04-12-2004, 11:11
Hallo, Gerhard;
Gott/ Götter im Buddhismus ist ein schwieriges Thema.. manchmal :P
Im Grunde aber wieder ganz einfach:
Buddha legte sein Schwergewicht nicht auf Gott, leugnete ihn aber auch nicht. Der Grund dafür ist einleuchtend: Wenn ich nur deswegen "gut", "erbarmend" oder "liebevoll" bin, weil ich höchstens mit einem Auge auf den schaue, der meines Erbarmens und meiner Liebe bedarf und mit dem anderen auf eine Art himmlischen Buchhalter, der alles brav notiert und für den ich mir ein Plätzchen im Himmel erarbeiten muss - dann sind meine Liebe und mein Erbarmen nicht echt, sondern zweckbestimmt mit dem Blick auf den eigenen Vorteil.
Treffen also das Wesen der Liebe und des Erbarmens nicht wirklich.
So gesehen spielt Gott im Buddhismus eine untergeordnete Rolle, aber ohne Zweifel ist ER/SIE im multireligiösen Sinne auch und gerade jemand, der durch die dunklen Zeiten weiterträgt.
Für mich persönlich ist Gott immer der persönliche, der reagierende Ansprechpartner - und ich erfahre immer neu, dass er das auch tut.
Zweitens wird der Begriff "Götter" im Buddhismus auch ganz anders verstanden.
Götter sind die, die breits eine gewisse Macht und zwar über sich selber (!) erreicht haben. Denn diese Macht, sich selber zu meistern, ist die Grundvoraussetzung, um auch über andere und anderes Macht erhalten zu können - frei von egobestimmtem Handeln.
Lieben Gruß,
RitaMaria
Zitat:Grund ist das es dort keine Rolle spielt, ob es einen Gott
oder mehrer Götter gibt weil auch diese nach Buddhistischem
Glauben keine besonderen Fähigkeiten und ein endliches
Leben haben. Oder wie meintest Du das mit Gott im Buddhismus?
Gott/ Götter im Buddhismus ist ein schwieriges Thema.. manchmal :P
Im Grunde aber wieder ganz einfach:
Buddha legte sein Schwergewicht nicht auf Gott, leugnete ihn aber auch nicht. Der Grund dafür ist einleuchtend: Wenn ich nur deswegen "gut", "erbarmend" oder "liebevoll" bin, weil ich höchstens mit einem Auge auf den schaue, der meines Erbarmens und meiner Liebe bedarf und mit dem anderen auf eine Art himmlischen Buchhalter, der alles brav notiert und für den ich mir ein Plätzchen im Himmel erarbeiten muss - dann sind meine Liebe und mein Erbarmen nicht echt, sondern zweckbestimmt mit dem Blick auf den eigenen Vorteil.
Treffen also das Wesen der Liebe und des Erbarmens nicht wirklich.
So gesehen spielt Gott im Buddhismus eine untergeordnete Rolle, aber ohne Zweifel ist ER/SIE im multireligiösen Sinne auch und gerade jemand, der durch die dunklen Zeiten weiterträgt.
Für mich persönlich ist Gott immer der persönliche, der reagierende Ansprechpartner - und ich erfahre immer neu, dass er das auch tut.
Zweitens wird der Begriff "Götter" im Buddhismus auch ganz anders verstanden.
Götter sind die, die breits eine gewisse Macht und zwar über sich selber (!) erreicht haben. Denn diese Macht, sich selber zu meistern, ist die Grundvoraussetzung, um auch über andere und anderes Macht erhalten zu können - frei von egobestimmtem Handeln.
Lieben Gruß,
RitaMaria
