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Scheinprobleme!
#46
(20-04-2021, 18:05)Ulan schrieb: Und wirklich: Kommst Du Dir nicht selbst bloed vor, solche Saetze wie den zu den Thunfischen zu schreiben?

Den halblustigen Vergleich der Christen mit den Thunfischen hat aber Geobacter geschrieben !
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#47
Als Spott auf Deine unsinnige Vorbemerkung ueber Thunfische, ja.
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#48
(18-04-2021, 21:32)Ekkard schrieb: Geschlossene Grenzen schützen überhaupt nicht vor "Lohndumping". Mietendeckel beheben nicht die Wohnungsnot. Beschränkung der Zuwanderung können wir uns zudem nicht leisten (falsche Altersstruktur).

Hallo Ekkard,

... es sind ja oft gerade die "Gastarbeiter", welche ihre Arbeitskraft in deutschen Fabriken zu einem Dumpinglohn verkaufen (müssen) - wie z.B. in den großen Schlachtbetrieben, wo sie von morgens bis abends mit einer elektr. Säge totes Schlachtvieh zerteilen.-
Deutschland hat z.Z. etwa 80 Millionen Einwohner. - 1925 hatten wir um die 62 Millionen Menschen in unserem Land. War wohl kein so großes Problem. (?) 

Für jeden Untermehmer in unserem Wirtschaftssystem ist es allerdings erstrebenswert, mit billigen Arbeitskräften seinen maximalen Etrag zu erwirtschaften. Auf diese Weise laufen alle "Normalos" fleißig weiter im großen "Hamsterrad" und die Reichen lachen sich eins, weil das System ihnen große Vorteile bringt.

Der Mietendeckel behebt zwar nicht die Wohnungsnot, aber der Staat sollte tunlichst auch etwas für die Menschen tun, welche sich hohe Mieten einfach nicht leisten können und deswegen z.B. lange Wege zu ihrem Arbeitsplatz täglich zurücklegen müssen. Ein sehr hoher Teil des Monatslohns geht bei den meisten für die Miete drauf. (Deswegen bin ich froh, dass ich schon als ganz junger Familienvater begann, Immobilien-Eigentum bei meiner Bank abzuzahlen und heute kann ich (schon seit vielen Jahren) "mietfrei" wohnen.)

Gruß von Reklov
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#49
Ist Uwe Lübbermann ein bekannter Unternehmer?

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#50
Also, ich kannte ihn bist dato nicht. Was er auf seiner Homepage veröffentlicht, leuchtet mir jedenfalls auf Anhieb nicht ein. ein willkürlich ausgewählter Link versandet. Also das "Gelbe vom Ei" scheint das nicht zu sein!

Aber vielleicht ist die "Demokratisierung der Arbeitswelt" auch nur ein Scheinproblem. Denn das tiefer gehende Problem sind die politischen Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Erfolge möglichst nicht "unten ankommen" lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#51
(21-04-2021, 14:48)Reklov schrieb: ... es sind ja oft gerade die "Gastarbeiter", welche ihre Arbeitskraft in deutschen Fabriken zu einem Dumpinglohn verkaufen (müssen)

( . . . )

Für jeden Untermehmer in unserem Wirtschaftssystem ist es allerdings erstrebenswert, mit billigen Arbeitskräften seinen maximalen Etrag zu erwirtschaften. Auf diese Weise laufen alle "Normalos" fleißig weiter im großen "Hamsterrad" und die Reichen lachen sich eins, weil das System ihnen große Vorteile bringt.

Der Mietendeckel behebt zwar nicht die Wohnungsnot, aber der Staat sollte tunlichst auch etwas für die Menschen tun, welche sich hohe Mieten einfach nicht leisten können und deswegen z.B. lange Wege zu ihrem Arbeitsplatz täglich zurücklegen müssen. Ein sehr hoher Teil des Monatslohns geht bei den meisten für die Miete drauf.


Nun mal ehrlich. An allen Schweinereien sind die Unternehmer schuld.

Zumindest in Deutschland seit 1985
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#52
Lübbermann praktiziert konsensbasierte Demokratie auf Unternehmerebene.
Neuerdings (mindestens seit 2019) neben dem ("Premium-Kollektiv") Getränkehandel auch Immobilien.
Da stellt sich dann der Konsens sehr simpel dar, er verhilft unterschiedlichen Mietparteien dabei, Ihre Probleme zu tauschen.
Die eine Kleinfamilie bekommt Nachwuchs(braucht eine größere Wohnung), die andere Mietpartei ist ein Handwerker mit zu großer Wohnung(arbeitslos).

Beim Premium Kollektiv läuft die Preisbestandteilbestimmung darauf hinaus, das er sagt, wenn ich als Unternehmer mit einem Stundenlohn zufrieden bin, dann soll den auch jeder andere haben, der an dem Produkt beteiligt ist.
Dafür verzichtet er als Unternehmer auf Werbung.


Ich kann mir für 4,44€ ein Kilo Bio-Schweinefleisch beim Discounter kaufen und zahle als Konsument im Gegenzug eine steigende jährliche Wasserrechnung. D.h. vornerum wird das Fleisch billiger, am Ende des Monats bleibt aber gleich viel Geld übrig.
Solange noch Geld übrig ist, ist das nur ein Scheinproblem...

