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Wie kann die Kirche in der heutigen Zeit erfolgreich sein?
#91
(16-05-2024, 19:37)Sinai schrieb:
(16-05-2024, 16:24)Geobacter schrieb: Hast du dir nie die Frage gestellt, warum intelligente Menschen die vom religiösen Glauben her bekennende Atheisten sind, gerne auch aktive Mitglieder so mancher Kirchengemeinde sind?

Hast du das wieder frei erfunden oder kannst du wenigstens drei Namen nennen ?

Ich erfinde nie etwas frei.... wie z.B. DU. Kirchengmeinden sind vielerorts auch "Dorfgemeinschaften" in die vielleicht nicht immer alle, aber über die seinen oder die ihren jeweiligen sozialen Beziehungsgeflechte so ziemlich jeder und jede eingebunden ist.
Mir ist schon klar warum du es nicht verstehen kannst und auch nicht willst, dass ungläubige Atheisten die oft weitab besseren Christen sind. Gerade auch und ganz besonders im Vergleich mit dir.
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........
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#92
Also kannst du nicht einmal drei Namen von solchen "bekennenden Atheisten" nennen
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#93
Muss er auch nicht! Wer aufmerksam mitgelesen hat kennt sie auch hier.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#94
(16-05-2024, 21:53)Geobacter schrieb:
(16-05-2024, 19:37)Sinai schrieb:
(16-05-2024, 16:24)Geobacter schrieb: Hast du dir nie die Frage gestellt, warum intelligente Menschen die vom religiösen Glauben her bekennende Atheisten sind, gerne auch aktive Mitglieder so mancher Kirchengemeinde sind?

Hast du das wieder frei erfunden oder kannst du wenigstens drei Namen nennen ?

Ich erfinde nie etwas frei.... wie z.B. DU. Kirchengmeinden sind vielerorts auch "Dorfgemeinschaften" in die vielleicht nicht immer alle, aber über die seinen oder die ihren jeweiligen sozialen Beziehungsgeflechte so ziemlich jeder und jede eingebunden ist.
Mir ist schon klar warum du es nicht verstehen kannst und auch nicht willst, dass ungläubige Atheisten die oft weitab besseren Christen sind. Gerade auch und ganz besonders im Vergleich mit dir.

... da kann ich "teilweise" zustimmen! - Dazu passt auch der alte jüd. Spruch: Es ist Gott egal, ob einer an ihn glaubt oder nicht. Vielmehr ist entscheidend, ob denn einer so lebt, dass es Gott gefallen könnte!  

Gruß von Reklov
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#95
(16-05-2024, 15:29)petronius schrieb:
(16-05-2024, 13:58)Reklov schrieb: über Jesus kann man, wie z.B. das Judentum, durchaus unterschiedlicher Ansicht/Meinung sein

ach nein!?

meinungen sind wie astlöcher - jeder hat eins

Zitat:Der in Deinen Beiträgen wiederholt aufgeführte Slogan: "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht", ist allerdings bereits sprachlich ein Widerspruch!

nein, echt jetzt?

was du nicht sagst!

Zitat:Denn: etwas, das Menschen nicht als beweisbar "erfassen" können, muss deswegen noch lange nicht ohne Existenz sein!

so, so. und was hat das mit bonhoeffer und/oder seinem ausspruch zu tun?

Zitat:Der einfachste gedankliche Einstieg hierzu wäre z.B.: Nichts kann zu existieren anfangen, es sei denn durch etwas, das existiert!

das mit dem infiniten regreß hatten wir doch schon siemtausendmümfhundertaxtunddrölfzig mal durchgekaut...

Zitat:Egal, wie weit nun eine Person die Kette der Existenzen gedanklich zurückgehen mag oder kann, - sie wird an der Ur-Quelle (als Bild) ankommen und zwar jeweils auf ihre "spezielle Weise", welche wiederum mit ihren so entwickelten/gebildeten Vorstellungen über Kosmos und Mensch verbunden ist

die "urquelle" deines wortchiffren-schöpfwerks ist deine recht "spezielle" fantasie. auch das hatten wir schon

... >> Wiederholung ist die Mutter des Lernens << und das sogar auch für jemanden, der keine "Geschäftsgrundlage" für seinen Glauben finden konnte ...   Icon_rolleyes


Gruß von Reklov
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#96
(16-05-2024, 13:57)petronius schrieb:
(16-05-2024, 12:49)Reklov schrieb: amders gefragt: welche Gründe reichten Dir aus, um der Kirche den Rücken zu kehren?

die fehlende geschäftsgrundlage: glaube an einen gott

... dazu fällt mir die seltsame >Pascalsche Wette< ein, welche einst vom franz. Agnostiker B. Pascal vorgeschlagen worden war. Er meinte im 17. Jahrh., es wäre vernünftiger sicherheitshalber doch an Gott zu glauben, da dieser den Glauben belohnt, den Unglauben aber bestraft.

