04-12-2010, 11:08
@ bion
Aber sicher doch!
Dieser Gesprächsstoff bringt eine Menge...
Wenn er ausgeht, wäre es schade.
Erlaube mir diesen Vorschlag:
Wir machen weiter wie bisher. Du zerrst mit Zitaten die Sprüche her. Das setzt viel Belesenheit voraus. Ich lasse sie dagegen mit einem kleinen Buch hochgehen. Bei Punktegleichstand können wir erneut über Deine Beurteilung reden.
@theodora
Du hast es auf den Punkt gebracht! Mein "DOGMA" bestand aus Grammatikregeln und den Aussagen der Wörterbücher. Ich habe das nie in Zweifel gezogen oder verworfen, dass bei meschachtem ein Gesinnungswandel drin ist. (zu lesen bei "Lot". Die Übersetzung zeichnet ein Bild der Vernichtung bei Sodom, ein Hebräer liest von erlösen oder freisetzen und Ertrag)
MSXTM = MSXT+M >oder / und< M+SXTM
Damit sagt das nur ganz wenig anders gesprochene Wort (obwohl genau das Gleiche) zwei verschiedene Welten aus.
erlösen, oder freisetzen gegen unterdrücken oder verderben.
Die Textkritik ist damit ausgeschaltet, aber verschiedene Überlegungen sehen auf "on". Es sind andere Kanäle geöffnet, sobald diese Denkweise "in" ist.
Solche "Beweise" und die Hinweise auf Wörterbücher habe ich mehrfach gebracht. Sie wurden aber nicht als solche erkannt und damit anerkannt, weil sie bisher nie benutzt wurden und damit auch keine Beweisführungskette aufweisen können. Bzw. lange nicht mehr. Theodora, danke sehr, dass Du das angesprochen hast.
@ petronius
Gestatte mir mit einem Beispiel zu antworten,
(analog ist meine Lebenserfahrung).
Etliche Forscher beugten sich über einen Sack. Die schlangenförmige Wölbung unter der Decke lässt alle, auch ihre weniger gebildeten Bewunderer, einmütig zu dem Schluss gelangen: Darunter liegt eine Schlange. Keiner hebt die Decke, deren Entfernung ein Sakrileg wäre, und deshalb nicht berührt werden kann. Eine Frau wird rumgeschubbst, landet direkt daneben/ auf dem Sack - und wird gebissen. Sie schämt sich sehr, sagt nichts und wagt auch nicht ihre Befürchtung mitzuteilen: Das war kein Schlangenbiss. Sie hat ein leises Fauchen gehört. Zuvor war sie wie alle anderen "offiziell" überzeugt mit der üblichen ganz minimalen persönlichen Skepsis, über die nie wegen der Heiligkeit der Angelegenheit gesprochen wird. Doch ab da ist bei ihr (durch ihren Schmerz ausgelöst) nur noch die Neugier wach. Neben dem Sack sieht sie zwei Katzenhaare. Lächerlich sagen die Professoren zu ihrer Vermutung und ihrer noch geringen Beweisführung. Der Schmerz war aber zu heftig und zu eindeutig gewesen, als dass sie so ein Einwand von der Spur abgebracht hätte. Sie sucht weiter und findet fünf, dann zehn und dann Hunderte von Katzenhaaren, als sie die Decke hochhebt - und die Schwanzspitze eines Katers erkennt. Wieder werden ihre Einwände abgeschmettert als reine Zufälle. Darf sie die ganze Welt blamieren, die bisher ehrfürchtig an die Schlange glaubte, weil die Professoren einhellig der Meinung sind? Ab da interessieren sie persönlich die Zitate der Gelehrten überhaupt nicht mehr, mit denen sie ihre "schlangenähnliche übereinstimmende Meinung" sich gegenseitig beweisen. Sie braucht einfach nur noch die "Katze aus dem Sack" zu lassen.
Hätte aber zu gerne den Wunsch, dass die felsenfeste frühere Meinung durch viele "Vielleichts" gelockert wird, um damit auch die festen Reihen sämtlicher Professoren und Rechtsgelehrten zu lockern, dass sie nicht mehr so heftig ihre These vertreten, sondern über gezielt gelegte "leichtere" Vielleichts sich ohne Schmach spielerisch zurückziehen können mit:
"Wir haben es doch immer gesagt!"
Es gibt doch jede Menge Forschung über Katzen.
Was denkt Ihr über so eine Lösung?
Wie ist Eure Meinung?
bion schrieb:Dass ich es auch jetzt noch vorziehe, die Dinge so zu beurteilen, wie ich sie beschrieben habe, wirst Du mir doch zugestehen, hoffe ich?
Aber sicher doch!
Dieser Gesprächsstoff bringt eine Menge...
Wenn er ausgeht, wäre es schade.
