-02-2010, 15:08)Al-Haitam schrieb: Zitat Romeo: Die Frage ist doch eher: Wie kommst du überhaupt dazu, an Gott zu glauben??
Das kann man nicht so einfach antworten.
Wie gesagt, ich glaube weil ich davon überzeugt bin, dass Gott die erste Ursache verursachen hat.

Ja, das habe ich schon verstanden. Aber wieso?? Welche Indizien hast du dafür. Oder glaubst du einfach nur, weil du es gerne glauben möchtest? Das ist natürlich auch legitim.
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#26
(11-02-2010, 14:56)Al-Haitam schrieb: Ich glaube an Gott, weil ich keine materielle Beweise verlangt habe, wenn doch, die kann ich in der Natur und alles was existiert entdecken. Es steht doch alles in einem empfindlichen Gleichgewicht, daran kann ich sehen, dass diese komplexen Systeme das Werk einer Intelligenz ist.

non sequitur

wäre es nicht viel intelligenter, dieses system weniger komplex und empfindlich zu machen?

nach dieser logik wäre dein gott nämlich widerlegt :icon_cheesygrin:
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#27
@ Gundi

Ja, es gibt viele Gläubige, die sowohl an Gott glauben als auch an die Evolution glauben, aber ist das kein Widerspruch? Weil wenn man an Gott glaubt dann glaubt auch daran, dass Er das Universum erschaffen hat.
Die Evolution verneint das aber. Korigier mich, wenn ich mich irre.

@ Petronius

Ich kann gut verstehen, was du mir schreibst.
Du erkennst das Wirken der Evolution real, bedeutet das nicht, dass du an sie glaubst.??
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#28
(11-02-2010, 15:01)Al-Haitam schrieb: aber soweit ich weiss, ein Atheist glaubt an die Evolution von Darwin

mir scheint, du weißt nicht sehr viel

jedenfalls nicht über atheisten, oder über evolution. auch in sachen "glauben" hab ich langsam meine zweifel, wieviel reflexion deinen auslassungen zugrundeliegt

die evolution, grundlegend von darwin als theorie formuliert und seitdem wesentlich verfeinert und empirisch gesichert, ist jener mechanismus, nach dem sich die arten herausgebildet haben und noch immer im gang
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#29
(11-02-2010, 15:22)Al-Haitam schrieb: Ja, es gibt viele Gläubige, die sowohl an Gott glauben als auch an die Evolution glauben, aber ist das kein Widerspruch?
Das kommt wohl sehr darauf an, wie man "Gott", "Glauben" und "Evolution" definiert. Aber im Ernst: Lassen sich Gläubige von Widersprüchen beirren?

(11-02-2010, 15:22)Al-Haitam schrieb: Weil wenn man an Gott glaubt dann glaubt auch daran, dass Er das Universum erschaffen hat.
Auch das hängt an der Definition von "Gott".

(11-02-2010, 15:22)Al-Haitam schrieb: Die Evolution verneint das aber. Korigier mich, wenn ich mich irre.
Die Evolution macht keine Aussage zur Entstehung des Universums, auch nicht zur Entstehung von Leben einzig zur Ausbildung der "Arten".
Thomas Paine: "As to the book called the bible, it is blasphemy to call it the Word of God. It is a book of lies and contradictions and a history of bad times and bad men."
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#30
(11-02-2010, 15:17)Romero schrieb: Ja, das habe ich schon verstanden. Aber wieso?? Welche Indizien hast du dafür. Oder glaubst du einfach nur, weil du es gerne glauben möchtest? Das ist natürlich auch legitim.

Nein, nicht weil ich es gerne glauben möchte, sondern weil es so ist.
Dass das Leben einen Anfang hat, bedeutet für mich, dass es aus dem Nichts hervorgebracht worden ist, also das Leben ist erschaffen worden.
Wer ist aber der Verursacher?
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