Zu solch psychologischem Unsinn kann ich nur sagen, dass dem Philosophen an sich in den Sinn hätte kommen müssen, dass eine Verstellung im Glauben (nur um der Bestrafung zu entgehen) rein gar nichts bringen kann! Denn - man kann zwar vielen Menschen etwas vormachen, aber wohl sicher nicht dem "Schöpfer"!

Ein Gottesglaube muss also schon aus tiefster innerer Überzeugung gelebt werden und darf sich zudem auch um Stufen über die Texte religiöser Dogmen erheben ...

Gruß von Reklov
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#97
(18-05-2024, 12:55)Reklov schrieb: Wiederholung ist die Mutter des Lernens

bei dir leider nicht, darin besteht ja die tragik

aber was hat das mit dem threadthema zu tun?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#98
Die Fragestellung des Threads lautet: "Wie kann die Kirche in der heutigen Zeit erfolgreich sein?"

Wäre ich Papst, so würde ich logisch agieren: ich würde mir die Tipps in einem Atheistenforum ansehen und dann genau das Gegenteil davon tun
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#99
Der Papst ist nicht die Kirche, und Du bist nicht derjenige, der geworben werden soll.
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(Gestern, 00:10)Ulan schrieb: Der Papst ist nicht die Kirche, und Du bist nicht derjenige, der geworben werden soll.

Die Frage ist tatsächlich: Soll jemand "geworben" werden oder woraus besteht "Erfolg". Aus meiner persönlichen Erfahrung mit (meiner protestantischen) Kirche hat diese große Erfolge im caritativen Bereich z. B. in Beratungsleistungen, palliativer und Trauer-Arbeit. Aber dies erzeugt weder Kirchenbesuche noch Konversion (bzw. eher selten). Die wenigsten Gemeindeglieder wissen überhaupt etwas über diese Aktivitäten; es sei denn sie nutzen diese Dienste nach einer meist schwierigen Vorgeschichte. Das leisten auch nur die gemeindeübergreifenden "Gebietskörperschaften" der jeweiligen Kirche.

Hingegen ist die Gestaltung traditioneller Gottesdienste eher "etwas zum Abgewöhnen". Ich wüsste auch nichts, was ich unseren Pfarrern hätte raten können. Denn eins ist sicher: Führt man etwas Neues ein, stehen einem die ansonsten indifferenten Traditionalisten eifernd im Weg!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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(Vor 7 Stunden)Ekkard schrieb: Hingegen ist die Gestaltung traditioneller Gottesdienste eher "etwas zum Abgewöhnen".

Gottesdienste sind aber keine Zirkusveranstaltung (panem et circenses) zur Volksbelustigung und waren dies auch nie.
Gottesfürchtige Menschen bringen Gott ein Meßopfer dar. Sie opfern wertvollste Zeit dafür, den Sonntag Vormittag

Die Fragestellung des Threads lautet: "Wie kann die Kirche in der heutigen Zeit erfolgreich sein?"

Wenn die Kirche wieder aufblühen wollte, müsste sie zuerst dementsprechende Bischöfe installieren und diese könnten sich umhören, welche "Tipps" die Kirchengegner der Kirche geben - und dann logischerweise zur Rettung der Kirche genau das Gegenteil davon tun
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(18-05-2024, 13:17)Reklov schrieb: >Pascalsche Wette<


"Pascalsche Wette

- Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel – man hat gewonnen).
- Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).
- Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).
- Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle – man hat verloren).

Aus seiner ursprünglichen Analyse der Möglichkeiten folgerte Pascal nun, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben."
Pascalsche Wette - Wikipedia

Diese vier Möglichkeiten atmen keinen christlichen Geist, sie sind ein rein logisches Konstrukt

Sie sind auch auf die anderen monotheistischen Religionen anwendbar
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