MaSofia schrieb:Die Sache hat einen viel größeren, einen ganz anderen Rahmen...
Ich sehe, das wird mühsam.
Mod. Anm.:
Nochmals: Verwende bitte die Zitierfunktion, wenn Du Fremdtexte anführst!
Versuche beim Thema zu bleiben und Deine Beiträge nicht mit Dingen zu füllen, die mit dem Thema nichts zu tun haben.
Wir sind hier im Forum "Judentum" und sollten, wenn das jüdische Gesetz zum Thema ist, die jüdische Sicht der Dinge nicht vor der Tür lassen.
MaSofia schrieb:Was wir anfangen können zu vermitteln sind korrektere Geschichts- und Geographiekenntnisse.
Das, was Du in Deinem letzten Beitrag anbietest, ist nicht geeignet "korrekte Geschichtskenntnisse" zu vermitteln. Es ist zusammenhangslos und daher von geringem Informationswert.
Wenn Du etwas von Deinem Wissen "vermitteln" willst, bietet sich das Forum "Religions- und Kulturgeschichte" an. Aber bitte auch dort gilt: Ein Thema aufgreifen und es erfüllend behandeln. Danach (oder auch gleichzeitig aber eigenständig) ein weiteres Thema eröffnen.
Nehmen wir uns vorerst einer Sache an und versuchen wir, sie erfüllend zu behandeln. Möglichst ohne Exkurse, die von Grillpartys an Unis bis zu Indiens heiligen Kühen reichen.
Du hast Ex 21,24 angesprochen und meinst, dass es vernünftiger sei, den Vers anders zu interpretieren. Da Deine Interpretation Gegensatz zu dem steht, was geläufige Deutungen dazu hergeben, wäre es hilfreich zu wissen, ob irgendeine Person, die über Anerkennung in einschlägigen wissenschaftlichen Kreisen verfügt, Deine Meinung teilt.
MaSofia schrieb:Wenn ich nur schreibe "ain tachat ain" heißt "Aug um Aug", kommt der Entrüstungssturm daher.
[…]
Jedes von dieser Reihe, Aug um Aug, Zahn um Zahn, Hand um Hand, etc. hat sein "Spiel" mit teilweise bis zu 10 Möglichkeiten der Auflösung. Aber diese Lösung bringt dann (wenn es richtig gemacht wird) eben das Schönste und die Weisheiten raus - und man kann gemeinsam schmunzeln statt sich raufen.
Abgesehen davon, dass ich Ex 21, 24 nicht für problematisch, sondern für eine - an den vormals üblichen Verhältnissen gemessen - fortschrittliche Mäßigung des Vergeltungsrechts halte, ist es zu billig, sich heute nicht mehr zeitgemäße biblische Ethik – auf welche Weise auch immer – schönzureden.
MfG B.

