07-08-2004, 22:00
Lieber Gast,
ich frage mich, wo du in deiner Weltanschauungsentwicklung stehst und wieviel von dem Stand der Diskussion dir bekannt und bewusst ist?
Osterhase + Weihnachtsmann: Ich habe keine Ahnung woher diese Symbole stammen (und keine Lust nachzugraben). Jedenfalls handelt es sich um liebenswerte Symbole des Schenkens, ohne dass die Beschenkten, vornehmlich Kinder, die Geschenke zurechnen (können).
Dies mit dem Ewigen, dem HERRN der Welten, in einem Atemzug zu nennen, zeigt ein recht oberflächliches Verständnis der abrahamitischen Religionen. Vermutlich hat man dir ein ziemlich verdrehtes und verbohrtes Gottesbild beigebracht, das du möglicherweise zu Recht verworfen hast.
Auch scheinst du die Vokabel "glauben" mit "für wahr halten" zu verwechseln. Ich wiederhole es gerne: "Glaube", das ist im philosophischen Sinne das Akzeptieren eines Deutungsgerüstes oder Axiomensystems für das soziale Miteinander der Menschen einer Kultgemeinde. So etwas finden wir allenthalben, auch im säkularen Staat z.B. in der Präambel unseres Grundgesetzes. Wie ernst die Dinge sind, magst du erkennen, wenn eine Gruppe innerhalb dieser Gesellschaft gegen die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" agitiert. Oder in der Vergangenheit, wie eine Gruppe, die den Mythen von der "Herrenrasse", vom "Volk ohne Raum" und von "Blut und Boden" geglaubt hat, schließlich die Massen beherrschen konnte. Recht verstandener Glaube im christlichen Sinne müsste sich von allen solchen Einflüsterungen vehement, ja kämpfend, abwenden - ganz praktisch, aus einem recht verstandene Menschenbild. Und jetzt kannst du fragen: was hat das mit unserem HERRN zu tun?
ich frage mich, wo du in deiner Weltanschauungsentwicklung stehst und wieviel von dem Stand der Diskussion dir bekannt und bewusst ist?
Osterhase + Weihnachtsmann: Ich habe keine Ahnung woher diese Symbole stammen (und keine Lust nachzugraben). Jedenfalls handelt es sich um liebenswerte Symbole des Schenkens, ohne dass die Beschenkten, vornehmlich Kinder, die Geschenke zurechnen (können).
Dies mit dem Ewigen, dem HERRN der Welten, in einem Atemzug zu nennen, zeigt ein recht oberflächliches Verständnis der abrahamitischen Religionen. Vermutlich hat man dir ein ziemlich verdrehtes und verbohrtes Gottesbild beigebracht, das du möglicherweise zu Recht verworfen hast.
Auch scheinst du die Vokabel "glauben" mit "für wahr halten" zu verwechseln. Ich wiederhole es gerne: "Glaube", das ist im philosophischen Sinne das Akzeptieren eines Deutungsgerüstes oder Axiomensystems für das soziale Miteinander der Menschen einer Kultgemeinde. So etwas finden wir allenthalben, auch im säkularen Staat z.B. in der Präambel unseres Grundgesetzes. Wie ernst die Dinge sind, magst du erkennen, wenn eine Gruppe innerhalb dieser Gesellschaft gegen die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" agitiert. Oder in der Vergangenheit, wie eine Gruppe, die den Mythen von der "Herrenrasse", vom "Volk ohne Raum" und von "Blut und Boden" geglaubt hat, schließlich die Massen beherrschen konnte. Recht verstandener Glaube im christlichen Sinne müsste sich von allen solchen Einflüsterungen vehement, ja kämpfend, abwenden - ganz praktisch, aus einem recht verstandene Menschenbild. Und jetzt kannst du fragen: was hat das mit unserem HERRN zu tun?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