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#53
(02-05-2021, 23:38)Nachtschatten schrieb: Ich kann mir für 4,44€ ein Kilo Bio-Schweinefleisch beim Discounter kaufen und zahle als Konsument im Gegenzug eine steigende jährliche Wasserrechnung. D.h. vornerum wird das Fleisch billiger, am Ende des Monats bleibt aber gleich viel Geld übrig.

So ist es leider im Prinzip wirklich. Überall!
Billige Textilien aus China überschwemmen den Markt und alle gehen gerne einkaufen - dafür sperrt die deutsche Textilindustrie zu und der Papa ist arbeitslos

Der Markt kann das nicht lösen und will das auch gar nicht lösen. Einzige Abhilfe früher oder später wird sein: Kommandowirtschaft

Heart Occasion14 Wave
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#54
Mir hat man in der Schule schon erklärt das wir in Deutschland am Auto "festhalten" werden, bis das Öl alle ist.
(Chinesische) Seide und Leinen aus Bambus und anderen Naturfasern sind da bessere Steckenpferde. Nachwachsend und dauerhaft.

S.Wagenknecht hab ich mal vor der Ramstein Airbase getroffen, ich glaub die ist gegen eine (+2%) Kommandowirtschaft^^

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#55
Die Einrichtung einer Kommando-Wirtschaft ('Sinai') ist die Scheinlösung bei Mangel-Verwaltung. Doch sie "löst" den Mangel nicht auf, sondern verhindert Investitionen, weil es nicht lohnt.

Bei zynischer Betrachtung ist Kommandowirtschaft eine gute Sache, weil sie alle arm macht und damit die Vermehrungsrate senkt.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#56
(03-05-2021, 21:44)Ekkard schrieb: Bei zynischer Betrachtung ist Kommandowirtschaft eine gute Sache, weil sie alle arm macht

In der Kommandowirtschaft der DDR 1950 wurden nicht millionen Abiturenten (die Blüte der deutschen Jugend) in sinnlosen und nicht enden wollenden Studien auf den Universitäten gefangen gehalten weil keine Arbeit vorhanden ist, es strömte keine unerwünschte Völkerwanderung ins Land (dafür sorgte der gut gebaute Schutzwall), die Drogenmafia saß im GULAG wo sie auch hingehört, jeder hatte Arbeit, jeder hatte Wohnung, niemand mußte bis 30 im Hotel Mama als Bachelor wohnen, jeder hatte Krankenversicherung, jeder hatte Pensionsversicherung, die Betreiber von Personalverleihfirmen lagen mit Genickschuß im Straßengraben - wo sie auch hingehören, Schieber die Waren aus Fernost ins Land holen wollten riss Kamerad Mine den Haxen ab, Menschenhändler und Zuhälter, die deutsche Kinder zum Bahnhof Zoo bringen wollten, hörten als dernier cri den Knall der Tokarev

Und Seuchen konnten auch nicht eingeschleppt werden - auch dafür sorgte der Schutzwall bestens

War doch gut so !

Da verzicht ich doch gern auf Urlaub in Griechenland, auf Kaffee (den ich nur brauche damit ich besser schuften kann) und auf blöde Computerspiele - wenn die wichtigsten Lebensbedürfnisse befriedigt werden 

Man sagt Maslow Pyramide dazu

Klar war die DDR immer mehr Scheiße - aber Gold gegen die Hölle in der wir jetzt leben !
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#57
(04-05-2021, 10:47)Sinai schrieb: In der Kommandowirtschaft der DDR...

hach, ein honni-nostalgiker!

es gibt sie noch, daß ich das noch erleben darf!

eine frage, sinai: warum dann haben so viele alles dafür getan, um dieses paradies hinter sich zu lassen oder abzuschaffen?

alles durch die westpropaganda verblendete volksschädlinge?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#58
God beschitzna, Godd erhalte unsern Slo Milosevic
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#59
(04-05-2021, 10:47)Sinai schrieb:
(03-05-2021, 21:44)Ekkard schrieb: Bei zynischer Betrachtung ist Kommandowirtschaft eine gute Sache, weil sie alle arm macht

In der Kommandowirtschaft der DDR 1950 wurden nicht millionen Abiturenten (die Blüte der deutschen Jugend) in sinnlosen und nicht enden wollenden Studien auf den Universitäten gefangen gehalten weil keine Arbeit vorhanden ist,

Dafür durften Menschen ohne die rechte Gesinnung gar nicht erst studieren.

(04-05-2021, 10:47)Sinai schrieb: es strömte keine unerwünschte Völkerwanderung ins Land

Aber dafür aus dem Land heraus. Deswegen doch die Mauer.

(04-05-2021, 10:47)Sinai schrieb: jeder hatte Arbeit, jeder hatte Wohnung, niemand mußte bis 30 im Hotel Mama als Bachelor wohnen, jeder hatte Krankenversicherung, jeder hatte Pensionsversicherung,

Der Staat konnte das alles wirtschaftlich gar nicht stemmen und musste sich Geld bei der BRD leihen.


(04-05-2021, 10:47)Sinai schrieb: Da verzicht ich doch gern auf Urlaub in Griechenland, auf Kaffee (den ich nur brauche damit ich besser schuften kann) und auf blöde Computerspiele - wenn die wichtigsten Lebensbedürfnisse befriedigt werden 

Für einen Großteil der Menschen in Deutschland sind die wichtigsten Lebensbedürfnisse auch befriedigt.

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