03-12-2004, 00:48
Hi :.)
sich von etwas "dispensieren", das ist nicht "distanzieren", denn Letzteres nimmt Abstand und will nicht mit zu "denen" gerechnet werden, mit dem Hintergrund der Kritik. Jesus tut eigentlich auch das nicht, sondern wenn man ihn anspricht, dann reagiert er auf die Mentalitaet und Absicht des jeweiligen Fragers, und das muss man mal nachzaehlen, es sind ausser Pharisaeern auch noch Sadduzaeer, Herodianer und weitere Partei-Mitglieder, manche moechten ihn auch fuer ihre Seite vereinnahmen. Man kann aber nicht sagen, er "distanzierte" sich von der "ganzen juedisch-pharisaeischen Gesellschaft" - uj, den Text musst Du uns mal zeigen.
Dispens, das ist sowas wie Ausnahme, Urlaub, von etwas, was normalerweise fuer jeden verbindlich ist - das kann angeordnet werden von Vorgesetzten, dass man etwas darf, was andere nicht duerfen, z.B.Ehe-Dispens gibt es u.a.
"Sich von anderen dispensieren" sagt man, wenn jemand sich diese Ausnahme selber zugesteht und z.B.sagt, es gehe einen gar nicht mehr an, wie es denen geht, und ob sie einen brauchen etc.
Das kann man aber nicht sagen von einem, der sagt: ich bin gesandt worden zu den verlorenen Schafen Israels. ... nicht die Gesunden, sondern die Kranken beduerfen des Arztes ... und so, da sagt er zwar nie "ich bin ein Jude / Judaeer / Israelit", aber arbeitet als Rabbi, ist ueberhaupt historisch der erste, den man mit Rabbi ansprach - das kann aber nicht sein, wenn man sich von der entsprechenden Gesellschaft distanziert oder gar dispensiert. Er sagte nie: "nach mir die Sintflut" - denn dann waere berichtet worden, dass die Leute herangestroemt waeren, um mit ihm zusammen aufhoeren zu koennen, Juden zu sein. Im Gegenteil, sie haetten gern in ihm einen neuen David, einen Israel von den andern rettenden Koenig bekommen.
mfG WiT :.)
sich von etwas "dispensieren", das ist nicht "distanzieren", denn Letzteres nimmt Abstand und will nicht mit zu "denen" gerechnet werden, mit dem Hintergrund der Kritik. Jesus tut eigentlich auch das nicht, sondern wenn man ihn anspricht, dann reagiert er auf die Mentalitaet und Absicht des jeweiligen Fragers, und das muss man mal nachzaehlen, es sind ausser Pharisaeern auch noch Sadduzaeer, Herodianer und weitere Partei-Mitglieder, manche moechten ihn auch fuer ihre Seite vereinnahmen. Man kann aber nicht sagen, er "distanzierte" sich von der "ganzen juedisch-pharisaeischen Gesellschaft" - uj, den Text musst Du uns mal zeigen.
Dispens, das ist sowas wie Ausnahme, Urlaub, von etwas, was normalerweise fuer jeden verbindlich ist - das kann angeordnet werden von Vorgesetzten, dass man etwas darf, was andere nicht duerfen, z.B.Ehe-Dispens gibt es u.a.
"Sich von anderen dispensieren" sagt man, wenn jemand sich diese Ausnahme selber zugesteht und z.B.sagt, es gehe einen gar nicht mehr an, wie es denen geht, und ob sie einen brauchen etc.
Das kann man aber nicht sagen von einem, der sagt: ich bin gesandt worden zu den verlorenen Schafen Israels. ... nicht die Gesunden, sondern die Kranken beduerfen des Arztes ... und so, da sagt er zwar nie "ich bin ein Jude / Judaeer / Israelit", aber arbeitet als Rabbi, ist ueberhaupt historisch der erste, den man mit Rabbi ansprach - das kann aber nicht sein, wenn man sich von der entsprechenden Gesellschaft distanziert oder gar dispensiert. Er sagte nie: "nach mir die Sintflut" - denn dann waere berichtet worden, dass die Leute herangestroemt waeren, um mit ihm zusammen aufhoeren zu koennen, Juden zu sein. Im Gegenteil, sie haetten gern in ihm einen neuen David, einen Israel von den andern rettenden Koenig bekommen.
mfG WiT :.)