Erlaube mir diesen Vorschlag:
Wir machen weiter wie bisher. Du zerrst mit Zitaten die Sprüche her. Das setzt viel Belesenheit voraus. Ich lasse sie dagegen mit einem kleinen Buch hochgehen. Bei Punktegleichstand können wir erneut über Deine Beurteilung reden.
@theodora
Theodora schrieb:von "verwerfen, forschen, ... wieder aussortieren, was sich nicht bestätigt" habe ich bei masofia bis jetzt wenig bemerkt. zumindest ist sie bisher nicht willens oder in der lage, ihre sortierkriterien zu erläutern, verteidigt dafür aber umso verbissener ihre "erkenntnisse"
Du hast es auf den Punkt gebracht! Mein "DOGMA" bestand aus Grammatikregeln und den Aussagen der Wörterbücher. Ich habe das nie in Zweifel gezogen oder verworfen, dass bei meschachtem ein Gesinnungswandel drin ist. (zu lesen bei "Lot". Die Übersetzung zeichnet ein Bild der Vernichtung bei Sodom, ein Hebräer liest von erlösen oder freisetzen und Ertrag)
MSXTM = MSXT+M >oder / und< M+SXTM
Damit sagt das nur ganz wenig anders gesprochene Wort (obwohl genau das Gleiche) zwei verschiedene Welten aus.
erlösen, oder freisetzen gegen unterdrücken oder verderben.
Die Textkritik ist damit ausgeschaltet, aber verschiedene Überlegungen sehen auf "on". Es sind andere Kanäle geöffnet, sobald diese Denkweise "in" ist.
Solche "Beweise" und die Hinweise auf Wörterbücher habe ich mehrfach gebracht. Sie wurden aber nicht als solche erkannt und damit anerkannt, weil sie bisher nie benutzt wurden und damit auch keine Beweisführungskette aufweisen können. Bzw. lange nicht mehr. Theodora, danke sehr, dass Du das angesprochen hast.
@ petronius
petronius schrieb:über persönliche auslegung des mosaischen gesetzes zum besten gibt, kann keiner was dagegen haben...Auch ein guter Einwand in der gleichen Sache.
will sie aber aussagen über die historische absicht und rezeption machen, so sind skepsis und kritik - auch und gerade von wissenschaftlicher seite bzw. nach dem stand des wissens - erlaubt, ja angebracht
Gestatte mir mit einem Beispiel zu antworten,
(analog ist meine Lebenserfahrung).
Etliche Forscher beugten sich über einen Sack. Die schlangenförmige Wölbung unter der Decke lässt alle, auch ihre weniger gebildeten Bewunderer, einmütig zu dem Schluss gelangen: Darunter liegt eine Schlange. Keiner hebt die Decke, deren Entfernung ein Sakrileg wäre, und deshalb nicht berührt werden kann. Eine Frau wird rumgeschubbst, landet direkt daneben/ auf dem Sack - und wird gebissen. Sie schämt sich sehr, sagt nichts und wagt auch nicht ihre Befürchtung mitzuteilen: Das war kein Schlangenbiss. Sie hat ein leises Fauchen gehört. Zuvor war sie wie alle anderen "offiziell" überzeugt mit der üblichen ganz minimalen persönlichen Skepsis, über die nie wegen der Heiligkeit der Angelegenheit gesprochen wird. Doch ab da ist bei ihr (durch ihren Schmerz ausgelöst) nur noch die Neugier wach. Neben dem Sack sieht sie zwei Katzenhaare. Lächerlich sagen die Professoren zu ihrer Vermutung und ihrer noch geringen Beweisführung. Der Schmerz war aber zu heftig und zu eindeutig gewesen, als dass sie so ein Einwand von der Spur abgebracht hätte. Sie sucht weiter und findet fünf, dann zehn und dann Hunderte von Katzenhaaren, als sie die Decke hochhebt - und die Schwanzspitze eines Katers erkennt. Wieder werden ihre Einwände abgeschmettert als reine Zufälle. Darf sie die ganze Welt blamieren, die bisher ehrfürchtig an die Schlange glaubte, weil die Professoren einhellig der Meinung sind? Ab da interessieren sie persönlich die Zitate der Gelehrten überhaupt nicht mehr, mit denen sie ihre "schlangenähnliche übereinstimmende Meinung" sich gegenseitig beweisen. Sie braucht einfach nur noch die "Katze aus dem Sack" zu lassen.
Hätte aber zu gerne den Wunsch, dass die felsenfeste frühere Meinung durch viele "Vielleichts" gelockert wird, um damit auch die festen Reihen sämtlicher Professoren und Rechtsgelehrten zu lockern, dass sie nicht mehr so heftig ihre These vertreten, sondern über gezielt gelegte "leichtere" Vielleichts sich ohne Schmach spielerisch zurückziehen können mit:
"Wir haben es doch immer gesagt!"
Es gibt doch jede Menge Forschung über Katzen.
Was denkt Ihr über so eine Lösung?
Wie ist Eure Meinung?
